Computer "wierbeleben" nach längerer Ruhezeit
#1
Nun ist die schlimmste Zeit der Renovierung fast geschafft.
Wie schon an anderer Stelle gesagt, wird die Technik so nach und nach entstaubt und wieder in Betrieb genommen.  Neben der Audiotechnik auch der Computer.
Gerät ans Netz und Internet.
Einschalten und nach Updates suchen lassen. Da lief etliches auf.
Endlich alle Downloads durch und neu starten.
Problem mit Defender, was immer das auch ist.
Auf Win11-Tauglichkeit testen, habe ich erstmal gelassen bevor was schiefgeht.
Dann Skype gestartet, denn ich will doch endlich die Freunde wieder hören.
Eine neue Version wurde automatisch installiert und dann - Aus die Maus.
"Sie wurden abgemeldet, Kennwort und Nutzername eingeben"
Habe ich gemacht, "Kennwort oder Nutzernamen ungültig".
Gut, vielleicht vertippt, noch einmal. Gleiche Meldung. Was nun, muß ich mich jetzt neu registrieren?

Mit "Kennwort  vergessen" komme ich auch nicht weiter.

Unabhängig vom Computer hat mein Internetradio den Dienst gekündigt.
Es ist ein DNT IP-DIO "DNS-Adresde ungültig aber da habe ich schon im Netz gefunden, dass der Receiva-Dienst sein Angebot beendet hat. Soviel wohl zum "Verordneten Zwangsschrott". Also ein Neues kaufen, welches? Damit mir das nicht gleich wieder passiert.

Gruß Gerald
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#2
der defender ist das antivierenprogramm von MS.
zu den anderen problemen kann ich leider nichts sagen.
was für eine version von windows 10 hast du?
aktuell sollte die hier sein:
21H1, build 19043.1110
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#3
Hallo Gerald,

der Defender ist das windows-eigene Antivirentool.
Falls sich auf Deinem Rechner ein weiteres Antivirenprogramm befindet, kann der Defender auch deaktiviert werden.
Im Gegensatz zu älteren Versionen ist das aber nicht zwingend, da es keine Kollision mehr mit dem Defender gibt.
Welches Problem mit dem Defender vorliegt, lässt sich eventuell mit der Fehlermeldung ergründen.
Die Google-Suche ist da hilfreich.
Was Skype angeht - das Problem hatte ich auch schon mal.
Bei mir half nur eine Neuanmeldung mit Vergabe eines neuen Passwortes.
Leider sind dann auch alle Kontakte nicht mehr da und müssen neu verbunden werden. (nervig)
Vielleicht weiß noch jemand eine bessere Lösung.

Nebenbei: wer seinen Rechner noch nie bereinigt hat, sollte mal das Tool "Privazer" probieren.
Ist sehr gründlich und kann langsamen Rechnern wieder Beine machen.
Näheres gibt er hier.

Gruß
Alfred
Meine Bandmaschinen u.a.: Studer A807, Telefunken M15A, Revox A77, B77, A700, Sony TC-788-4, Uher Royal de luxe, Uher Variocord, Grundig TK125, National RQ 300S...
Meine Freude an der Tonbandtechnik verdanke ich Hermann Hoffmann, dem Erfinder der Radio-Comedy.
http://www.sender-zitrone.de/
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#4
es ist umgekehrt, bei installation eines fremdantivierenprogrammes wird der defender automatisch deaktiviert.
im übrigen reicht der defender.
von wundertools aller art sollte man die finger lassen, wenn man schon meint aufräumen zu müssen, dann mit der windowseigenen datenträgerbereinigung.
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#5
Ähhh - stimmt
...das mit dem Defender. Mein Fehler.

PrivaZer läuft bei mir übrigens sehr gut.
Das ist aber nur meine Meinung.
Jeder darf natürlich eine andere haben.

Es ist wie (manchmal falsch zitiert) in der Medizin: Wer heilt, hat Recht.
(Die richtige Übersetzung des Originals muss wohl heißen: "Wer heilt, tut recht") - lt. Internet............

Gruß
Alfred
Meine Bandmaschinen u.a.: Studer A807, Telefunken M15A, Revox A77, B77, A700, Sony TC-788-4, Uher Royal de luxe, Uher Variocord, Grundig TK125, National RQ 300S...
Meine Freude an der Tonbandtechnik verdanke ich Hermann Hoffmann, dem Erfinder der Radio-Comedy.
http://www.sender-zitrone.de/
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#6
gott sei dank. Smile 
wie lange stand der PC, wie lange ist G-Data schon installiert?
wahrscheinlich ist die lizenz schon abgelaufen, und solltest das mit dem G-Datadeinstallationstool deinstallieren.
https://secure.gd/dl-avcleaner
G-Data war früher eine ziemliche systembremse. wie das heute ist, keine ahnung, nutze nur den defender.
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#7
"Fremde Software ist da nicht, nur das was Win10 mitgebracht hat. 21h1 stimmt, den Rest buit... muss mal nachsehen lassen. Ca. ein gutes halbes Jahr war Ruhezeit. Musste ja alles wegräumen, eben Baufreiheit schaffen.
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#8
G-Data auch nicht?
wenn ja, runter damit.
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#9
Nun scheint es wohl vorbei zu sein. Der Esprimo tut nichts mehr.
Nach dem Einschalten lief der Lüfter an. Das CD-Werk hat kurz gerappelt, wie normal. Die LED hat geleuchtet. Dann hat es etwas geknistert. Es folgte ein Knacken, als ob ein Kondensator entladen wird. Nun ist Ruhe.
Es tut sich nichts mehr.
Angeschlossen waren die Tastatur, Maus, Monitor und Fritzbox.
Keine weiteren Sachen uber USB und keine SD-Karte.
Kann es sein, dass da eine Sicherung durch ist. Auf den ersten Blick habe ich aber keine übliche Feinsichrung gefunden, die man probeweise wechseln könnte.
Was kann noch tun, überprüfen?
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#10
Oje, das kann so ziemlich alles sein, ich tippe mal auf Netzteil oder Mainboard.
Ist das ein normaler ATX-Tower? Oder so ein Miniding?
Frag mal in Verwandschaft oder Bekanntenkreis nach, ob jemand Dir ein Netzteil leihen kann.
Wenn s das schon war, gut.

LG
Mike
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#11
Es ist ein Fujitsu Esprimo E705 Desktop. Sieht etwa aus, wie ein CD-Spieler. Habe schon Kontakt zu einem Bekannten aufgenommen. Er holt den Rechner und sieht sich die Sache mal an. Mal sehen, was er findet.
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#12
bei pcs dieser art sind meist herstellereigene netzteile verbaut, die man nicht so ohne weiteres austauschen kann.
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#13
Na, der wird s hoffentlich richten.
Smile
LG
Mike
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#14
...wenn nicht - meld dich nochmal - meine firma hat nur <Fujitsu> , die alle 5 Jahre getauscht werden - da bleiben immer welche als notreserve zurück
sodaß es mit den Ersatzteilen gut möglich wäre den PC wieder hinzubekommen - allerdingens haben wir nur Intels in den workstations, ob desktop oder tower
aber das müßte passen...
Mainboards von Intel dürften auch kein Prob sein...

Gruß
Ralf aus GE
Dieser Freak steht auf "Silberlinge".... Wink
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#15
(14.10.2021, 19:23)pedi schrieb: bei pcs dieser art sind meist herstellereigene netzteile verbaut, die man nicht so ohne weiteres austauschen kann.

Nicht nur die Netzteile. Außer Speicherbausteinen, Festplatte und optischem Laufwerk ist an solchen Dingern üblicherweise gar nichts genormt.

Ich habe um solche Geräte lange einen Bogen gemacht und mir lieber standardisierte ATX-Rechner selbst zusammengebaut. Letztes Jahr hat mir aber ein Forenmitglied seinen schon recht betagten Dell-Tower-Rechner vermacht, den ich als Zweitrechner gebrauchen konnte. Das Ding hat mir gefallen, weil es "aus einem Guss" wirkte und die Qualität der Komponenten wirklich einen guten Eindruck machte... bis er leider im Frühjahr den Löffel abgegeben hat.

Als Ersatz habe ich mir dann bei Gebrauchtcomputer24 diesen kleinen HP-Desktop hier mit Core i5-3470 und 8 GB RAM für 99 € gekauft:

   

Er läuft wirklich super, aber ich mache mir keine Illusionen: Reparabel dürfte der aus o.g. Gründen nur im sehr begrenzten Umfang sein.
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#16
Hallo alle und Timo,
ich kaufe auch recht gerne ehemalige Firmen-Rechner, die man oft für kleines Geld bekommt.
Hab mir zufällig die Tage auch so einen HP-Desktop mit Core i5-3470 und 8 GB RAM gebraucht gekauft. Der ca. 7 Jahre alte Rechner läuft prima und reicht für meine Anwendungen sicher noch einige Jahre.
Jetzt möchte ich aber eine SSD einbauen, die hier schon rumliegt.
Weisst Du zufällig, wie ich da ins Bios komme, um Einstellungen zu ändern?

Grüße
Frank
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#17
Bei HP Rechnern ist es meist die F10 Taste
Viele Grüße
Jörg
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#18
Genau das hatte ich mit meinem auch noch vor. Ab Händler ist eine herkömmliche Festplatte mit 360 GB drin. Ebenso soll das optische (Rein-Lese-)Laufwerk irgendwann noch einem Brenner weichen, wenn mir mal einer in die Hände fällt.

Hab' mich aber noch nicht damit beschäftigt.
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#19
Genau, Jörg hats schon geschrieben:
bei Starten F10 gedückt halten bis das Bios kommt. Habs gerade erfolgreich probiert.

Hab mir aber jetzt erstmal den HP Support assistent runtergeladen. Mal sehen ob es noch ein Bios-Update gibt. Meines ist aus 2013.
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#20
Mein Bekannter hat mir mitgeteilt, es liegt am Netzteil. Er hat zwar kein passendes, aber er will versuchen, das alte zu reparieren. (Kondensatoren)
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#21
Die üblichen Verdächtigen, Kondensatoren. Ist in Arbeit.
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