Nabend zusammen,
heute habe ich mal eine weitere Bestandsaufnahme an der Maschine gemacht und erste Restaurationsarbeiten durchgeführt.
Die Bestandsaufnahme hat noch ergeben dass der Vorbesitzer wohl mal den Kopfträger tauschen wollte, dabei eine Schraube am Capstanmagnet abgerissen hat, diesen verstellt hat und anschließend frustiert die Köpfe einzeln gewechselt hat. An den gelb markierten Stellen wurde rumgedreht. Die Köpfe an sich sehen soweit ganz gut aus, bis auf die Lötstellen. Besonders der Löschkopf hat echt gelitten. Des weiteren wurde gefühlt die ganze Maschine mit Sprühöl eingesprüht wodurch sich massiv Staub und Tierhaare abgelagert haben. Das werde ich nach und nach mal putzen. Hinzu kommt ein Nikotinschleier, welcher aber von dem Ölgerucht überdeckt wird.
Positiv ist, dass die untere Frontblende so gut wie neu ist und der Capstanmotor nach Überarbeitung einwandfrei läuft. Auch die Steckkarten scheinen bis auf die 2 Huckepack Elkos professionel überarbeitet worden sein. Alle Elkos sind schön eingelötet und die Lötstellen sehen sehr gut aus. Schmerzpunkt ist die Marke der Elkos: Yageo, Jamico und XHuang. Na ob die Ihre Werte haben und lange halten werden? Auf jeden Fall tauschen werde ich die Elkos an den Stellen, wo eigentlich axiale vorgesehen sind. Den Rest werde ich erstmal lassen. Ebenso werde ich die 4 25k Potis an den Aufnahmekarten für die EQ Einstellung gegen selektierte 22k Potis tauschen welche messtechnisch 20k haben.
Das hab ich heute gemacht:
- Motorkondensatoren erneuert (Die alten hatten 4µF für die Wickelteller und 5µF für den Capstan)
- 1. Capstan Lager ersetzt
- 2. Capstan Lager + Welle entfettet und neu gefettet
- Bandlauflager ersetzt
- Netzanschluss gemäß SK II ausgeführt
- Erste Entstörkondensatoren getauscht
Und nochmals vielen Dank für die ersten Einschnitte zum Thema Kopfeinstellung und Einmessung.
Darauf komme ich nochmal zu gegebener Zeit zurück.
Gruß Micha
heute habe ich mal eine weitere Bestandsaufnahme an der Maschine gemacht und erste Restaurationsarbeiten durchgeführt.
Die Bestandsaufnahme hat noch ergeben dass der Vorbesitzer wohl mal den Kopfträger tauschen wollte, dabei eine Schraube am Capstanmagnet abgerissen hat, diesen verstellt hat und anschließend frustiert die Köpfe einzeln gewechselt hat. An den gelb markierten Stellen wurde rumgedreht. Die Köpfe an sich sehen soweit ganz gut aus, bis auf die Lötstellen. Besonders der Löschkopf hat echt gelitten. Des weiteren wurde gefühlt die ganze Maschine mit Sprühöl eingesprüht wodurch sich massiv Staub und Tierhaare abgelagert haben. Das werde ich nach und nach mal putzen. Hinzu kommt ein Nikotinschleier, welcher aber von dem Ölgerucht überdeckt wird.
Positiv ist, dass die untere Frontblende so gut wie neu ist und der Capstanmotor nach Überarbeitung einwandfrei läuft. Auch die Steckkarten scheinen bis auf die 2 Huckepack Elkos professionel überarbeitet worden sein. Alle Elkos sind schön eingelötet und die Lötstellen sehen sehr gut aus. Schmerzpunkt ist die Marke der Elkos: Yageo, Jamico und XHuang. Na ob die Ihre Werte haben und lange halten werden? Auf jeden Fall tauschen werde ich die Elkos an den Stellen, wo eigentlich axiale vorgesehen sind. Den Rest werde ich erstmal lassen. Ebenso werde ich die 4 25k Potis an den Aufnahmekarten für die EQ Einstellung gegen selektierte 22k Potis tauschen welche messtechnisch 20k haben.
Das hab ich heute gemacht:
- Motorkondensatoren erneuert (Die alten hatten 4µF für die Wickelteller und 5µF für den Capstan)
- 1. Capstan Lager ersetzt
- 2. Capstan Lager + Welle entfettet und neu gefettet
- Bandlauflager ersetzt
- Netzanschluss gemäß SK II ausgeführt
- Erste Entstörkondensatoren getauscht
Und nochmals vielen Dank für die ersten Einschnitte zum Thema Kopfeinstellung und Einmessung.
Darauf komme ich nochmal zu gegebener Zeit zurück.
Gruß Micha
