26.01.2023, 15:10
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.01.2023, 19:19 von Magnettonmanni.)
Hallo Jan, hallo in die Runde,
hier willst Du etwas zu genau wissen. Dazu können wir niemanden mehr fragen.
Vermutlich ist es kein Gerät aus einem Rundfunksender, dort hatte man vermutlich schon lange die uns bekannten Grifftelleraufsätze. (s.Hinweis von Peter Ruhrberg, #4)
Die schwarze Farbe sieht auch mehr nach Militär oder Parteigliederungen aus.
Die Rundfunkgeräte waren fast immer Truhengeräte.
Ich habe in jungen Jahren so eine alte Möhre des Reichssenders Hamburg gesehen, die war in einem hellen grauen Farbton lackiert
.
Daß alle K4-Geräte während des Krieges auf HF umgebaut worden sind, kann man ausschließen. Das Militär hat an der Gleichstromvormagnetisierung festgehalten. Und auch wissenschaftliche Einrichtungen nutzten die vorhandenen Geräte ohne Umbau.
Vermutlich sind nicht einmal alle Rundfunkgeräte umgebaut worden, denn die RRG lieferte ja vorbespielte Bänder an die Sender.
Nur große Sender hatten Orchester und entsprechende Funkhaus-Sendesäle und Möglichkeiten für gute Primäraufnahmen..
Wenn dieses Gerät in der RRG ertüchtigt worden wäre, hätte man sicher auch die Blattfederkernbefestigung ausgewechselt, denn die uns bekannten Grifftelleraufsätze kamen um die Zeit des Tonschreibers c heraus. (Meiner ist von 1941). Die waren damals also schon mindestens 4 Jahre bekannt.
Selbst mit einer Gleichstromgurke werden die Aufnahmen für damalige Verhältnisse recht gut gewesen sein. Denn man hatte vermutlich Neumann-Mikrophone und bei 77 cm/s waren Sprachaufnahmen auf C-Band mit gut 40 dB Störabstand meist besser als damalige Rundfunkqualität und vor allen Dingen besser, als alles was alliiertes Militär damals bis dato so gekannt haben mag.
Wenn ich mal spekulieren darf: Die Aufnahmen wurden gemacht, um in Ruhe später die Aussagen vor dem Gericht übersetzen zu können. Dafür reichte es immer. Ich weiß, wovon ich schreibe, denn ich kenne solche Aufnahmen.
Viele Grüße
Manfred
hier willst Du etwas zu genau wissen. Dazu können wir niemanden mehr fragen.
Vermutlich ist es kein Gerät aus einem Rundfunksender, dort hatte man vermutlich schon lange die uns bekannten Grifftelleraufsätze. (s.Hinweis von Peter Ruhrberg, #4)
Die schwarze Farbe sieht auch mehr nach Militär oder Parteigliederungen aus.
Die Rundfunkgeräte waren fast immer Truhengeräte.
Ich habe in jungen Jahren so eine alte Möhre des Reichssenders Hamburg gesehen, die war in einem hellen grauen Farbton lackiert
.
Daß alle K4-Geräte während des Krieges auf HF umgebaut worden sind, kann man ausschließen. Das Militär hat an der Gleichstromvormagnetisierung festgehalten. Und auch wissenschaftliche Einrichtungen nutzten die vorhandenen Geräte ohne Umbau.
Vermutlich sind nicht einmal alle Rundfunkgeräte umgebaut worden, denn die RRG lieferte ja vorbespielte Bänder an die Sender.
Nur große Sender hatten Orchester und entsprechende Funkhaus-Sendesäle und Möglichkeiten für gute Primäraufnahmen..
Wenn dieses Gerät in der RRG ertüchtigt worden wäre, hätte man sicher auch die Blattfederkernbefestigung ausgewechselt, denn die uns bekannten Grifftelleraufsätze kamen um die Zeit des Tonschreibers c heraus. (Meiner ist von 1941). Die waren damals also schon mindestens 4 Jahre bekannt.
Selbst mit einer Gleichstromgurke werden die Aufnahmen für damalige Verhältnisse recht gut gewesen sein. Denn man hatte vermutlich Neumann-Mikrophone und bei 77 cm/s waren Sprachaufnahmen auf C-Band mit gut 40 dB Störabstand meist besser als damalige Rundfunkqualität und vor allen Dingen besser, als alles was alliiertes Militär damals bis dato so gekannt haben mag.
Wenn ich mal spekulieren darf: Die Aufnahmen wurden gemacht, um in Ruhe später die Aussagen vor dem Gericht übersetzen zu können. Dafür reichte es immer. Ich weiß, wovon ich schreibe, denn ich kenne solche Aufnahmen.
Viele Grüße
Manfred
