19.08.2021, 19:19
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.08.2021, 19:29 von Martin Lammers.)
Vielen Dank für eure Beiträge zum Schmetterlingskopf. Die physikalischen Zusammenhänge zur Kopfgeometrie und den Frequenzen sind mir durch die Lektüre diverser Schriften von Herrn Bluthard bekannt. Sie von euch hier am Exemplar erklärt zu bekommen und auch den praktischen Nutzen zu bedenken, hat mir bei meiner Entscheidung geholfen. Ich werde den "normalen" 1/2-Spurkopf verwenden zu dem ich auch einen passenden neuen Aufnahmekopf habe.
Bleibt also das Prozedere des Eintaumelns. Bei Heinz Bluthard muss ich mir hierzu noch klares Vorlaufband besorgen. Gedacht habe ich, mir eine Montageplatte zu bauen, bei der die Kopfbrücke so montiert wird, dass die Kopfspiegel nach oben zeigen. Das durchsichtige Vorspannband liegt dann über den Köpfen und wird links und rechts entweder herab hängen und mit kleinen Gewichten leicht gespannt. Ich hoffe hiermit die wichtige Flucht der Bandführungselemente gewährleisten zu können, da mir bei diesem Aufbau die Wickelteller fehlen. Zudem fände ich es schwierig durch die Kippschalterkulisse hindurch auf die Köpfe schauen zu müssen wenn diese Justage auf der Maschine gemacht werden soll.
Habt ihr noch Vorschläge aus eigener Erfahrung, die mir hilfreich sein könnten. Oder gibt es etwas, was ich noch zu bedenken habe?
Viele Grüße - Martin
...sehr hilfreicher "historischer" Beitrag aus der Zeit, da dieses Thema gegenwartsaktuell war. Da ich ja sehr viele mit der originalen Spurbreite bespielte Bänder habe, die auch noch erstaunlich gut klingen, habe ich wegen der dann leicht größeren Wiedergabe-Spurbreite die Bedenken, mir mehr Bandrauschen aus der unbespielten Bandspur einzufangen.
viele Grüße - Martin
Bleibt also das Prozedere des Eintaumelns. Bei Heinz Bluthard muss ich mir hierzu noch klares Vorlaufband besorgen. Gedacht habe ich, mir eine Montageplatte zu bauen, bei der die Kopfbrücke so montiert wird, dass die Kopfspiegel nach oben zeigen. Das durchsichtige Vorspannband liegt dann über den Köpfen und wird links und rechts entweder herab hängen und mit kleinen Gewichten leicht gespannt. Ich hoffe hiermit die wichtige Flucht der Bandführungselemente gewährleisten zu können, da mir bei diesem Aufbau die Wickelteller fehlen. Zudem fände ich es schwierig durch die Kippschalterkulisse hindurch auf die Köpfe schauen zu müssen wenn diese Justage auf der Maschine gemacht werden soll.
Habt ihr noch Vorschläge aus eigener Erfahrung, die mir hilfreich sein könnten. Oder gibt es etwas, was ich noch zu bedenken habe?
Viele Grüße - Martin
(19.08.2021, 19:02)Peter Ruhrberg schrieb: Der Vorteil von Schmetterlingsköpfen lässt sich zumindest teilweise quantifizieren:
1) größerer Geräuschspannungsabstand (ca. 1,4 dB)
2) leicht verringerte Dropoutneigung für kurze Wellenlängen bei dickeren (weniger schmiegsamen) Bandtypen.
3) verringerte Spiegelwelligkeit durch den gleitenden Übergang des Band-Kopf-Kontakts infolge der schräg gestellten Polschuhe, siehe dazu https://www.pievox.de/Schmetterlingskoepfe.htm
...sehr hilfreicher "historischer" Beitrag aus der Zeit, da dieses Thema gegenwartsaktuell war. Da ich ja sehr viele mit der originalen Spurbreite bespielte Bänder habe, die auch noch erstaunlich gut klingen, habe ich wegen der dann leicht größeren Wiedergabe-Spurbreite die Bedenken, mir mehr Bandrauschen aus der unbespielten Bandspur einzufangen.
viele Grüße - Martin
