Fotoapparate
Hallo zusammen, ich habe mir ein Vivitar FD 28-105mm F2.8-F3.8 gekauft. Leider ist das irgendwie relativ gelblich wenn ich das an die Kamera schraube und dann durchsehe. Ich bin über das Thema Thorium Objektive gestolpert. Diese sind schwach radioaktiv (in nächster Nähe) und zeichnen sich durch eine charakteristische Vergilbung aus, welche aber auch nicht immer stark sein muss, manchmal auch kaum sichtbar.

Da dieses Objektiv ein Geschenk sein sollte für jemand anderem finde ich das nicht so gut. Allerdings habe ich gelesen das solche Objektive nur bis etwa Anfang der 70er Jahre gebaut wurden.
Auf der Anleitung von Vivitar steht als Datum 3/87. Eigentlich sollte das Objektiv doch dann auf keinen Fall mehr Thorium enthalten, oder? Dann wäre die Frage warum es so vergilbt ist. Nach Zigarette riecht es auch nicht. Könnten da vielleicht Kunstofflinsen drin sein, die auch so vergilben?
Gruß
Lorenz
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Also es wurde wohl von 1970 bis 1980 produziert. Aber vielleicht auch länger. Merkwürdig...
Gruß
Lorenz
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Durch diesen Thread angefixt, hab ich auch mal meine Pentax Spotmatic F hervor geholt.
Hab ich mir ca. 1976 neu gegönnt. Smile

Mit neuer Batterie versehen,  funktioniert. 
Jetzt brauche ich nur noch neues Filmmaterial.

Gruß Mani
Besonders gerne repariere ich meine Philips, Braun, Akai und TEAC Geräte Big Grin
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Hallo Mani,
braucht die Spotmatic nicht die Quecksilberbatterien?

Gruß Jan
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Schaltungstechnisch ist die Pentax Spotmatic F wohl die große Ausnahme unter den ehemals 1.35V Zellen Nutzern.

Da diese schaltungstechnisch bedingt quasi Spannungsunabhängig funktioniert, so lange eine untere Grenze nicht unterschritten wird.

Siehe Ausage hier! (Beitrag #3)

Thomas
Mein Motto "Zitat" »Opa Deldok«: »Früher war alles schlechter. !!!!
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Danke Thomas, gut zu wissen.
Die Alternative der Hörgerätebatterien als Quecksilberersatz finde ich nicht so toll.
Ich habe selbst noch einige schöne Kameras die nach Quecksilber verlangen aber nun nur noch für die Vitrine taugen....
Oder für die Benutzung eines Handbelichtungsmessers.

Gruß Jan
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Die Spotmatic F hat eine Brückenschaltung für die Belichtungsmessung.
Daher ist die Spannung egal. Näheres zur Brücke verrät Google.
Die Belichtungsmessung wird ohne Lichteinfall auch automatisch abgeschaltet. Gut für die Lebensdauer.
Hab glaube ich LR44 eingesetzt, passt auch ohne Adapterring.

Gruß Mani
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(25.12.2022, 18:49)SonyKassettenkaiser schrieb: Hallo zusammen, ich habe mir ein Vivitar FD 28-105mm F2.8-F3.8 gekauft. Leider ist das irgendwie relativ gelblich wenn ich das an die Kamera schraube und dann durchsehe. Ich bin über das Thema Thorium Objektive gestolpert. Diese sind schwach radioaktiv (in nächster Nähe) und zeichnen sich durch eine charakteristische Vergilbung aus, welche aber auch nicht immer stark sein muss, manchmal auch kaum sichtbar.

Da dieses Objektiv ein Geschenk sein sollte für jemand anderem finde ich das nicht so gut. Allerdings habe ich gelesen das solche Objektive nur bis etwa Anfang der 70er Jahre gebaut wurden.
Auf der Anleitung von Vivitar steht als Datum 3/87. Eigentlich sollte das Objektiv doch dann auf keinen Fall mehr Thorium enthalten, oder? Dann wäre die Frage warum es so vergilbt ist. Nach Zigarette riecht es auch nicht. Könnten da vielleicht Kunstofflinsen drin sein, die auch so vergilben?

Da die Thoriumgläser anfang der 70er nur für hochlichtstarke Objektive eingesetzt wurden, kannst du davon ausgehen, dass ein 2.8-3.8 Objektiv aus 1987 keine radioaktive Linse enthält. Ein Gelbstich kann auch von der Vergütung herrühren. Ob der Farbstich beim fertigen Foto überhaupt stört, solltest du vielleicht mal mit einem Diafilm ausprobieren.
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Das dachte ich auch, das da solche Gläser nicht sein sollten.

       

Einmal das Vivitar und einmal ein defektes Zeiss Jena. Das Zeiss hat keine Verfärbung, beim Vivitar sieht man die deutlich, wie ein schwaches Gelbfilter. Das fällt vor allem bei bewölktem Himmel oder blauen Farben extrem auf. Im Sucher sieht der Gelbstich noch heftiger aus.

Hier steht Produktion von 1970 bis 1980.

https://www.altglas-container.de/index.p...m-f2-8-3-8

@Mani

Die Pentax hat ein verdächtig ähnliches Gehäuse zur Canon FTb. Vielleicht hatten die ja teilweise beim gleichen Großhändler gekauft und das dann nur im Detail verändert.
Gruß
Lorenz
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Ich habe jetzt die Scans der letzten Filme bekommen. Was mich etwas erschreckt, das ich bei zwei, drei Bildern auf F4 und F1,8 mit dem Fokus daneben lag. Fotografiert hatte ich mit FTb. Bei dem einen Bild kamen die Personen näher und ich könnte schwören, das im Mikroprismenring (bei F4) kaum Kriseln zu sehen war. Aber scharf ist es erst so 10 Meter dahinter oder so.

Passiert euch sowas auch?
Gruß
Lorenz
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Regelmäßig. Warum, versteh ich auch nicht.
Viele Grüße
Lukas
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Hast du keinen Schnittbildindikator?
Könnte jetzt noch nicht mal sagen ob meine Spotmatic F den auch hat. Huh
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Dejustierte Mattscheibe? Letztlich muss dass Bild ja scharf auf den Film und nicht scharf auf die Mattscheibe.
Gruß
Helge

ASC 5004 - Uher 4400 Report Stereo – Akai X201D – Uher 4400 Report Monitor (derzeit in Überholung) – Tandberg Series 15 (würde ich gerne abgeben) – Revox A77 Mk II (derzeit in Revision) – Tascam 34 (derzeit in Revision)
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Mattscheibe dejustiert? Ich glaube nicht, es liegt wohl eher daran, dass ich, wie man hier in Wien sagt, etwas "schasaugert" bin. Das Bild auf der kleinen Mattscheibe scheint immer scharf, die Schnittbildkeile fluchten, trotzdem...
Viele Grüße
Lukas
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Ich denke auch das ich hier irgendwie mich einfach verguckt hatte. Wenn die Mattscheibe dejustiert wäre müssten ja die meisten Bilder gleichmäßig unscharf sein.
Gruß
Lorenz
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Ich habe jetzte einen Farbvergrößerer bekommen, den ich aber erst noch in Augenschein nehmen muss. Bei Fotoimpex gibt es auch gerade mal wieder RA4 Papier.

Ich habe noch nie vergrößert. Sollte ich dann vielleicht gleich zu Barytpapier greifen? Das soll ja länger halten, nur mit dem trocknen ist das wohl aufwendig. Ich könnte ja auch Farbe machen, habe ich auch vor, aber vielleicht erstmal SW anfangen, was meint ihr?

Ich würde auch Fotos grundsätzlich gleich groß machen, mindestens A5-A4. Oder eher größer?

Hatte den Plan das dann in einen Ordner oder Mappe einzuheften (in Folien).

Kann ich Fotopapier randlos belichten? Wenn es gerade plan liegt sollte das doch eigentlich gehen, oder?
Gruß
Lorenz
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Ich würde raten, zunächst mit Schwarzweiß auf Basis von PE Papier zu starten, hier auch bevorzugt Multigradpapier, damit kann auch über den Farbmischkopf oder auch Einlegefilter die Papiergradation abgestimmt werden. 
Farbvergrößern ist ungleich mehr Aufwand und bietet viele Fallen zum Frustaufbau. 
Beste Grüße 

Thomas

PS: Baritpapier muss deutlich länger wässern ( min. 1/2h im spezielen Wässerungsbecken, fließend) und will auch gerne eine Hochglanzheißpresse zum trocknen haben
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Ich habe gerade mal gelesen, ja das muss wirklich so lange, aber was mich echt schockiert ist das ich bei PE Papier mit 10 Minuten auch nicht viel besser dran bin.
Mein Plan war halt mindestens 30 Abzüge hintereinander zu machen.

Oder kann man das auch einfach erstmal alles belichten und dann in den nächsten Tagen entwickeln? Das müsste doch gehen.

Multigrade ist sowieso klar.
Gruß
Lorenz
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Ich kenne kein Multigradepapier auf Baritbasis, gab es zumindest nicht in der Zeit als ich damit hantiert habe.
Auch die 10 Minuten Wässerungszeit für PE basierte Papiere sind mir neu. Ich kenne da eher 2..Bis.. 3Minuten, mit fließend Wasser. Dann ist es schon gut. Der Aufwad des Wässern ist bei Baritpapier deutlich höher und die Bedingungen sind andere.

Thomas

PS: Das Vorabbelichten geht schon, nur wird es schwierig gleich die passende Belichtungszeit, je Motiv zu haben. Papier wird ja entgegen Film komplett ausentwickelt.
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Guckst du hier für Papier:

https://www.fotoimpex.de/shop/fotopapier/

Da schaue ich nochmal nach verschiedenen Wässerungsmethoden. Die Frage ist ob PE Papier so kurz haltbar ist. Bei Farbe kann ich sowieso nur PE Papier nehmen.
Gruß
Lorenz
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(24.01.2023, 22:17)SonyKassettenkaiser schrieb: ....Ich habe noch nie vergrößert. Sollte ich dann vielleicht gleich zu Barytpapier greifen? Das soll ja länger halten, nur mit dem trocknen ist das wohl aufwendig. Ich könnte ja auch Farbe machen, habe ich auch vor, aber vielleicht erstmal SW anfangen, was meint ihr?

Ich würde auch Fotos grundsätzlich gleich groß machen, mindestens A5-A4. Oder eher größer?

Hatte den Plan das dann in einen Ordner oder Mappe einzuheften (in Folien).

Kann ich Fotopapier randlos belichten? Wenn es gerade plan liegt sollte das doch eigentlich gehen, oder?

Hallo Lorenz,

wenn du noch nie selber vergrössert hast solltest du meiner bescheidenen Meinung nach mit preiswerten SW PE Gradationswandelpapier zum Beispiel von Foma beginnen.

Zum Anfangen reicht auch ein kleineres Format als A4, ich würde dir zu maximal 18 x 24 raten.
Daraus kannst du auch deine Probestreifen vernünftig schneiden denn ohne die wirst du nicht auskommen.

Die Bilder werden immer direkt im Anschluss zur Belichtung entwickelt, du willst doch wissen ob du korrekt gearbeitet hast....

PE Papier trocknet plan mit glänzender Oberfläche falls gewünscht ,  bei Barytpapier brauchst du immer Hilfsmittel um die Bilder eben zu bekommen.
Hochglanz bei Baryt ist mehr als kritisch, mit den heutigen Papieren gelingt das nur noch sehr schwer.

Von Farbvergrösserungen würde ich die Finger lassen, da ist die Chemie zu teuer und das Ergebnis als Anfänger mehr als zweifelhaft.

Randloses Vergrössern ist zwar möglich, dazu muss das Papier absolut plan liegen, früher gab es dazu Vakuum Rahmen, besser ist es die Bilder mit einer Handhebelschere oder einem Papierschneider auf Format zu bringen .
Keine Ahnung ob auch doppelseitiges Fotoklebeband für PE gibt um das Papier auf dem  Grundbrett plan zu fixieren.
Dann auch noch kräftig abblendend....

Gruß Jan

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Ok, dann werde ich mal schauen. Ich würde vielleicht sogar was mattes bevorzugen. Warum soll ich eigentlich nicht so groß anfangen? Lustigerweise kann ich nur 24*30 finden, warum kein 20x30? Jedenfalls bei den PE Papieren.
Gruß
Lorenz
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(25.01.2023, 16:24)SonyKassettenkaiser schrieb: ...Warum soll ich eigentlich nicht so groß anfangen?...

Ganz einfach:

Weil es viel preiswerter ist denn du wirst zum Anfang einigen Ausschuß produzieren.
Du kannst natürlich auch das Papier vor dem Belichten in kleinere Formate teilen.

Außerdem fängt man meistens klein an im Leben, da gibt es einige Sprichworte.

Gruß Jan
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Was Jan und Thomas schreiben, würde ich dir auch raten. Erstmal mit 18x24 anfangen, die größeren Formate kannst du mit mehr Erfahrung angehen.
Hast du einen Vergrößerungsrahmen? Die sind wichtiger als man denkt. Ich habe einen alten, stabilen Leitz mit 4 Bändern bis 24x30, der eine sehr gute Planlage hat. Dementsprechend leicht ist das Scharfstellen. Leider kosten die Dinger heutzutage ein kleines Vermögen.
Beim Wässern kommt bei mir immer erst ein kurzes Vorwässern, dann ab in die Wanne. Nach fünf Minuten (+-)  ziehe ich das Wasser vorsichtig ab und hänge die Abzüge an die Wäscheleine, das Wasserpuddeln mache ich eh im Hauswirtschaftsraum.

Grüße
Erhard

   

   
Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es trotzdem. Karl Valentin
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Mir ist eingefallen das man Baryt doch sicher auch durch ein Laminiergerät mit niedriger Wärmestufe jagen kann, oder? Solange die Walzen sauber sind sollte eingewalzter Staub keine große Rolle spielen.
Gruß
Lorenz
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Da bin ich mir nicht sicher. Der Grund, warum Barytpapier in der Presse getrocknet werden muss, ist dass sich das Papier vollsaugt, weil keine Wassersperrschicht vorhanden ist. Damit sich das Papier nicht wirft, muss das Wasser langsam und gleichmäßig verdampfen und gleichzeitig das Papier in Form gehalten werden. Ich denke, das würde eher mit einem Bügeleisen funktionieren als mit einer Laminierwalze, aber selbst da bin ich skeptisch. Probiers einfach aus!
Viele Grüße
Lukas
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