06.08.2005, 09:01
Wir müssen immer Leistungen und Pegel auseinanderhalten. Das gilt auch für das dB-Maß. Leistungen (und nebenbei auch Intensitäten; 'Intensitätsstereofonie' z. B. ist Kokolores,war aber, ja ist noch immer gängiger Jargon der Szene) sind in der Sprache der Techniker Amplitudenquadrate (z. B. Spannung mal Strom; also zwei Amplituden), wogegen ein Pegel eine einfache Amplitude ist.
Für die einfachen Amplitudenänderungen (p = 2, p° = 1)) gilt:
dB = 20 x log p/p° = 20 x log 2 = 6,0205, also 6 dB
Für die Amlitudenquadrate
dB = 10 x log p²/p°² = 10 x log 1,4142 = 3,0102, also 3 dB
Gegenüber dem Faktor 20 ergibt sich der Faktor 10 durch die Einführung der Quadrate in die Rechnung; also als ganz normale arithmetische Umformung.
Man verzeihe mir oben die 'blödsinnige' Unterbringung der Null des P-Null im Exponenten; ich sah aber im Rahmen der Formatierungsmöglichkeiten hier im Forum keine andere Möglichkeit. Die Null der Bezugsgröße gehört eigentlich in den Index.
Im vorliegenden Falle (Splitting einer Antennenleitung auf zwei neue) aber mit der Leistung zu argumentieren, ist etwas irreführend (und doch nicht), denn bei Antennenleitungen gerät man nur deshalb in den Leistungsbereich, weil die Hf-Leitungen zur Minimierung der Einflüsse des Wellenwiderstandes auf einen bestimmten, recht niedrigen und grundsätzlich erforderlichen Abschluss hin optimiert und normiert sind (hier 75 Ohm). Einen Betrieb einer Quelle im Leerlauf (Verbraucher hat als Eingangswiderstand wenigstens den 5- , besser den 10-fachen Wert des Ausgangswiderstandes) wie in der sonstigen Audiotechnik kann und darf es bei jenem Antennenfall nicht geben.
Wenn wir uns nun aber noch mit dem Wellenwiderstand befassen, dann zieht das einen neuen Graben ins Forum. Ich lasse es einmal bei obigen Erklärungen, die sich um weitere Formeln, Formatierungs- und Verständnisfreuden herumdrücken.
Hans-Joachim
Für die einfachen Amplitudenänderungen (p = 2, p° = 1)) gilt:
dB = 20 x log p/p° = 20 x log 2 = 6,0205, also 6 dB
Für die Amlitudenquadrate
dB = 10 x log p²/p°² = 10 x log 1,4142 = 3,0102, also 3 dB
Gegenüber dem Faktor 20 ergibt sich der Faktor 10 durch die Einführung der Quadrate in die Rechnung; also als ganz normale arithmetische Umformung.
Man verzeihe mir oben die 'blödsinnige' Unterbringung der Null des P-Null im Exponenten; ich sah aber im Rahmen der Formatierungsmöglichkeiten hier im Forum keine andere Möglichkeit. Die Null der Bezugsgröße gehört eigentlich in den Index.
Im vorliegenden Falle (Splitting einer Antennenleitung auf zwei neue) aber mit der Leistung zu argumentieren, ist etwas irreführend (und doch nicht), denn bei Antennenleitungen gerät man nur deshalb in den Leistungsbereich, weil die Hf-Leitungen zur Minimierung der Einflüsse des Wellenwiderstandes auf einen bestimmten, recht niedrigen und grundsätzlich erforderlichen Abschluss hin optimiert und normiert sind (hier 75 Ohm). Einen Betrieb einer Quelle im Leerlauf (Verbraucher hat als Eingangswiderstand wenigstens den 5- , besser den 10-fachen Wert des Ausgangswiderstandes) wie in der sonstigen Audiotechnik kann und darf es bei jenem Antennenfall nicht geben.
Wenn wir uns nun aber noch mit dem Wellenwiderstand befassen, dann zieht das einen neuen Graben ins Forum. Ich lasse es einmal bei obigen Erklärungen, die sich um weitere Formeln, Formatierungs- und Verständnisfreuden herumdrücken.
Hans-Joachim
