11.05.2021, 13:00
Hallo,
und mal wieder herzlichen Dank an Euch alle! Bin zwischendurch schier verzweifelt, weil ich wohl doch selbst die Discriminator Coil gehimmelt habe.
Mani und Frank: habe mir jetzt bei Reichelt ein Abgleichbesteck aus Plastik bestellt. Das passiert mir nicht nochmal.
Jan: tja, das ist die Frage. Denn irgendwo her kam ja das Problem: zu schneller Capstan-Lauf, wobei ich erst durch Euch alle gelernt habe, "umzudenken" bei der "elektro-magnetischen Motorbremse". Denn eigene Aufnahmen laufen ja verlangsamt ab, aus Tenor wird Bariton. Und Fremdbänder zu schnell (Mickey-Mouse-Effekt). Ich vermute, dass die Coil schon hin war und ich ihr den Rest gegeben habe. Was mich auch gewundert hat, ist der Widerstand + Kondensator auf der Lötseite der Platine. Sieht so aus, als wären die nachträglich eingelötet worden. Funktion: keine Ahnung. Der Detector Head am Radkranz des Capstan kann übrigens in der Position verändert werden (Gap), aber ich denke, das sollte ich so lassen wie es steht (versiegelte Schrauben).
Übrigens: es deutet alles auf die defekte Coil hin, denn beim Abspielen eines 1-KHz-Testbandes (selbst aufgenommen auf einer anderen Maschine mit Testton aus Youtube und kontrolliert: 1008Hz auf der anderen Maschine) liegen am Line-Ausgang ca. 1.014Hz an bei 3-3/4ips (Sollwert lt. Service-Manual 500Hz), und bei 7-1/2ips ca. 1.180Hz. (Soll 1KHz), jeweils mit 10sec. gegated. Und weder die Coil noch der Semi-fixed-Resistor VR-202 reagieren auf Drehung.
Jetzt will ich mal schauen, ob ich mit meinem alten Voltmeter sehen kann, was die Kondensatoren und Transistoren so machen. Aber ich glaube, die ganze Bremsregelung des Capstans ist hin, da die Frequenzunterschiede bei beiden Geschwindigkeiten nicht gravierend sind.
Hallo Kai, meinst Du einen U/I-Wandler (sowas: https://cdn-reichelt.de/documents/datenb...XTR115.pdf )? Ich wüsste allerdings nicht, welche Werte ich da brauche.
So, bis später. Rainer
und mal wieder herzlichen Dank an Euch alle! Bin zwischendurch schier verzweifelt, weil ich wohl doch selbst die Discriminator Coil gehimmelt habe.
Mani und Frank: habe mir jetzt bei Reichelt ein Abgleichbesteck aus Plastik bestellt. Das passiert mir nicht nochmal.
Jan: tja, das ist die Frage. Denn irgendwo her kam ja das Problem: zu schneller Capstan-Lauf, wobei ich erst durch Euch alle gelernt habe, "umzudenken" bei der "elektro-magnetischen Motorbremse". Denn eigene Aufnahmen laufen ja verlangsamt ab, aus Tenor wird Bariton. Und Fremdbänder zu schnell (Mickey-Mouse-Effekt). Ich vermute, dass die Coil schon hin war und ich ihr den Rest gegeben habe. Was mich auch gewundert hat, ist der Widerstand + Kondensator auf der Lötseite der Platine. Sieht so aus, als wären die nachträglich eingelötet worden. Funktion: keine Ahnung. Der Detector Head am Radkranz des Capstan kann übrigens in der Position verändert werden (Gap), aber ich denke, das sollte ich so lassen wie es steht (versiegelte Schrauben).
Übrigens: es deutet alles auf die defekte Coil hin, denn beim Abspielen eines 1-KHz-Testbandes (selbst aufgenommen auf einer anderen Maschine mit Testton aus Youtube und kontrolliert: 1008Hz auf der anderen Maschine) liegen am Line-Ausgang ca. 1.014Hz an bei 3-3/4ips (Sollwert lt. Service-Manual 500Hz), und bei 7-1/2ips ca. 1.180Hz. (Soll 1KHz), jeweils mit 10sec. gegated. Und weder die Coil noch der Semi-fixed-Resistor VR-202 reagieren auf Drehung.
Jetzt will ich mal schauen, ob ich mit meinem alten Voltmeter sehen kann, was die Kondensatoren und Transistoren so machen. Aber ich glaube, die ganze Bremsregelung des Capstans ist hin, da die Frequenzunterschiede bei beiden Geschwindigkeiten nicht gravierend sind.
Hallo Kai, meinst Du einen U/I-Wandler (sowas: https://cdn-reichelt.de/documents/datenb...XTR115.pdf )? Ich wüsste allerdings nicht, welche Werte ich da brauche.
So, bis später. Rainer
Alles dreht sich, nur mein Band nicht...
