Film über die Reparatur eines Uher SG 560 Royal der Firma Gruber
#51
Papierkondensatoren sind grundsätzlich defekt. Massiv abweichende Kapazitäten und Leckströme ohne Ende. Besoners Wima Tropydur und co. Sowas drin zu lassen ist grob fahrlässig, früher oder später killt man die Röhren damit oder bekommt ganz andere Probleme.
Halbspur: Grundig TK 8, Teac A3300-2T, RFZ T2221, Revox A77 Dolby, Revox A36
Viertelspur: Sony TC-366, Teac A2300SD, Uher Variocord 263, Revox F36
Vollspur: Revox T26, Vollmer MTG-9
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#52
Ich fand den Bericht eigentlich ganz nett gemacht.
Sollte einem nicht-wissendem Publikum wohl nur die Tatsache näher bringen,
das es Tonbandgeräte noch gibt und diese auch repariert werden können (für potentielle Kunden)

Ich finde es unfair, wenn einige meiner "Vorredner" den Bericht abquallifizieren mit dem Hinweis,
"... man erfahre ja nichts über dieses oder Jenes.. und Tipps fehlen auch.." u.ä.

Das war wohl auch nicht das Ziel dieses Berichtes.


Wer da z.B. in einem Bericht über einen Tokamak, der dem geneigten Zuseher eine potentielle Energiequelle
der Zukunft näher bringen will,- die Erklärung des Tripple-Alpha- Effekts im Zusammenhang mit der Beryllium-Barriere
im Quantenphysikalischem Zusammenhang mit der Gravitation und dem sich  daraus ergebenen Ertrag des Tunneleffekts..
erwartet,- der hat da was falsch verstanden.

Das aber im Bezug auf TB scheinen hier einige erwartet zu haben, Expertenwissen, das eine handvoll Menschen beherrschen.
.
" Der erste Schluck aus dem Glas der Wissenschaft macht Sie zu einem Atheisten,
aber Gott erwartet Sie am Boden des Glases. "

(Werner Heisenberg)


Meine Recorder wurden gefertigt in: Regensdorf, Löffingen, Hösbach und Frankfurt

Gruß
Ralf
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#53
Aber, sorry, wenn man nur zeigen will, „dass es Tonbandgeräte noch gibt und man diese reparieren kann“, könnte dieses doch auch mit wenigstens etwas Sachverstand geschehen.

Gruß Micha
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#54
(18.01.2022, 21:32)micha1422 schrieb: Aber, sorry, wenn man nur zeigen will, „dass es Tonbandgeräte noch gibt und man diese reparieren kann“, könnte dieses doch auch mit wenigstens etwas Sachverstand geschehen.

Gruß Micha

Dagegen spricht nichts, Micha. Aber der Sachverstand muss auf Seiten der Redakteure auch vorhanden sein und das war vielleicht nicht der Fall. Immerhin bearbeiten solche Teams unterschiedlichste Themen und so können sie nicht immer Ahnung von der Materie haben. Die Produktion muss aber günstig und schnell abgewickelt werden - da bleibt wohl keine Zeit, um sich einzufuchsen. Sehen wir es ihnen nach: Vater und Sohn haben sie sympathisch ins Bild gerückt und das Thema weit weniger nerdig präsentiert als es - wenn wir mal ehrlich sind - ist.
Liebe Grüße
Thomas
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#55
Mit dem Sachverstand ist das so eine Sache.
Wie sähe wohl ein Bericht von UNS aus, der über z.B. Glockengießen zu erstellen wäre?
Wir TB-Oberklugen würden für 1 Stunde in eine Glockengießerei fahren,..
- ach, ja in der Schule da war doch was... Schiller,- die Glocke.... und ja, Google....

Würde sich unseren Bericht dann ein erfahrener Gießer anschauen....  was käme da wohl?
".... etwas mehr Sachverstand..", " Warum denn nicht das und dieses..."
und der Beste überhaupt.."...ich könnte das Alles Besser.."

Leute! - Natürlich waren die Herren in ihrer leicht morbiden Keller-Werke mehr als Old-School und das
unprof. aussehende rumgestocher in der Kiste war auch nicht gerade vorbildlich...
Denke ich da an "meine" Stamm E. Werke,- klinisch sauber, mit neuster Meßtechnik.....

Dieser Bericht über Obskuritäten (aus Scht der Jüngeren) und der Menschen die sich damit befassen,
gehört da in die Rubik,- Klöppeln, Scheerenschleifer, Klostegärten, Butterfaßhersteller.....

Viele meiner Jüngeren Besucher hier bei mir zu Hause sind einfach zu höflich um sich zu "meinem" Hobby ehrlich zu äußern :-)

üben wir doch Nachsicht
.
" Der erste Schluck aus dem Glas der Wissenschaft macht Sie zu einem Atheisten,
aber Gott erwartet Sie am Boden des Glases. "

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Gruß
Ralf
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#56
nee, sorry, da kann ich keine Nachsicht üben.

Ich musste mich in meinem Berufsleben schon so oft mit Dingen auseinandersetzen, von denen ich keine Ahnung hatte. Da gibt es eine ganz einfache Methode - man bindet einfach diejenigen ein, um die es geht. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Film über die Grubers ein anderer geworden wäre, wenn die Redakteure keine Mätzchen für die Kamera hätten haben wollen, sondern die Grubers mal gefragt hätten, wie sie so eine Doku aufbauen würden.

Zwei Dinge fallen mir spontan ein, mit denen man gut erklären kann, was an modernen Fernsehdokus so unerträglich ist - wenn es um alte Autos geht, kann man risikolos 1000 Euro darauf wetten, dass irgendwann die Geschichte mit dem Damenstrumpf als Keilriemen-Ersatz kommt, und wenn es um Compact Cassetten geht, kommt mit 200-prozentiger Sicherheit die Zote mit dem Bandsalat und dem Bleistift, mit dem man den wieder aufwickelt. Sowas braucht man sich nicht anzusehen, das ist verschenkte Lebenszeit.

Das mit den YouTube Videos würde ich übrigens wirklich gerne machen, wenn ich ein oder zwei Leute finden würde, die mitmachen. Wer Bock darauf hat, kann sich gerne bei mir melden.

Gruß Frank
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#57
ebenfalls "sorry", aber warst Du das nicht, der diese Plattitüdensammlung eines
noch platteren Jan Böhmermann als " guten Bericht, gut recherchiert " angepriesen hast?
Eine dem Thema nicht gerecht werdende, nicht wirklich recherchierte Aneinanderreihung von  
Allgemeinplätzen und Halbwahrheiten, dazu noch dümmlich präsentiert.

https://tonbandforum.de/showthread.php?tid=8980&page=57  #2826

Wer so hohe Anforderungen an "Dokus" stellt, sollte sich da für eines entscheiden, 
zumindest aber nicht mit zweierlei Mas messen wollen.
Dieser TB - TV Bericht (nicht Doku) hat mindestens das Nievau Deines verlinktem
Böhmermann Gewürges.
.
" Der erste Schluck aus dem Glas der Wissenschaft macht Sie zu einem Atheisten,
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Gruß
Ralf
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#58
hatten wir uns nicht mal entschieden, nicht persönlich zu werden ?

Abgesehen davon - was Jan Böhmermann damals gesagt hat, ließ sich alles in den Geschichtsbüchern nachprüfen, obwohl es als Satire deklariert war. Die "Doku" Handwerkskunst ist dagegen ernst gemeint, obwohl sie nur aus Bullshit besteht.

Weitere Zankereien und persönliche Angriffe gegen mich bitte per PN, okay ? Damit ich Dir angemessen antworten kann ;-) .

Gruß Frank
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#59
Ein winziger Film über Vater und Sohn, die mehr von einem alten Handwerk verstehen als andere, die nicht so richtig oder gar nicht durchsteigen bzw. durch Wegwerfmentalität auch gar nicht mehr wollen oder müssen. Folgerichtig wird ihr Gewerbe als Magie verklärt und mit dem Schleier des Unnachahmlichen umhüllt, was wieder folgerichtig Hochqualifizierte erbeben lässt.
Kommen Kartoffeln auf den Tisch, ärgert sich der Nudelfreak.
Und schon kann man sich streiten! Big Grin
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#60
(19.01.2022, 14:31)nick_riviera schrieb: hatten wir uns nicht mal entschieden, nicht persönlich zu werden ?

Abgesehen davon - was Jan Böhmermann damals gesagt hat, ließ sich alles in den Geschichtsbüchern nachprüfen, obwohl es als Satire deklariert war. Die "Doku" Handwerkskunst ist dagegen ernst gemeint, obwohl sie nur aus Bullshit besteht.

Weitere Zankereien und persönliche Angriffe gegen mich bitte per PN, okay ? Damit ich Dir angemessen antworten kann ;-) .

Gruß Frank

Na, ja die Nummer (Link) war weder als Satiere gekennzeichnet, noch so gemeint.- Kann jeder selbst nachlesen.

....und wer sich hier outet ohnehin alles viel besser zu können, hat sich selbst in`s Spiel gebracht.

...im übrigen, PN ist mir zu blöde, diese Gekritzel hin u. her.
Kannst mich gern anrufen,- Nr. per PN

EDIT:

Ich sehe gerade Private Nachrichten erlaubst Du gar nicht in Deinem Profil
- Auch soviel zu "...per PN "
.
" Der erste Schluck aus dem Glas der Wissenschaft macht Sie zu einem Atheisten,
aber Gott erwartet Sie am Boden des Glases. "

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Gruß
Ralf
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#61
Ralf, Frank,

ich hab Euch beide per PN angeschrieben (sollte bei beiden funktionieren) - bitte nicht hier weiter streiten...

Viele Grüße
Andreas
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#62
Entschuldigt, wenn ich auch meinen Senf dazu abgebe.

ich denke, in diesem Film geht es gar nicht darum, wie man Tonbandgeräte repariert. Es geht darum, Menschen zu zeigen, die im Jahre 2021 oder 2022 noch handwerklich arbeiten und z.B Tonbandgeräte reparieren. So wie in andere Filmen Menschen gezeigt werden, die z.B. noch Holzschindeln für Fassaden handwerklich herstellen, die eben nicht aus der großen Fabrik kommen, Menschen, die etwas mit ihren Händen und ohne Lasertechnik, CNC-Maschinen, Computer, 3-D-Drucker herstellen.
Im Film über des Entfernen von Rost an einem Auto wird gerade mal der hintere untere Teil der Karrosserie vom Rost befreit und neue Bleche eingeschweißt. Wenn jemand so etwas selber machen will und eine Anleitung dazu sucht, sucht er am falschen Ort. Die Filme wenden sich auch nicht an Leute, die das selber nachmachen wollen, sie wollen eher ein Berufsbild zeigen von Leuten, die etwas mit der Hand machen. Und so lautet ja auch die große Überschrift: "Handwerkskunst".
Er soll unterhalten und das möglichst viele Menschen und nicht nur ein paar Grufties, die zeitlich der Grube näher sind als der Wiege. Wer einen Fernkurs in was auch immer erwartet, der wird enttäuscht sein. Das ist eben nicht Telekolleg, und Fernsehen wird nicht für ein paar Freaks wie uns hier gemacht.

Schlaft schön und träumt was Schönes

Frank
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#63
Meine Meinung über die Wirkung und Absicht des Filmes habe ich ja oben schon geschrieben.
Eins erscheint mir jetzt doch noch wesentlich zu sein und gleichzeitig Ursache der verschiedenen Standpunkte hier:
Der Filmtitel ist einfach verfehlt.
"Wie man ein Tonbandgerät repariert" o. ä..... suggeriert doch eigentlich eine Reparaturanleitung.
Ich dachte vorm Ansehen auch fast, dass man nun dabei zuschauen könnte, wie die Arbeiten durchgeführt werden.
Viele werden mit dem Fernsehen Routine haben. Ich habe vor 5 Jahren den Stecker final gezogen und hätte da jetzt auch was anderes erwartet.
Im Grunde ging es ja mehr um die beiden Leutchen und ihre generationsübergreifende Passion.
Diesbezüglich hätte man einen besseren Titel finden müssen.
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