12.06.2021, 19:06
(12.06.2021, 18:29)dynamike schrieb: Kai, was meinst mit niederohmigem Kopfhörer?Die erst nach Bau dieser Geräte üblich gewordenen 32 Ohm.
Noch'n Zitat:
"Die 390 Ohm Widerstände einfach verkleinern wäre keine Option?"
Ma gucken:
Wenn das mit den 3V Ausgangsspannung stimmt, kommen an 32 Ohm hinter 390 Ohm allenfalls 3V*32/422=0.23 V an (wenn der Verstärker 0 Ohm Ausgangswiderstand hätte, sonst noch weniger).
Real können bei der negativen Halbwelle eines Sinus bei der vorliegenden Emitterschaltung und direktem Anschluß von 32 Ohm über einen sehr dicken Kondensator nur 32Ohm/1032Ohm (wegen dem Emitterwiderstand R821 von 1 kOhm) von der mittleren Gleichspannung an Punkt (B) im Schaltbild rauskommen. Das sind bei nominellem Arbeitspunkt 14V*32/1032=0.434V, also etwas mehr, aber das ist dann die Clipp-Grenze, die auch am Line-Out wirksam wird. Die Grenze ließe sich etwas nach oben verschieben, indem man die Spannung an (B) anhebt, bis man symmetrisches Clippen am Ausgang bekommt.
Sinnvoller ist aber die Verwendung eines hoch-ohmigeren Kopfhörers oder eines Verstärkers mit nieder-ohmigem Ausgang.
MfG Kai
