04.03.2023, 17:52
Ich hab das auch schon oft erlebt. Es gibt Geräte (im speziellen auch Walkmans und einfachere Laufwerke) da ist es nicht möglich, die wieder 100%ig zum Laufen zu bringen. Ich hab auch festgestellt, dass bei weichen Köpfen die Abnutzung nicht bei jeder Cassette gleichermaßen hörbar ist. Es gibt dann Bänder, die laufen einwandfrei, während andere auf einer Seite dumpf sind oder viel zu hohe Dropouts aufweisen, in anderen Decks aber problemlos laufen. Andersrum erlebe ich das auch regelmäßig: In hochwertigen Decks mit harten Köpfen kann ich viele Bänder nicht mehr bespielen, weil sie komplett voller Dropouts sind, obwohl die ursprüngliche Aufnahme noch gut klingt. In einem einfachen Gerät mit weicherem Kopf funktionieren die bei einer Aufnahme aber noch einwandfrei…
Manchmal hilft es bei neuen Andruckrollen den Anpressdruck zu erhöhen. Vermutlich hat das Gummi dort einfach eine andere Beschaffenheit. Gerade bei Walkmans habe ich es aber häufig, dass die Geräte nicht mehr richtig die Spur halten. Auch in größeren Mechanismen kommt es vor, dass der Capstan von vorne mit einem Sprengring befestigt ist, dazwischen ist eine Distanzscheibe. Ich habe den Eindruck, dass diese im Laufe ihres Lebens dünner wird (das Material ist kein Plastik, es ist eher ein leicht sprödes Material, fast wie Gummi oder so. Dadurch entsteht dann scheinbar zu viel Spiel und der Capstan bewegt sich hin und her. Vor Allem bei Walkmans, Autoradios und Ghettoblastern ist das natürlich suboptimal. Sobald der Walkman geneigt wird verliert die Cassette dann ihre Spur.
Ich habe schon mehrfach versucht Distanzringe zu finden, die in ihrer Dicke zwischen Sprengring und Chassis passen, aber Nichts gefunden. Die Einzige Möglichkeit war bisher, mehrere Geräte des gleichen Typs zu kaufen und 2 dieser Ringe übereinander zu legen. Dann ist das Spiel nicht mehr vorhanden und das Gerät hält die Spur wieder einigermaßen. Ich habe aber trotzdem - vor Allem bei Autoreverse Geräten - Cassetten, die nicht vernünftig laufen, meistens BASF Echtchrom, die Faden dann wie verrückt. Desweiteren glaube ich auch, dass das Capstanlager meistens irgendwann größer wird, dadurch verringert sich der Anpressdruck ja auch und der Gleichlauf verschlechtert sich, nicht nur bei Geräten wo der Capstan ständig läuft. Meine Walkman DDs machen dieses Problem mit dem
Band fressen jetzt auch Alle. Meistens hilft es die Feder für den Anpressdruck zu kürzen, bei meinem Ur DD ist es besser geworden, aber nicht komplett weg. Selbst bis auf die letzte Windung gibt es noch Bänder, die am Anfang geknickt werden oder wenn nur minimal Schmutz an der Andruckrolle ist. Bei meinem DD 33 funktionierte der Trick bei minimaler Kürzung der Feder. Ich kann allerdings auch sagen, dass es nicht am Drehmoment liegt, denn wenn ich Wickeldorn festhalte werden die Bänder trotzdem am Anfang geknickt (Neues Center Gear, neue Andruckrolle, neues Idler Gummi).
Bei Doppelcapstanen kommt es auch vor, dass der Antriebsriemen nicht mehr straff genug sitzt und dann Schlupf entsteht, trotz neuer Andruckrollen und sonst komplett
Einwandfreiem Laufwerk.
LG Tobi
Manchmal hilft es bei neuen Andruckrollen den Anpressdruck zu erhöhen. Vermutlich hat das Gummi dort einfach eine andere Beschaffenheit. Gerade bei Walkmans habe ich es aber häufig, dass die Geräte nicht mehr richtig die Spur halten. Auch in größeren Mechanismen kommt es vor, dass der Capstan von vorne mit einem Sprengring befestigt ist, dazwischen ist eine Distanzscheibe. Ich habe den Eindruck, dass diese im Laufe ihres Lebens dünner wird (das Material ist kein Plastik, es ist eher ein leicht sprödes Material, fast wie Gummi oder so. Dadurch entsteht dann scheinbar zu viel Spiel und der Capstan bewegt sich hin und her. Vor Allem bei Walkmans, Autoradios und Ghettoblastern ist das natürlich suboptimal. Sobald der Walkman geneigt wird verliert die Cassette dann ihre Spur.
Ich habe schon mehrfach versucht Distanzringe zu finden, die in ihrer Dicke zwischen Sprengring und Chassis passen, aber Nichts gefunden. Die Einzige Möglichkeit war bisher, mehrere Geräte des gleichen Typs zu kaufen und 2 dieser Ringe übereinander zu legen. Dann ist das Spiel nicht mehr vorhanden und das Gerät hält die Spur wieder einigermaßen. Ich habe aber trotzdem - vor Allem bei Autoreverse Geräten - Cassetten, die nicht vernünftig laufen, meistens BASF Echtchrom, die Faden dann wie verrückt. Desweiteren glaube ich auch, dass das Capstanlager meistens irgendwann größer wird, dadurch verringert sich der Anpressdruck ja auch und der Gleichlauf verschlechtert sich, nicht nur bei Geräten wo der Capstan ständig läuft. Meine Walkman DDs machen dieses Problem mit dem
Band fressen jetzt auch Alle. Meistens hilft es die Feder für den Anpressdruck zu kürzen, bei meinem Ur DD ist es besser geworden, aber nicht komplett weg. Selbst bis auf die letzte Windung gibt es noch Bänder, die am Anfang geknickt werden oder wenn nur minimal Schmutz an der Andruckrolle ist. Bei meinem DD 33 funktionierte der Trick bei minimaler Kürzung der Feder. Ich kann allerdings auch sagen, dass es nicht am Drehmoment liegt, denn wenn ich Wickeldorn festhalte werden die Bänder trotzdem am Anfang geknickt (Neues Center Gear, neue Andruckrolle, neues Idler Gummi).
Bei Doppelcapstanen kommt es auch vor, dass der Antriebsriemen nicht mehr straff genug sitzt und dann Schlupf entsteht, trotz neuer Andruckrollen und sonst komplett
Einwandfreiem Laufwerk.
LG Tobi
