Betriebssysteme
#1
(Thread-Fortsetzung von hier.)

@Matze: Guck' mal auf die heutigen Meldungen auf heise.de - eine neue BeOS-Version steht in den Startlöchern. Wobei es mit Atheos/ Syllable ein freies Betriebssystem-Projekt gibt, das ähnliche Ansätze verfolgt. Ist leider noch nicht ganz alltagstauglich.

@Gyrator: Stimmt, ursprünglich wurde OS/2 von Microsoft und IBM zusammen entwickelt. Irgendwann wurde die Entwicklung (Achtung, Neudeutsch!) geforkt. Bei IBM hieß der Entwicklungsstrang weiter OS/2, bei Microsoft wurde Windows NT daraus. Somit ist Windows XP (das ja nichts anderes ist als Windows NT 5.1) einer der Urenkel von OS/2. Die IBM-Schiene existiert unter dem Namen eComStation auch noch, hat aber nicht mehr Desktop oder Server im Auge, sondern wird für den Einsatz in Geldautomaten optimiert.

Von mir wirst Du auch keine Aussagen wie "Microsoft in Schrott" hören. Privat bin ich zwar MS-frei, aber beruflich schätze ich z.B. Visual C++ als Entwicklungsumgebung sehr. Da habe ich mich über das Konkurrenzprodukt aus dem Hause Borland schon mehr geärgert.
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#2
Mag sein das Microsoft nicht immer Schrott bedeutet, ich stand aber bei meiner Ex-Firma und privat schon mehrmals kurz vor dem Nervenzusammenbruch und ich mag das Zeug daher einfach nicht und vermeide es wo immer ich kann. Es hängen schlicht zu viele traumatische Erinnerungen dran. Wenn ich jetzt in den Stellenanzeigen immer solche Sachen wie "beste Kenntnisse in MS Office absolute Voraussetzung" lese, frage ich mich was soetwas soll? Das gehört doch garnicht zu meinem Berufsbild.
Die Leute tun ja geradezu so als könnte man nichts, aber auch garnichts ohne ein MS Office Programm machen. Ich habe es noch nie gebraucht und auch noch nie besessen.
Meinen KDV Antrag habe ich mit dem Systemeditor von OS/2 geschrieben und er ist auch durchgekommen. Mein Vater war über 30 Jahre selbstständig und seine EDV bestand ausschließlich aus einer Olympia Rechenmaschine. Es ging auch.

Und ich weis genau, nur deshalb konnte er seine Familie ernähren. Hätte der einen Computer benutzt, wir wären alle verhungert... Smile
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#3
Zitat:Matze postete
Mag sein das Microsoft nicht immer Schrott bedeutet, ich stand aber bei meiner Ex-Firma und privat schon mehrmals kurz vor dem Nervenzusammenbruch und ich mag das Zeug daher einfach nicht und vermeide es wo immer ich kann.
Ich würde schwindeln, wenn ich sagen würde, daß Windows mich noch nicht zur Verzweiflung gebracht hat. In den meisten Fällen war die Registry (die ich sowieso für den größten konzeptionellen Fehler von Windows halte) die Wurzel allen Übels. Ansonsten waren es meist Inkompatibilitäten von älteren Windows-Versionen zu neuerer Hardware. Als ich mir mal Windows NT 4.0 auf einer 20 GB-Platte installieren wollte, bestritt das Installationsprogramm beharrlich die Existenz dieser Platte in meinem Rechner. Grund: Serienmäßig erkennt der ATAPI-Treiber von NT 4.0 nur Platten bis 8 GB Kapazität. Wenn man auf größten Laufwerken installieren will, muß man sich eine Treiberdiskette mit der atapi.sys aus dem Service Pack 4 (oder höher) basteln. Bis man solche Informationen findet, vergeht natürlich immer viel Zeit.

Andererseits kann ich aber auch guten Gewissens sagen, daß Windows XP in Sachen Stabilität und Geschwindigkeit keine Wünsche offenlässt. Ich benutze es auf meinem Arbeits-Laptop nun seit über einem Jahr, es ist noch nie abgestürzt und war auch bei hoher CPU-Last immer verfügbar (wovon man ja bei Windows 95 und 98 nur träumen konnte - "Das System ist ausgelastet. Sie können warten, bis es wieder [...]").
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#4
Zitat:Gyrator postete
Du schreibst hier lediglich aus der Zeit der Version OS/2 Version >=2.0, welche in teilbereichen 32Bittig ist. Das Basissystem Version 1.0 bis 1.3 ist 16bittig und wurde von MS verkauft und meines wissens gefertigt sowie emtwickelt.
Genau so ist es, siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/OS/2.
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#5
Und hier der Heise-Artikel zur neuen BeOS-Version (oder dem BeOS-Nachfolger, wie es dort heißt).
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#6
Zitat:Matze postete
Die Leute tun ja geradezu so als könnte man nichts, aber auch garnichts ohne ein MS Office Programm machen. Ich habe es noch nie gebraucht und auch noch nie besessen.
Ist mir auch ein absolutes Rätsel. Ich bin seit 15 Jahren in der Branche und seit 12 Jahren darin selbständig, habe allerdings noch nie Excel gestartet.

Zitat:Matze postete
Mein Vater war über 30 Jahre selbstständig und seine EDV bestand ausschließlich aus einer Olympia Rechenmaschine. Es ging auch.
Ich habe eine Triumph-Adler Schreibmaschine Baujahr 1965 auf meinem Schreibtisch. Rein mechanisch versteht sich. Und die wird durchaus benutzt ;-)


Gruß
Michael K.
Gruß
Michael

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#7
In welcher Branche bist du selbstständig?
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#8
ich habe seit 12 Jahren ein EDV Systemhaus in Mönchengladbach
Gruß
Michael

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#9
Zitat:Donzerge postete
ich habe seit 12 Jahren ein EDV Systemhaus in Mönchengladbach
Und dann noch nie Exel gestartet?
Respekt!
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#10
Zitat:Matze postete
Zitat:Donzerge postete
ich habe seit 12 Jahren ein EDV Systemhaus in Mönchengladbach
Und dann noch nie Exel gestartet?
Respekt!
Es besteht ja auch die Möglichkeit, als großer Cheffe, von dritten Excel starten zu lassen. ;-)
Mein Motto "Zitat" »Opa Deldok«: »Früher war alles schlechter. !!!!

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#11
Man kann ja auch OOo Open Office benutzen.
Kann eigentlich alles, was MS-Office auch macht und sogar fast alle unter MS-Office erstellten Dateien öffnen!

Andreas, DL2JAS
Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
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#12
Was aber bei der Erfordernis von Kenntnissen keinen Unterschied macht. Wer Word kennt, wird sich schnell im OOo Writer zurechtfinden (und umgekehrt). Wer noch nie eine Textverarbeitung benutzt hat, wird beim einen wie beim anderen hilflos herumklicken und schlechte Resultate erzielen.

Auch wenn ich für meinen privaten Schreibkram auch OOo benutze (MS Office wäre schon wegen des Betriebssystems keine Option), muß ich doch sagen, daß mir die Richtung, die dieses Softwareprojekt in den vergangenen Jahren eingeschlagen hat, nicht gefällt. Statt immer mehr Funktionsumfang, den eh kaum jemand braucht, wäre mir mehr Geschwindigkeit und mehr Stabilität wichtiger. Die Version für Linux stürzt z.B. beim Start nach wie vor ohne Warnung ab, wenn mehr als 256 TTF-Zeichensätze installiert sind.
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#13
Zitat:timo postete
Zitat:Gyrator postete
Du schreibst hier lediglich aus der Zeit der Version OS/2 Version >=2.0, welche in teilbereichen 32Bittig ist. Das Basissystem Version 1.0 bis 1.3 ist 16bittig und wurde von MS verkauft und meines wissens gefertigt sowie emtwickelt.
Genau so ist es, siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/OS/2.
Vielen Dank, wieder was gelernt.
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#14
Das "neue BeOS" ZETA wird ja nun schon etwas länger im RTL Shop Angeboten. (Wurde da zum selben Preis, knapp 100 Euro, schon als RC vertrieben.) Die "Vorstellung" dort ist lächerlich à la "Sie bekommen Software im Wert von 2800 Euro". Das ist bei WINDOWS genauso möglich. Nicht nur aus der Linux Ecke kommt gute Freeware. Und läuft toll auf einem Pentium 1 (aber MIT SICHERHEIT laufen da keine zig MPEG2 Videos parallel, das ist einfach Vera...!)
Ich habe BeOS eine zeitlang als zweites/drittes Betriebsystem benutzt. Sehr stabil und in vielen Dingen seiner Zeit vorraus. Letztendlich konnte es aber nichts, was ich mit Windows 9x nicht genauso gut konnte. Ich glaube nicht an eine Wiederkehr. Die kinderleichte Installation von Zeta funktioniert bei passender Hardware, sonst nicht. Und so eine kleine Firma wird nie die passenden Treiber/Interfaces für den großteil der erhältlichen Hardware erstellen. Und die Hardware Hersteller tun's bestimmt auch nicht.

Ich habe hier noch einen P200 MMX (nach heutigen Maßstäben steinzeitlich) und der läuft durch abgestimmte Konfiguration unter Win98SE sehr stabil. Mit vielen kleinen Tricks, Kniffen und Tools lässt sich auch aus uralt Kisten unter Win9X "fahren". Man muss halt wissen, wo die Grenzen liegen.

Linux etc bieten auf älteren PCs kaum mehr und man sollte es tunlichst unterlassen, aktuelle "Distros" auf so einem Gerät zu installieren.

Atheos ist tot... Syllable lebt, aber andere Alternative Betriebssysteme sind weiter fortgeschritten, z.B. Haiku (ehemals OpenBeos) als freie Alternative zu Zeta.
Weit fortgeschritten ist auch SKY-OS, allerdings nicht mehr umsonst, wenn ich mich recht erinnere. MenuetOS ist eines der interessantesten Projekte, da in ASM geschrieben und wirklich schnell. Für "Surfboxen" oder Ähnliches könnte es durchaus eine Zukunft haben. Meistens werden hier aber schon embedded Linux Varianten benutzt, da Prozessor Power kein Problem mehr ist.

Auch die "Amiga orientierten" Betriebssysteme sind einen Blick Wert. Es tut sich dort immer noch eine Menge, siehe MorphOS und diverse AmigaOS Weiterentwicklungen.
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#15
Zitat:cdj74 postete
Und läuft toll auf einem Pentium 1 (aber MIT SICHERHEIT laufen da keine zig MPEG2 Videos parallel, das ist einfach Vera...!)
Ich denke, in dem Punkt ist man vor Reklamationen wegen irreführender Werbung relativ sicher, weil die Zahl der Leute, die einem P-I noch mal ein neues Betriebssystem für 100 Euro spendieren, sehr überschaubar sein dürfte.

Überhaupt ist die Noch-Nutzbarkeit eines 586er-Rechners vor allem von der Größe des Hauptspeichers abhängig. Zeta auf einem Serien-Ramschdiscounter-P75 mit 8 MB RAM (so wurden die Dinger ja damals wirklich verkauft) will ich gerne mal sehen. ;-)

Zitat:Mit vielen kleinen Tricks, Kniffen und Tools lässt sich auch aus uralt Kisten unter Win9X "fahren". Man muss halt wissen, wo die Grenzen liegen.
Auf einem P200MMX mit >=32 MB RAM sollte Win9x aber auch ohne Trickerei laufen. Letztendlich wurden diese Rechner doch mit Windows 95 oder teilweise auch schon mit Windows 98 aufgeliefert.

Ab 64 MB RAM halte ich solche Kisten sogar für Win2k-tauglich.

Zitat:Linux etc bieten auf älteren PCs kaum mehr und man sollte es tunlichst unterlassen, aktuelle "Distros" auf so einem Gerät zu installieren.
Du solltest aktuelle Distributionen nicht mit Fedora, Mandriva und SuSE gleichsetzen. Zum Glück gibt es auch noch Slackware, Gentoo und viele andere, bei deren Entwicklung Effizienz mehr zählt als Klicki-Bunti. Übrigens auch für schnellere Rechner bedenkenlos zu empfehlen, wenn man es nicht scheut, sein System selbst zu konfigurieren.

Alte Distributionen (genau wie alte Windows-Versionen ohne aktuellen Service-Pack) würde ich nur ungerne einsetzen - da sind i.d.R. noch etliche inzwischen längst bekannte und behobene Sicherheitslücken drin. Lieber eine aktuelle Slackware, und dann auf eine aktuelle Kernel-Version der 2.2er-Reihe downgraden. Und natürlich nicht KDE oder Gnome, sondern einen kleinen Window-Manager wie XFCE oder IceWM verwenden. So ein System läuft auf meinem K6/200 mit 96 MB RAM sehr stabil und mit durchaus nutzbarer Geschwindigkeit.
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#16
Ja, P200MMXs kamen eigentlich immer mit Win95 oder Win98... Trotzdem macht es einen RIESEN-Unterschied auf Rechnern dieser Art, ob man tweakt und viel von Hand konfiguriert oder es bei der vorinstallierten Version und händler/herstellerseitigenEinstellungen belässt.
Klar, laufen tut es dann auch, aber im dauerhaften Einsatz werden die Schwächen deutlich (z.B. der miserable Taskmanager, nicht optimale cache Einstellungen). Als P200MMX aktuell war, hatte ich noch mehr Zeit zum Tweaken und BIOS optimieren etc. Bei neueren Rechnern sind die Vorteile dadurch so gering, dass sich der Aufwand kaum noch lohnt.

Aus Interesse: Welchen Browser nimmst du auf dem K6? Oder ist der Rechner nicht ans Internet angschlossen? Von Firefox bin ich hinsichtlich des Resourcenverbrauchs etwas enttäuscht... Mit 96MB RAM (hat mein P200MMX auch) ist es nicht wirklich ein Vergnügen. IE5.5 und IE6 laufen bei mir "besser" (das bezieht sich nicht auf eventuelle Sicherheitslücken) mit 96MB RAM.

Zum Pentium I und Zeta...
Aber genau das soll man laut RTL Shop doch machen: "Gehen sie in den Keller und holen sie die alte Kiste wieder hoch und machen daraus einen super schnellen PC!" Wink

Die Feature-Geilheit bei vielen Programmen (nicht nur Office Paketen) hab ich auch nie verstanden. Manches ist wirklich nützlich aber die meisten Anwender wären mit einer kleinen Word Version (z.B. Word97, was ja auch schon Bloatware par excellence war) besser beraten. Viele Features führen meistens zu vielen Fehlerquellen und die Geschwindigkeit leidet trotz schneller Rechner.

Edit:
Zeta Requirements laut
http://www.yellowtab.com/products/hardware/

Also: P200 mit 32MB, war durchaus üblich.

Kritischer sind schon 8MB Videoram. Gab's sicher, aber viele Karten und onboard Chips aus der Zeit haben 2MB (wie meine ATI) oder 4MB (wie meine Matrox). Eigentlich würd's mich ja Reizen, mal auszuprobieren wie gut Zeta auf meinem alten Rechner (so wie er kam) läuft. Wenn's mal eine Trial Version geben sollte, mach ich das.
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#17
Zitat:cdj74 postete
Aus Interesse: Welchen Browser nimmst du auf dem K6? Oder ist der Rechner nicht ans Internet angschlossen?
Doch, klar. Mit dem Browser sprichst Du leider den wundesten Punkt an. Installiert sind (neben dem Textmodebrowser Links) Dillo und Netscape 4.78. Dillo ist schnell, aber kann (noch) nichts. Netscape läuft mit passabler Geschwindigkeit, aber hat (auf schnellen wie auf langsamen Rechnern) Probleme mit der Stabilität.

Firefox und Opera 7 habe ich auch ausprobiert - sind leider beide auf diesem Rechner ziemlich lahm.

Zitat:Von Firefox bin ich hinsichtlich des Resourcenverbrauchs etwas enttäuscht... Mit 96MB RAM (hat mein P200MMX auch) ist es nicht wirklich ein Vergnügen. IE5.5 und IE6 laufen bei mir "besser" (das bezieht sich nicht auf eventuelle Sicherheitslücken) mit 96MB RAM.
Ja, das ist so. In Sachen Resourcenschonung kann Firefox viel vom IE lernen. Wobei dieser Speicherhunger bei den Mozilla-Browsern ein relativ neues Phänomen ist - irgendwann wurde da in letzter Zeit gepfuscht. Phoenix (der Vor-Vorgänger von Firefox) lief vor ~ 2 Jahren bei mir auf dem gleichen Rechner, damals noch mit einem P133 und 64 MB RAM, ganz gut.
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#18
Zitat:cdj74 postete
Ich habe hier noch einen P200 MMX (nach heutigen Maßstäben steinzeitlich)
Bis vor wenigen Monaten war ein Pentium 233MMX mit 128 MB Ram und Windows 2000 Professional mein Hauptrechner. Hätte sich das Board nicht plötzlich verabschiedet wär er das auch heute noch ;-)
Gruß
Michael

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#19
Auch damit kann man leben. Was wirklich zählt, ist ja eigentlich eh nur...

[Bild: grossefestplatte.png]

... eine große Festplatte. ;-)
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#20
Tstst IDE Port... Neumodischer Krams Smile

Die hat sicher mehr Kpazität als meine 10MB MFM Platte gleicher Größe.
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#21
Hallo!

Nein, nicht IDE, sondern SCSI (ist eine Serverplatte von HP). Was die Kapazität angeht, liegst Du aber richtig: Dekadente 1,2 GB. Ich habe auch noch eine Fujitsu ähnlicher Bauart mit 1,7 GB. :-)

Gruß,
Timo
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#22
... und DSL braucht ja auch kein Mensch, wenn man mal ehrlich ist. ;-)

[Bild: 1496.jpg]
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#23
Zumindest ECHTES Faxen geht über DSL nicht Wink
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#24
Ich will keinen neuen thread eröffnen, deswegen hier:

Mein Rechner hat Suse Linux 9.1 und zusätzlich Win XP auf der selben Festplatte. Ich kann also entweder oder starten.
Vor einiger Zeit wollte ich mal aus Linux heraus schreibenderweise auf Dateien XP zugreifen, ging nicht. Lesen kann ich alles, nur nicht schreiben. Ich habe mal gehört, daß das mit Absicht sein soll, um nicht versehentlich Windblows zu schrotten, es gibt ja auch DAU's unter Linux...
Helle wie ich bin, habe ich eine bash aufgemacht und mich als su angemeldet. Da war aber auch nix mit Schreibzugriff auf die Win-Dateien!

Wo ist da die Hürde eingebaut?

Andreas, DL2JAS
Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
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#25
AFAIK kann NTFS unter nichtwindows generell nur gelesen werden.
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#26
Matze, danke für die schnelle Antwort!

Soll heißen, es gibt kein anderes Betriebssystem, was schreibenderweise auf die Windowspartition zugreifen kann?!?

So nebenbei, was bedeutet AFAIK?

Andreas, DL2JAS
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#27
Zitat:dl2jas postete
Vor einiger Zeit wollte ich mal aus Linux heraus schreibenderweise auf Dateien XP zugreifen, ging nicht.
... weil Du vermutlich unter Windows NTFS als Dateisystem nutzt.

Ja, das ist leider ein bekanntes Problem. Soweit ich informiert bin, gibt es zu NTFS praktisch keine frei zugängliche Dokumentation, so daß die gesamte Entwicklung von entsprechenden Treibern in der Open Source-Szene auf Re-Engineering beruht. Der Lesezugriff klappt bei Linux seit geraumer Zeit ganz gut, aber ein Treiber mit Schreibzugriff ist erst seit Kernel 2.6 im "stabilen" Zweig verfügbar.

Zitat:Wo ist da die Hürde eingebaut?
Erster Anlauf: Guck' mal in Deine /etc/fstab, welche Parameter bei den Windows-Partitionen angegeben sind. Sollte im letzten Parameterblock der entsprechenden Angabe irgendwo das Kürzel "ro" (für read-only) auftauchen, versuch' mal probeweise, es durch "rw" (read/write) zu ersetzen und das System neu zu booten.

Eine entsprechende Zeile könnte ungefähr so aussehen:

/dev/hda1 /mnt/windows ntfs ro 0 0

... und müßte so abgeändert werden:

/dev/hda1 /mnt/windows ntfs rw 0 0

Zweiter Anlauf (wenn's danach immer noch nicht klappt): Guck' mal im Handbuch, ob da etwas zum Thema NTFS zu finden ist. Wenn ich mich nicht täusche, hat die SuSE 9.1 noch ein 2.4er-Kernel, bei dem für den NTFS-Schreibzugriff ein gesondertes Modul (neben dem für den Lesezugriff) erforderlich war.

Dabei solltest Du eines nicht vergessen: Das Modul war nicht ohne Grund als "unstable" deklariert. Wenn Du also wichtige Daten auf Deinen Windows-Partitionen hast, sei lieber vorsichtig. Falls es nur darum geht, Daten zwischen den beiden Betriebssystemen auszutauschen, leg' Dir (wenn möglich) lieber irgendwo noch eine FAT-Partition an. Darauf können beide Systeme ohne Probleme lesend und schreibend zugreifen.
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#28
Hallo Andreas

Zur Ergänzung. Es gibt noch eine andere Lösung:

Es gibt ein OpenSource-Projekt, welches unter Linux den originalen NTFS-Treiber einbindet und ihm ein laufendendes Windows vorgaukelt. Damit ist Schreibzugriff möglich, unterliegt aber einigen Einschränkungen, da Linux keine NTFS spezifischen Spezialitäten kennt.

Das Projekt wurde letztes Jahr in der c't vorgestellt und müsste sich über die Heise-Seite finden lassen. Die Artikel liegen mir in html vor.

--

Aber abgesehen davon, schliesse ich mich Timo mit dem Rat zur FAT-Datenaustausch-Partition vor.

Gruss
Etienne
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#29
Treffer!

Derzeit bin ich unter XP. Ich habe nachgesehen, XP ist in der Tat installiert als NTFS.
Eine Austauschmöglichkeit für beide Systeme habe ich schon. Ich habe ein USB-Stäbchen. Wenn ich mal Dateien von Linux nach XP transportieren will, geht das ganz gut.
Eigentlich ist es nicht notwendig, daß ich von Linux aus auf XP zugreife. Die Option ist aber ganz gut, wenn sich mal wider Erwarten ein hartnäckiges Virus auf XP breit macht. Dann kann ich aus Linux heraus die infizierte Datei löschen!!!
/etc/fstab werde ich demnächst untersuchen.

Besten Dank!

Andreas, DL2JAS
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#30
Vielleicht solltest Du mal ein Update auf ein 2.6.*-Kernel in Betracht ziehen. Da ist der NTFS-Schreibzugriff, wie gesagt, im stabilen Zweig verfügbar und sollte somit auch keine Probleme mehr machen.

[Bild: kernel26.jpg]
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#31
[ironie-mode=on] Ihr seid alle verrückt !!! Linux??? Ich weiß gerade, wie man das schreibt!!! Ach nein, ne Knoppix-CD hab ich auch noch da. Ist aber bereits alles, was ich über Linux weiß! [ironie-mode=off]

Im Ernst: Manche Stunde habe ich verzweifelt mit meinem Windows, angefangen bei 3.11, verbracht. Ich bin über 3.11 mit dem Windows95 OSR1 (Katastrophe) zum OSR2 (etwas besser) auf Windows98 (auch nur 95OSR2 mit allen Updates) auf Windows98SE gekommen. Von den - so bezeichne ich sie - SPIEL-Versionen von Windows war Win98SE noch das stabilste. Zu diesem Zeitpunkt beneidete ich noch die Linuxler, weil sie immer stabile Systeme hatten, ohne ständige Blue Screens etc.
Ich entschied mich - testweise - dennoch irgendwann für Windows2000, machte auch alle Updates, hatte aber Probleme mit diversen Treibern, insbesondere dem DSL-Treiber der Telekom. Zu diesem Zeitpunkt kursierten böse Dinge über XP im Internet, ich hatte die CD schon lange da, installieren mochte ich sie nicht. Dann verabschiedete sich aber meine Systemplatte, was da hieß: Alles neu machen. Ich nahm denn mal die XP-CD, installierte XPpro und war doch positiv überrascht!
1. dachte ich, dass die Oberfläche, die ja standardmäßig eher einem Spielcomputer gleicht, nicht veränderbar wäre - dem ist aber nicht so, mein XP sieht aus, wie Win2K - also ein ganz normaler Desktop.
2. bin ich von Beginn an überrascht gewesen, wie stabil XP ( = Windows NT 5.1) läuft. Auch die Updates (SP1 und SP2) habe ich ohne Schwierigkeiten installieren können.

Abgesehen von dem enormen Speicherverbrauch von xp professional und einigen Kleinigkeiten (wie Umschalten von administrator auf user und andersherum) ist xp doch nicht mehr schlechter als Linux - nur erheblich teurer Wink

Man muss sich mit Windows beschäftigen, klarer Fall. Von Haus aus kommen da services mit, die automatisch gestartet werden, die kein Mensch braucht. Die sollte man deaktivieren. XP-Antispy ist hier ein hilfreiches Tool, für Leute die das nicht selber können. Die Phone-Home-Geschichte ist nur bei XPHome so furchtbar ausgeprägt, ich habe ne corporate edition, das ist alles recht harmlos.

Ich wüsste heute nicht mehr, warum ich umsteigen sollte, denn ich bin wirklich zufrieden - hat ja auch lange genug gedauert!

Just my 2 cents

Gruß Norbert
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#32
Zitat:Crazy postete
Abgesehen von dem enormen Speicherverbrauch von xp professional und einigen Kleinigkeiten (wie Umschalten von administrator auf user und andersherum) ist xp doch nicht mehr schlechter als Linux - nur erheblich teurer Wink
Ich hab' mich von dem Gedanken verabschiedet, daß ein Betriebssystem ganz allgemein besser oder schlechter als das andere ist. Windows ist inzwischen etwa so stabil wie die durchschnittliche Linux-Distribution, da gebe ich Dir recht. Daß es Linux auf anderen Gebieten sogar überlegen ist, steht auch außer Frage. Der hohe Speicherverbrauch relativiert sich im Vergleich zu einem modernen Linux-System mit X11 und KDE ebenfalls weitestgehend.

Der große Unterschied für mich ist aber, daß Windows einem immer wieder irgendwelche Blackboxen oder Quasi-Blackboxen vorsetzt, die für mein Verständnis eine erhebliche Einschränkung der Wartbarkeit mit sich bringen. Nur mal so als Beispiel: Wenn ein Windows-System nicht mehr hochfährt, fangen die Probleme schon damit an, daß man von Bootdisketten keinen vernünftigen Schreibzugriff auf die (NTFS-)Systempartition hat. Dann die kaum noch zu überblickende Registry - keiner weiß, wo er darin mit der Fehlersuche anfangen soll, wenn mal eine Installation das System zerschossen hat. Aussagekräftige Log-Meldungen als Indiz gibt's ja auch nur im Ausnahmefall. Und überhaupt: Wie editiert man die Registry, wenn man nur noch von einer Bootdiskette starten kann? Das entsprechende Behelfsprogramm von Microsoft kann's ja kaum sein. Da kommen dann irgendwelche tollen Rettungs-Tools von Fremdanbietern für 129 Euro pro Stück in's Spiel, die natürlich kein Mensch zur Hand hat, wenn er sie mal braucht (im Internet gibt's zwar wahrscheinlich eine Demoversion zum Gratisdownload, mit der man aber nach jedem editierten Registry-Schlüssel fünf Minuten warten muß). Letztendlich ist das alles so umständlich, daß eine komplette Neuinstallation das kleinere Übel ist.

Das sind alles Probleme, die man unter Linux (wenn man es mal ansatzweise durchblickt - und es ist im Vergleich zu Windows wirklich sehr transparent) nicht mehr hat. Von CD starten, Systempartitionen einmounten, Problem beseitigen (i.d.R. nur eine Anpassung von Konfigurationsdateien oder die Neuinstallation von ein paar Dateien), fertig. Ganz abgesehen davon kommt es bei Linux vergleichsweise selten vor, daß man sich durch eine Installation von Software das ganze System lahmlegt.

Letztendlich ist das nur einer von vielen Fällen, bei dem einem das offene und vollständig dokumentierte Prinzip von Linux entgegenkommt. Und daß ich immer ein aktuelles Betriebssystem haben kann, ohne arm zu werden oder mich strafbar zu machen, ist m.E. auch nicht zu verachten.

Wenn Du allerdings mit Windows zufrieden bist, sehe ich auch keinen Grund für einen Umstieg.
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#33
Ich habe früher immer gern und reichlich experimentiert. Als das OS/2 rauskam und alle Welt mutmaßte, dass das verspätete Windows95, welches noch in den Startlöchern klebte, den Vorsprung nicht mehr aufholen kann, kam ich an ein funkelnagelneues Original OS/2 ran.

Mein PC hatte immer Standardware drin, also alles völlig problemlos. Das musste damals unter DOS auch so sein, weil nur die Soundkarten von Creative oder die Grafikkarten von...wie hießen die noch gleich?... 'meisten immer' versorgt wurden. So funktionierte dann auch praktisch jede Software. Am OS/2 habe ich mir die Zähne ausgebissen: nach stundenlangem (Floppy-)Discjockey-Spielen fuhr der Rechner hoch und die Liste der Fehlermeldungen hörte gar nicht mehr auf. Am Ende hatte dieses System wohl 50% seiner Dateien gleich im Grundverzeichnis untergebracht - als Freund von Schubladen hat es mich kräftig geschüttelt. OS/2 war damit erstmal gestorben.

Später kam Linux daher. Auch da hatte ich, weil die kleinen Beipack-CDs nicht so recht wollten, eine Linuxversion von Suse gekauft. Zur Verfügung stand ein 66 MHz-PC, auch mit Standardhardware. Dort gab es keinen Treiber für die Grafikkarte und Versuche, dies mit Alternativen irgendwie zu umgehen, brachten eine erbärmliche Qualität. Seltsamerweise gab es für meine damals recht üppige Grafikkartensammlung keine Treiber...

Die Jahre gingen ins Land und mir glückte mit einer neueren Suse-Version (war 8 oder 9.0?) eine schöne Installation mit KDE...was soll ich auch ohne ihn, da kann ich gleich bei DOS bleiben Wink Von den vielen installierten Programmen war ich jedoch bald maßlos enttäuscht. Die Qualität der Freeware war erbärmlich. Der Einwand der Linuxler, einem 'geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul', lasse ich nicht gelten. Schon zu DOS-Zeiten gab es massenhaft besseres. Es gibt einige Programme, die jedoch recht groß sind und an denen wohl viele herumgewerkelt haben, aber die meisten von Suse mitgelieferten Programme waren - mit Verlaub - Schrott. Somit bot mir Linux keine echte Alternative, ganz im Gegenteil, Linux war eher der kompliziertere Weg.

Heute freue ich mich über 98er und W2000er Versionen, die seit Jahren ohne Probleme ihre Kreise ziehen. So recht will bei mir kein Bedarf für ein neues Betriebssystem aufkommen... Wink
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#34
Das mit dem geschenkten Gaul wirst Du von überzeugten Linux-Benutzern auch nicht zu hören bekommen.

Ich kenne SuSE nur flüchtig von fremden Computern und neige sowieso schon lange dazu, mir nur noch das Basissystem von Distributions-CDs zu installieren und mir den Rest aus dem Internet herunterzuladen und selbst zu compilieren. Will sagen: Was darüber hinaus an Software mitgeliefert wird, kann ich nicht beurteilen. Allerdings halte ich das Qualitätsniveau von freier Software im Linux-Bereich im Schnitt für ziemlich hoch.

Weißt Du noch genau, welche Programme Dich damals enttäuscht haben?
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#35
Ich bin das KDE-Menü durchgegangenund kann mich noch erinnern, das der Rechner primitiv war, es gab mehrere Textverarbeitungen und auch die Spiele waren nichts. Abgesehen davon frage ich mich, wie ich Teile des Betriebssystems downloaden soll, wenn ich noch kein Betriebssystem auf dem PC habe... Das war damals immer sehr ärgerlich, wenn es hieß: holen Sie sich den passenden Treiber doch aus dem INet...wenn ausgerechnet das noch nicht funktionierte...

Heute muss ich ab und zu den Linux-Dateimanager benutzen - der ist schlecht zu bedienen, die Mouse reagiert seltsam, das scheint aber ein Java-immanetes Problem zu sein, habe ich auch bei Gimp schon erlebt. Der Funktionsumfang ist dürftig - mit so einem Dateimanager könnte ich nicht ernsthaft arbeiten. Von seinen Möglichkeiten erinnert er an den Dateimanager von Windows 3.0.

Gimp hingegen ist schon qualitativ hochwertige Ware, auch wenn ich gerade im grafischen Bereich perfekte Qualität brauche, da reicht Gimp nicht aus. Die Algorithmen von Adobes Photoshop sind einfach besser: ob es das Neuskalieren ist oder Sachen wie Schärfen etc. Nachdem Gimp jetzt ein neues 'vernünftiges' Menü bekommen haben soll, dürfte es auch unter Windows für jeden, der kein Adobe hat, erste Wahl sein.
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#36
Zitat:highlander postete
Ich bin das KDE-Menü durchgegangenund kann mich noch erinnern, das der Rechner primitiv war
Fehlen KCalc gegenüber dem Windows-Taschenrechner irgendwelche Funktionen? Ich sitze gerade an einem Rechner mit Windows XP und kann an dem Taschenrechner nichts entdecken, was ich nicht auch von KDE zu Hause kenne.

Zitat:es gab mehrere Textverarbeitungen
Na ja, das ist SuSE... das baggert erst mal viel Software auf die Platte, und danach kann der Benutzer sich aussuchen, was er nicht haben will, und es löschen. Gefällt mir auch nicht.

Zitat:und auch die Spiele waren nichts.
Beziehst Du Dich jetzt auf die KDE-Spiele? Also, mit KFoulEggs hab' ich schon ganze Wochenenden verbracht. ;-)

Du darfst dabei nicht vergessen, daß diese Spiele als kleine Add-Ons zum Desktop gedacht sind, so wie Minesweeper und Solitaire bei Windows. Natürlich gibt's auch "richtige" Spiele für Linux. gehören halt bei SuSE nur nicht zur Standardinstallation. Das wäre ja auch noch schöner...

Zitat:Abgesehen davon frage ich mich, wie ich Teile des Betriebssystems downloaden soll, wenn ich noch kein Betriebssystem auf dem PC habe... Das war damals immer sehr ärgerlich, wenn es hieß: holen Sie sich den passenden Treiber doch aus dem INet...wenn ausgerechnet das noch nicht funktionierte...
Das war früher wirklich oft ein Problem. Win-Modems und auch viele ISDN-Karten liefen oft (wenn überhaupt) nicht "out of the box". Da war man auf ein zusätzliches Windows angewiesen, um die Treiber aus dem Netz zu kriegen.

Im DSL-Zeitalter ist das aber kein Problem mehr. Die Wald- und Wiesen-Netzwerkkarte mit Realtek-Chip wird von Linux generisch unterstützt, ein PPPoE-Treiber ist bei den Standarddistributionen auch dabei. Mehr braucht man ja nicht.

Zitat:Heute muss ich ab und zu den Linux-Dateimanager benutzen
Du meinst den KDE-Dateimanager, also Konqueror?

Zitat:- der ist schlecht zu bedienen,
Wieso? Ist doch von der Menüstruktur her fast identisch zum Windows-Explorer?!

Zitat:die Mouse reagiert seltsam,
...? Falscher Maustreiber?

Zitat:das scheint aber ein Java-immanetes Problem zu sein, habe ich auch bei Gimp schon erlebt.
Java? Wie kommst Du auf Java? Gimp und der Konqueror sind generische Applikationen, in C (Gimp) bzw. C++ (Konqueror) implementiert.

Zitat:Der Funktionsumfang ist dürftig
In einem Punkt finde ich den Windows-Explorer tatsächlich besser: Die Dateisuche! Die ist im Konqueror ziemlich schlecht. Ansonsten sehe ich da aber keine qualitativen Unterschiede. Sag' doch mal konkret, was Dir fehlt!

Zitat:Nachdem Gimp jetzt ein neues 'vernünftiges' Menü bekommen haben soll, dürfte es auch unter Windows für jeden, der kein Adobe hat, erste Wahl sein.
Die Integration von Gimp unter Windows ist noch nicht wirklich toll. Solange die Windows-Zwischenablage nicht vernünftig unterstützt wird, verstehe ich jeden, der lieber eine alte PSP-Version von einer 3,99-Euro-Heft-CD benutzt.
Zitieren
#37
Was Spiele betrifft, so hatte und habe ich mit X-Mame (Arcade-Emulator), einem Gameboy-Emulator und Heroes of Might and Magic 3 seit Jahren meinen Spass.

Auch Descent 3 und das gepatchte Creatures 3 Online unter Linux haben mir sehr gut gefallen. Big Grin
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#38
Ich spiele unter Linux so gut wie nie. Dafür hab' ich meine Playstation, meinen C64 und meinen DOS-Rechner. Und selbst die setzten aufgrund der seltenen Beanspruchung inzwischen eine dicke Staubschicht an. ;-)
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#39
Also Creatures gab's nicht bei Suse, das was da zu spielen war hatte bestenfalls den Menüpunkt Start und den Menüpunkt Exit inkl. schlechter Grafik.

Ich glaube nicht, dass das der Konqueror ist. Das Teil kann man wohl direkt starten und es basiert auf Java...weil man beim Starten erstmal nett aufgefordert wird, Kaffee trinken zu gehen...könnte länger dauern Wink
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#40
Zitat:timo postete
Ich spiele unter Linux so gut wie nie. Dafür hab' ich meine Playstation, meinen C64 und meinen DOS-Rechner. Und selbst die setzten aufgrund der seltenen Beanspruchung inzwischen eine dicke Staubschicht an. ;-)
Jau! So ist es Smile

SPIELEN ist eine Zweckentfremdung eines PC - egal unter welchem O/S. Aber leider ist das genau das, was der Standard-User will.

Ich denke da an meinen Herrn Sohn, der nur der Spiele wegen neue MB's, neue Prozessoren, neue Grafikkarten, neue Soundkarten etc. kauft. Einzig das Problem Soundkarte kann ich i.Bezug auf mein Musik-Hobby nachvollziehen, eine schöne 5.1-Aufnahme hat ja schließlich auch was. Aber wie oft benötigt man dies? Selbst meine neue Camera (Sony DCRHC39E) hat "nur" Stereo-Ton. In Anbetracht dessen, dass ich bis vor ein paar Tagen mit einer normalen VHS-C-Kamera (Mono) filmte, doch ein echter Fortschritt - allein weil 16:9.

Damit will ich sagen, dass man nicht immer sofort auf dem neuesten Stand sein kann, auch nicht Microsoft und auch nicht Linux. Mein Sohn glaubt ernsthaft, dass es für die Spiele (sichtbare) Performance bringt, wenn er 266er RAM gegen 400er austauscht. Ich wage das zu bezweifeln, denn das O/S (zumindest Windows) verlangsamt den Prozess so stark, dass die Taktung des Arbeitsspeichers eine untergeordnete Rolle spielt.

Alles in allem stehe ich auf dem Standpunkt: never change a running system!

Wenn ich irgendwann mal die Hardware upgraden muss (wird bei einem 2200er Athlon mit 1,5 GIG 266er DDR-Speicher nicht mehr allzu lange dauern), werde ich wieder über einen O/S-Wechsel nachdenken. Vorher aber nicht. Solange meine CPU-intensivste Anwendung (Nero Vision Express) noch zufriedenstellend arbeitet, werd ich überhaupt nichts ändern.

Gibts solche Software wie das komplette Nero-Paket eigentlich auch für Linux?

Gruß Norbert
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#41
Zitat:highlander posteteAlso Creatures gab's nicht bei Suse, das was da zu spielen war hatte bestenfalls den Menüpunkt Start und den Menüpunkt Exit inkl. schlechter Grafik.
Stimmt,

bei Suse gab's das nicht, sondern direkt im Netz.
Anleitung und Bericht

Bei meiner damals gekauften Red Hat Distri (7.0 ?) war aber Railroad Tycoon OEM dabei, daran erinnere ich mich noch genau.
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#42
Damit keine Missverständnisse aufkommen: Spiele stehen bei mir nicht im Vordergrund. Es gibt vielleicht eine handvoll Games, die ich ab und zu spiele, es handelt sich dabei jedoch immer um kleine Strategiespielchen. Ich benutze sie, um das Warten angenehmer zu gestalten...wenn z.B. der Drucker mit den 100 Seiten zu tun hat oder der Download ewig dauert, die gebrannte CD auf sich warten lässt... Wink Und dafür hätte ich schon ganz gerne irgendwas brauchbares und sei es auch nur Solitär...
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#43
Zitat:highlander postete
Ich glaube nicht, dass das der Konqueror ist. Das Teil kann man wohl direkt starten und es basiert auf Java...weil man beim Starten erstmal nett aufgefordert wird, Kaffee trinken zu gehen...könnte länger dauern Wink
Scheinbar hast Du einen anderen Konqueror als ich. Meiner startet aus dem Stand in weniger als zwei Sekunden (gerade ermittelt), basiert kein bißchen auf Java, und die Maus verhält sich auch ganz normal. :-)

(Das mit der Maus kann auch eigentlich nicht am Dateimanager liegen - der Treiber gehört ja zum X Window System und müßte unter allen anderen X-Anwendungen genau so gut oder schlecht reagieren.)
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#44
Zitat:Crazy postete
Gibts solche Software wie das komplette Nero-Paket eigentlich auch für Linux?
http://www.nero.com/de/NeroLINUX.html

Ist aber wahrscheinlich eher selten anzutreffen. Die Standard-Brennlösung für Linux sind die Konsolenprogramme cdrecord und cdrao, meist mit einem passenden grafischen Frontend wie k3b oder xcdroast.
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#45
Zitat:timo postete
Zitat:Crazy postete
Gibts solche Software wie das komplette Nero-Paket eigentlich auch für Linux?
http://www.nero.com/de/NeroLINUX.html

Ist aber wahrscheinlich eher selten anzutreffen. Die Standard-Brennlösung für Linux sind die Konsolenprogramme cdrecord und cdrao, meist mit einem passenden grafischen Frontend wie k3b oder xcdroast.
OK, das ist Nero Burning Rom - und was ist mit dem anderen Kram? Nero Media-Player, Nero Vision Express (damit kann man Filme schneiden, editieren, brennen, DVD-Menüs erstellen etc etc...), Nero Cover Designer usw?

Nee, lieber bei win bleiben Wink

Gruß Norbert
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#46
Ich glaube nicht, dass der von mir erwähnte Dateimanager etwas mit X oder KDE zu tun hat Wink Hier ein Bildchen:

[Bild: linuxdatman01.jpg]
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#47
Zitat:highlander postete
Ich glaube nicht, dass der von mir erwähnte Dateimanager etwas mit X
oder KDE zu tun hat Wink Hier ein Bildchen:

(...)
Hilfe, GEOS lebt! :-D

Ich weiß nicht, was das ist, aber der Konqueror mit Sicherheit nicht, der sieht nämlich so aus. Vielleicht solltest Du Dir mal einen anderen Dateimanager besorgen. :-)
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#48
Zitat:Crazy postete
und was ist mit dem anderen Kram? Nero Media-Player, Nero Vision Express (damit kann man Filme schneiden, editieren, brennen, DVD-Menüs erstellen etc etc...), Nero Cover Designer usw?
Nero Media Player hat seine Entsprechung in AmaroK -> WIKI
Für Nero Vision Express gibt's sicherlich ähnliches, ist allerdings nicht mein Feld.
Kover-Designer gibt's auch massig und bei einigen Player war auch ein Cover-Designer integriert. Weiterhin kann man auch iTunes auf Linux zum Laufen bringen

Zitat:Crazy postete
Nee, lieber bei win bleiben Wink
Sicherlich einfacher. Big Grin
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#49
Syllable wurde ja hier schon mal erwähnt: Ein freies Betriebssystem, das genau für die Leute interessant werden könnte, denen Linux zu kompliziert ist. Noch hat es nicht ganz die für den Alltagseinsatz nötige Reife, aber sie scheint in greifbare Nähe gerückt zu sein.

Auf pro-linux.de ist heute ein interessanter Artikel über das Betriebssystem erschienen: http://www.pro-linux.de/berichte/syllable.html
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