Nagra Adapter
#1
Hallo,

angeregt durch das parallel laufende NAB-Adapterthema anbei 2 Fotos von einem Adapter für die Nagra-Erweiterung für große Spulen, die ich mir schon vor einiger Zeit einmal aus 3 verschiedenen Kunststoffen gedruckt habe (die Adapter natürlich). Es ist leider auch etwas Metall enthalten (das gilt eigentlich als Todsünde beim 3D-Druck), hier hat es aber Vorteile.

   

   

Beste Grüße

Arno
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#2
Ganz Klasse, wenn die auch noch rund laufen dann Hut ab!
Gerhard
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#3
Das tun sie.

Da wohl nur diejenigen, die selber so ein Nagra Gerät haben (Gerhard hat wohl eins- wie ich da nur draufkomme.. Big Grin )., die Probleme kennen, ein paar Erläuterungsfotos für alle, die es interessiert, verbunden mit einer Warnung.

Bei dem Nagra-Großspulenadapter QGB und der Nagra-T, hat das Tonbandgerät nicht mal einen Dreizack oder ein Gewinde, wie die normale Nagra, sondern so etwas:

   

Da hat wohl schon mancher verdutzt geschaut, der sich den begehrten QGB Adapter für teuer Geld (kostet meist mehr als eine Nagra-S  selbst) gekauft hat und der Verkäufer hatte die Adapter getrennt an jemand anderen verkauft. Dann ist man am A.....und kann keine Spulen oder auch Bandteller auflegen, egal welche. Mir ist auch nicht bekannt, dass da irgendetwas von einem anderen Hersteller passen würde. Das Gerät hat absolut nichts, womit man eine Spule auflegen könnte. Dazu braucht man Adapter. Wenn die überhaupt ohne Gerät verkauft werden, dann nur zu "Verzweifelungspreisen" von oft 500 EUR und mehr für ein bisschen Plastik, Alu und 5 Schrauben.

Der Originaladapter für Dreizackspulen sieht so aus:

   

   

Das zweite Foto zeigt die Unterseite, die in die Aufnahme in dem Gerät (das "Loch" ) eingesetzt wird.

Dabei muss man die beiden Taster in den Aussparungen des Tellers mit den Fingern gegen die Federn zusammendrücken. Liegen die Adapter auf dem Gerät lässt man die Taster los und die beiden Haken unten werden in die Rille der Aufnahme gedrückt und verriegeln den Adapter. Darauf kommt dann die eigentliche - hier Dreizack - Spule.

Die abgebildeten Adapter sind noch die "guten" älteren, bei denen der Dreizack noch insgesamt aus Metall ist. Bei neueren ist zwar die Verriegelung aus Metall, nicht aber deren "Ständer" Der ist aus Kunststoff.

Da habe ich gedacht, das kann ich auch selber drucken. Allerdings habe ich die Dreizackhalterung vereinfacht, deren interne Verriegelung durch eine kleine Aussparung weggelassen und sie so ausgeführt, wie auch bei den Revoxadaptern.

Die bei mir schwarze und im Original gelbe oder rötlichbraune Auflagen, die verhindern, dass die Spulen hin-und herwackeln habe ich aus PU gedruckt, das Weiße ist Polycarbonat, da das teil dort doch sehr dünn und daher bruchgefährdet ist. Das war aber eine etwas suboptimale Wahl. Das Graue ist ABS.

Das Ganze war aber nur ein Zwischenschritt zu einem NAB Adapter.

Grüße
Arno
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