Datalogging Multimeter mit USB?
#1
Möchte Ladekurven (Strom-/Spannungsverlauf) von Akkus aufzeichnen.
Suche bezahlbare Multimeter mit USB-Schnittstelle, deren Messwert-Output bspw. mit einem Terminalprogramm über Virtual COM-Port endlos lange aufgezeichnet werden kann. Stromversorgung des Multimeters sollte auch über USB erfolgen.
Kennt jemand passende Multimeter?
VG Jürgen
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#2
ich hab 2, ein teures und ein sehr preiswertes, endlos lang können aber beide nicht, auch mein PC nicht. Was bedeutet bei dir endlos lang?
Gruß Peter
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#3
Hi,
Mein "Unit-T UT61B" (gehört eher zu den billigen, inzwischen wohl Nachfolgemodell) hat USB-Ausgang, optisch gekoppelt. Somit keine Stromversorgung über USB, wäre auch wegen möglicher Verkopplungen mit den Messgrößen wenig sinnvoll. Leider ist der Output nur mit proprietären Progrämmchen darstellbar, und sehr aufwendig weiterzuverarbeiten, weshalb ich dies Feature so gut wie nie eingesetzt habe.

Was erstaunlich wenig Aufwand macht: Einen Arduino hernehmen, einen oder mehrere der DA-Wandler in festen Zeitabständen auslesen, die Werte direkt zum PC schicken. Nach meinen Tests sind die AD-Wandler (10-bit-Auflösung) in etwa der gleichen Genauigkeitsklasse wie billige DVMs.

MfG,
Binse
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#4
Welche Preisklasse soll es den überhaupt sein?
Bei den meisten Multimetern lässt sich die automatische Abschaltung deaktivieren (z.B. Fluke, Peaktech), allerdings ist die Schnittstelle zum PC bei allen die ich kenne galvanisch getrennt optisch (IR), was ja sicherheitstechnisch durchaus sinnvoll ist, eine Versorgung über USB fällt so flach. Einige Fluke Gerät besitzen dafür eine Stromsparfunktion die nur benötigte Teile mit Strom versorgen.

Warum kein Tischmultimeter? Dort fällt das Problem mit der Batterie weg.

Gruß Ulrich
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#5
(03.07.2021, 16:09)pkm schrieb: ich hab 2, ein teures und ein sehr preiswertes, endlos lang können aber beide nicht, auch mein PC nicht. Was bedeutet bei dir endlos lang?
Gruß Peter

Ok, 'endlos' ist natürlich übertrieben.
24h sollte es können, 24 VDC, 1 ADC.
Bluetooth wäre auch ok, wenn ich halt gleichzeitig Strom und Spannung am PC aufzeichnen kann.
Habe beim großen C einen Spannungslogger (DL-250V) gefunden, der passen würde.
Leider hat der entsprechende Stromlogger (DL-260A) - wie so viele - nur 0..20 mA...
Denke, es läuft auf entsprechende Multimeter raus, mit deren PC-Software man leben muss...
VG Jürgen
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#6
Guck mal nach Metex 4650CR gibt es ab und zu gebraucht.
Hab dafür ein Logprogramm als Freeware welches gut funktioniert.
Besonders gerne repariere ich meine Philips, Braun und TEAC Geräte Big Grin
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#7
@ManiBo
was ist das für eine Logger-Freeware für das Metex die brauchbar ist?

Ich hab das noch aus frühen Tagen, die zugehörige Software ist bescheiden das Gerät jedoch ok.

Suche auch immer wieder mal nach einem günstigen Logger für Spannung bis 60V und Strom aber es hat mich nichts überzeugt.

Habe noch ein Fluke mit Viewforms, aber für Wald- und Wiesenmessungen ist es mir zu schade. Es ist eines meiner Referenzgeräte.
Bisher nutze ich immer noch alte Linienschreiber um Lade- / Entladekurven etc aufzuzeichnen, aber irgendwann gehen meine Auffülltinten zur Neige und die Faserstifte verschleissen. Auch das Rollenpapier hält nicht ewig.

Groß Hans
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#8
Hallo Hans

Ich guck mal nach wenn ich nächste Woche wieder zu Hause bin. Muss noch in der Sonne liegen.
Ich hatte hier, glaube war in meinem Teac A3300SX Bericht, mal Fotos gepostet.

Gruß Mani
Besonders gerne repariere ich meine Philips, Braun und TEAC Geräte Big Grin
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#9
Such mal Mscope.
Gibts in zwei Versionen mit mehr Portauswahl.

Gruß Mani
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#10
@Mani,
danke ich habs gefunden,
https://www.uwe-sieber.de/mscope.html

werde es damit mal versuchen.

Gruß Hans
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#11
(03.07.2021, 22:32)Joh schrieb: @Mani,
danke ich habs gefunden,
https://www.uwe-sieber.de/mscope.html
werde es damit mal versuchen.
Gruß Hans

Hans, bitte teile uns die Ergebnisse mit.
Welches Betriebssystem, welche Schnittstelle, welche(s) Multimeter.
Habe mir die Seite von Uwe Sieber auch angeschaut.
Er benutzte damals - heute - ältere Multimeter (UT-61B), mit serieller Schnittstelle.
Die aktuellen UNI-Ts scheinen USB und wohl auch geändertes Protokoll zu haben.
Auch ist seine Software mit Visual Basic 6 geschrieben, das unter Win10 wohl nicht mehr lauffähig ist. 
VG Jürgen
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#12
(03.07.2021, 17:09)JUM schrieb: Ok, 'endlos' ist natürlich übertrieben.
24h sollte es können, 24 VDC, 1 ADC.
Bluetooth wäre auch ok, wenn ich halt gleichzeitig Strom und Spannung am PC aufzeichnen kann.
Ich kenn kein billiges Messgerät, was Strom und Spannung gleichzeitig messen kann, da braucht man schon 2.
Wenn du so etwas machen willst, also nur Vergleich, reicht die Spannungsmessung.
 
     

Für den Energieinhalt habe ich Laternenbatterien mit einer Konstant Stromquelle entladen,

   

Excel bietet dann hervorragende Formeln um die Fläche unter der Funktion zu berechnen, 4. bis 5. Polygon ergibt sehr genaue Werte.
 
Hier das Messgerät,

   

und hier die Software,

   

auch wenn das Gerät nicht aufgelistet ist, es gibt zu Glück aber Standards.
 
@Hans  „ Bisher nutze ich immer noch alte Linienschreiber um Lade- / Entladekurven etc aufzuzeichnen“

Das mach ich auch noch, ist oft einfacher und schneller als der PC Kram. Hab vor kurzem noch ein Anpass - Gerät gebaut, weil die Eingänge der meisten Schreiber doch sehr trivial sind,  1V,  oder 4-20mA z.B.

   

Schönen Sonntag noch
Peter
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#13
(04.07.2021, 09:54)pkm schrieb:
(03.07.2021, 17:09)JUM schrieb: Ok, 'endlos' ist natürlich übertrieben.
24h sollte es können, 24 VDC, 1 ADC.
Bluetooth wäre auch ok, wenn ich halt gleichzeitig Strom und Spannung am PC aufzeichnen kann.
Ich kenn kein billiges Messgerät, was Strom und Spannung gleichzeitig messen kann, da braucht man schon 2.
Klar, zwei Geräte, die PC-Software müsste dann aber zwei Punkt-zu-Punkt Bluetooth Verbindungen können... (das meinte ich mit 'gleichzeitig').
VG Jürgen
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#14
Hi,

mein Tischmultimeter UNI-T UT803 hat nicht nur einen USB-Anschluss (den ich unter Linux nicht zur Mitarbeit überreden konnte), sondern auch eine einfache serielle Schnittstelle. In den Zeichen, die dort rauskommen, kann man relativ leicht auch ohne weitere Anleitung die angezeigten Zahlen des Displays entdecken. Damit ist zumindest ein einfaches Logging auch ohne Nur-Windows-Software oder seltsame Treiber kein Problem:

Code:
#!python3

import time
import datetime
import serial

t0 = time.time()
i = 0
with open('multimeter.log', 'a') as out:
    with serial.Serial('/dev/ttyUSB0', 19200, 7,
                       parity='O', stopbits=1, rtscts=True) as ser:
        while True:
            dat = ser.readline().strip().decode('utf-8')
            digits = dat[1:5]
            now = datetime.datetime.now()
            t = time.time() - t0
            i += 1
            print(now, t, i, dat, digits, file=out)

Die Ausgabe sieht dann z.B. so aus:

Code:
2020-06-21 18:32:13.896050 0.5062477588653564 0 00730;806 0730
2020-06-21 18:32:13.901128 0.5113377571105957 1 00730;806 0730
2020-06-21 18:32:14.796172 1.4063773155212402 2 00730;806 0730
2020-06-21 18:32:14.801101 1.4113082885742188 3 00730;806 0730
2020-06-21 18:32:15.696097 2.3063151836395264 4 00730;806 0730
2020-06-21 18:32:15.701022 2.3112196922302246 5 00730;806 0730
2020-06-21 18:32:16.595132 3.2053260803222656 6 00730;806 0730
2020-06-21 18:32:16.600989 3.2111828327178955 7 00730;806 0730
2020-06-21 18:32:17.495022 4.105238914489746 8 00730;806 0730
2020-06-21 18:32:17.501091 4.111307382583618 9 00730;806 0730

Dabei ist "0730" das, was auch auf dem Display an Zahlen zu lesen war. Der Rest außenrum gibt Hinweise auf den Messbereich und die Position des Dezimalpunkts. Weitere Infos dazu finden sich hier: UNI-T UT61E Multimiter Serial Protocol Reverse Engineering, und Code mit expliziterer Ausgabe z.B. hier: Serial protocol decoder for UNI-T UT61C (GS). Die beiden Links sind übrigens für das UT61C, aber die Ausgabe des UT803 sah sehr ähnlich aus. Für jedes Update auf dem Display kommt auch eine Zeile aus der seriellen Schnittstelle.

Eine Warnung muss ich aber loswerden: Spannungsmessungen (Gleichspannung aus der Batterie und Wechselspannung aus der Soundkarte) sind stabil; bei einfachen Widerständen habe ich aber nur völligen Mist gesehen - Messwerte, die willkürlich zwischen einem Minimum und einem Maximum hin und her wandern. Theo hatte mir extra sein Gerät zum Vergleich geliehen - da war es genauso. Keine Ahnung, woran das liegt...

Also, zwei dieser Multimeter und zwei serielle Schnittstellen (oder USB-Seriell-Adapter wie oben im Beispiel, siehe /dev/ttyUSB0) würden Dein Problem wohl lösen Smile

Viele Grüße
Andreas

Nachtrag: Das UT803 hat einen Netzanschluss und misst dann so lange man will. Erschwinglicher wäre natürlich das UT61C für etwa 45 Euro. Am besten wäre natürlich, wenn eins davon sowieso schon vorhanden ist. Spannung und Strom gleichzeitig kann man damit aber leider auch nicht messen, deswegen 2 Stück.
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#15
https://www.ebay.de/itm/183454382737?has...SwBvRbqxwG
plus ein paar Widerstände

MfG Kai
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#16
Und wie kommen die Messwerte? Über USB oder UART?
Gibt es Doku zu dem Modul?
VG Jürgen
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#17
(04.07.2021, 19:55)JUM schrieb: Und wie kommen die Messwerte? Über USB oder UART?
Gibt es Doku zu dem Modul?
VG Jürgen
@1: Erkennst du den verwendeten Stecker nicht wieder ?
Rate-Hilfe: Er paßt in moderne Computer. V24/RS232 Stecker sahen anders aus und hießen DB-9 oder DB-25.

@2: Sicher gibt es irgendwo Doku, nur nicht unbedingt beim Verkäufer.
Ohne Doku wäre das Teil ja nur als Dekoration zu gebrauchen.

Ein große Anzahl der aus China angebotenen Elektronik-Module beruht auf Applikationsschriften von Chip-Herstellern oder Entwicklungen europäischer und amerikanischer Elektronik-"Freaks". Das gilt zB für den bekannten Transistor/Halbleiter-Tester oder viele der Frequenzzähler. Bei den Entwicklern findet man dann meist eine Funktions- und Schaltungsbeschreibung.

MfG Kai
Nachtrag: Übrigens muß man wohl befürchten, daß die zur Zeit noch angegebenen Preise und Spesen nicht mehr stimmen. Seit Sonnabend, 3.7.2021 müssen auch Teile von Wert unter 22 € verzollt werden und Berichte in den Medien kündigten Versandkosten von mindestens 6 € an.
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#18
Zoll wird nicht fällig, aber Einfuhrumsatzsteuer (19%):

neue Regelung ab 1.7.2021:

    0,01 bis 5,23€: EUSt fällt an, wird aber nicht erhoben, da unter 1€
    Ab 5,24€: EUSt von 19% auf den Bestellwert wird erhoben; Auslagenpauschale an den Zusteller ist bei Lieferung zu bezahlen (DHL: 6€)

Gruß
Wenni
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#19
Als ich gestern bei/über Aliexpress etwas bestellt habe (knapp 60€), gabs einen Hinweis, das Aliexpress ab dem 1.7. gesetzlich verpflichtet sei, die Mehrwertsteuer bei europäischen Empfängern zu erheben. Das wäre ja eine elegante Lösung. Zahlen mußt du sowieso. Und evtl. spart man sich diese Pauschale. Ich bin bloß mal gespannt, ob der Zoll das so akzeptiert und überhaupt ...

Gruß
Michael
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#20
@Wenni: Danke für die Präzisierung.

@Michael: Meinst du die Auslagen/Versandpauschale ? Woraus sollte sich ergeben, daß die entfällt, wenn der Versender die Erhebung der Mehrwertsteuer übernimmt ?

Kommentare in den Medien äußerten, daß dies das Ende des Versandes von Artikeln im Wert einiger Euro aus China bewirken könne.

MfG Kai
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#21
Weil dann der Briefzusteller nicht mehr kassieren muss. Alles andere wäre ja quasi Zwangsbürokratie. Du zahlst die EUSt. direkt beim Kauf und musst dann noch die Auslagenpauschale bei der Zustellung zahlen, obwohl die Post keine Arbeit damit hat und vor allem überhaupt nichts auslegen musste? Ich warte jetzt mal ab, was bei der Zustellung passiert.

Gruß
Michael
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#22
Die Post/DHL hat die Arbeit des Versand/Transports.
Eine Begründung für diese Änderungen ist, daß man Wettberwerbs"verzerrungen" verringern will, die bislang durch die unterschiedlichen Versandkosten von China hierher und innerhalb Europas entstanden.

Ich habe zB erlebt, daß der Versand eines Eprommers aus China hierher vernachlässigbare Kosten (garnicht genannt) verursachte, der Rücktransport als track-bares Paket aber über 50 € kosten sollte.

MfG Kai
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#23
Ich finde da gerade nichts im Internet, aber -in der Tat- Firmen außerhalb der EU können sich hier registrieren lassen, die Einfuhrumsatzsteuer / Mehrwertsteuer (ich weiss nicht, wie die Steuer dann heisst) fakturieren und diese dann abführen. Für uns, die Kunden, ist das finanziell dann wie ein Kauf im Inland.

Gruß
Wenni
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#24
Passt eigentlich nicht gut zum Thema, ist mehr als Warnung gedacht.

China gehört im Weltpostverein immer noch zu den Entwicklungsländern, kaum ein Land hat geringere Versandkosten. Ob die nun anders eingestuft  wurden glaube ich nicht, ich denke es ist ein Vorgehen der EU.
Viele unseriöse Händler liefern einfach Schrott, defekte, oder gebrauchte Ware,  wohlwissend, dass auch bei kleinen  Artikeln  kaum jemand etwas  zurück schickt. Deshalb wird großspurig Garantie, Umtausch, Geld zurück usw. angeboten.  Sind die Artikel größer, wird es richtig teuer.
Mein letzter Akt.
Motherboard von einem HP Monitor, 65$. Kam an, funktionierte nicht. Dann wie üblich unzählige Mails, PayPal eingeschaltet, musste den Artikel nat. zurück schicken- Hab das dann per Einschreiben gemacht, ca. 8 EUR, was eigentlich nicht geht, hatte dadurch aber einen Einlieferungsnachweis. 4 Wochen später kommt das Geld von PayPal zurück, nach weiteren 3 Wochen dann das Motherboard, die hatten einfach die Annahme verweigert.
Das Teil hab ich nun repariert und hoffe dann noch ein paar EUR gut zu machen.


Gruß Peter
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#25
Vorgestern hab ich mich mit dem empfohlenen Programm MScope beschäftigt.



Rechner: Compaq nc8000 Oldtimer mit serieller Schnittstelle und Windows XP

Multimeter: Voltcraft M-4650CR mir Original Serial Verbindungskabel Meßbereich 2V DC

Testspannung über einen China-Kalibrator für V, A, mA, TC, 24V

Serielle Schnittstelle Com1, 1200 bps, Default DMM



Testablauf:

Multimeter eingeschaltet im Bereich 2V DC und Comm aktiviert

Das Programm aus der früher beschriebenen Quelle gestartet, es startet direkt ohne Installation.

Der Meßbereich wird sofort angezeigt, Auto Skalierung war schon angehakt.

Haken bei Zeichnen Aktiv gesetzt und schon kommt der erste Meßwert in grün bei 0



Mit dem Kalibrator wurde die Testspannung stufenweise um 0,1 V erhöht und der Meßwert im Diagramm wurde nachgeführt jedoch fiel er immer wieder zwischendurch auf 0V ab. Daraufhin habe ich die Comm Taste gedrückt und die aktive Datenübertragung beendet. Überraschender Weise wurden die Meßwerte trotzdem weiter aufgezeichnet und der Abfall auf 0 Volt blieb aus. Dier Software holt sich wohl selbst die Meßwerte vom Multimeter und wird von der aktiven Übertragung des Meßgerätes gestört.



Die aufgezeichnete Graphik kann man abspeichern und ausdrucken.



Bei Überschreiten der Bereichsgrenze wählte die Software automatisch den nächst größeren Bereich.

Klappt ja überraschend gut. Wer ein Meßgerät mit gleichem Datenformat besitzt, ist mit der kleinen Software in vielen Fällen sicher zufrieden.

Mein Eindruck: man kann damit arbeiten und es ist einfacher als erwartet.

Nicht erprobt wurde die Funktion mit einem USB-Serial-Adapter, sollte der Beschreibung nach jedoch auch funktionieren.



dazu ein Bildschirmfoto 

Hans

















[Bild: data:;base64,MCwxMDI7MA0KMCwxMDI7Mg0KMCw...0KDQoNCg==][Bild: 2Q==]
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#26
ich hab nun doch auch noch schnell die Funktion mit einem USB-Serial Adapter auf einem HP 8470p unter Windows 10 geprüft.

Mit zugehörigem Treiber und Anpassen der Com Schnittstelle ging es auch. Bei meinem HP ZBook 15 ging es nicht, der Treiber war nicht installiert.

Hans
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#27
Hallo Hans

Die Daten holt sich die Software von alleine.
Com darf deshalb nicht gedrückt werden. 
Mit USB Wandler funktioniert das bei mir ohne Probleme. 

Gruß Mani
Besonders gerne repariere ich meine Philips, Braun und TEAC Geräte Big Grin
Keine Hilfe bei fehlender Rückmeldung
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#28
Danke Hans.
Da haben wir also die erste Hürde geschafft: Die Software MScope läuft unter Win10.
Für Strom und Spannung wäre noch zu klären, ob man eine zweite Instanz von MScope starten kann, mit zweiter Schnittstelle. 
Nächste Hürde ist dann ein aktuelles Multimeter zu finden, das mit gleichem Protokoll arbeitet und brauchbare Strom-Messbereiche hat.
Dein 4650CR ist - für mich - beim Strom zu eingeschränkt (2mA, 200mA, 20A).
VG Jürgen
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#29
Quick and Dirty Versuch mit zwei BT-90EPC (baugleich zu HP-90EPC).
Einfach mal an einen Win10 (20H2) Laptop eingesteckt.
Prolific... Ports werden sofort erkannt, ohne Treiberinstallation, COM3 und COM4 werden zugewiesen.
PC-Link Software (liegt den MM bei) installiert und gestartet, COM3 ausgewählt, Daten des COM3-MM werden übertragen.
PC-Link Software erneut gestartet um das zweite MM (COM4) auszulesen.
Geht nicht, keine Daten. COM-Ports sind blockiert (open error).
Scheint, dass die PC-Link Software nur mit einem COM-Port umgehen kann, immer den ersten gefundenen auswählt, obwohl sie unter SET anbietet, den COM-Port auszuwählen.
Also unbrauchbar für gleichzeitiges Messen mit zwei Multimetern.
VG Jürgen
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#30
ja, ich glaube auch, das mit 2 Kanälen gleichzeitig geht mit der Software nicht.
Nur die Daten von mehreren Messungen kann man wohl in die erste Grafik in den unterschiedlichen Farben zum Vergleich einbinden.
Kann man auch nicht erwrten wenn man bedenkt was gekaufte Software kann und kostet. Nach 5 Jahren paßt dann der PC und die Schnittstrllen nicht mehr und aus die Maus.
Ich habe noch eine alte Loggersoftware auf Diskette, ist nur von Diskette installierbar da irgendwelche hidden Sicherungen abgefragt werden und meine Festplattenkopien nicht starten.
Freu mich immer wieder über meinen 4--Kanal Linienschreiber. Der kann Volt, Ampere und K-Thermoelemente.

Gruß Hans
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#31
Man kann es - ganz sicher - so programmieren, dass die COM-Port-Auswahlmöglichkeit auch funktioniert...
VG Jürgen
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#32
Hallo Jürgen,

das heißt, Du hast zwei dieser Messgeräte, beide tauchen auch als virtuelle COM-Ports auf, aber die Software des Herstellers erlaubt nur ein Gerät auf einmal?

Wenn das Datenformat, was auf diesen COM-Ports ausgetauscht wird, nicht allzu obskur ist (hab auf die Schnelle keine Dokumentation gefunden, aber man könnte ja einfach mal anschauen, ob man es schon erraten kann), dann wäre es nicht so schwer, die Daten mit einem eigenen (Python-)Programm auszulesen und in eine Datei zu protokollieren. Das Beispiel oben fürs UT803 hat eigentlich schon alles, was Du bräuchtest.

Falls Du ein Terminalprogramm hast (kenne mich unter Windows nicht aus, vielleicht Putty?), könntest Du mal einem der Multimeter beim Übermitteln der Daten "zuhören", also einfach auf den Port verbinden und schauen, was so ankommt?

Viele Grüße
Andreas



Nachtrag:

Habe gerade gesehen, dass das HP-90EPC vom Open-Source-Programm QtDMM unterstützt wird; das Datenformat ist somit bekannt. Dann kommt es eigentlich nur noch drauf an, ob Du Dich mit einem eigenen kleinen Programm wohlfühlst, um die Daten von zwei Geräten auszulesen und abzuspeichern. Starthilfe in Python gebe ich gerne Smile
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#33
Hallo,

(04.07.2021, 17:48)kaimex schrieb: https://www.ebay.de/itm/183454382737?has...SwBvRbqxwG
plus ein paar Widerstände

eine weitere Möglichkeit dieser Art wäre ein Raspberry Pi Pico - hat 3 ADC-Eingänge, und man findet durch die Aufmerksamkeit, die er in der Community erfährt, unzählige Tutorials, wie man Potentiometer ausliest und einfache Programme in MicroPython schreibt; das hier ist schon die halbe Miete. Außerdem kostet das Ding nicht viel.

Viele Grüße
Andreas
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#34
Danke Euch sehr für die Bastelhinweise (es gibt ja auch INA219...), aber ich will kein Messgerät bauen sondern benutzen.
VG Jürgen
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#35
Hallo Jürgen,

das ist nachvollziehbar Smile

Stehen die Messgeräte denn fest (die erwähnten BT-90EPC?), und es ist nur noch ein Software-Problem beim automatischen Auslesen?

Viele Grüße
Andreas
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#36
Ich gebe noch einen Tip weiter, den ich selbst gerade bekommen habe:
Arduino Leonardo
https://www.arduino.cc/en/Main/Arduino_BoardLeonardo
Das Board hat ein USB Interface,
20 I/O-Pins, davon sind 7 als 8Bit-PWM-Output nutzbar und 12 als Analog-Eingänge mit 10 Bit Auflösung.

MfG Kai
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#37
Mahlzeit,
ein Ladegerät mit Rechnerschnittstelle wäre wohl ... zu einfach? Es gab schon vor 15 Jahren von ELV welche aus der ALC700x-Serie mit serieller Schnittstelle. Ein netter Mensch hat eine Python-SW dafür geschrieben, sodaß man es auch mit einem beliebigen Linux verwenden kann.

Michael
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#38
(12.07.2021, 11:08)andreas42 schrieb: Hallo Jürgen,
Stehen die Messgeräte denn fest (die erwähnten BT-90EPC?), und es ist nur noch ein Software-Problem beim automatischen Auslesen?
Viele Grüße
Andreas
Nein, die BT-90EPC waren ein Versuch, weil sie (Multimeter mit USB-Schnittstelle) kurz zur Verfügung standen.
Nächster Versuch ist dann mit einem Picotech ADC-20...
VG Jürgen
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