07.06.2022, 14:47
Hallo Stefan,
inzwischen habe ich einige Messungen an dem Schaltungsteil durchgeführt und kann deshalb deine Anmerkungen weitgehend bestätigen.
Der Verstärkungs-"Verlust" beschränkt sich bei 4,7 Ohm Last auf verschmerzliche ~ 2,2 dB.
Der eingebaute Lautsprecher hat 4 Ohm Impedanz.
Die Spannungs-"Verstärkung" der Endstufe beträgt bei 4,7 Ohm ca. -9,5 dB ohne, -7,5 dB mit 22 µF am Schirmgitter. bei 1 kHz.
Der Lautsprecher (fres~145 Hz) hat eine mechanische Güte von Qm~13,4 und eine elektrische von Qe~2,31, allerdings kommt letztere so gut wie gar nicht zum Tragen, da der Lautsprecher durch die Endstufe ziemlich hoch-ohmig gespeist wird (Ri~5,4 Ohm ohne, 3,9 Ohm mit C an G2).
Seine Bass-Resonanz wird dadurch völlig ungenügend bedämpft, allerdings hätte die selbst bei Spannungs-Speisung (Ri~0 Ohm) noch ein Qt ~2.
Linearität mit und ohne habe ich nicht gemessen.
Falls eine Lineariserungs-Absicht dahinter stand, würde ich die eher für die HF-Erzeugng vermuten, wenn die Röhre als Lösch/Bias-Oszillator beschaltet ist und am Löschkopf Spannungen um 134 Vrms bzw 380Vpp erzeugt.
Man macht sich in der vorliegenden Schaltung nicht die Mühe, den Lautsprecher beim Oszillator-Betrieb abzuschalten. Nur der "träge"Trafo und der 1nF Kondensator parallel zur Primär-Wicklung verhindern, daß es allzusehr aus dem Lautsprecher ultraschallt (sofern er da noch mitwirkungsbereit wäre).
MfG Kai
inzwischen habe ich einige Messungen an dem Schaltungsteil durchgeführt und kann deshalb deine Anmerkungen weitgehend bestätigen.
Der Verstärkungs-"Verlust" beschränkt sich bei 4,7 Ohm Last auf verschmerzliche ~ 2,2 dB.
Der eingebaute Lautsprecher hat 4 Ohm Impedanz.
Die Spannungs-"Verstärkung" der Endstufe beträgt bei 4,7 Ohm ca. -9,5 dB ohne, -7,5 dB mit 22 µF am Schirmgitter. bei 1 kHz.
Der Lautsprecher (fres~145 Hz) hat eine mechanische Güte von Qm~13,4 und eine elektrische von Qe~2,31, allerdings kommt letztere so gut wie gar nicht zum Tragen, da der Lautsprecher durch die Endstufe ziemlich hoch-ohmig gespeist wird (Ri~5,4 Ohm ohne, 3,9 Ohm mit C an G2).
Seine Bass-Resonanz wird dadurch völlig ungenügend bedämpft, allerdings hätte die selbst bei Spannungs-Speisung (Ri~0 Ohm) noch ein Qt ~2.
Linearität mit und ohne habe ich nicht gemessen.
Falls eine Lineariserungs-Absicht dahinter stand, würde ich die eher für die HF-Erzeugng vermuten, wenn die Röhre als Lösch/Bias-Oszillator beschaltet ist und am Löschkopf Spannungen um 134 Vrms bzw 380Vpp erzeugt.
Man macht sich in der vorliegenden Schaltung nicht die Mühe, den Lautsprecher beim Oszillator-Betrieb abzuschalten. Nur der "träge"Trafo und der 1nF Kondensator parallel zur Primär-Wicklung verhindern, daß es allzusehr aus dem Lautsprecher ultraschallt (sofern er da noch mitwirkungsbereit wäre).
MfG Kai
