UHER SG 630 - Tipps und Erkenntnisse
#1
In dieser Rubrik will ich meine gestrigen Erfahrungen mit meinem SG630 teilen....

Ich habe vor ca. einem halben Jahr ein SG630 günstig bekommen und wieder flott gemacht. Es lief damals einwandfrei. Nun stand es seither unbenutzt im Regal. Gestern wollte ich es mal wieder laufen lassen....und es bockte.

Zuerst ging gar nichts. Nach ein paar Versuchen, nahm es zumindest wieder Steuerbefehle entgegen. Aber das ganze endete in einer tagfüllenden Bastelei.

Das sind die wichtigesten Erkenntnisse. Mag sein, dass andere Besitzer der Omega-Loop "Uher-Flaggschiffe" andere Erfahrungen gemacht haben, das sind halt meine:
  • Mein Gerät läuft liegend deutlich problemloser als stehend, und mit 26er-Revox Plastikspulen sowieso besser als mit irgendwelchen Alu-Spulen mit NAB Adaptern.
  • Im stehenden Betrieb passierte folgendes: ich hatte links eine volle 26er Posso Spule mit NAB Adapter angeflanscht, rechts das gleiche mit leerer Spule. Die linke volle Spule hatte eine leichte Unwucht. Beim Spulen schaukelte sich die unwuchtige Spule so auf, dass der Bandteller teilweise an der Innenseite der Aussparung am Gehäuse rieb. Dann begann das linke Bandtrum, samt diesem empfindlichen Rädchen so zu schwingen, dass ich sicherheitshalber abschaltete. Ich habe dann versucht, das Chassis des TB im hinteren Gehäuseteil ganz nach oben zu justuieren. Vorgesehen ist da nichts, aber es geht natürlich, wenn man das Gerät auf den Kopf stellt, die 4 Schrauben (plus die 2 von den Füßen) gleichzeitig löst, und dann alle wieder anzieht. Aber wenn man es dann umdeht, und die Hoppelei geht wieder los, merkt man, dass das nicht viel bringt. Deshalb: keine schweren Alu-Spulen (vielleicht noch mit so einem Alu-Kelch dran...) am SG630 im stehenden Betrieb verwenden.
  • Dann Versuch mit einer 18er Spule. Als diese dem Ende zu ging, d.h. auf der linken vorher vollen Spule praktisch alles abgewickelt war, begann der Omega-Drive zu spinnen, d.h. es gab Schlupf und es leierte. Putzen und Entfetten half nichts, auch ein anderes Band auf 18er Spule änderte daran nichts, das Umschalten mit dem kleinen Schalter sowieso nicht. Was aber das Problem beseitigte war, wenn man diese linke Umlenkrolle minimalst nach oben und innen drückte, dann lief das Band perfekt durch. Ein Blick auf den Schaltplan verriet, dass auf der 1700er Platine zwei Potis sind, die man einstellen kann. Also das Teil wieder zerlegt und kopfüber an der Tischkante mit zwei 18er Spulen das ganze ausprobiert - nur in der Stellung komme ich im laufenden Betrieb an diese zwei Trimmpotis ran. Mit ein bisschen probieren gelang es, diese so einzustellen, dass das 18er Band wieder sauber bis zum Schluss durchlief.
  • Falls die Mechanik des Omega-Loops mal streikt, hilft es tatsächlich das mittlere Zahnrad auszubauen und dann die drei Zahnräder korrekt gegeneinander ausgerichtet (siehe SM) wieder zusammenzubauen. Wichtig ist - und das steht nicht im SM - dass man die bewegten Hebel auch in die Grundstellung bringt. Grundstellung bedeutet in dem Fall: in START Position.
Am Abend war ich dann soweit, dass das SG630 wieder ordentlich lief.

Hier nochmals meine Tipps zusammengefasst, für alle, die an ihrem SG630 verzweifeln....
  • Liegend geht es besser als stehend
  • Besser Plastikspulen als Aluspulen im stehenden Betrieb
  • Immer gleich große Spulen verwenden, links und rechts. links eine 18er und rechts eine leere 26er mag mein Gerät gar nicht.
  • Wenn das Band nicht richtig läuft, ist die Ursache nicht unbedingt der Loop, sondern vielleicht eine falsche Einstellung der Elektronik der Umlenkrollen.
  • Klebrige Bänder gehen gar nicht, rückseitenbeschichtete Bänder sind fast unerlässlich
....dann sollte man Freude haben an dem schönen Gerät.

Gruß
Stefan
REVOX A77 und B77
GRUNDIG TS 1000 in 2 Varianten und TS 945, TK 847, TK 248 und TK 600, TK 2400FM und TK 2200, Telefunken M 204
UHER SG 630, SG 561 und 521, Royal de luxe und die ganze Reporter Familie
Tandberg 10XD, Philips N 7150, ASC AS6002S/38, 6004S/4,75 und 5002 und 4504,
Sansui SD 3030 (...was ganz seltenes), SABA TG 564 und 664, AKAI X-201
GRUNDIG CN 1000 in 3 Varianten, Tandberg TCD 310, Marantz 5220 und 5010B
TASCAM 133 und 134, SONY TC-K 690, SABA 936 und Telefunken HS 1300
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#2
(15.05.2021, 12:38)Stefan_K schrieb: ............
Hier nochmals meine Tipps zusammengefasst, für alle, die an ihrem SG630 verzweifeln....
  • Liegend geht es besser als stehend
  • Besser Plastikspulen als Aluspulen im stehenden Betrieb
  • Immer gleich große Spulen verwenden, links und rechts. links eine 18er und rechts eine leere 26er mag mein Gerät gar nicht.
  • Wenn das Band nicht richtig läuft, ist die Ursache nicht unbedingt der Loop, sondern vielleicht eine falsche Einstellung der Elektronik der Umlenkrollen.
  • Klebrige Bänder gehen gar nicht, rückseitenbeschichtete Bänder sind fast unerlässlich
.............
Da kommt noch so einiges dazu .......




Meine Erfahrungen mit der Uher SG 630/31 sind da eher vernichtend für dieses Gerät.

Wollte seinerzeit mit "Aller Gewalt" eine solche Uher, habe echtes Geld ausgegeben, auch für wirklich gute
Werken,- die mir rieten, meine Kohle besser in ein "echtes TB" ("" Zitat"") zu stecken.

hatte kurz hintereinander 3 dieser Geräte, alltagstauglich ist was ganz Anderes 

Ich pers. brauche kein TB das nur an ungeraden Wochentagen, bei Vollmond mit halbvollen Spulen läuft, dann aber nur
wenn links 18cm Metall und rechts KEIN NAB, aber 27cm Kunststoffspule.... oder, oder ( siehe Deine eigenen Tipps, oben )

Sorry,- will nicht die Spaßbremse spielen, aber ich habe die Kiste als Gurke empfunden, - eher was für die Vitrine, aber nichts
brauchbares für den Alltag.
Früher war alles besser, auch die Zukunft

Meine Recorder: Studer A810, ReVox PR 99 MK III, B77 MK II High Speed, B77 MK II 2Spur, A77 MK IV,
ASC 6002 SE, 6002 ST, 2x 6002 S, 6004 S, Braun TG 1000 US, TG 1000
Mini Spuler (MC): ReVox B215, 2x Braun C1, Braun C3, Braun C4
(und einiges Andere das zu nennen nicht lohnt)

Gruß
Ralf
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#3
Noch schlimmer ist, dass diese Maschinen, ne nach Tag, Uhrzeit oder Laune, die Solldrehzahl
des Capstanantriebes hörbar ândern und bei einigen auch einer der Motoren hörbar einstreut,
was als deutlich wahrnehmbarer "Tick" im Audiozweig zu hören ist, auch auf Aufnahmen.

Diese Phânomene haben bereits meinen Vater vor 30 Jahren auf die Palme gebracht - er hatte drei dieser UHERs. Irgendwas war immer im Argen.

Meine eigenen Erfahrungen an etwa 10 SG 630/631 decken sich damit völlig.

Die angesprochenen Mängel, welche diese UHER Maschinen eigentlich als ungeeignet für hochwertige Musikaufnahmen erscheinen lassen, waren übrigens schon bei einem Test in der HiFi-Stereophonie vom Februar 1977 aufgefallen !

Gruß, Frank
Hau wech, den Schiet - aber sech mir, wohin


Meine Tapes laufen auf:   AKAI GX-620, AKAI GX-630 PRO, AKAI GX-635, AKAI GX-650, ASC 6002 S, AUREX PR-9020,
BRAUN TG-1000, DOKORDER 1140, GRUNDIG TS-1000 DOLBY, OTARI MX-5050 4-Kanal, PHILIPS N-4520,
PIONEER RT-909, PIONEER RT-1050 H, PIONEER RT-2022, REVOX A-77 MK IV, REVOX B-77 LS, REVOX B-77,
REVOX B-77 MK II, SANSUI SD-7000, SONY TC-756-2, SONY TC-758, SONY TC-765-2, SONY TC-766-2, STUDER B-67,
TANDBERG 10-XD , TANDBERG TD-20A, TANDBERG TD-20A-SE, TEAC A-3300 SX-2T, TEAC A-3340 S, TEAC A-7030 SL,
TECHNICS RS-1500, TECHNICS RS-1506, VICTOR TD-4000, VICTOR TD-5000, WEGA B-4610.
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#4
Das vernichtende Urteil sehr, sehr vieler kommt wohl auch daher, das das Ding
recht teuer war und Uher vollmundig in die Liga der (neueren) ReVoxe, Akais, Sonys...
und vor allem der ASC 6000 vorstoßen, bzw. oben "mitspielen" wollte.

.... und so gesehen ist die Kiste wirklich nur ein Knieschuß
Früher war alles besser, auch die Zukunft

Meine Recorder: Studer A810, ReVox PR 99 MK III, B77 MK II High Speed, B77 MK II 2Spur, A77 MK IV,
ASC 6002 SE, 6002 ST, 2x 6002 S, 6004 S, Braun TG 1000 US, TG 1000
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(und einiges Andere das zu nennen nicht lohnt)

Gruß
Ralf
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#5
Also ich geb euch ja Recht, aber ich finde das Ding trotzdem klasse.

Wenn ich nur EIN Tonbandgerät haben könnte, dann wäre das nie ein SG630/631.....aber wenn man schon 10 oder 20 hat, darunter solche, die funktionieren, dann ist es eine reizvolle Maschine, weil sie eben vom technischen Konzept her ganz anders ist.

Frank hat mal den Begrif "Unterhaltungselektronik" ganz neu interpretiert, dieser Interpretation schließe ich mich an.
Gruß Stefan
REVOX A77 und B77
GRUNDIG TS 1000 in 2 Varianten und TS 945, TK 847, TK 248 und TK 600, TK 2400FM und TK 2200, Telefunken M 204
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#6
(21.05.2021, 17:35)R@lly schrieb: hatte kurz hintereinander 3 dieser Geräte, alltagstauglich ist was ganz Anderes

(21.05.2021, 20:46)moxx schrieb: Diese Phânomene haben bereits meinen Vater vor 30 Jahren auf die Palme gebracht - er hatte drei dieser UHERs. Irgendwas war immer im Argen.

Nehmt mir die Frage nicht übel, aber warum kauft man sich drei Stück von diesen Dingern, wenn schon das erste Ärger macht? Wink
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#7
Als Ersatzteillager !

Ich muss das einmal etwas weiter ausführen, wenn's erlaubt ist.

Diese UHER 630 war in den späten 70ern das Traumgerät meines Vaters,
für den UHER "DIE" deutsche Tonbandmarke war. Nur, wer hatte schon 2000 Mark für eine solche Maschine übrig ? Mein Daddy jedenfalls nicht.

Ca 10 Jahre später hatte ich einen Job in einem HiFi-Studio angenommen und war fortan an der Quelle, was gebrauchte HiFi-Geräte betraf.

Kurze Zeit später hatte ich meinem Vater 2 SG 630 bzw 631 vermitteln können und ihr könnt euch vorstellen, wie enttäuscht er war, als die oben erwähnten Probleme sich offenbarten und trotz großer Anstrengungen auch nicht dauerhaft zu beheben waren.

Am Ende hat er sich von den Maschinen getrennt und sich eine AKAI 636 und zwei PHILIPS 4520 und 4522 zugelegt, die ich ebenfalls besorgt hatte und die zuverlässig liefen !
Daneben, das sei zur Ehrenrettung UHERs gesagt, hatte er auch noch 2 Report IC/ Report Monitor im "Ausseneinsatz", die allerdings wunderbar funktionierten.

Gruß von Frank
Hau wech, den Schiet - aber sech mir, wohin


Meine Tapes laufen auf:   AKAI GX-620, AKAI GX-630 PRO, AKAI GX-635, AKAI GX-650, ASC 6002 S, AUREX PR-9020,
BRAUN TG-1000, DOKORDER 1140, GRUNDIG TS-1000 DOLBY, OTARI MX-5050 4-Kanal, PHILIPS N-4520,
PIONEER RT-909, PIONEER RT-1050 H, PIONEER RT-2022, REVOX A-77 MK IV, REVOX B-77 LS, REVOX B-77,
REVOX B-77 MK II, SANSUI SD-7000, SONY TC-756-2, SONY TC-758, SONY TC-765-2, SONY TC-766-2, STUDER B-67,
TANDBERG 10-XD , TANDBERG TD-20A, TANDBERG TD-20A-SE, TEAC A-3300 SX-2T, TEAC A-3340 S, TEAC A-7030 SL,
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#8
Timo, die Sache ist eigentlich ziemlich einfach. Wenn die erste eine Gurke ist, denkt man sich,naja, kann passieren.
Meine zweite lief so einigermaßen, machte aber hin und wider ein bischen Ärger. Wollte ich nicht, also verkaufen.
Da ich von der Maschine irgendwie doch angetan war, gab es einen dritten Versuch. Immer mit dem Gedanken,
daß doch nicht alle so eine Zicke sein können. Was soll´s, danach war ich geheilt. Sie gefällt mir immer noch gut,
aber kaufen ? Ich besimmt nicht mehr.
Jürgen
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#9
(21.05.2021, 21:18)R@lly schrieb: .... und so gesehen ist die Kiste wirklich nur ein Knieschuß

Die Historie belegt, dass ihr alle irgendwie recht habt. Dennoch habe ich andere Erfahrungen. 

Mein erstes SG 631 mit 4-Spur-Kopfträger, gebraucht gekauft und garantiert nie revidiert, funktionierte einwandfrei. Allerdings konnte es im Klang mit der nebenan stehenden B77 HS nicht mithalten und beim täglichen Gebrauch nervte auch das Hin- und Her-Gesurre der Omega Schleife. Der Nachbesitzer hat mir fast die Füße geküsst, so begeistert war der...

Jahre später wollte es der Zufall, dass unser Ex-Boss Michael mehrere komplett revidierte SG 631 im Keller stehen hatte. Eins davon habe ich übernommen und das klingt kein Quäntchen schlechter als die großen Revox/Studer Maschinen. Zusätzlich kann ich bei der UHER nach Bedarf von Halb- auf Viertelspur wechseln. 
Das Gerät funktioniert einwandfrei, ich kenne aber auch die Schwächen und verwende z. B. keine Metallspulen. Rauscht ein Band mit Schaltfolie durch, muss ich das SG631 zweimal ein- und ausschalten, sonst tut sie keinen Mucks mehr Big Grin .
Aaaaber: Es ist und bleibt eine absolut faszinierende Maschine, alleine der Omega-Antrieb treibt jedem die Staunemänner in die Äuglein... Der Klang ist in jeder Hinsicht konkurrenzfähig und sie spult wie der Teufel...  Smile

Grüße
Erhard
Hinfallen ist kein Fehler - wohl aber das Liegenbleiben (Th. Heuss)
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#10
Genau so sehe ich das auch. Sie frisst halt nicht jedes Band und Metallspulen mag sie auch nicht. Um im Liegen gehts besser als im Stehen. Aber klanglich spielt sie ganz oben mit.
Und: erst bei ligendem Gerät entfaltet die Plexiglashaube ihren ganzen Charme. Aber Bandmaschinen müssen halt stehen, damit sie sexy aussehen.
  Dodgy
REVOX A77 und B77
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UHER SG 630, SG 561 und 521, Royal de luxe und die ganze Reporter Familie
Tandberg 10XD, Philips N 7150, ASC AS6002S/38, 6004S/4,75 und 5002 und 4504,
Sansui SD 3030 (...was ganz seltenes), SABA TG 564 und 664, AKAI X-201
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#11
(21.05.2021, 21:57)timo schrieb:
(21.05.2021, 17:35)R@lly schrieb: hatte kurz hintereinander 3 dieser Geräte, alltagstauglich ist was ganz Anderes

(21.05.2021, 20:46)moxx schrieb: Diese Phânomene haben bereits meinen Vater vor 30 Jahren auf die Palme gebracht - er hatte drei dieser UHERs. Irgendwas war immer im Argen.

Nehmt mir die Frage nicht übel, aber warum kauft man sich drei Stück von diesen Dingern, wenn schon das erste Ärger macht? 

Uher hatte für mich immer einen guten Klang, schon die Eltern zu Hause hatten eine Royal, ähnlich in der sonstigen Verwand  - und Bekanntschaft.
Man hatte eben Uher TB und Dual Dreher,
(bis auf meinen Onkel, der rümpfte damals schon lächelnd die Nase und hatte Braun Anlage + ReVox TB )

Kurz, ich hatte die ersten beiden Geräte aus der Bucht, da dachte ich dann, irgendwo verheizte Kisten, die dritte kaufte ich dann quasi
neuwertig, praktisch nie gelaufen, in Originalverpackung,- die brachte ich dann in einen wirklich renommierten Fachbetrieb, die mir 
gleich sagten ".... das Gerät ist nicht ausgereift, wird nie wirklich funktionieren.... .. stecken Sie Ihr Geld in ein wirkliches TB... "
Habe das Gerät dann aber dennoch für teures Geld revidieren, einmessen lassen.
Die lief dann zwar leidlich, aber nicht wirklich mit ALLEN Bändern, kein Vergleich zu einer 35 Jahre alten A77 die hier rumstand, die nie
eine Werkstatt gesehen hatte.

Mir gefiel halt die Theorie der Omega Umschlingung, genau wie mir die Theorie des Wankel Motors gefiel (hatte einen Mazda RX 7 )
beides hatte ich, theoretisch ganz toll, aber praktisch nicht wirklich zu gebrauchen.
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(und einiges Andere das zu nennen nicht lohnt)

Gruß
Ralf
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#12
Naja zumindest das mit den Metallspulen träfe sich ja gut! Ich mag die nämlich auch nicht... Smile

Dieser Tage ging eine gut reviderte 631 in der Bucht über den Tresen. Hab mich schon gefragt warum die dann aufgegeben wird. Habe mir schon überlegt mitzubieten.

Bringen doch noch so um die 400 EUR in gutem Zustand

https://www.ebay.de/itm/Kulttonband-UHER...true&rt=nc

Allerdings begleitet von etlichen Sofortkaufheinis die da gleich nochmal 30-100% drauf schlagen.

Vg  Martin
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#13
Ich finde, nebenbei bemerkt, die UHER 27er Metallspulen sehr schön und die NAB-Adapter sind die besten, die ich kenne.

Und falls jemand sich eine Fernbedienung für die LOGIC basteln möchte, ich habe noch eine Laufwerkstastatur irgendwo rumliegen,
die ich verschenken würde.

Bitte melden, wenn Interesse besteht !

__________________________________________

Groetjes, Frank
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#14
Es ist ja schon öfter über diese Geräte geschrieben worden, meine beiden 630/631 funktionieren mit Aluspulen ( Uher ) einwandfrei. Aber es gab natürlich auch Probleme, die durch defekte
Halbleiter verursacht wurden. Besonders die auf dem Alukörper montierten sind vom Ausfall betroffen, was sich durch gelegenlichen plötzlichen stoppen eines Wickelmotors bemerkbar machte.

Gruß
siggi
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#15
Hallo Frank,
an der Laufwerkstastatur hätte ich Interesse, ich finde diese Kabelfernbedienungen klasse und fürs 631 muss man sie halt selber stricken.
Gruß Stefan
REVOX A77 und B77
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TASCAM 133 und 134, SONY TC-K 690, SABA 936 und Telefunken HS 1300
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#16
Sollst du kriegen, Stefan - ich suche das Teil raus.

Gruß, Frank
Hau wech, den Schiet - aber sech mir, wohin


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