11.12.2021, 01:56
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.12.2021, 02:01 von bitbrain2101.)
Ich bin bis jetzt ganz gut mit der ΔS₁₀ Methode gefahren. Für viele Bandsorten von Agfa, Basf, Emtec und RMG findet man Datenblätter, in denen der ΔS₁₀ Wert in dB angegeben ist. Leider funktioniert das nur richtig bei Maschinen mit Hinterbandwiedergabe. Man muss für Studiobänder bei der angegeben Spaltbreite des Aufnahmekopfs aufpassen, die Angaben mit der grossen Spaltbreite sind für die alten Telefunken Studiomaschinen. Dieser angegebene dB-Wert, beispielsweise 3,5dB, wird so verwendet. Man schliesst einen Tongenerator am Eingang der Maschine an und speist einen 10kHz Sinuston mit einem Pegel von -20dB unter Vollaussteuerung ein. Am Ausgang wird ein Pegelmesser angeschlossen und das Einstellpoti für die Vormagnetisierung auf Minimum gedreht. Jetzt die Maschine mit Band in Aufnahme schalten und den Vormagnetisierungspegel langsam erhöhen. Man kommt dann an einen Punkt, an dem der Ausgangspegel wieder kleiner wird. Hier muss man dann genau den maximalen Ausgangspegel finden und dann die Vormagnetsierung weiter erhöhen, bis der 10kHz Ausgangspegel um die 3,5dB kleiner geworden ist. Anschliessend wird der Aufnahmepegel bei 1kHz auf den Wert für Vollaussteuerung am Ausgang eingestellt. Jetzt kann auch gleich der Klirrfaktor bei Vollaussteuerung gemessen werden. Das hat mit den ΔS10 Werten immer gut gepasst.
MfG, Tobias
@ Andreas, ich habe bei dir geklaut, wie hast du das ΔS₁₀ in den Beitrag bekommen, von anderer Stelle kopiert ?
MfG, Tobias
@ Andreas, ich habe bei dir geklaut, wie hast du das ΔS₁₀ in den Beitrag bekommen, von anderer Stelle kopiert ?
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
