17.06.2021, 23:06
Danke für die vielen Antworten.
Die Aufnahmen sind schon ein paar Tage älter und auch nicht von mir gemacht worden. Heutzutage würde ich auch erst mal den Stream vom Satelliten-Signal speichern und dann weiterbearbeiten, wenn nötig...
Gruß
Robert
(16.06.2021, 09:41)Peter Ruhrberg schrieb:OK, wenn die Aufnahme dann erst mal dumpf wird, ist das ja auch nicht so das Wahre...(16.06.2021, 09:25)q-tip schrieb: Theoretisch müsste man ja nur die "Löschleistung" langsam erhöhen, damit die vorhandene Aufnahme immer leiser wird.
Je nach Schaltung des Löschoszillators ist das durchaus möglich, indem z.B. seine Speisespannung verringert wird.
Zu bedenken ist allerdings, dass damit die an der Oberfläche aufgezeichneten kurzen Wellenlängen als erste gelöscht werden. Die Ausblendung beginnt also bei den Höhen, also nicht ganz das, was ein üblicher Fader macht.
(16.06.2021, 11:01)kaimex schrieb: Die einfachste Methode besteht darin, den Lösch-Oszillator über ein RC-Glied einzuschalten. Über dessen Zeitkonstante wird dann die Betriebsspannung des Oszillators "hochgefahren". Ob das zu dem gewünschten Dämpfungsverlauf über der Zeit führt, bliebe ein kleines "Forschungs"- bzw. Experimentier-Projekt.Aber so hätte man den selben Effekt, dass erst die Höhen verschwinden oder verhält sich das Ganze dann anders?
Damit man mehr Freiheit bei der Wahl von R und C hat, sollte man den Oszillator nicht direkt an das RC-Glied anschließen, sondern über einen als Emitterfolger geschalteten Transistor.
Das Problem vermeidet man ganz, indem man erst mal digital aufzeichnet. Danach kann man beliebig editieren/post-faden und, wenn es denn unbedingt sein muß, auch noch auf Band ver"ewigen" (zumindest, solange das Band brauchbar bleibt).
MfG Kai
Die Aufnahmen sind schon ein paar Tage älter und auch nicht von mir gemacht worden. Heutzutage würde ich auch erst mal den Stream vom Satelliten-Signal speichern und dann weiterbearbeiten, wenn nötig...
(16.06.2021, 11:59)musicus schrieb: Bei der Studer A807 geht das mit dem sog. Bandabhebeschieber. Zuerst betätigen, also Band abheben, auf Aufnahme schalten und dann Band an die Köpfe gleiten lassen.Hm, man könnte also mit einem dünnen Stab das Band zwischen Lösch- und Aufnahmekopf von diesen wegziehen, Aufnahme starten und dann langsam wieder heranführen. Das könnte ich mal mit einer Testaufnahme ausprobieren...
Damit kann man z. B. auch nachträglich überblenden. Ist natürlich nicht so perfekt wie mit einem Mischpult, aber bei Liveaufnahmen mit Applaus geht das super...
Grüße
Erhard
Gruß
Robert
