Anti-Empfehlung: Das Bandmaschinenbuch
#1
Hallo alle,

wie lautet das Gegenteil einer Empfehlung? Warnung vielleicht? Ich habe mir "Das Bandmaschinenbuch" von Gerd Weichhaus zugelegt und ich finde es abgründig schlecht. Der Autor bleibt so an der Oberfläche, dass ich mit wenigen Stunden auf Youtube mehr und detailiertere Informationen zusammengetragen habe, als im Buch zu finden sind. Der Schreibstil ist auch nicht preisverdächtig. Wenn in einem Absatz zum 3. Mal "übrigens" verwendet wird, streicht der Lehrer das an. Der Autor ermutigt zur selbständigen Reparatur der Geräte und verliert sich dann in triviale Details wie das korrekte Einstellen der Netzspannung. Bei den Dingen, die der Laie oft wirklich nicht weiß, wie das Bestimmen von Erstatztypen für defekte Elektronik fehlen. Es fehlt außerdem jeder Hinweis zur Einstellung der Tonköpfe (außer dass man es lieber sein lassen soll) so wie ein Anleitung zum Abgleichen. Manche Geräte werden schon anfangs quasi verbannt "... werden Sie in diesem Buch nicht finden". Es beschränkt sich im Wesentlichen auf Philips, Grundig, Saba und Uher. Die auch in Deutschland weit verbreiteten Marken Akai, Teac, Revox und Technics werden völlig ignoriert. Stattdessen gibt es einen kurzen Exkurs zu frühen Video-Recordern. Nicht sicher, ob man diese gemeinhin zu den Bandmaschinen zählt. Es wird erwähnt, dass RTM aktuell neue Bänder produziert. Meine noch sehr wenige Erfahrung zeigt Aussteuerungs-Reserven, wie ich sie nie vermuten hätte. Dennoch lässt sich der Autor zu der generellen Feststellung hinreißen, man solle sich grundsätzlich vom roten Bereich fernhalten. Das mag für alte Bänder vielleicht so sein. Es mangelt überall an ausreichender Differenzierung. Dann ist das Buch noch mit Skizzen gefüllt, wie sie ein Grundschul-Kind malen würde. Vielleicht eine Form der Kunst, die ich nicht begreife. Von mir keine Kaufempfehlung!


Viele Grüße
Marcus
Technics RS-1500US, Technics RS-B49R, Technics ST-G450, Loewe SV 3490
das andere Hobby: https://elf-of-lothlorien.de
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#2
Trotzdem könnte der eine oder andere diese Internet-Seiten des gleichen Autors nützlich finden:
https://www.bandmaschinenseite.de/tonbandger%C3%A4te/

MfG Kai
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#3
Kein Wunder, dass Revox, Braun, Akai, Teac und so weiter nicht vorkommen. Der besitzt ja keine einzige Maschine einer dieser Marken! 
Seine Homepage hatte ich neulich schon mal gefunden und auch da waren mir einige Oberflächlichkeiten und Fehler aufgefallen. 

Nicht jeder hat eben das Zeug zu einem Fachbuchautor und manche, die es hätten, lassen ihre Fähigkeiten verkümmern... Sad
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#4
(30.11.2021, 09:47)hannoholgi schrieb: ............................

Nicht jeder hat eben das Zeug zu einem Fachbuchautor und manche, die es hätten, lassen ihre Fähigkeiten verkümmern... Sad

Na los Holger .....  dann mal ran anne Tasten !!!!   Big Grin

Manni
4 Dreher und ca. 45 Tonbandgeräte an drei Anlagen ............  Rolleyes
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#5
(29.11.2021, 22:40)kaimex schrieb: Trotzdem könnte der eine oder andere diese Internet-Seiten des gleichen Autors nützlich finden:
https://www.bandmaschinenseite.de/tonbandger%C3%A4te/

MfG Kai

Also ich finde seine Webseite, gerade den Teil zur TK 8, super. Zum Buch kann ich nichts sagen, das habe ich nicht gelesen und nach diesem Thread auch keine große Lust es zu kaufen.
Halbspur: Grundig TK 8, Teac A3300-2T, RFZ T2221, Revox A77 Dolby, Revox A36
Viertelspur: Sony TC-366, Teac A2300SD, Uher Variocord 263, Revox F36
Vollspur: Revox T26, Vollmer MTG-9
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#6
Auch von mir ein Hallo an alle Leser hier im Forum.

Ich bin mehr aus Zufall auf diesen Beitrag hier gestoßen und möchte mich als Autor des Buches outen. Zunächst tut es mir natürlich leid, dass Ihnen das Buch offensichtlich gar nicht gefällt. Dennoch wollte ich mit diesem Buch die Leser quasi auf den Geschmack bringen und ihre alten Tonbandgeräte hervorzuholen und reparieren zu lassen (oder sie selbst zu reparieren). Es soll außerdem, wie meine Webseite übrigens auch, einladen, sich etwas mit der Tonbandtechnik zu befassen (sorry für das Wort „übrigens“) und einige Infos dazu liefern. Ich möchte nun noch auf ein paar Punkte eingehen, die im Beitrag genannt wurden:
  • Dass Sie das Buch „abgründig" schlecht finden ist Ihre Meinung und ich muss das wohl so akzeptieren.
  • Mit großen Portalen wie YouTube kann (und will) ich natürlich nicht konkurrieren. Dass dort zu allen möglichen Themen unzählige Beitrage und Infos zu finden sind, wird wohl keiner bestreiten wollen. Auch ich habe dort schon so manches nützliche Video gesehen.
  • Das mit der Netzspannung finde ich gar nicht so trivial. Ich habe schon mehr als einmal ein Gerät mit falsch eingestellter Spannung bekommen, deshalb dieser Hinweis. Das mit den Ersatztypen für defekte Elektronik hätte ich tatsächlich auch im Buch aufgreifen können.
  • Was eine Anleitung zum Abgleich der Geräte sowie zum Einstellen der Tonköpfe angeht: Der Abgleich der Geräte ist etwas für Leute, die entsprechendes Equipment ihr Eigentum nennen und eher weniger für Einsteiger in die Technik geeignet. Ich muss auch sagen, dass ich selbst mit dem Abgleich (noch) nicht soviel Erfahrung habe und alleine schon aus diesem Grund dazu nichts schreiben kann oder möchte. Die Tonköpfe brauchen nach meiner Erfahrung nur in ganz seltenen Fällen eingestellt werden (sofern nicht schon einmal „ein Schraubenzieher ins Gerät gefallen ist“). Aber das ist ein Thema, das man sicherlich auch hätte beschreiben können.
  • Zum Thema Geräte von Akai, Teac, Revox und Technics: Das sind alles sicher gute oder sogar sehr gute Bandmaschinen. Ich wollte diese keinesfalls „verbannen“. Ich habe nur keine dieser Maschinen, wie es in einem weiteren Beitrag ja auch festgestellt wurde. Was sollte ich also darüber schreiben? Wie schon auf meiner Webseite zu sehen, schreibe ich nur zu den Geräten, die ich besitze oder besessen habe.
  • Der im Buch genannte Videorekorder ist meiner Meinung nach ein gutes Beispiel dafür, welche interessanten Geräte es in der damaligen Zeit gab. Ich fand ihn interessant genug, um ihn im Buch als Bandmaschine etwas näher vorzustellen.
  • RTM als Quelle für neue Bänder wurde im Buch erwähnt. Ich selbst besitze keine Bänder dieses Herstellers und kann daher nicht sagen, wie stark sich diese aussteuern lassen. Die alten Bänder sollten nach meinen Erfahrungen aber nicht zu hoch ausgesteuert werden.
Dass Ihnen die Skizzen nicht gefallen, ist Geschmackssache. Es freut mich aber, wenn den einen oder anderen Leser meine Webseite gefällt. Soweit erstmal von meiner Seite.

Trotzdem schöne Grüße
Gerd
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#7
Hallo Gerd,

zunächst mal Herzlich Willkommen in diesem Spezialistenforum, wenngleich der "Einstieg" denkbar ungünstig verlief. Umso mehr bewundere ich deine Offenheit, Klarheit und Friedfertigkeit, mit der du dich der Diskussion stellst.

Du wirst vermutlich bald feststellen, dass hier jede Menge Sachverstand versammelt ist. Ich selber kann mit einer umfangreichen Literatursammlung zu praktisch jedem Einzelthema der Magnetbandtechnik dienen, falls dich das interessiert.

Ich freue mich auf weitere Beiträge von dir, die alten Grundigs faszinieren mich heute noch, ich selber habe vor fast 60 Jahren mit diesen Maschinen angefangen und besitze heute zwei lauffähige TK 47, die ich immer wieder gerne einsetze.

Viele Grüße, auf einen fruchtbaren weiteren Austausch
Peter
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#8
(06.12.2021, 01:33)Peter Ruhrberg schrieb: Umso mehr bewundere ich deine Offenheit, Klarheit und Friedfertigkeit, mit der du dich der Diskussion stellst.

Hallo Gerd,

ich kann diese Aussage von Peter nur bekräftigen. Respekt und Willkommen im Forum. Ich hoffe auch auf einen für alle Seiten erfolgreichen Informations- und Erfahrungsaustausch.

MfG, Tobias
Strom kann erst dann fliessen, wenn Spannung anliegt.
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#9
Hallo Gerd,

dem kann auch ich nur beipflchten! Deine Seite war für mich damals der Grund, warum ich mir eine Grundig TK8 besorgt habe. Willkommen im Forum!


Schöne Grüße
Alexander
Halbspur: Grundig TK 8, Teac A3300-2T, RFZ T2221, Revox A77 Dolby, Revox A36
Viertelspur: Sony TC-366, Teac A2300SD, Uher Variocord 263, Revox F36
Vollspur: Revox T26, Vollmer MTG-9
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#10
Hallo Gerd,

vielen Dank für diese sehr offene Rückmeldung. Lassen wir einmal Dich und Dein Buch ganz bei Seite. Wenn jemand ein Hobby hat und seine Erfahrungen damit teilen möchte, dann finde ich das gut. Jeder ist frei, das auf die Art zu tun, wie es ihm recht dünkt und auf dem Niveau, wo er gerade steht. Ich veröffentliche selber Beiträge auf meiner Webseite und habe Tutorials auf Youtube. Die sind sicher nicht von der Qualität wie ein Arte-Beitrag. Ich verdiene aber auch mit nichts davon Geld, habe keine Werbung geschaltet und trage alle Kosten selbst.

Im Gegensatz dazu: wenn ich zur Arbeit gehe, muss ich dort Leistung auf höchstem Niveau abliefern, darf mir keine Fehler erlauben und ich erbringe diese Leistung, weil ich 13 Jahre zur Schule gegangen bin, 5 Jahre lang studiert habe und 25 Jahre Berufserfahrung habe. Von dem Geld, dass ich da verdiene, bleibt mir als Single gerade etwas mehr als die Hälfte. Wenn ich mit diesem Geld etwas kaufe, dass kommerziell angeboten wird, egal ob das der Maler ist, der ein Zimmer streichen soll, oder ein Gerät oder ein Buch, dann habe ich daran eine gewisse Erwartung. Die Erwartung ist, dass diese Leistung auch mit fundierter Erfahrung und sorgsam erbracht wird. Das trifft auch auf Bücher zu, die bei dem ganz großen ehemaligen Internet-Buchhändler angeboten werden. Ohne dass ich Dich nun persönlich angreifen will, meiner Erwartung an ein verlegtes Buch mit ISBN, auf Amazon angeboten (nicht etwas mit Bitte um eine Spende von einer privaten Webseite heruntergeladen) wird Dein Buch nicht gerecht. Für das gleiche Geld werden Bücher angeboten, für die Autoren sehr viel mehr Recherche betrieben haben, hunderte von Literaturverweisen angeben, exzellentes Bildmaterial verwenden usw. Indem Du auf dem Büchermarkt auftrittst, stehst Du automatisch im Wettbewerb zu allen anderen Fachbuch-Autoren. Wenn Du z.B. als Titel "Bandmaschinen für Anfänger" oder "meine erste Bandmaschine" gewählt hättest, hätte ich das Buch nie gekauft. Meines Erachtens ist es aber genau das. Es mag meine falsche Interpretation sein, aber "Das Bandmaschinenbuch" erweckt bei mir eine eher enzyklopädischen Anspruch. Du stimmst mir sicher auch zu, dass aktuell viele gebrauchte japanische Geräte auf dem Gebraucht-Markt sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand solch ein gängiges Gerät erwirbt ist hoch und da ist es schade, dass die in Deinem Buch fehlen.

Ich honoriere dennoch Deine gute Absicht, dieses Hobby zu fördern. Deswegen werde ich auch das Buch nicht zurücksenden und Dir die Einkünfte daraus gerne lassen. Vielleicht kommt der Tag, an dem ich meine bestehende Webseite um das Thema "Reel to Reel" erweitern werden. Dann ist mir Deine Kritik zu meinen Beiträgen gerne willkommen!

Viele Grüße
Marcus
Technics RS-1500US, Technics RS-B49R, Technics ST-G450, Loewe SV 3490
das andere Hobby: https://elf-of-lothlorien.de
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#11
Hallo in die Runde,

zunächst danke für die Begrüßung hier im Forum. Mich haben gerade immer die einfachen Geräte fasziniert. Das erste Tonbandgerät hatte ich im Alter von 12 Jahren. Schon damals haben mich die großen Spulen (immerhin waren es damals schon 18er auf einem Telefunken Magnetophon 203) fasziniert und begeistert, auch wenn ich in meinen ersten Jahren eher mit den damals gängigen Kassettengeräten in Berührung gekommen bin. Das Tonbandgerät strahlte allerdings damals noch eine ganz besondere Faszination aus, wenn sich die großen Spulen (zumindest im Vergleich mit den kleinen Spulen in einer Kassette) in Bewegung setzten und die Musik aus dem Lautsprecher kam. Später folgte noch ein Grundig TK 14, ein ebenfalls sehr einfaches Gerät, das mir allerdings viel Freude bereitete. Leider besitze ich es heute nicht mehr.

Genau das sind auch die Gründe, weshalb ich mich mit einigen Jahren Pause seit etwa 12 wieder mit dieser Technik beschäftige und sogar eine Webseite erstellt und ein Buch zu diesem Thema geschrieben habe. Ich hatte damit gehofft, genau diese Begeisterung und Faszination an andere Menschen weiterzugeben oder vielleicht sogar den einen oder anderen Leser zu ermutigen, sich mit dieser meiner Meinung nach keineswegs antiquierten Technik zu beschäftigen. Wenn dies mir mit meiner Webseite gelingt, ist das genau mein Ziel und ich freue mich sehr darüber.

Nochmals zur Hauptthematik bzw. zum Einstieg dieses Beitrags und an Marcus: Dass mein Buch offensichtlich nicht Deine Erwartungen erfüllt hat, tut mir natürlich sehr leid. Ich kann sehr gut verstehen, wenn jemand eine entsprechende Gegenleistung für sein sauer verdientes Geld erwartet. Ich habe allerdings für dieses Buch (auch wenn das Deiner Meinung nach offensichtlich nicht der Fall war) entsprechende Recherche betrieben und die Inhalte nach meinem besten Wissen zusammengestellt. Das mit dem Thema des Buches, insbesondere die Erwähnung eines Buches für Einsteiger oder Anfänger hätte ich aber wohl wesentlich deutlicher machen müssen. Ich danke Dir daher für den Hinweis, dass der aktuelle Titel ganz andere Erwartungen an dieses Buch weckt. Leider war mir das beim Verfassen des Titels nicht bewusst.

Mit deinem Einwand, dass im Moment viele japanische Geräte auf dem Gebrauchtmarkt sind, stimme ich zumindest meinen bis dato gesammelten Erfahrungen nach nicht überein. Ich sehe mich regelmäßig auch auf diversen Portalen um, auf denen gebrauchte Tonbandgeräte angeboten werden. Die meisten davon stammen von den Herstellern, die ich im Buch sowie auch auf meiner Webseite behandelt habe. Wenn Geräte von Akai oder Revox angeboten werden, sind diese meist auch sehr teuer, zumindest für Einsteiger, wie ich meine. Welche Geräte allerdings bisher weder auf meiner Webseite noch im Buch behandelt wurden, sind solche aus der damaligen DDR. Sollte mir allerdings einmal ein japanisches Tonbandgerät, eine Revox-Bandmaschine oder ein Exemplar von RFT in meiner Tätigkeit als Bandmaschinenfan begegnen, werde ich natürlich auch solche Geräte gerne zumindest auf meiner Webseite vorstellen. Ich kann allerdings nur über die Geräte schreiben, die ich auch besitze oder schon einmal besessen habe.

Vielen Dank dafür, dass Du das Buch trotzdem nicht zurückgibst (was Dein gutes Recht wäre) und für das Angebot, dass ich mich auch zu Themen auf deiner bestehenden Website äußern kann bzw. Du mich dazu einlädst, solltest Du das Thema „Reel to Reel“ einmal dort aufnehmen wollen.

Vielen Dank auch noch mal an alle anderen für die freundliche Aufnahme im Forum und viele Grüße an alle Leser
Gerd
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#12
Ein Buch über "Brot und Butter"-Tonbandgeräte, das könnte man sich doch durchaus unter den Weihnachtsbaum legen (lassen).

Den "Verriss" dieses Buches sollte man meiner Meinung nach nicht überbewerten :-)

Herzliche Grüße an alle, besonders an Gerd !

Frank

PS: Gesagt, getan, ich hab mir mal ein Exemplar bestellt
Hau wech, den Schiet - aber sech mir, wohin


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#13
(06.12.2021, 10:07)gewe71 schrieb: Hallo in die Runde,

zunächst danke für die Begrüßung hier im Forum. Mich haben gerade immer die einfachen Geräte fasziniert. Das erste Tonbandgerät hatte ich im Alter von 12 Jahren. Schon damals haben mich die großen Spulen (immerhin waren es damals schon 18er auf einem Telefunken Magnetophon 203) fasziniert und begeistert, auch wenn ich in meinen ersten Jahren eher mit den damals gängigen Kassettengeräten in Berührung gekommen bin. Das Tonbandgerät strahlte allerdings damals noch eine ganz besondere Faszination aus, wenn sich die großen Spulen (zumindest im Vergleich mit den kleinen Spulen in einer Kassette) in Bewegung setzten und die Musik aus dem Lautsprecher kam. Später folgte noch ein Grundig TK 14, ein ebenfalls sehr einfaches Gerät, das mir allerdings viel Freude bereitete. Leider besitze ich es heute nicht mehr.
-...-
Gerd

Ach kuck, da haben wir was gemeinsam Wink ! Ich habe zwar "erst" mit 14 mit der Tonbandelei angefangen, aber auch mein erstes war ein M 203 (TS). Vor Jahren habe ich mir wieder eins für einen Zehner gekauft und es überholt. Es läuft jetzt besser als mein damaliges je gelaufen ist! 

Und für einen Bekannten habe ich im Sommer ein Grundig Tk14 repariert und restauriert, obwohl Röhrentechnik eigentlich nicht so meins ist. Er ist aber sehr zufrieden und nutzt das Köfferchen regelmäßig.

Gruß
Holgi
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#14
Hm, ein Buch mit kleinen Grundigs...? Cool

Viele Grüße
Nils
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#15
Hallo Gerd,
Du hast meiner Meinung nach alles richtig gemacht, alleine schon von den vorgestellten Tonbandgeräten. Kaum ein Autor würde sich in diese "niedrigen" Geräteklassen wagen. Wie detailiert die jeweiligen Geräte Vorstellungen sind, kann ich nicht sagen, kenne das Buch nicht.
Wenn ich ein Buch Online kaufe, ist mir bewußt das ich evtl. die Katze im Sack kaufe, die Online-Beschreibung vom grössten Versandhauskatalog der Welt zu dem bemängelten Buch ist wenig aussagekräftig. Es ist manchmal besser Bücher direkt im Laden zu kaufen um festzustellen ob man zur Zielgruppe gehört, das sagt einem die Erfahrung (14 Jahre Schule, 3 Jahre Abendstudium und 39 Jahre Beruf Wink ). Evtl. hat Dir Marcus den Impuls für einen 2.Teil geliefert: In die Gerätetiefe zu gehen, dann wäre es auch was für mich  Smile .
Mach weiter und bleibe bitte dem Forum treu

Gruß
Volkmar
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#16
Hallo an alle Leser,

das war genau das, was ich auch beabsichtigt habe, nämlich die „Wald-und-Wiesen-Tonbandgeräte“ aufzunehmen, wie diese seinerzeit zuhauf verkauft wurden. Das gilt für meine Webseite wie auch fürs Buch. Es enthält übrigens weniger Gerätebeschreibungen, außer einigen Beispielen, die den Aufbau der Mechanik und Elektronik der damaligen Geräte zeigen sollen. Die Gerätebeschreibungen sind auf meiner Bandmaschinenseite zu finden. Das Buch soll dem  an der Tonbandtechnik interessierten Leser einen Einstieg erleichtern und die Grundlagen näherbringen.
Es muss auch kein Leser das Buch quasi als Katze im Sack kaufen. Auf der Verlagsseite von BoD gibt es Leseproben. Ob das bei anderen Onlinehändlern auch der Fall ist, weiß ich nicht.

Viele Grüße
Gerd
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#17
Hi, Gerd,
da schließe ich mich mal an. Sympathisches Auftreten finde ich prima.
Viel Spaß hier mit den Spezialisten, zu denen ich mich keinesfalls zähle Big Grin 

LG
Mike
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#18
(30.11.2021, 11:05)eudatux23 schrieb:
(29.11.2021, 22:40)kaimex schrieb: Trotzdem könnte der eine oder andere diese Internet-Seiten des gleichen Autors nützlich finden:
https://www.bandmaschinenseite.de/tonbandger%C3%A4te/

MfG Kai

Also ich finde seine Webseite, gerade den Teil zur TK 8, super.

Dito!

Ich kenne die Seite seit langen und schau da immer mal wieder rein.

P.S. Wenn man ehrlich ist. Nur wenige verfügen über die Kenntnisse eines Tonmeisters o.ä. bzw. wollen darüber verfügen. Ich habe das immer anderen überlassen und finde die Hinwise auf der Webseite nützlich. Mehr kann ich auch nicht an einem Tonband richten. Das gerade auch mal einfachere Geräte gewürdigt werden gefällt mir in der heutigen Highend verliebten Retrowelt.

VG
Martin
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#19
ich habe mir das Buch mal gekauft. Für jemanden, der bis über beide Ohren im Stoff steckt, ist das sicher nix, aber für den ist ja das Buch auch gar nicht gemacht. Als Einstieg für jemanden, der Opas Tonbandgerät auf dem Dachboden gefunden hat und mehr wissen will, finde ich es aber ziemlich gut. Was mir auch gefällt, ist, dass in dem Buch Tonbandgeräte zu Wort kommen, die von den "echten Fans" eher gering geschätzt werden, die aber auch zur Geschichte des Tonbandes gehören. Richtig interessant mit großem "Haben wollen Effekt" fand ich das Kapitel zur Philips Videomaschine, darüber habe ich vorher noch nie was gelesen, ich habe das Ding nur damals immer als Kind im Quelle Katalog bewundert.

Anti-Empfehlung ist definitiv zu hart. Wer erst noch lernen muss, wie ein Tonbandgerät funktioniert, bevor er tiefer einsteigt, ist hier ganz hervorragend bedient.

Gruß Frank
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#20
Gut beschrieben, Frank.
Ich hab mir das Büchlein auch gekauft und kam zu demselben Ergebnis.

Zu bemängeln hatte ich nur die Druckqualität der Fotos, die sind farblich etwas matt und auch nicht besonders scharf, finde ich.

Grüße vom Niederrhein, auch an den Autor,
Frank
Hau wech, den Schiet - aber sech mir, wohin


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#21
Hallo Frank (nick_riviera),

mich interessiert, was da für eine Philips Videomaschine in dem Buch gezeigt wird. Kannst du bitte mal den Gerätetyp posten ?

MfG, Tobias
Strom kann erst dann fliessen, wenn Spannung anliegt.
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#22
die LDL 1002 .

Gruß Frank
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#23
Ich habe mal kurze Zeit einen Philips EL3400 besessen, aber mit 49kg war das für mich eine Immobilie




MfG, Tobias
Strom kann erst dann fliessen, wenn Spannung anliegt.
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#24
Hallo in die Runde,

dem Beitrag von Frank (nick_riviera) brauche ich wohl kaum was hinzuzufügen. Danke dafür und für das positive Feedback zum Buch, auch an Frank (moxx).

Ich wünsche allen hier im Forum schöne Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr.
Gruß Gerd
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