Ein Weiteres Sahnestück aus Meiner Sammlung ist die ZK 246 der UNITRA Werke Aus Polen.
Das Gerät sollte Angeblich eine Grundig Lizenz sein. Persönlich habe Ich noch Nie eine GRUNDIG mit Diesen Design Gesehen..
In Rumänien war Dieses eines der Beliebten Tonbandgeräte ab Mitte der 70‘er bis ende der 80‘er Jahre. Ist Sehr Pflegeleicht und Sollte was Kaputt Gehen im Elektronischen Bereich findet man auch heutzutage noch Dafür Ersatzteile und Äquivalenten wie z.B. bei CONRAD ELECTRONIC.
Das Gerät ist Sehr einfach zu Bedienen. Was es Besonders Interessant macht ist der Spur Auswahlhebel mit Seine Track Transfer Funktion (Trick Aufnahmen) wo man den Programm von eine Spur auf der Andere Überspielen kann und dazu noch Weitere Quellen Hinzu Mischen. Die ZK-246 kann Wagerecht oder Senkrecht Aufgestellt und Betrieben werden. Sehr Lustig dabei ist beim Senkrecht Betrieb die Spulen Sicherung. Es gibt keine Mechanische Arretierung sondern auf den Spulen werden zwei Gummistöpsel mit eine Alu- blende Aufgesetzt. Diese haben ein Durchmesser von etwa 4 cm.
Das Gerät Hat ein Eingebauten Leistungsverstärker mit ein guten Klang. Der Manko bei dieses Gerät ist Die Schwache Klangfarben (Tief- und Hochtönen) Aussteuerung und Sollten die Ringkontakten bei den Spur Auswahlhebel Oxidieren wird es lustig. Wer dieses Teil Zerlegt bekommt Graue Haare. Siehe im Unteren Bereich des Bildes.
Was der Bandantrieb Betrifft, Dieser ist im Allgemein auch nach so Fiele Jahre Sehr Leise und Strapazierfähig. Im Gerät gibt es nur ein Einzigen Antriebsriemen für der Vor- und Rückspulung. Auch wen Dieser Mahl Reisen soll, geht die Wiedergabe Problemlos Weiter ohne nicht die Geringsten Einschränkungen. (Siehe Bild 3)
Um Ehrlich zu Sein Diese Geräte sind Unkaputbar. Meine Erste ZK-246 habe ich im Alter von 14 Jahre Gekauft. Kostete Damals in Rumänien etwa 7500 LEI ( Sprich LEY). Da müste mein Vater 6 Monatsgehälter Hinblettern.
Wer Dazu die Bedienungsanleitung und Schaltplan Benötigt, Schaut in Meine Signatur!
Nachtrag:
Wer sich zu Seiner Sammlung so ein Gerät Zulegen will soll sich das Gründlich Überlegen. Der Grund dafür ist, das Diese Geräte genau so wie Die Nachvolger Modellen M2405S, alle drei Generationen, ein Schwerwiegenden Baufehler im Bereich Frequenzgang- Korrektur Aufweisen. Selbstverständlich kann man Diesen Fehler Beseitigen aber dafür sind jede menge Elektronik Kenntnisse Erforderlich.
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die waren schöne Geräte, habe damals mal ein ZK245 gehört, das war 1978 oder 79, für mich als Schüler unerreichbar. Habe in 1977 ein Majak 203(gebraucht gekauft, bekommen) und Dec. 1978 mein erstes neues Gerät, ein Majak 205. Der hat um 5000Lei gekostet....
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Ich kenne das Gerät als M2405 S
Hier mal die erste und zweite Generation der Geräte, die in Lizenz von Tomson Brand hergestellt wurden.
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(14.03.2026, 08:54)egon schrieb: ....., die in Lizenz von Tomson Brand hergestellt wurden.
Hallo egon, tut mir leid, Dir zu widersprechen, aber das ZK ist eine Eigenentwicklung von Unitra und keine Lizenzfertigung.
Es basiert noch teilweise auf den GrundigTK Geräten (Motor, Köpfe...) aber ansonsten ist es eigenständig entstanden.Es wurde allerdings im NSW unter Markennamen wie HSG, Thomson Brandt, Pathe Marconi...
Die KI meint folgendes dazu:
"Vertrieb/Lizenz: Es gibt Hinweise, dass polnische Unitra-Tonbandgeräte (z.B. ZK 246) teilweise über Thomson-Brandt vertrieben wurden, wobei Pathé-Marconi und Continental-Edison als französische Firmen genannt werden, die Unitra-Bandgeräte unter eigenem Namen vertrieben haben."
Viele Grüße,
Matthias
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Ich hatte eigentlich auch immer im Hinterkopf, daß die ZK246 Geräte auf Basis einer Lizenz der Fa. Thomson-Brandt gebaut wurden und teilweise auch als Exportgeräte in den Thomson-Vertrieb gingen (damit wurde, so meine Vermutung, wohl ein Teil der Lizenzkosten bezahlt).
Auch hier im Forum wurde das bereits thematisiert: https://tonbandforum.de/showthread.php?tid=4098 . Dem glaube ich weitaus mehr als den Halluzinationen irgeneiner KI.
Ich hab ja das Nachfolgemodell M2405S (die Version mit der schwarzen Blende und dem Doppelinstrument), das war eine von Unitra weiterentwickelte Variante, dies betraf aber wohl nur die Elektrik (die war möglicherweise auch beim ZK246 eine Unitra- Eigenkonstruktion), während man das Laufwerk vom ZK246 in der ursprünglichen Konstruktion beibehielt. Das Gerät zeichnet sich durch seine Robustheit aus, das einzige, was da bislang (seit Anfang der 80er) kaputt gegangen ist, obwohl es damals nicht geschont wurde, waren halt die typischen Verschleißteile Riemen und Kopf.
Gruß Holger
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Wenn ich nicht ganz irre,war das ZK 140 Tvon Unitra ein Grundig Lizenzgerät.Mein Vater hat es in den 70iger Jahren gekauft.
Hauptmerkmal war und ist wohl der Drehschalter für alle Laufwerksfunktionen.
Viele Grüße von Andreas
P.S. Foto einstellen geht hier ( noch) nicht
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Das ZK140 ist ein ganz anderes Gerät (Viertelspur-Mono) das war ein Gundig Lizenzbau (TK140). Kennzeichen dieser Geräte ist der große Drehknauf, mit dem alle Laufwerksfunktionen gesteuert werden.
Hier geht es um das ZK246 (nicht zu verwechseln mit dem ZK146, das, als stereo Version, auch zur Grundig TK14X Kategorie gehört), das ist ein Gerät mit gänzlich anderem Aufbau und Design (Viertelspur-Stereo, 9.5 und 19 cm/s, max. 18cm Spulen, Drucktastenbedienung und auch größer als die ZK1XX Geräte).
Gruß Holger
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Holger,genau das meinte ich,es ging mir nur darum das eigentliche Grundig Lizenz Gerät darzustellen.Nichts Anderes wollte ich schreiben.
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(16.03.2026, 00:51)Analoghoerer schrieb: Kennzeichen dieser Geräte ist der große Drehknauf, mit dem alle Laufwerksfunktionen gesteuert werden.
Der oft Kaputt ist.
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Viell. noch diese link dazu, leider in polnisch. Kann man aber übersetzen.
Den hatte ich schonmal 2023 gepostet:
https://highfidelity.pl/@main-2184&lang=
Viele Grüße,
Matthias
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(16.03.2026, 19:15)Micha94 schrieb: ...
Der oft Kaputt ist.
Ja, das war ein Problem, dieser Knauf sieht ja stabiler aus, als er tatsächlich ist, packt man den ein wenig mit Schmackes an, hat man ihn in der Hand, während das abgebrochene Schaltschwert noch in der Steuerscheibe steckt. Heute, nach 40+ Jahren kommt noch dazu, daß die Rastrolle oftmals zerbröselt ist und der Schalter dann zum einen nicht mehr in definierter Position einrastet, zum anderen aber in der Rückspulposition (Linksanschlag) blockiert. Versucht man dann, in Unkenntnis der Ursache, den Knopf mit etwas mehr Kraftaufwand zurückzudrehen, bricht er ebenfalls ab. Deshalb bei einer Blockade des Schalters da niemals mit (auch nicht sanfter) Gewalt rangehen. Als Ersatz für die Rastrolle kann man zB. abgenutzte Cassetten-Andruckrollen oder andere Buchsen, die passende Maße haben, verwenden.
Gruß Holger
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Ich hatte ein ZK246 - 1975 gekauft. Optisch war es damals sehr gut. Technisch, ohne Modifikation war nor 19'er Geschwindigkeit gut. 9,5 war schlechter ald mein ungarisches MK21 Kassetten Gerät. Ich hatte mir damals sie Elektronik neu eingemessen und wir kamen auf 16 KHz. Aber das Rauschen war krass.Ich habe dann ab 1983 ein Dolby B eingebaut. Die Schaltung wurde in der rfe veröffentlich und ich habe eine Platine entworfen und eingebaut. Das Rauschen war damit auch bei ORWO PS18 im Griff. Wir hatten damals viele Löschbänder vom DDR Rundfunk, Nalepastraße in Berlin. (1000m für 5 DDRMark, allerdings 50µm dick) Fazit war, dass die Tonköpfe ruck zuck fertig waren. Dann habe ich vom TESLA B100 Tonköpfe, die es im DDR Funkamateur zu kaufen gab, eingebaut. Das war nochmal ein Qualitätssprung. Wir hatten dann mit 19 Geschwindigkeit 19 kHz stabil erreicht. Die Bässe waren echt gut mit den dicken Bändern. Ich war im Plattenrin in Dresden und wir haben wirklich viel aufgenommen. Ich hatte dann noch ein X200 von Akai auf dem scharzen Markt gekauft. Es war nicht besser !
!986 sind wir nach dem Westen ausgereist und ich hatte vorher alles verkauft und die besten Bänder auf Kassette überspielt. Qualitativ natürlich kein Vergleich zu den 19 Aufnahmen. Dolby C konnte da trotzdem nicht ran......
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Das ZK 246 (und auch das Nachfolgemodell M2405) war ab Werk auf Agfa Bänder eingemessen, die in Polen handelsübliche Marke "Stilon" wurde nach Agfa Rezeptur in Lizenz hegestellt. Zu Orwo war diese Einmessung, vor allem bei 9.5 cm/s, nicht kompatibel. Auch die anderen polnischen Bandgeräte (ZK120er/140er Serie) klangen deshalb immer etwas grummelig. Hinzu kam, daß die verbauten Köpfe nicht gerade der Brüller waren. Es gab in der rfe ja mal einen Umbauvorschlag, der war mir allerdings zu aufwendig (Veränderung des Entzerrers). Ich baute damals dann ebenfalls einen B100 Kopf ein (das wurde, soweit ich mich erinnere, auch im FA mal empfohlen), damit ließ sich das Gerät gut einmessen, vor allem bei 19 cm/s lief es dann wirklich zur Höchstform auf.
Die ausgemusterten Studiobänder- ja, die bekam man sehr günstig, für Viertelspur waren die allerdings ungeeignet, auch bei 19 cm/s (Pegelschwankungen und Dropouts), die waren eher was für Smaragd-Besitzer (Mono-Halbspur bei 19 cm/s mit großem Ringkopf und kräftigem Bandzug, da liefen sie super).
Gruß Holger
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06.05.2026, 11:15
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.05.2026, 11:19 von sensor.)
M2405 S mein zweites Tonbandgerät, war damals Bückware, vor ca. 2Jahren eine für wenig € gekauft
mein Onkel hat mir aus dem Westen einen passenden Tonkopf mitgebracht, da ich damals noch weniger Ahnung vom Einmessen hatte war der Klanggewinn eher gering
Gruß Ulf
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(06.05.2026, 02:01)Analoghoerer schrieb: Das ZK 246 (und auch das Nachfolgemodell M2405) war ab Werk auf Agfa Bänder eingemessen, die in Polen handelsübliche Marke "Stilon" wurde nach Agfa Rezeptur in Lizenz hegestellt. Zu Orwo war diese Einmessung, vor allem bei 9.5 cm/s, nicht kompatibel. Auch die anderen polnischen Bandgeräte (ZK120er/140er Serie) klangen deshalb immer etwas grummelig. Hinzu kam, daß die verbauten Köpfe nicht gerade der Brüller waren. Es gab in der rfe ja mal einen Umbauvorschlag, der war mir allerdings zu aufwendig (Veränderung des Entzerrers). Ich baute damals dann ebenfalls einen B100 Kopf ein (das wurde, soweit ich mich erinnere, auch im FA mal empfohlen), damit ließ sich das Gerät gut einmessen, vor allem bei 19 cm/s lief es dann wirklich zur Höchstform auf.
Die ausgemusterten Studiobänder- ja, die bekam man sehr günstig, für Viertelspur waren die allerdings ungeeignet, auch bei 19 cm/s (Pegelschwankungen und Dropouts), die waren eher was für Smaragd-Besitzer (Mono-Halbspur bei 19 cm/s mit großem Ringkopf und kräftigem Bandzug, da liefen sie super).
Gruß Holger
Bei den Löschbändern scheinen wir Glück gehabt zu haben. Die waren echt gut. Drop outs hatten wir keine. ich habe hier unsere ganze Plattenring Klicke versorgt. Achso ein Smaragt hatte ich auch noch. Mechanisch war das mit den Elektromagnetsteuerung sehr gut. Leider haben sie die Stereo Variante nicht mehr auf den Markt gebracht. Wir hatten auch noch ein KB100. Die waren eigentlich unzerstörbar. Man mußte nur auf die Gummiteile aufpassen.....Das mit den polnischen Bändern wußte ich nicht. Da erklärt sich vielleicht der schlechte Frequenzgang bei 9,5 cm/s mit ORWO PS.
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(21.03.2015, 23:45)timo schrieb: TK 240 schrieb:das 2405 soll auf einer Grundig-Lizenz basieren ? Das hätte ich doch gerne näher verifiziert.
Ich glaube, das hatten wir doch vor vielen Jahren zu Einar-Zeiten schon mal in das Reich der Legenden verbannt. Es gab die ZK-120 und -140, die mehr oder weniger komplett baugleich mit Grundig waren. Dann kamen die "Uwertura Stereo" (M-1417), die noch das Drehknebellaufwerk von Grundig hatten, aber schon 18er Spulen und viele Details der späteren ZK-246/M-2405. Und die letzten waren dann Eigenentwicklungen ohne Grundig-Erbe.
Das Thomson-Gerücht wurzelte wohl darin, daß das ZK-246 auch als "Thomson-Brandt" verkauft wurde.
Fakt ist, Unitra ZRK hat auf etlichen Geräten hinweise auf Thomson- bzw. Thomson-Brandt-Lizenzen aufgedruckt. Das hätten sie nicht getan, wenn es nicht der Wahrheit entsprochen hätten (Das Image von Thomson war weitaus geringer als z. B. das von Grundig oder Philips).Die Frage ist, was wurde lizensiert? Das ganze Gerät, das Gehäuse-Design (Onkyo, z.B., hat etliche Gehäuse-Designs in den USA patentieren lassen), die Herstellungstechnologie der Tonköpfe, etc.? Das könnte man nur durch Einsehen der jeweiligen Verträge klären.
Dass in Polen gefertigte Geräte unter französischen Markennamen verkauft wurden, hat eine einfache Erklärung: Unitra hat in Naturalien bezahlt und/oder als verlängerte Werkbank für die Franzosen gearbeitet. Das war damals üblich (siehe z.B. die in Rumänien produzierten Dacia 1300 / Renault 12 oder die Oltcit Club und Visa). In Rumänien wurde auch ein Gerät unter Thomson-Lizenz gefertigt: der Cassettenrecorder Star MC-12 (entspricht anscheinend dem Unitra MK122).
Spätere Geräte (M2407, 2408, 2411 und 2412) ähneln vom Äußeren mehr Grundig und Philips-Geräten.
Eins haben ZK240 und Nachfolger gemeinsam: die Laufwerke sind recht leise und die Zwischenräder langlebig.
Grüßle,
Franz
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