Revox A88 Trainer - Sinnvoll nutzbar oder Ersatzteilträger?
#1
Hallo,

so ein bisschen kann ich die Frage aus dem Titel schon selbst beantworten. Ja, nutzbar:

   

...ABER:

Das Bild zeigt meine kürzlich hier im Forum von Oliver erworbene A88 mit Steuergerät, auf dem sie ein Band mit 19cm/s in Stereo abspielt und als normalen Output-Pegel an den Verstärker gibt. So ohne Weiteres geht das aber nicht. Das größte Problem ist dieser Anschluss an der Steuereinheit:
   

Von dem ging ursprünglich eine Verbindung zum Lehrerpult, der damit Signale auf das Gerät geben konnte und auch mithören konnte. Diese zentrale Steuerung hat man nun natürlich nicht und kommt an einige Signale nicht direkt heran und kann nicht alles einstellen.

Vorne am Steuergerät sind zwei 5 Pin DIN-Anschlüsse, die beide gleich belegt sind. Für diesen Anschluss war ein Headset vorgesehen, mit dem man abhören und gleichzeitig aufnehmen konnte. Man hört also Kanal 1 und spricht auf Kanal 2 (oder umgekehrt?). Somit bekommt man aus dem Anschluss auch nur Mono heraus. Der zweite Wiedergabekanal geht direkt weiter zum Lehrerpult, der damit bei den Schülern mithören konnte.

Der zweite Wiedergabekanal kommt aber somit bei der Steuereinheit an. Ich habe also die Belegung von einem der beiden DIN-Anschlüsse geändert, um über ein Standard 5 Pin DIN-Kabel oder DIN auf 4xChinch Kabel beide Kanäle aus dem Gerät herauszubekommen. Dabei habe ich auch gleich den Kopfhörerverstärker umgangen, der für einen Line-Out ja nicht benötigt wird. Für den zweiten Kanal habe ich ein Kabel am entsprechenden Pin vom Anschluss des Verbindungskabels zur A88 angebracht:
         

Zu meiner Überraschung war das Signal aber immer noch Mono, weil die A88 quasi in Mono-Stellung steht. Die A88 hat eine zusätzliche Platine die zur Steuerung von Funktionen genutzt wird. Über diese läuft auch die Verbindung zwischen Pin 7 und 13 der beiden Wiedergabeverstärker, zwischen denen normalerweise der Umschalter für Mono und Stereo sitzt. Hier habe ich also jeweils 7 und 13 verbunden und dann gab es auch ein Stereo-Signal.

Nun lief die A88 aber immer noch auf 9,5cm/s, was für die Aufnahme von Sprachaufnahme ja auch eine sinnvolle Geschwindigkeit war. Auch hier konnte nur der Lehrer umschalten, hauptsächlich wohl, um eine Quelle in doppelter Geschwindigkeit zu überspielen. Die A77 schaltet die Geschwindigkeit auf 9,5cm/s um, indem auf einen Pin der Capstan-Steuerung 21V gegeben werden. Diese 21V laufen auch über die Steuereinheit und den alten Lichtschalter auf meinem ersten Foto habe ich in diese Verbindung gesetzt und kann damit nun die Geschwindigkeit umschalten. Leider aber bisher nicht die Wiedergabeentzerrung.

Somit klappt die Wiedergabe schon mal gut. Alles weitere dürfte sich aber als schwierig gestalten, da hier eben ein Mono-Aufnahmebetrieb in 9,5cm/s vorgesehen war. Die Trimmer für die Einmessung sind auch nur für einen Kanal zugänglich und auf dem "Schalterprint ohne Schalter" sind eben auch nicht alle Kontakte der Standard A77 Platinen verbunden. Das könnte man sicherlich alles modifizieren und über den 5 Pin DIN dann auch ein Eingangssignal auf das Gerät geben. Das ist aber mit viel Bastelei verbunden und dann hat man immer noch kein VU Meter oder die Möglichkeit, den Aufnahmepegel einzustellen...

An sich ist die A88 aber ein interessantes Gerät. Alles, was nicht Standard A77 ist, macht einen sehr hochwertigen Eindruck und die Platinen erinnern eher an die A700 als an die A77. Zudem gibt es wie später bei der B77 einen Sensor an einem Wickelmotor, weshalb man auch hier während des Spulens auf Wiedergabe schalten kann. Das Band stoppt dann und geht erst auf Wiedergabe, wenn es steht. Wahnsinn ist auch, dass über diesen Sensor die Umdrehungen des Wickelmotors an die Steuereinheit weitergegeben werden, wo ein mechanisches Zählwerk per Motor angetrieben wird. Die Alu-Front ist sehr massiv und das Gerät ist noch etwas servicefreundlicher, als die A77. Vielleicht gehe ich da in den nächsten Tagen im Detail noch mal weiter drauf ein. 

Gruß
Robert
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#2
Guter Bericht Robert,
mir gefällt besonders an der A88 daß man gut an die Tonköpfe herankommt.
Wie gesagt auf Basis des A77 Laufwerkes wurden ja unter anderem auch mehrere Varianten von Semiprofi- und Studiolaufwerken zum Bsp. in England produziert.

Gruß, Jan
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#3
Super Robert,

dann kann man die A88 schon mal als Play Maschine verwenden. Rolleyes
Sehr sehr schön.

Danke und Gruß Dirk
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#4
So, zunächst einmal die größten Unterschiede zur A77:

   
Es gibt kein abnehmbares Abschirmblech. Der untere Teil ist mit der Front fest verbunden. Ansonsten sitzt hier der Anschluss für das Steuergerät, was einen Senkrechtbetrieb zumindest erschwert. Die Löcher zur Einmessung beschränken sich größtenteils auf einen Kanal. 

   
Im Inneren sieht es sehr nach A77 aus, wenn auch nicht komplett. 2x Wiedergabeverstärker, 2x Aufnahmeverstärker und Oszillator sind wie bei der A77 vorhanden und die Platinen sind absolut identisch. Es sind also auch alle Trimmer vorhanden, man kommt bloß von außen nicht dran. Dann gibt es im Vergleich zur A77 nicht ein Aufnahme-Relais sondern zwei, beide Unterscheiden sich von der A77 Version. Auf einem sitzt auch ein Entstörkondensator. Die 8. Platine ist dann speziell für die A88. Einen Eingangsverstärker gibt es auch, der sitzt aber in der Steuereinheit.

Die Capstan-Steuerung ist identisch zur A77. Die Motorkondensatoren sitzen auf einer Platine mit gesteckten Kabeln. 
Auf den ersten Blick könnte man denken, da sitzt eine Endstufe am Netzteil. Hier sind aber einfach einige Bauteile auf eine gesteckte Platine ausgelagert, aber technisch sehr ähnlich zur A77. Ein paar zusätzliche Bauteile gibt es auch. Ich nehme an, dass dies mit der zusätzlichen 6V Spannung zusammenhängt, da bin ich mir aber nicht sicher.

   
Am Trafo selbst sitzen dann zwei Relais für Vor- und Zurückspulen. Das dritte Relais der A77 fehlt. Leider sitzen auf der Platine auch zwei Entstörkondensatoren, die erwartungsgemäß schon aufgeplatzt waren. Mit ein bisschen Fummelei bekommt man die aber getauscht, ohne den Trafo auszubauen.

   
Der "Schalter"-Print ist eine reduzierte Version der A77. Der Kopfträger ist komplett verbunden. Das gelbe Kabel unten links überträgt die 21V Spannung für die 9,5cm/s Geschwindigkeit, die zur Steuereinheit geht. Trennt man diese Verbindung, läuft die A88 auf 19cm/s. 

   
Die Vorderseite der Platine zeigt nicht viel. Viele Kontakte, die sonst geschaltet werden, sind hier fest verbunden. Die Platine ist beidseitig und auch die Verbindung zur Steuereinheit hat auf beiden Seiten Kontakte, die nicht identisch belegt sind. 


Weitere Modifikationen:
   
Dies ist die zusätzliche Platine, die es nur in der A88 gibt. Hier habe ich ein paar Kontakte ausgelötet und statt dessen zwei Drahtbrücken einfügt, die letztendlich Kontakt 7 und 13 der Wiedergabeverstärker verbinden, damit man ein Stereo-Signal bekommt. Nicht schön, aber ließe sich recht schnell in den Originalzustand zurückversetzen.

Dann war ja noch das Problem, dass die Wiedergabeentzerrung auch fest auf 9,5 cm/s steht.
In der A77 werden bei 9,5cm/s Kontakt 1 und 2 über einen 150pF Kondensator verbunden und Kontakt 3 und 4 sind getrennt. Für 19cm/s werden die 150pF durch einen 47k Widerstand ersetzt und die Kontakte 3 und 4 verbunden.
In der A88 sind die 150pF fest in den "Schalter"-Print eingebaut und die Kontakte 3 und 4 dauerhaft getrennt. Ich hatte erst drüber nachgedacht, die Veränderungen direkt an dieser Platine vorzunehmen. Statt dessen habe ich nur die 150 pF entfernt und den zusätzlichen Widerstand und die Verbindung von 3 und 4 direkt am Wiedergabeverstärker angebracht:
   
So könnte man zur 9,5cm/s Entzerrung zurück, ohne wieder die große Platine auszubauen. 


Ansonsten bin ich mir nicht so sicher, ob ich wirklich auch die Aufnahmefunktion wiederherstellen möchte. Das fängt schon damit an, dass bestimmte Kontakte überhaupt nicht verbunden sind:
   
Hier sieht man z. B. einen Aufnahmeverstärker. Für die Kontakte 2 und 4 (Verbindung für 19cm/s und zum VU-Meter) wird gar nicht erst eine Verbindung hergestellt. Hier bräuchte man also andere Anschlüsse oder müsste unschön Kabel direkt an die Platine löten, die sich dann nicht mehr einfach rausziehen lassen. Weiterhin müsste man wohl einige Leiterbahnen trennen und anders verbinden und zusätzliche Löcher für die Einmessung bohren. Sicherlich alles möglich, aber ich bleibe wohl erst mal beim reinen Wiedergabebetrieb...

Gruß
Robert
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#5
So wie ich das in dem Manual lese, konnte der Lehrer von seiner Maschine auf alle Schülermaschinen das Sprachband kopieren.
Der Schüler konnte dann die andere Spur mit Mikro besprechen.
Wahrscheinlich wird ein Aufnahmekanal zum Lehrerpult verbunden und der andere zum Schüler.


   
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#6
(08.07.2021, 13:19)Mystic schrieb: Wahrscheinlich wird ein Aufnahmekanal zum Lehrerpult verbunden und der andere zum Schüler.

Ja, wobei dann natürlich wieder über die Aufnahmeentzerrung für 9,5cm/s. Da müsste man dann noch die Verbindung über Kontakt 3 am Aufnahmeverstärker trennen und statt dessen Kontakt 4 verbinden.
Auch geht nur der Eingang von einem Aufnahmeverstärker direkt auf die Steuereinheit, der andere läuft wieder über die spezielle erste Platine.

Auch ist der Eingangsverstärker der Steuereinheit für den Zweck falsch verbunden. Das Mikrofonsignal geht auf einen Eingang/Kanal, das Ausgangssignal geht dann auf den zweiten Kanal des Eingangsverstärkers und erst dann zur A88.


Eine weitere Erkenntnis: Der Bandzug der A88 entspricht der Stellung für kleine Spulen. 


Gruß
Robert
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#7
Hi, sorry to write in English here, but the topic is really interesting to me. A friend gave me an A88 recently which is in a really good shape but without the control panel. I'm wondering if there's a way to activate play/ff/rew function without it.
I found a partial schematic diagram for that device, and you seem to know a lot about the A88, could you share some info with me ?
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#8
The user @ozimmer had a lot of control panels for sale. Maybe he still has one to sell to you.
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#9
Hallo!

Sorry, die übrigen Kontrolleinheiten sind den Weg allen Elektroschrottes gegangen.

Ein A88 Laufwerk habe ich noch aufgehoben. Das soll mal ein Grundgerüst für ein Eigenbau werden.
Netzteil, Motoren, Bremsen, Laufwerksfunktionen/steuerung ist ja schon mal da.

Gruß
Oliver
Mist! Angry Man sollte nix vor dem zweiten Kaffee posten. Man blamiert sich nur.. Confused

Das Avatar-Maschinchen war mein erstes Bandlaufwerk -  Philips N2213
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#10
Ich hatte -wie schon an anderer Stelle erwähnt- Ende der 90er ein komplettes 88er-Sprachlabor entsorgt.

Die Kisten waren nicht sinnvoll auf A77-Standard umzubauen; ich hatte das damals sehr genau untersucht und überlegt. Das ganze Zeugs ging alsdann in die stoffliche Verwertung. Die Alu-Chassis brachten etwas beim Schrotthändler ein. Einzig die Motoren, Verstärkerplatinen (soweit A77-kompatibel) sowie Andruckrollen und Köpfe wurden weiterverwendet. Selbst die Trafos waren nicht verwendbar -andere bzw. fehlende Spannungen für die Endstufenplatinen usw. Auch die Stahlblech-Einbaukörbe der Maschinen entsprachen nicht der A77. Sie landeten daher ebenfalls alle im Blechschrott.

Interessant waren die mechanischen Zähler in den Bedieneinheiten; angetrieben durch Steppermotoren -recht genau aber leider extrem geräuschvoll, daher für Audio-Anwendungen ebenfalls nicht zu gebrauchen.
Eine der Maschinen hatte ich versuchsweise mal zur Spulenwickelmaschine umgebaut. Im Kern aber ein völlig sinnloser Aufwand... .

Dieser Kram lohnt den Zeitaufwand m.M.n definitiv nicht. Zur E-Teil-Gewinnung jedoch akzeptabel.

Martin
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#11
Ok, I finally found it. My goal is to operate it without that ugly control panel ! I'm on the right track.
The one I own has perfect head/mechanical condition. I will keep you updated if you're interested.
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#12
Erste und zweite Phase der Revox A88-Modernisierung


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#13
Nicht schlecht  thumbsup

Jetzt das LW noch für 30cm Wickel aufbohren....
Viele Grüße,

Matthias
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#14
Wie cool ist das denn! Wow!
Liebe Grüße
Thomas
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#15
Moin, 
beim Basteln an der A88 Trainer kam mir die geniale Idee, ob man nicht dieses saumäßig laute bauseitige Zählwerk mit solch einer Lösung verbessern könnte. Ein Geber ist ja bereits verbaut, der steuert auch die Laufwerkslogik, sodass man im Umspulvorgand Play drücken kann, daher würde ich ihn auch weiterhin verwenden wollen.
Das Zählwerk im Bediengerät selber ist "dumm", das kann man einfach abklemmen ohne dass es zu Fehlfunktion kommt. 
Man müsste also anstatt der Lichtschranke die Pulse auswerten. Ich kann das leider nicht programmieren, müsste ja aber theoretisch nicht so kompliziert sein, die gpio Eingänge zu verwenden.
Hat jemand Lust/kann mir dabei jemand Hilfestellung geben? Ich würde demnächst erstmal anfangen selber rum zu tüfteln und ein paar Bilder einstellen, aber beim Programmieren ist schnell Ende.

Viele Grüße, 
Claas
Viele Grüße, Claas

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Saba PSP 250
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#16
Moin,
ich habe jetzt schon mal die verbauten Impulsgeber ausgemessen, wie würdet ihr das Signal an den arduino übergeben, mit einem Optokoppler? Das ganze galvanisch zu trennen wird ja wahrscheinlich Sinn machen.. Die Frequenz wird im Spulvorgang schon recht hoch, könnte das ein Problem werden?

Viele Grüße,
Claas


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Viele Grüße, Claas

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#17
Du brauchst dir den Thread nur durchzulesen, es ist dort alles beschrieben.
Hans-Volker hat doch die entsprechenden Links bereits gepostet.
Viele Grüße
Jörg
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#18
Hallo Jörg,

ich habe mir das schon alles sehr genau durchgelesen, nur zur Nutzung des bestehenden Impulsgebers der A88 habe ich dort nichts gefunden Angel .
Meine Idee war jetzt die Spannung die aus der A88 kommt (Mein Bild im vorherigen Beitrag) mit einem Optoppler oder z.B. einem Adum1201 galvanisch zu trennen. Direkt Fremdspannung in den Arduino zu jagen wird ja wahrscheinlich nicht so woll sein, oder?

Viele Grüße,
Claas
Viele Grüße, Claas

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#19
Ich kenne jetzt den Arduino nicht, aber diverse uC.
Solange am GPIO die max zulässige Spannung und Strom nicht überschritten wird, auch nicht mit evtl. Störimpulsen, ist das kein Problem direkt an die GPIO Pins zu gehen.
Ich vermute Du bist da halt nicht sicher und willst auf die sichere Seite kommen.
Dann braucht es eine irgendwie geartete "Vorschaltung", im folgenden Video nennt er das ein "Interface" - da werden einige Möglichkeiten gezeigt.
Muß jetzt aber nicht unbedingt ein Optokoppler sein.

Andere Sache ist noch, ob der GPIO die Frequenz die Du da abbilden willst kann. Das sollte sich aber anhand des Datenblatts vom Arduino bzw des verbauten uC klären lassen.
Gruß, Kuni
..............................

http://kuni.bplaced.net/
..............................
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#20
Ich bin jetzt einen Schritt weiter, vielleicht interessiert es ja jemanden..

Bin jetzt direkt auf die gpios gegangen, habe die Spannung mittels Spannungsteiler vom den 5,8 auf 4,8V gesenkt um die Eingänge nicht zu schrotten. Bis jetzt läuft es 4 Stunden ohne Probleme und ich bin ganz zufrieden. (Ist aber noch alles ein Provisorium..)
Weiss zufällig jemand wo genau sich der Kondensator für die Wiedergabeentzerrung versteckt? Will nicht schon wieder das Mainboard rausnehmen und die Leiterbahnen verfolgen.. :-D

Viele Grüße, Claas

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#21
Wenn Du die 150 pF meinst, die sitzen jeweils neben den Anschlüssen vom Wiedergabekopf:
   

Gruß
Robert
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#22
Genau diese, Danke. Keine Ahnung warum ich die übersehen habe, ist ja eigentlich ne recht logische Anordnung Big Grin
Viele Grüße, Claas

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#23
Ok, so langsam wird mir klar warum ich sie übersehen habe.. Huh


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Viele Grüße, Claas

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#24
Ist es nicht sinnvoller, die 88-backplane zu verschrotten und sich stattdessen auf ebay oder ka ein originales A77-Board nebst Karten zu besorgen? Derzeit auf ka für kleines Geld zu haben: Anzeigen-ID 2981106050

Martin
"Früher war mehr Lametta!"
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#25
Was für jemand sinnvoll ist, weiß derjenige am besten. Robert möchte offenbar kein Gerät HABEN, sondern BAUEN. Kann ich gut nachvollziehen.
LG Frank
In Rust We Trust!
T e s l a  B 1 1 6 (A.D.),  R E V O X  B 7 7
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#26
Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, allerdings möchte ich ja keine A77 bauen, sonst wäre es wahrscheinlich sinnvoller eine zu kaufen Tongue
Ein bisschen Bastelei und das ganze so umbauen, dass man es gut benutzen kann. Mir gefällt die abgesetzte Steuerung und die minimalistische Optik. Die Laufwerkssteuerung müsste man mit dem A77 Mainboard auch komplett ändern, das Bediengerät wäre nicht mehr in dieser Form nutzbar.
Mir reicht ein Abspielgerät, zum Aufnehmen werde ich sie vorerst nicht zwingen wollen.

Werde die Umschaltung (150pf/47k und die Brücke auf Kontakt 3+4 der Wiedergabeverstärker) jetzt mit einem Relais auf der 19cm/s Leitung auf der Capstanplatine machen, die Kontakte nehme ich vom Mainboard ab, dann können die Karten orginal bleiben. Testweise funktioniert das schon, muss nur noch ein bisschen schön gemacht werden.
Hat jemand eine Idee warum kein Kondensator bei mir eingebaut war? Die Leiterbahn war nie verlötet
Viele Grüße, Claas

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#27
Wahrscheinlich ist Deine A88 einfach neuer als meine. Im Service-Handbuch der A77 gibt es zum Wiedergabeverstärker diesen Hinweis:
   

Die frühen A77 hatten andere Tonköpfe. Die wurden später geändert und der neue Typ wurde auch in A700, B77 und PR99 genutzt. 150 pF waren wohl nur bei den alten Köpfen nötig...

Gruß
Robert
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#28
Das wäre natürlich eine passende Erklärung... in den Wiedergabeverstärkern finde ich allerdings C807 und R812; R811 hat 47k.
Passt dann ja irgendwie auch nicht zusammen oder war das üblich, dass da sowas nicht ganz so genau genommen wurde?

Seriennummer ist G6853, der Wickelmotor ist von Dez. 1971. An der Maschine wurde vorher noch nichts gebastelt.

Bei 19cm/s würde ich dann einach anstelle des Cx die Rx (47k) zuschalten oder sieht da jemand Probleme? Oder die Wiedergabeverstärker entsprechend anpassen?
Viele Grüße, Claas

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