Interessantes zum Bühler Motor der UHER-Report-Tonbandgeräte
Das Prinzip des Motors:
Während des Anlaufs wird die Schaltung in Abhängigkeit von der Läuferstellung gesteuert.Damit ergibt sich ein maximales Anlaufmoment.
Die hierfür erforderliche Einrichtung wird demgemäß als Starter bezeichnet.Während des Dauerlaufs dienen zum Steuern der
Schaltung die Wechselspannungen, die von dem umlaufenden Magnetläufer in den Wicklungssträngen des Ankers erzeugt werden. Daraus
erklärt sich der hohe Wirkungsgrad.Die Regelung erfolgt elektronisch und kontaktlos. Aus der Ständerwechselspannung wird mit Spitzenwert-
gleichrichtung eine Gleichspannung gewonnen,die auf eine mit Referenzdiode sowie weiterer Transistoren bestückte Schaltung einwirkt
Der Magnetläufer ist ein zyindrischer Dauermagnet, der mit zwei Metallscheiben auf der Motorwelle gehalten wird.Dieser Läufer wird in
geringem Abstand von einem dünnwandigen, feststehenden Kunststoffgehüse umschlossen, dessen Fortsätze die Motorwelle mit dem notwendigen Spiel umschließen.Das Kunststoffgehäuse stellt den Wickelkörper dar. Dieser hat sechs dünne ,radial gestellte Längsrippen ,die
gewiissermaßen als Nutenwände zum Einwickeln der drei Ankerspulen dienen.Die Ankerspulen werden auf das Kunststoffgehäuse,das den Magnetläufer bereits enthält und aus dem die Motorwelle beidseitig herausragt,aufgewickelt.Der Ständer besteht aus diesem Wickelkörper und aus dem magnetischen Rückschluß ,dem Ständereisen. Dieses ist aus gestanzten Dynamoblechringen geschichtet.Diese Ringe sind mit einer dünnen Zwischenlage in das aus vernickeldem Stahlrohr bestehende Motorgehäuse eingepreßt. In die Bohrung des Ankereisens wird die mit einer Kunststofffolie umhüllte Ankerwicklung eingedrückt, die ihrerseits -wie bereits erwähnt- den Magnetläufer umschließt.
Zum Aufbau des Starters komme ich in einem weiteren Beitrag. Man erkennt, mit welchem Aufwand dieser Motor von Ing.Scholl, damals freier Mitarbeiter der Firma Gebrüder Bühler Nachfolger,Nürnberg gefertigt wurde. Kein Vergleich zum Escape Bürstenmotor!
Mit freundlichen Grüßen in die Runde
Peter Remmers
Das Prinzip des Motors:
Während des Anlaufs wird die Schaltung in Abhängigkeit von der Läuferstellung gesteuert.Damit ergibt sich ein maximales Anlaufmoment.
Die hierfür erforderliche Einrichtung wird demgemäß als Starter bezeichnet.Während des Dauerlaufs dienen zum Steuern der
Schaltung die Wechselspannungen, die von dem umlaufenden Magnetläufer in den Wicklungssträngen des Ankers erzeugt werden. Daraus
erklärt sich der hohe Wirkungsgrad.Die Regelung erfolgt elektronisch und kontaktlos. Aus der Ständerwechselspannung wird mit Spitzenwert-
gleichrichtung eine Gleichspannung gewonnen,die auf eine mit Referenzdiode sowie weiterer Transistoren bestückte Schaltung einwirkt
Der Magnetläufer ist ein zyindrischer Dauermagnet, der mit zwei Metallscheiben auf der Motorwelle gehalten wird.Dieser Läufer wird in
geringem Abstand von einem dünnwandigen, feststehenden Kunststoffgehüse umschlossen, dessen Fortsätze die Motorwelle mit dem notwendigen Spiel umschließen.Das Kunststoffgehäuse stellt den Wickelkörper dar. Dieser hat sechs dünne ,radial gestellte Längsrippen ,die
gewiissermaßen als Nutenwände zum Einwickeln der drei Ankerspulen dienen.Die Ankerspulen werden auf das Kunststoffgehäuse,das den Magnetläufer bereits enthält und aus dem die Motorwelle beidseitig herausragt,aufgewickelt.Der Ständer besteht aus diesem Wickelkörper und aus dem magnetischen Rückschluß ,dem Ständereisen. Dieses ist aus gestanzten Dynamoblechringen geschichtet.Diese Ringe sind mit einer dünnen Zwischenlage in das aus vernickeldem Stahlrohr bestehende Motorgehäuse eingepreßt. In die Bohrung des Ankereisens wird die mit einer Kunststofffolie umhüllte Ankerwicklung eingedrückt, die ihrerseits -wie bereits erwähnt- den Magnetläufer umschließt.
Zum Aufbau des Starters komme ich in einem weiteren Beitrag. Man erkennt, mit welchem Aufwand dieser Motor von Ing.Scholl, damals freier Mitarbeiter der Firma Gebrüder Bühler Nachfolger,Nürnberg gefertigt wurde. Kein Vergleich zum Escape Bürstenmotor!
Mit freundlichen Grüßen in die Runde
Peter Remmers
