Analog vs Digital, MoFi-Gate
#1
Hallo,

bei youTube bin ich auf einen guckenswerten Beitrag zum Thema

Analog vs Digital
und MoFi-Gate (Mobile Fidelity) gestoßen:

https://youtu.be/pZLXr0Tl3mo

MfG Kai
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#2
Danke Kai,

hatte schon anderswo davon gehört, aber dieser Beitrag kommt bemerkenswert differenziert und unaufgeregt.

Schöne Grüße
Frank
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#3
Ich kannte diesen youTuber bislang nicht. Er hat noch viele andere Beiträge.
Ich kann garnicht so schnell zuhören, wie er redet.
Deshalb habe ich beim zweiten Hören auch noch neue Details "bemerkennswert differenzierten" Urteils wahrgenommen.

MfG Kai
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#4
Sehr interessanter Beitrag.
Danke für den Tipp.

Gruß
Alfred

Meine Freude an der Tonbandtechnik verdanke ich Hermann Hoffmann, dem Erfinder der Radio-Comedy.

http://www.sender-zitrone.de/
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#5
Gutes und sachliches Video. Vielen Dank fürs teilen. Meiner Meinung nach wird der kommerzielle Aspekt dieses Trends zu wenig beleuchtet. Die Musikindustrie beteiligt sich ja an diesem Push in Richtung Analog bzw. Vinyl (Tonband bleibt eine sehr kleine Nische) weil dort gutes Geld zu verdienen ist und bedient dabei die erwähnten emotionalen/irrationalen Mechanismen des Sammlers/Liebhabers.

Viele Grüße
Linus
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#6
Ich freu mich schon immer, dass gutes analog ans digitale „rankommt“. Dann natürlich das schreckliche digitale Mastering der letzten Jahre „loudness war“, welches viel digitales Porzellan zerschlagen hat. Ich höre alles, Platten, CD, Kassetten, Tonband, Streaming. Das aufwändigste ist das Tonband „ tail out“, gelegentlich auch Platten, die zuvor noch eine rituelle Waschung erhalten. CD ist fast food, streaming so eine Art akustischer Atemluft, immer und überall da, wenn man sie braucht. Und dann natürlich ganz tolles Speicher- und Transportmedium zur Banderstellung. Missen möchte ich keines davon.
Gerhard
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#7
Ja... bei MoFi / MFSL gibt es dann noch den Umstand, dass deren LP's ungefähr das doppelte ggü. den regulären Ausgaben kosten. Das war mir persönlich immer zu kostspielig, auch wenn es latentes Interesse gab.

Mittlerweile glaube ich, dass deren "Geheimnis" des "guten" Klangs neben Sorgfalt primär an einem gewissen "gefälligen" Mastering liegt. Das ist aber nur eine Mutmaßung. Zugriff auf die Mehrspur-Master hatten sie m.E. nicht.

Anfang der Nuller Jahre gab es von MFSL auch sehr teure Leer-CD-R's, welche von der ein oder anderen Gazette auch "Hifideles" attestiert wurde...

Die Geschichte bringt mich auch dazu, über mein "musikalisches Kaufverhalten" nachzudenken. Zwar habe ich keinen Plattenspieler im vierstelligen Euro-Bereich, aber ein Tonabnehmer für 500,- durfte es schon mal sein. Oder eine relativ teuer erstandene "Pastel Blues" LP von Nina Simone, obwohl man deren gesamtes CD-OEuvre günstiger bekommt. Aber ich schweife ab...

Schöne Grüße
Frank
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#8
(31.08.2022, 15:57)kesselsweier schrieb: ...
Mittlerweile glaube ich, dass deren "Geheimnis" des "guten" Klangs neben Sorgfalt primär an einem gewissen "gefälligen" Mastering liegt. Das ist aber nur eine Mutmaßung. Zugriff auf die Mehrspur-Master hatten sie m.E. nicht.
....
Frank

Hallo Frank,

keine Mutmaßung sondern die Realität schlechthin - die grössten heraushörbaren Klangunterschiede liegen bereits
im Mastering, bevor das Produkt "in der Rille, dem Silberling" oder in was weis ich noch für Quellen landet. Es gibt einfach viele Konserven, die grottenschlecht gemastert wurden - da kann die highendigste High-End-Anlage nichts machen. Im Umkehrschluß hören sich "gut gemasterte" Konserven auch auf mittelprächtigem Zeugs gut an. (Ausnahmen bestätigen die Regel...)
Erst bei höherem Wiedergabepegel outet sich die "Kette". Das beginnt aber meist bei den Lautsprechern und dem Raum, in dem wiedergegeben wird. Verstärker und "so'n Zeugs" geben erst zum Schluß ihren "kleinen Senf" dazu.
Aber ich höre trotzdem lieber über meine Yamaha M2 als über eine 08-15-Kompaktkiste. Das Auge hört schließlich mit... Big Grin

Gruß
Peter
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)
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