CD-Markteinführung und die holprigen Anfänge!
#1
Achtung: etwas lange Prosa...sorry!

--> August 1982 - HiFi Ausstellung Düsseldorf.

Ja, ich war dabei und bin mit meinem Käfer dahin getuckert ... Ich wollte "etwas" live sehen und war tierisch gespannt...
der erste digitale Tonträger, die Compact Disc, kurz CD genannt.

Kaufen konnte man dieses neue Medium noch nicht, es wurde erst im März 1983 eingeführt. Aber auch dann war kaufen eher eine Illusion.
Aber wenigsten mal ansehen, das Gerät mal bedienen dürfen, es war ein Philips CD 100, ein Toploader. Ja ich durfte nach etwas Betteln einen
dieser Playermal bedienen, die Titel anspringen und wie aus dem Nichts kam Musik.

Wahnsinn, es war verrückt - ich war verrückt nach diesem neuen Medium! Als Medien gabs eine Rolling Stones CD, eine ABBA CD und eine
Klassik CD - das zumindest hatte ich gesehen und mir zum Anhören die Stones gewünscht.

Die Industrie tat ihr übriges: Versprechen wie "Sie hören nur Musik und nichts als die Musik", oder "die CD ist kinderleicht zu bedienen und nicht anfällig
gegen Schmutz, Staub usw..." - waren gängige und markige Sätze!
Aber es gab auch einen dicken Wehrmutstropfen: Ich konnte mir das als Student nie und nimmer leisten, man sprach von 30-40 DM pro CD
und 2000,- DM für einen Player....urrgghhh.

Ich habe damals in einem Plattenladen gejobt - wir haben da fast ausschließlich LPs verkauft - und so Mitte/Ende 1983 kam in ein kleines Eck
am Ende des Geschäfts eine etwas "elitäre Ecke" hinzu. Eine CD Player Station und einige wenige CDs!
Die Player waren von Sony, Hitachi und ich glaube JVC, auf die wenigen CDs mussten wir besonders achten, damit sie nicht geklaut würden.
Sie waren mit über 30 DM teuer!

Für mich dauerte es bis Anfang 1986, bis ich mir einen Player kaufen konnte! Einen Philips CD 104, 14 bit, 4fach-Oversampler...etwas unter 880,- DM.
Immer noch viel aber ich wurde etwas gesponsort von der besseren Hälfte Heart

Nun mussten Medien her, denn sonst macht das keinen Spaß. Meine Käufe, so nach und nach...

1) Köln Concert von Keith Jarrett
2) Davis, York, Hodgkinson - Together Live
3) Chris Rea - Shamrock Diaries
...
Dire Straits - Selftitled
Dire Straits - Love Over Gold
Dire Straits - Brothers in Arms

Erste Enttäuschung: Beim Köln Concert von Keith Jarrett fehlte die Zugabe! Auf der Doppel-LP auf Seite 4, mit 45 abzuspielen, der Rest der LP mit 33!
Die CD wäre über 60 min gewesen, man hatte Bedenken, dass da Probleme auftauchen könnten!
https://www.discogs.com/release/465990-K...ln-Concert

ABER....es kommt noch dicker!

Es war ein Genuss, die CDs über Kopfhörer zu hören. Kein Knistern und Knacken, einfach nur Musik und ein voller Sound - super...
UND HOPPLA da waren plötzlich Störgeräusche und Unsauberkeiten!

- Selftitled - Track 8 ein lautes Knackgeräusch
- Lover over Gold - Track 1 ein deutlich vernehmbarer Drop-out links, die Stimme kippt kurz von der Mitte nach rechts!
- Brothers In Arms - Track 9 Drop-Out im linken Kanal, klang wie ein Wackler vom Kopfhörerkabel

Ohje, hat der Player ne Macke? Sind die CDs defekt?

Ich habe damals HiFi-Zeitschriften wie Stereo, Stereoplay, Audio, HiFi-Vision usw. gelesen und es gab
ständig Test, Infos usw über die Geräte der Unterhaltungsindustrie. Und die Entwicklung des Marktes.

Ich schrieb die Stereoplay-Redaktion in Stuttgart an mit meinem Problem - die kontaktierten Philips
und schließlich landete alles bei PolyGram in Hannover-Langenhagen, wo die CDs gepresst wurden.

Philips schrieb: Diese Fehler, die nur bei äußerster Konzentration zu hören wären, haben nichts
mit der Hardware zu tun - Info an Polygram, die schrieben, nachdem ich die CDs eingeschickt habe:

zu 1) Fehler auch festgestellt, erst gab es die Info, es gäbe kein neueres Mastertape!
Dann doch nach Freigabe, erneute Überspielung erfolgt, ich bekomme ein neues Exemplar!
zu 2) meine Beanstandung sei außerordentlich schwach und PolyGram hält einen solchen Fehler
für vertretbar! ???
zu 3) sie hätten den Fehler nicht gehört, bekomme ein neues Exemplar!

Die CDs, die ich zurück bekam, hatten bis auf "Brothers in Arms" immer noch die Fehler!

Muss dazusagen, dass ich die CDs teilweise im Laden zuerst umgetauscht hatte, aber auch der Umtausch hatte die Macken.
UND, das ist wichtig, auf den LPs, die ich auch habe, waren diese Fehler NICHT zu hören!
Soso, das perfekte digitale Medium hat also doch Schwächen??!!

Ernüchterung setzte ein bei mir gegenüber dem Medium, auch Selbstzweifel, ob mein Perfektionismus gar krankhaft ist - beinahe
hätte das neue digitale Medium bei mir einen Bauchlandung erlebt, denn das war für mich nicht akzeptabel.

Wieso gab es Fehler auf den CDs, die auf Platte nicht waren??
Bis heute blieb eine plausible Erklärung aus. Beim Hören über Lautsprecher sind die Fehler eher nicht
oder kaum zu hören, wohl aber mit einem Kopfhörer. Bis heute, obwohl ich schon einige CD-Player ersetzt habe.

UND jetzt wird es interessant: Es erschienen diverse remastered Versionen im Laufe der Jahre danach
dieser Scheiben, auch HighRes mit 24/88 und ihr werdet es nicht glauben?
NICHTS hört man da, keinen dieser Fehler, keinen einzigen. Nur die Labelowner wissen die Wahrheit!

Man muss dazu sagen, dass die Technik damals neu war, das Pressen eventuell noch nicht Routine!
Die HiFi Zeitschriften widmeten sich öfter den Fehlerquoten der CDs, wenn regelrechte Staubeinschlüsse
die CD störten uvm...Ende 1986 hatte ich eine Liste mit bestimmt 10 CDs an die Redaktion in München geschickt,
wo es Fehler zu hören gab, oft Drop-outs oder Verzerrungen....Leserbrief veröffentlicht...
Aber - war das nicht genau das, was die Industrie versprach, dass es das auf CD nicht mehr gibt??

Die CD Nachfrage weltweit war mittlerweile riesig, PolyGram presste auch weltweit...die EMI Group in UK
hatte erst die Einführung der CD verschlafen, hielt die CD als Musik-Medium gar für überflüssig und hatte anfänglich
kein Presswerk....erst nach und nach wurde der Backatalog aufgebaut. Bis heute gibt es nicht alles auf CD!
Beatles, Pink Floyd, Cocker usw erchienen erst viel später....

Oder der Faupax mit den Doors CDs? Alle Scheiben veröffentlicht, es gab Beschwerden, wegen Mängel im Sound!
Dann findet die WEA plötzlich bessere Mastertapes, die CDs bekommen ne andere Nummer und werden
erneut veröffentlicht - die gute und weniger gute Version parallel im Laden - nicht gut aber es war so!

Kurz und gut, es ging einiges schief bei der Einführung und die CD hätte durchaus ne Bauchlandung
erleben können, weil die Industrie die Versprechen nicht halten konnte, zumindest in Teilen.

Heute, ca. 40 Jahre danach, ist das alles eher kein Thema mehr - die Presstechnik ist ausgreift...
meistens sind aber die CDs lieblos aufgemacht und man erinnert sich an die tollen Covers der LPs von früher.
Vinyl erlebt seit Jahren eine Renaissance, die neue ABBA wird als Limited Edition gar als MC veröffentlicht!
MC steht für Musikkassette - geht der CD Boom zu Ende?
Hören wir wieder von analogen Quellen - wollen die gute alte Technik zurückholen?

Soll jede/r für sich selbst entscheiden und beantworten - ich tue beides wobei ich prozentual sehr viel mehr
digitale Tonträger konsumiere, sie sind einfacher zu handhaben - manchmal gibts aber auch ne Platte, die sich
auf dem Plattenteller dreht oder wie kürzlich wieder zwei alte Compact Kassetten.
VG
Jürgen
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#2
Hallo Jürgen,

toller Bericht. Meinen ersten CD-Spieler „Philips CD 100“ aus der ersten Serie „CD 100/00“ habe ich 1983 als Vorführgerät im heimischen HiFi-Laden für 600,00 DM gekauft. Ein Jahr vorher lag der Preis noch bei 2.300,00 DM. Das Gerät inkl. Originalverpackung habe ich noch heute. Aktuell verwende ich einen „Lyric CD 100“. So schließt sich zumindest von der Typenbezeichnung der Kreis.

Gruß
Andreas
Shy *** Music was my first love, and it will be my last. *** Cool
***
ASC 6002S, ASC 5002, Akai GX-630D, Akai GX-215D, Akai X-2000SD, Grundig TS 1000, Uher SG 520 Variocord, Uher SG 560 Royal, Pioneer CT-S810S u. Tascam DA-20 MK II
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#3
Hallo Jürgen,

sind die von Dir beschriebenen Fehler auf den CDs nicht einfach als Fehler auf dem Masterband bzw. beim Abspielen des Bandes erklärbar? Deine LPs waren sicherlich älter, da war das Masterband eben noch neuer. Bei den heutigen Remastered Versionen wurden solche Fehler einfach digital korrigiert.

Bei LPs gab es an sich natürlich auch so einige Fehler, aber da waren die Erwartungen vielleicht auch geringer.
Ich hatte mal eine LP vom ersten Doors Album, da hat sich wohl jemand beim Mastern mit der Lauflänge verschätzt: Am Ende von Seite 1, mitten in Light my fire wird der Pegel plötzlich hörbar leiser. Am Ende wird das Lied ca. 10 Sekunden vor Ende ausgeblendet. Irgendwer hielt es dann für eine gute Idee, dieses Master ans Presswerk zu schicken. Es war definitiv kein Bootleg!

Gruß
Robert
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#4
(22.06.2022, 17:47)JayDee schrieb: geht der CD Boom zu Ende?

Der CD-Boom ist schon lange zu Ende. Die Frage ist eher, ob es mit der CD selbst zu Ende geht. Smile Damit rechne ich allerdings nicht so schnell. Sie wird immer mehr verschwinden, aber bis sie ganz weg ist, wird's noch eine Weile dauern.

Aber mal so überlegt: Wenn's mal eines Tages so weit ist, wie wird dann eine klassische HiFi-Komponentenanlage aussehen? Vor 30 Jahren hatte man im Musikschrank normalerweise Verstärker, Tuner (oder beides zusammengefasst als Receiver), Kassettendeck und CD-Player stehen, eventuell noch einen Plattenspieler. Das Kassettendeck ist inzwischen schon lange tot, der Tuner stirbt offenbar auch gerade (siehe hier). Wenn ihnen jetzt auch noch CD-Player in die ewigen Jagdgründe folgt, was bleibt dann noch? Besteht eine HiFi-Anlage in 20 Jahren nur noch aus Verstärker und Plattenspieler? Oder wird der Audio-Streamer zur Standardkomponente? Oder verschwindet klassische HiFi-Technik ganz?
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#5
Die im Beitrag #1 beschriebenen Fehler auf bestimmten CD-Produktionen sind keine prinzipiellen Fehler der digitalen Speicherung auf CD sondern eben individuelle Produktions-Fehler. Solche Fehler sind heutzutage mit geeigneten PC-Programmen digital korrigierbar Damals waren solche Programme noch nicht in gleichem Maße verfügbar.
Solchen "Schlampereien" kann man immer wieder begegnen. Das hat aber nichts mit System-immanenten Schwächen zu tun.

MfG Kai
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#6
(23.06.2022, 00:23)q-tip schrieb: Hallo Jürgen,

sind die von Dir beschriebenen Fehler auf den CDs nicht einfach als Fehler auf dem Masterband bzw. beim Abspielen des Bandes erklärbar? Deine LPs waren sicherlich älter, da war das Masterband eben noch neuer. Bei den heutigen Remastered Versionen wurden solche Fehler einfach digital korrigiert.
....
Gruß
Robert

Fehler auf Masterband? Ja und nein Robert. Wer weiss das sicher?
Damals hat sich PolyGram dahingehend geäußert, dass die Freigabe für eine CD erst erfolgte, wenn eine saubere Aufnahme vorhanden war. Die LPs der Dire Straits sind von ca. 1978-1985 entstanden also just zu der Zeit, wo die CD eingeführt wurde.
Auch hat Philips damals die Dire Straits oft als Werbeträger für die CD eingesetzt - und genau da passieren solche Kleinigkeiten?

Ein weiterer Punkt war die CD Herstellung: Es gab eben auch vermehrt Ausschuss beim Pressen, die Fachzeitschriften hatten sich immer wieder damit beschäftigt - was für die Industrie natürlich hinderlich war, man wollte doch ein neue Technik/Medium im Markt etablieren - deswegen denke ich war die Reaktion mir gegenüber eher verhalten.
Es war doch die Industrie, die großspurig behauptete - der Verbraucher bekommt endlich die Qualität, wie sie im Studio entstanden ist!

Als Endverbraucher hat man doch keine Ahnung, ob ein hörbarer Fehler eventuell am Player liegt oder der CD oder irgendwo dazwischen - ich wollte doch nur die perfekte Aufnahme, wie es die Industrie versprochen hatte. Und die Tonträger kosteten damals richtig Geld, 29,90 DM habe ich jedesmal bezahlt. Die LP gabs gut für die Hälfte damals.

(muss mal suchen, ich habe noch Artikel aus den Zeitschriften von damals...)
VG
Jürgen
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#7
Die meisten deiner beschriebenen "Fehler" können technisch nicht an der Pressung und damit nicht am Medium Compact Disc liegen.
Der einzige Fehler der an der Pressung liegen könnte ist ein "Knacken", die Fehlerrate könnte steigen bis die (drei) Korrekturmechanismen versagen und es zu einem Muting kommt, das man als Knacken wahrnimmt.

Gruß Ulrich
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#8
(22.06.2022, 17:47)JayDee schrieb: - Lover over Gold - Track 1 ein deutlich vernehmbarer Drop-out links, die Stimme kippt kurz von der Mitte nach rechts!

Die damaligen CDs der "Love over Gold" sind von einem anderen Master als die LP von 1982. Das CD-Master hat leider mindestens eine zusätzliche analoge Bandgeneration hinter sich. Weder der genannte Drop-out, das Brummen der analogen Maschine, oder die verwaschenen Impulse der CD-Umspielung, sind auf der LP zu hören.
Die LP hört sich an wie eine Aufnahme mit analoger Mehrspur mit DBX und Downmix und Master auf PCM-1630 und ist damit deutlich näher am Master als die CD.

Das ist jedoch kein Verschulden des Systems CDDA.


Viele Grüße

96k
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#9
Wenn ich mich richtig erinnere, bin ich recht spät, Ende der Achtziger, in das Medium eingestiegen. Mit einem Revox CD-Player, direkt von der Firma, da ich zu der Zeit entsprechende Kontakte hatte. Der hielt wohl nur gut 10 Jahre und wurde von einem Marantz abgelöst, der immer noch neben meinem Schreibtisch seine Dienste verrichtet.
Mein CD-Regal war übersichtlich, erst in den letzten drei Jahren habe ich den "Niedergang" des Mediums genutzt und ganze Sammlungen für ein Appel und ein Ei angekauft.
An ein Comeback der CD glaube ich nicht, dafür haben die Streaming-Dienste zu sehr an Popularität, auch von HiFi-Liebhabern dazu gewonnen.

Grüße
Erhard
Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es trotzdem. Karl Valentin
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#10
(23.06.2022, 13:02)96k schrieb: Die LP hört sich an wie eine Aufnahme mit analoger Mehrspur mit DBX und Downmix und Master auf PCM-1630 und ist damit deutlich näher am Master als die CD.

Die analoge Mehrspurmaschine für "Love Over Gold" war eine 3M M79 und für den Stereo Master eine Halbzoll A80.

Gruß Ulrich
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#11
Halbzoll-Stereo, noch "besser" konnte analoges Mastering wohl nicht mehr werden :-)

Gruß von Frank
Hau wech, den Schiet - aber sech mir, wohin


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#12
(23.06.2022, 15:08)uk64 schrieb: Die analoge Mehrspurmaschine für "Love Over Gold" war eine 3M M79 und für den Stereo Master eine Halbzoll A80.

Gruß Ulrich

Hallo Ulrich,

danke für die Info. Verräts Du die Quelle?


Viele Grüße

96k
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#13
https://www.soundandrecording.de/stories...d-technik/

Gruß Ulrich
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#14
(23.06.2022, 16:00)uk64 schrieb: https://www.soundandrecording.de/stories...d-technik/

Gruß Ulrich

Danke!
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#15
Nachtrag: Die deutsche LP-Erstausgabe der LoG ist meiner Meinung nach von einem Digital-Master geschnitten, man sieht die harte Bandgrenze in der FFT und es hört sich auch nach PCM-1630 an.
Warum für das Glasmaster der CD nicht die gleiche Digitalisierung wie bei der LP als Ausgangsmaterial verwendet wurde, verstehe ich nicht.

Hat jemand hier mit Sicherheit eine CD-Erstausgabe und könnte mal hören, ob der analoge Drop-out dort auch vorhanden ist?


Viele Grüße

96k
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#16
Ich habe die Erstausgabe der LP , der CD  und auch ein Remaster der CD. An welcher Stelle (Zeitstempel) befindet sich denn der Fehler?

Gruß Ulrich
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#17
(23.06.2022, 18:57)uk64 schrieb: Ich habe die Erstausgabe der LP , der CD  und auch ein Remaster der CD. An welcher Stelle (Zeitstempel) befindet sich denn der Fehler?

Gruß Ulrich

mein Fehler, den ich damals beanstandet habe:
Love Over Gold - Track 1, Telegraph Road bei ca. 3:36 min ein Drop-Out im linken Kanal, deutlich zu vernehmen

Tipp: gut mit dem Kopfhörer zu hören!
VG
Jürgen
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#18
Gerade ausprobiert, bei der CD Erstausgabe auch ohne Kopfhörer eindeutig hörbar, bei der Remaster CD hingegen nicht.
Das klingt aber so, als ob bei Erstellung des digitalen Masters für die CD auf der analogen Seite etwas schief gelaufen ist.

Gruß Ulrich
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#19
(23.06.2022, 19:24)uk64 schrieb: Gerade ausprobiert, bei der CD Erstausgabe auch ohne Kopfhörer eindeutig hörbar, bei der Remaster CD hingegen nicht.
Das klingt aber so, als ob bei Erstellung des digitalen Masters für die CD auf der analogen Seite etwas schief gelaufen ist.

Gruß Ulrich

hab den Track gerade nochmals gerippt auf PC, es sind genau 3:38, bevor es im Song so richtig laut wird....
Schön dass du das auch hörst Ulrich - darf ich nochmals erinnern, PolyGram, hielt es für einen vertretbaren Mangel Confused

Mark Knopflers Stimme rutscht für einen Moment nach rechts, es ist kein kompletter Drop-Out wohl aber auf dem Kanal ein Verlust
an Frequenzen schätze ich, was den Fehler verdeutlicht...

Als Tonbandfreak kenne ich sowas, wenn z.B. plötzlich etwas Dreck/Staub auf dem Tape ist...sowas in der Art!
VG
Jürgen
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#20
(23.06.2022, 19:30)JayDee schrieb: hab den Track gerade nochmals gerippt auf PC, es sind genau 3:38, bevor es im Song so richtig laut wird....
Schön dass du das auch hörst Ulrich - darf ich nochmals erinnern, PolyGram, hielt es für einen vertretbaren Mangel Confused

Naja, der leblose Klang der CD-Ausgabe im Vergleich zur LP stört mich mehr als dieser Drop-out.


(23.06.2022, 19:30)JayDee schrieb: Als Tonbandfreak kenne ich sowas, wenn z.B. plötzlich etwas Dreck/Staub auf dem Tape ist...sowas in der Art!

Aber nicht auf dem 1/2 Master mit 76cm/s.


Viele Grüße

96k
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#21
(23.06.2022, 18:35)96k schrieb: Nachtrag: Die deutsche LP-Erstausgabe der LoG ist meiner Meinung nach von einem Digital-Master geschnitten, man sieht die harte Bandgrenze in der FFT und es hört sich auch nach PCM-1630 an.

Mal abgesehen vom "hören", bei einer FFT über eine LP halte ich es in vielen Fällen schwierig neben Rauschen und Verzerrungen einen harten Schnitt zu erkennen. Ein Vinylmaster wird zudem auch nach oben begrenzt.

Love over Gold - Industrial Disease

FFT LP Erstausgabe

   

FFT CD Erstausgabe

   

Auf der mit Sicherheit digital aufgezeichneten Brother in Arms LP kann man den die harte Grenze  Stellenweise erahnen.

   

Gruß Ulrich
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#22
Hallo Ulrich,

wie sieht denn Telegraph Road bei Dir aus?

Hier mal zwei Bilder:

1. Telegraph Road (LP, digitale Quelle)
2. Falco Amerika (LP, analoge Quelle)

   

   


Viele Grüße

96k
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#23
An mehreren Stellen Stichproben genommen, sehen alle in etwa so aus:

   

Gruß Ulrich
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#24
(23.06.2022, 22:02)uk64 schrieb: An mehreren Stellen Stichproben genommen, sehen alle in etwa so aus:

Dann gibt es wohl auch verschiedene Master für die Erstausgabe-LPs.
Ist auf Deiner LP der Drop-out vorhanden?


Viele Grüße

96k
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#25
Nein, kein Drop-out hörbar.
LP ist übrigens Erstbesitz, direkt kurz nach erscheinen selbst käuflich erworben.

Nachtrag: Dem Labelcode 6359109 nach sollte das die Estpressung sein

   

Gruß Ulrich
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#26
hier noch als Ergänzung die Beanstandung der Dire Straits - First:

Track 8 (Wild West End) bei ca. 4:23 ist ein Knacken in beiden Kanälen zu hören.
Es wird zwar von der lauten Musikpassage überdeckt, ist aber trotzdem zu hören und gehört da nicht hin.
Vielleicht hat hier jemand auch die Erst-Ausgabe der LP und CD und kann vergleichen sowie die remastered Version!

Brothers in Arms würde ich mal nicht berücksichtigen, da hat man mir ein Ersatzexemplar geschickt damals.
Bei dieser CD höre ich den vorher erkannten Fehler nicht mehr.
VG
Jürgen
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#27
Video 


Nachtrag: Wenn dich solch ein "Knackser" stört dürftest du ja nie auch nur eine Vinyl LP hören.

Gruß Ulrich
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#28
(24.06.2022, 00:02)uk64 schrieb: Nachtrag: Wenn dich solch ein "Knackser" stört dürftest du ja nie auch nur eine Vinyl LP hören.

Bei einer LP stört mich ein solcher Knackser nicht Ulrich - aber ich wiederhole mich:
Meine LP hat den Knackser nicht, die CD von damals schon...was hat die Werbung damals versprochen?
Die reine Musik und sonst nichts - das Wort Knackser ist hier vielleicht nicht ganz das richtige Wort.
Man muss es hören und PolyGram hat es auch bestätigt, dass da was ist was nicht hingehört.

Apropos: tolles Video - hast du das selbst gemacht? Vinyl Rip?
VG
Jürgen
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#29
(23.06.2022, 23:42)JayDee schrieb: Vielleicht hat hier jemand auch die Erst-Ausgabe der LP und CD und kann vergleichen sowie die remastered Version!

Hi,

Habe die LP 2 Mal in der deutschen erstpressung hier und habe auch noch die CD irgendwo (keine Ahnung welche Pressung bei der CD). Werde morgen Mal schauen, habe aktuell Corona was heißt das ich einen Haufen Zeit habe da ja dann keine Schule ist. Melde mich dann wieder.

Viele Grüße
Joni
Meine Maschinen sind:
Revox A77 MKIII Dolby, Revox A77 MKII, Telefunken M203 Studio, Telefunken KL65(Von meinem Opa, überholungsbedürftig) Uher Report 4000-L, Uher Royal De Luxe, Grundig TK 248 HIFI
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#30
Die MFSL = Mobile Fidelity Sound Labs = Mofi Pressungen gehören klanglich für mich zu den besten Pressungen überhaupt bei Vinyl und CD. Die CD Pink Floyd - Dark Side of the Moon als MFSL CD ist eine meiner Referenz-CDs.

MfG, Tobias

P.S. Ein Vinyl Rip ist eine in bester Qualität digitalisierte Vinyl Scheibe.
Strom kann erst dann fliessen, wenn Spannung anliegt.
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#31
Stimmt die MFSL sind echt sehr gut, deswegen wollte ich Mal auf der Originalpressung schauen.
Ich werde sie in guter Qualität Mal digitalisieren.

Viele Grüße
Joni
Meine Maschinen sind:
Revox A77 MKIII Dolby, Revox A77 MKII, Telefunken M203 Studio, Telefunken KL65(Von meinem Opa, überholungsbedürftig) Uher Report 4000-L, Uher Royal De Luxe, Grundig TK 248 HIFI
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#32
Hallo Ulrich,

schönes Video mit tollem Equipment.
Jedoch scheint die 45er wellig und dezentriert zu sein? Oder hat gar der Teller einen Höhenschlag?

Schöne Grüße
Frank
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#33
Nein, das ist nicht meine Aufnahme, es ist nur ein YouTube Fund. Mir ging es nur darum, das dieser "Knackser" dort ebenso zu hören ist (obwohl die Aufnahme meiner Meinung nach bearbeitet worden ist).

Oben CD, unten das Youtube Video. Im markierten Bereich hört man jeweils diesen "Knackser". Er ist übrigen deutlich schwieriger zu hören wie der LoG "Drop-Out".

   

Ist es vielleicht doch eine reale Information und kein Fehler? Ein Fehler der CD ist es auf jeden Fall nicht.

Gruß Ulrich
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#34
Funkausstellung 1981 - ich war dabei.
Philips auch und machte mich neugierig.

   

Unser erstes Gerät stammte aus der 2. Generation und war ein Philips CD 304.
Eine meiner ersten CDs war eine sogenannte Japan-Pressung für etwa 70,- DM!
"The Beatles Live at the Star-Club in Hamburg. Germany: 1962"
Da hatte wohl jemand einen Kassetterecorder reingeschmuggelt und ein Mikro hochgehalten.
Grottenschlecht! Unerträglich!!
In den ganzen Jahren wurde dieses Machwerk vielleicht 3x eingelegt, und das auch nur, um Besucher zu schocken...

   

Später leistete mir ein Sony CDP-2700 lange Jahre gute Dienste.
Jetzt werkelt so nebenher ein JVC XL-Z411.



Gruß
Alfred

Meine Freude an der Tonbandtechnik verdanke ich Hermann Hoffmann, dem Erfinder der Radio-Comedy.

http://www.sender-zitrone.de/
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#35
na so ein richtiger beatlesfan bist du ja nicht
Das wahre Verbrechen verübt die volkstümliche Musik am Gehörgang der Menschheit.
( Benno Berghammer )
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#36
Beatles Live at the Star Club

Gruß Ulrich
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#37
(25.06.2022, 19:31)reginald bull schrieb: na so ein richtiger beatlesfan bist du ja nicht

Oh doch, bin ich.
Sonst hätte ich damals nicht so viel Geld für das Machwerk ausgegeben.
Nur, dass man mit derart mangelhafter Aufnahmequalität Geld gemacht hat, von dem die Beatles bestimmt keinen Pfennig gesehen haben, ärgert(e) mich.

Ich besitze diverse LPs, CDs, DVDs und BluRays und das Single-Album "Magical Mystery Tour" auf ODEON von 1967.

Big Grin

Gruß
Alfred

Meine Freude an der Tonbandtechnik verdanke ich Hermann Hoffmann, dem Erfinder der Radio-Comedy.

http://www.sender-zitrone.de/
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#38
boah ej - mein kleines Nerd-Hobby ist ja, Anschlussfehler in Filmen zu suchen, aber dass es auch Leute gibt, die mit dem Kopfhörer Knackser auf CDs suchen, das wusste ich nicht. Und dass die Ur-CD von Love Over Gold einen "leblosen Klang" hat, das kann ich auch nicht bestätigen. Love Over Gold hat bei mir in den achtzigern sogar mal für einen Direktvergleich herhalten müssen. Mein Kollege hatte sich eine Mission Anlage und einen Thorens ( Modell habe ich vergessen ) mit einem Denon High-Output-MC-System. Damals wollten wir eher hören, wie gut die CD im Vergleich zur Platte war, und waren dann total überrascht, wie ähnlich, ja fast identisch sich mein Philips CD100 und sein Thorens angehört haben.

Bei dem leblosen Sound, den die CD in der Frühzeit wirklich oft hatte, muss man darauf achten, ob das von der CD oder vom Player kommt.

Gruß Frank
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#39
Hier die Rechnung von meinem ersten CD Player.
Das war 1984. Das Teil besitze ich heute noch, allerdings zickt er ziemlich rum.
Geil war die stehende CD, die man bei abspielen sehen konnte.

Gruß, Jan


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#40
DUAL CD-120? Warum war der denn so billig, war das ein Aussteller? Der kostete doch 1984 noch über 1000DM.
Mein erster CD-Player war der Sony CDP 40, der kostete 1987 um die 700DM
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#41
(26.07.2022, 10:59)nick_riviera schrieb: Und dass die Ur-CD von Love Over Gold einen "leblosen Klang" hat, das kann ich auch nicht bestätigen. Love Over Gold hat bei mir in den achtzigern sogar mal für einen Direktvergleich herhalten müssen. Mein Kollege hatte sich eine Mission Anlage und einen Thorens ( Modell habe ich vergessen ) mit einem Denon High-Output-MC-System. Damals wollten wir eher hören, wie gut die CD im Vergleich zur Platte war, und waren dann total überrascht, wie ähnlich, ja fast identisch sich mein Philips CD100 und sein Thorens angehört haben. 

Hallo Frank,

da Du die Original-CD besitzt, kann ich Dir gerne mal die Digitalisierung meiner LP zum Vergleich zur Verfügung stellen.
Wird aber erst nächste Woche möglich sein.
Falls Interesse besteht, einfach per PN melden.


Viele Grüße

96k
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#42
vielen Dank für das Angebot, aber die Platte habe ich auch, und kann sie direkt hören. Was die Leblosigkeit von CDs angeht, habe ich jetzt grade ganz aktuell ein interessantes Erlebnis. Für eine achtziger Jahre Dual Anlage habe ich mir einen CD130 beschafft, ein Thomson Derivat des Hitachi DA 800, der wiederum die Schubladenvariante des DA 1000 mit der "Waschmaschinenklappe" war. Der DA800 wird bei den HiFi-Freunden deshalb so hochgejubelt, weil er ein Non Oversampling Gerät mit 16 Bit Wandler ist, während die Philips Geräte dieser Zeit nur 14 Bit Wandler, aber dafür Oversampling hatten. Das Hörergebnis ist aber genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich erwarten würde. Mein CD100 klingt mit Love Over Gold lebendig und warm, während der Hitachi mit der selben CD ( und auch allen anderen ) so klingt, wie es die CD-Kritiker immer bemängelt haben.

Die Dire Straits LP hört sich auch stark unterschiedlich an, wenn ich sie mit dem Shure TKS 390 E oder mit dem Dual MCC120 abspiele. Das TKS390 klingt rockig, mit dem MCC120 hört man die Vielfalt an Instrumenten und Klängen. Ich finde, wenn man eine Aufnahme bewertet, sollte man immer das Gesamtsystem im Auge behalten. Es gibt natürlich Aufnahmen, die immer schlecht klingen, Love Over Gold gehört aber nicht dazu, weder als Platte noch als CD. Die Dire Straits Alben waren in den achtzigern und neunzigern immer beliebt, wenn man Anlagen testen wollte - nicht ohne Grund.

Gruß Frank
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#43
(27.07.2022, 10:07)nick_riviera schrieb: Die Dire Straits LP hört sich auch stark unterschiedlich an, wenn ich sie mit dem Shure TKS 390 E oder mit dem Dual MCC120 abspiele. Das TKS390 klingt rockig, mit dem MCC120 hört man die Vielfalt an Instrumenten und Klängen. Ich finde, wenn man eine Aufnahme bewertet, sollte man immer das Gesamtsystem im Auge behalten. Es gibt natürlich Aufnahmen, die immer schlecht klingen, Love Over Gold gehört aber nicht dazu, weder als Platte noch als CD. Die Dire Straits Alben waren in den achtzigern und neunzigern immer beliebt, wenn man Anlagen testen wollte - nicht ohne Grund.

Hallo Frank,

vielleicht ist es hier in der Diskussion etwas untergegangen, aber meine LP-Ausgabe klingt so als ob das 1/2"-Master direkt per PCM1630 digitalisiert wurde und davon die LP geschnitten wurde, bei der Erstausgabe der CD ist mindestens noch eine analoge Bandgeneration dazwischen.
Unabhängig vom Klang einiger Geräte und dem Thema CD vs. LP ist man im o.g. Beispiel mit dieser LP-Ausgabe deutlich näher am Master als mit der CD, bei der die analogen Kopierverluste, Brummen und Drop-outs hinzugekommen sind, bevor das Signal digitalisiert wurde.
Und genau das war auch ein Kritikpunkt des Threaderstellers, daß für die CD-Master nicht immer die besten Ausgangsmaterialien verwendet wurden und diese teilweise deutliche Fehlerstellen hatten.
Ein Beispiel des Threaderstellers war der auf der CD (LoG) vorhandene starke und lange Drop-Out. Auf meiner LP-Ausgabe ist der nicht vorhanden, auch kein Brummen am Anfang von Track 1 usw., wie es auf der CD zu hören ist.
Wir sollten in der Diskussion nicht die Intention des Threaderstellers aus den Augen verlieren.

Da es sein kann, daß Deine LP von einem anderen Master erstellt wurde als meine Ausgabe, wollte ich mit dem Angebot des Anhörens eine mögliche Monsterdiskussion, wie sie in Internetforen schnell entsteht, abwenden.
Sollten hier tatsächlich 2 verschiedene Master verwendet worden sein, wovon ich ausgehe, würden wir sonst in der Diskussion nicht weiterkommen. Müssen wir aber auch nicht unbedingt. Smile


Viele Grüße

96k
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#44
(27.07.2022, 13:07)96k schrieb: der auf der CD (LoG) vorhandene starke und lange Drop-Out.

Nun ja, was ist lang (und stark)? Der "Drop Out" befindet sich in der Textzeile "then there was a war" zum Teil auf dem Wort "then" und ist maximal  500 ms lang (eher 200 bis 250 ms).
Ich bin überzeugt davon, das viele diese CD im Schrank liegen haben und den Fehler bis heute noch nicht wahrgenommen haben.

Gruß Ulrich
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#45
Also ich besitze die CD als Erstausgabe von 1982, damals mit meinem Dual CD120 zusammen gekauft, und kann keinerlei Drop-Out an dieser Stelle feststellen.
(Telegraph Road bei 3:38, dort wird das Wort "then" von der angesprochen Strophe gesungen.)
Auch mit dem Audio Editor ist absolut nichts zu erkennen.
So eine Art Brummen am Anfang der CD kann man aber tatsächlich mit dem Kopfhörer raushören.
Außerdem rauscht die Aufnahme für eine CD ganz tüchtig. Also wohl analog gemastert.
Die LP habe ich leider nicht, somit auch keine Vergleichsmöglichkeit.

Gruß, Jan


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#46
Die erste deutsche CD Version kam 1983 rund ein Jahr nach der LP auf den Markt. Die erste Version(en) hatten einen blauen Aufdruck, spätere dann den Roten.

Gruß Ulrich
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#47
die zweite CD, die ich in meinem Leben gekauft habe, Weihnachten 1983:

   

Auf der CD steht überall 1982, damit kann natürlich die Musikproduktion gemeint sein.

Gruß Frank
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