20.06.2022, 13:26
Beim Bau von Internet-Radios und anderen Digital-Empfängern gehen die Entwickler davon aus, daß das Ausgangssignal entweder digital auf einen Audio-Verstärker oder Recorder (PC) geht oder analog auf einen Audio-Verstärker und dann auf die Ohren.
Sowohl bei AD- als auch DA-Wandlern wird bei einigen Produkten das Verfahren des "Noise shaping" (eingedeutscht: Rauschformung) verwendet.
Das bedeutet, kurz gefasst, daß durch spezielle Wandler-Architektur das Rauschen aus dem Basis-Band (Audio-Bereich) in den Bereich darüber transformiert wird. M.a.W: diese Geräte enthalten hinter den DA-Wandlern einen hohen Rausch- und Störsignal-Pegel oberhalb des Audio-Bereiches bis zu recht hohen Frequenzen. Diese Signale müssen eigentlich durch geeignete Tiefpass-Filter von den Ausgangsbuchsen ferngehalten werden.
Die werden aber oft/meist weggelassen, nach der Devise: die Ohren hören das nicht und bei digitaler Weiterverarbeitung gibt es auch kein Problem.
In einem Tonbandgerät können die hochfrequenten Störsignale aber durch die Höhenanhebung bei Aufnahme und die Bias-Frequenz an Nichtlinearitäten in den Hörbereich "runtergemischt" werden. Gleichartiges oder schlimmeres passiert, wenn man diese Signale einer weiteren AD-Wandlung in einem anderen asynchronen System zuführt.
Man kann also uU sein rauschendes/zwitscherndes Wunder erleben, wenn man die Ausgangs-Signale eines Digital-Receivers ungefiltert mit solchen Geräten aufnimmt.
MfG Kai
Sowohl bei AD- als auch DA-Wandlern wird bei einigen Produkten das Verfahren des "Noise shaping" (eingedeutscht: Rauschformung) verwendet.
Das bedeutet, kurz gefasst, daß durch spezielle Wandler-Architektur das Rauschen aus dem Basis-Band (Audio-Bereich) in den Bereich darüber transformiert wird. M.a.W: diese Geräte enthalten hinter den DA-Wandlern einen hohen Rausch- und Störsignal-Pegel oberhalb des Audio-Bereiches bis zu recht hohen Frequenzen. Diese Signale müssen eigentlich durch geeignete Tiefpass-Filter von den Ausgangsbuchsen ferngehalten werden.
Die werden aber oft/meist weggelassen, nach der Devise: die Ohren hören das nicht und bei digitaler Weiterverarbeitung gibt es auch kein Problem.
In einem Tonbandgerät können die hochfrequenten Störsignale aber durch die Höhenanhebung bei Aufnahme und die Bias-Frequenz an Nichtlinearitäten in den Hörbereich "runtergemischt" werden. Gleichartiges oder schlimmeres passiert, wenn man diese Signale einer weiteren AD-Wandlung in einem anderen asynchronen System zuführt.
Man kann also uU sein rauschendes/zwitscherndes Wunder erleben, wenn man die Ausgangs-Signale eines Digital-Receivers ungefiltert mit solchen Geräten aufnimmt.
MfG Kai
