Viele Cover Versionen können nicht mit dem "Original" mithalten, oft sind sie nur ein schlechter Abklatsch, dazu da, eine Noname Band bekannt zu machen. Manchmal ist die Cover Version aber besser oder zumindest so anders, dass sie eine "Daseinsberechtigung" hat.
Beim Durchhören von Mitschnitt MDs ist mit gerade "Nights In White Satin" von PANAMA aufgefallen.
Gut gefallen haben mir auch die "Don't Leave Me This Way" Cover Versionen von Thelma Houston und den Communards.
Auch wenn mit etwas viel Pathos und "Kunstgewitter" versehen: "Crying In The Rain" von a-ha war manchmal genau richtig.
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Bei den Communards schließ' ich mich an!
Weiterhin:
- "Istanbul (Not Constantinople)" von They Might Be Giants
- "Blinded By The Light" von Manfred Mann's Earth Band
- "Billie Jean" von den Bates (wobei das eine positive Ausnahme in den Bates-Coverversionen ist - die anderen fand ich überflüssig)
- "Born To Run" von Frankie Goes To Hollywood
- "Love Is All Around" von Wet Wet Wet
- "Mad World" von Michael Andrews feat. Gary Jules
- "Friday On My Mind" von Gary Moore
- "When I'm Dead And Gone" von Fury In The Slaughterhouse
Ja, "Mad World" war wirklich sehr gelungen. In dem Zusammenhang (hatte "Mad World" zuerst in einer amerikanischen TV Serie gehört, die auch diesen Song benutzte) fällt mir noch eine gute Cover Version ein:
"Time After Time" von Eva Cassidy (Cyndi Lauper's Version mag ich auch, die von Eva Cassidy ist noch "ruhiger")
Und "Faith No More"'s "Easy" (auch wenn kaputtgedudelt) kann ich auch ertragen.
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Bei den Liederversionen findet so eine Art Prägung statt: die Version, die man zuerst hört, ist die , auf die man fixiert ist. Lernt man danach das Original kennen, bleibt man meist der Coverversion treu. Vielleicht sollte ich nicht 'man' sagen, sondern 'ich' . Aber so kommt es, daß mir 'Mr. Tambourine Man' von den Byrds besser gefällt als von Bob Dylan.
Erwähnen möchte ich noch meine persönliche 'Mutter aller Coverversionen' :
Bin kein Stones - Fan, aber ihre Version von 'Love in vain' ist einfach unübertroffen. Ich habe schon etwa 10 Versionen dieses alten Bluesklassikers gehört, das Original auch, aber keine hat mich so beeindruckt wie die von Jagger & Co. Auch die von meinem verehrten Keb Mo kommt da nicht ran.
Gruß
Heinz
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Dylan dürfte einer der am häufigsten gecovertern Künstler sein, und den meissten Hörern wird das Cover besser gefallen als das Original. In der Anfangszeit Dylans haben Interpreten wie Peter, Paul & Mary, The Byrds und auch Joan Baez ganz gut davon gelebt, die Songs von BD zu entschärfen und in eine hörerkonforme Form zu bringen. Es gab gerade von BD spezielle Coveralben von einzelnen Musikern oder auch von various artists. Das dürfte einer der ersten Künstler gewesen sein, bei denen das passiert ist.
Sperriges Material "massentauglich" zu machen ist also nicht nur ein Phänomen der heutigen Zeit.
Die Stones sind, ganz ohne Zweifel, eine grandios Blues Band, den ganzen Glimmer der Twins verzeihe ich ihnen deswegen gerne. Leider ist der geeignetere Gitarrist dazu, Mick Taylor, nicht mehr dabei und Ron Wood passt leider nur zum Rest des Programms so richtig.
Wie man einen Song verwandeln, manche meinen auch verschandeln kann, sieht bzw. hört man z. B. an "This flight tonight". Das kommt bei Nazareth" rockig-stampfend daher. Man kann sich diesen Song gar nicht anders vorstellen und ist total überrascht, die filigrane, zerbrechliche O-Version von Joni Mitchel zu hören. Zu finden auf deren Album "Blue", das zu hören jedem empfohlen ist, der seine depressive Ader ausleben will und dem Nick Cave und Leonard Cohen zu lebenslustig und zu fröhlich sind.
Ähnliches Beispiel: Ebenfalls von "Nazareth" bekannt gemacht wurde "Love Hurts", daß ich nicht mehr hören mag, seit ich die O-Version von Gram Parson kenne, die dieser im Duett mit Emmilou Harris singt.
Michael(F)
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Eine fast nicht zu erkennende Coverversion eines BD - Liedes:
11 Minuten lang 'She belongs to me' von den Nice. Mochte ich lange nicht, aber jetzt bin ich alt genug, um dieses Machwerk zu lieben.
Von Joni Mitchell's 'Yellow Taxi' geistert neuerdings eine gar schauerliche Version in den 3. Radioprogrammen herum
Gruß
Heinz
Zitat:heinz postete
Bei den Liederversionen findet so eine Art Prägung statt: die Version, die man zuerst hört, ist die , auf die man fixiert ist. Lernt man danach das Original kennen, bleibt man meist der Coverversion treu. Vielleicht sollte ich nicht 'man' sagen, sondern 'ich' . Aber so kommt es, daß mir 'Mr. Tambourine Man' von den Byrds besser gefällt als von Bob Dylan.
Erwähnen möchte ich noch meine persönliche 'Mutter aller Coverversionen' :
Bin kein Stones - Fan, aber ihre Version von 'Love in vain' ist einfach unübertroffen. Ich habe schon etwa 10 Versionen dieses alten Bluesklassikers gehört, das Original auch, aber keine hat mich so beeindruckt wie die von Jagger & Co. Auch die von meinem verehrten Keb Mo kommt da nicht ran.
Gruß
Heinz
Heinz,
da kann ich nicht so 100% zustimmen, denn
Jealous Guy von John Lennon ist fraglos ein wunderschöner Klassiker den wohl jeder kennt, jedoch finde ich die Cover-Version von Roxy Music um Längen besser - und die lernte ich später kennen.
Gruß Norbert
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Zitat:heinz postete
(...).
Von Joni Mitchell's 'Yellow Taxi' geistert neuerdings eine gar schauerliche Version in den 3. Radioprogrammen herum. (...)
Ja, das ist mir auch noch im Ohr und auch übliche Praxis. Mangels eigenem Können greift man sich einen Klassiker und vernudelt den zu einer Alternativversion. Manchmal als offizielles Cover, manchmal als "Zitat".
Michael(F)
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--> Norbert: Stimmt, da hast Du recht. Das ist eine gelungene Coverversion, die ich auch gerne höre.
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Was kennzeichnet eigentlich eine gute Coverversion? Ich dachte immer: Eine totale Neuinterpretation, das Lied komplett umdrehen. Deswegen schätze ich auch Dylan so, der der ausschließlich Covers seiner eigenen Werke singt.
Aber es gibt viele Covers, die finde ich gut, obwohl sie dem Original sehr ähnlich sind. Eva Cassidy z. B. hat nichts wesentlich Neues erfunden - trotzdem mag ich ihre Versionen der sattsam bekannten Songs quer durch Folk und Pop.
Irgenwie merkt man wohl, das sich der Interpret den Song "zu eigen" gemacht hat, und dann passt es.
Weitere Covers, die als Cover wesentlich bekannter wurden als im Original:
Me and Bobby McGhee von Janis Joplin brachte die Karriere des Komponisten Kris Kristofferson in Schwung. Wer den Sänger nicht kennt, kennt vielleicht den Schauspieler aus dem Film "Convoy".
Kris Kristofferson hat einige Songs für Kollegen geliefert, so z. B. für Johnny Cash: Sunday Mornin' Comin' Down. Andere Bekannte Kristofferson-Titel: Help me make it through the night, Loving her was easier, For the good times, ...
Michael(F)
"Burning Down The House" von Tom Jones mit den Cardigans (im Original von den Talking Heads) fand ich auch recht gelungen. Nicht so abge"space"t wie das Original und sicher Massentauglicher.
"Nur Sänger" (wie z.B. Tom Jones), die selbst keine Songs schreiben, sind heute eher selten anzutreffen (ausser in von Dorffest zu Dorffest tingelnden "Top40" Bands). Seine Lieder sind fast nur Cover Versionen, weil viele Songs nicht für ihn direkt geschrieben wurden. Oder sind das dann keine Cover?
Bob Dylan als Sänger hab ich nie wirklich gemocht... Seine Songs von anderen gesungen gefielen mir immer besser.
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wo hier so viel von den Stones die Rede war ..... Ich finde das Bette Midler mit "Beast Of Burden" 1983 eine Spitzen Coverversion hingelegt hat
Zitat:cdj74 postete
Bob Dylan als Sänger hab ich nie wirklich gemocht... Seine Songs von anderen gesungen gefielen mir immer besser.
Für mich ist er einer der ganz Großen
Gruß
Michael
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Es gibt für mich nur 2 Cover-Versionen, die wirklich besser sind als das Original:
1. With a little help from my friends - Joe Cocker
((original: Beatles) - die Stimmgewalt, die Ringo fehlt, ist bei Joe Cocker gleich doppelt vorhanden...)
2. Calling occupants of interplanetary craft - Carpenters
((original: Klaatu) - die 'Carpenters-Version' stellt durch das orchestrale Arrangement den Inhalt des Liedes auch akustisch wunderbar dar...)
Ansonsten ziehe ich eigentlich immer das Original vor...
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Zitat:cdj74 postete
(...)
"Time After Time" von Eva Cassidy (Cyndi Lauper's Version mag ich auch, die von Eva Cassidy ist noch "ruhiger")
(...)
"Time After Time" gefällt mir auch als Cover von Miles Davis sehr gut, hier nur instrumental. Cassandra Wilson hat auf ihrem Miles-Davis-Tribute-Album (Travelling Miles) wieder eine Version mit Vocals draus gemacht. Erstaunlich, wie der Song verwandelt wird und dabei immer gewinnt.
Michael(F)
Die Miles Davis Version werde ich mir mal besorgen, ich hatte davon neulich in einer Trackliste gelesen, aber dann wieder vergessen. Danke für die Erinnerung.
Joe Cocker's Version von "With A Little Help..." finde ich auch klasse. (Ich denke dann immer sofort an die Synchronstimme von Magnum und die Serie "Wundervolle Jahre"/"Wonderyears".) Auch seine "The Letter" Version passt gut, wenn man/ich gerade Cocker hören mag. (Von wem war noch das Original?)
Weiss jemand, wer Oasis' "Wonderwall" gecovert hat? Ist ein ganz kleines bisschen "jazzy" angehaucht (wenn man das mal so beschreiben darf).
Edit:
War wohl Ryan Adams
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The Letter: Im Original von den "Box Tops"?
Wonderwall: Wurde auch von Ryan Adams gecovert. Auf irgendeinem bootleg war das mal drauf, aber es war nicht jazzig, sonder eher ... hm ... wie wenn ein Jazzer jazzig klingen will und dabei einschläft
Aber Ryan Adams dreht seine Songs ähnlich durch die Mangel wie Dylan, da kann es gut sein, er hat das auch mal richtig "jazzy" gebracht.
Michael(F)
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=> Wonderwall / Ryan Adams
Jetzt ist mir eine passende Beschreibung ein gefallen - er singt es so, wie es vielleicht Ricky Lee Jones singen würde ..
Michael(F)
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Zitat:cdj74 postete
Weiss jemand, wer Oasis' "Wonderwall" gecovert hat? Ist ein ganz kleines bisschen "jazzy" angehaucht (wenn man das mal so beschreiben darf).
Sicher Ryan Adams? Es gab ziemlich zeitgleich zum Original noch eine Version von Mike Flowers.
Ich hab extra geschrieben "ein ganz kleines bisschen" und "angehaucht" weil es nicht wirklich "jazzy" war. Bei solchen Beschreibungen ist es immer ziemlich schwierig etwas treffendes zu finden. Oft hilft dann ein "klingt so ähnlich wie", damit kann man meistens mehr anfangen
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Auch ganz interessant: Eric Burdon hat "To love somebody" von den Bee Gees gecovert.
Und auf einer Live-CD habe ich von Burdon eine tolle Version von "Workin' Life" von Bruce Springsteen.
Michael(F)
Bee Gees und Bruce Springsteen... Gute Überleitung:
Von Heather Nova gibt's eine ganz nette "I'm on fire" Version und "Staying Alive" hat sie bei vielen Konzerten in einer akustik-lastigen Version gebracht, die zwar gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem gut ist.
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Zitat:Michael Franz postete
Auch ganz interessant: Eric Burdon hat "To love somebody" von den Bee Gees gecovert.
Jimi Somerville (Ex-Communards, Ex-Broski Beat) ebenfalls - 1991, wenn's mich nicht täuscht. Auch ganz gut gelungen. Habe ich noch als Single-CD.
Zitat:timo postete
Jimi Somerville (Ex-Communards, Ex-Broski Beat) ebenfalls - 1991, wenn's mich nicht täuscht. Auch ganz gut gelungen. Habe ich noch als Single-CD.
Muss etwas eher gewesen sein, weil der Track schon auf dem Best of Album "Jimmy Sommerville - The Singles Collection 1984-1990" d'rauf ist.
Ein gutes "Best of" Album, bloß "Hit That Perfect Beat" fehlt
"To Love Somebody" ist auch einer der häufig "gecoverten" Songs... Die Janis Joplin Version finde ich etwas anstrengend.
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Hast recht, ist von 1990, und es steht auch drauf, daß es auf dem "forthcoming album and video the singles collection 1984 / 1990" enthalten ist.
Daß "Hit That Perfect Beat" nicht auf einem Best-Of-Album von Jimi Somerville enthalten ist, leuchtet ein - der Sänger ist ja nicht er, sondern sein Bronski-Beat-Nachfolger John Foster. :-)
So gesehen ja, aber wenn einem die BESTEN Singles der Bands Bronski Beat und Communards versprochen werden...  So meinte ich das
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Gerade läuft mir eine interessante Cover-Version über den Weg.
"Rockin' the Rhine" ist eine Live-Aufzeichnung eines Konzerts von Grateful Dead (Düsseldorf 1972), darauf zu finden eine schöne Version von "Not fade away". Das ist ein oft gecovertes Stück, wer das original gespielt hat, weiss ich nicht. Es war m. W. auf dem Stones-Debut drauf. Auch Dylan hat es live ab und an gebracht.
Die lockere, filigrane und trotzdem treibende Spielweise der Dead passt gut zu diesem Stück und gibt ihm ein ganz anderes Flair als gewohnt.
Michael(F)
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Das Original aus dem Jahr 1957 ist von den Crickets mit Buddy Holly als Sänger.
Gruß, Enno
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Buddy Holly hätte einen eigenen thread verdient. Mangels Kompetenz kann ich ihn nicht schreiben, aber vielleicht tut das mal jemand anders. Hat Holly Songs selber geschrieben oder war er, wie Presley, mehr ein Interpret.
Dann noch eine OT-Frage:
Irgendwo auf einer Cassette hatte ich einen Song, der wohl "Everyday" heissen muss, zumindest kommt dieses Wort oft oft. Er ist in ein paar Holly-Tracks eingebettet, müsste also von diesem kommen, ist aber so ganz anders als die bekannten Holly-Titel. Nicht Peggy-Sue-mäßig sondern mehr eine melancholische Klavier-Ballade. Kennt jemand so ein Stück von Buddy Holly?
Michael(F)
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Zitat:Michael Franz postete
Hat Holly Songs selber geschrieben oder war er, wie Presley, mehr ein Interpret.
Als hätte der Autor des Wikipedia-Artikels über Buddy Holly Deine Frage geahnt: "Buddy Holly schrieb fast alle seine Stücke selbst." :-)
http://de.wikipedia.org/wiki/Buddy_Holly
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Zitat:timo postete
(...) Als hätte der Autor des Wikipedia-Artikels über Buddy Holly Deine Frage geahnt: "Buddy Holly schrieb fast alle seine Stücke selbst." :-)
Respekt. Vielleicht schaffe ich ja über Buddy Holly den Einstieg in den Rock 'n Roll, der mir über Elvis nicht so recht gelingen will.
Michael(F)
Ich finde Cover-Versionen eigentlich nur interessant, wenn sie dem Originalstück neue Aspekte abgewinnen oder es aus einem anderen Blickwinkel beleuchten. Meine Favoriten sind da eindeutig die Residents. Was die z.B. aus Songs von Elvis oder Hank Williams machen, ist fast schon metamusikalisch zu nennen. In den 60er Jahren hat Vanilla Fudge m.E. ein paar tolle Cover-Versionen veröffentlicht. Die erste LP von denen enthält ausschließlich Fremdmaterial. Den Songs wird aber zum Teil ein völlig anderer Charakter verliehen, ohne ihre Substanz zu gefährden.
Gruß,
Markus
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Grundsätzlich teile ich die Meinung von Markus, aber es gibt auch Ausnahmen, wo erst die Cover-Version den grossen Erfolg hatte., weil sie vom Arrangement oder in der Interpretation einfach besser ist.
Bob Dylan hat wirklich gute Songs geschrieben, aber ein gottbegnadeter Sänger ist er noch nie gewesen. So ist es zu erklären, dass viele Titel von ihm mit anderen Interpreten erfolgreicher waren. Als Beispiel mag hier der Titel "IT'S ALL OVER NOW, BABY BLUE" gelten, der z.B. von den "Them" mit Van Morrison oder Graham Bonnet sehr gut gemacht ist, während das Original wirklich keine Offenbarung ist...
Gruß, Enno
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Eine Cover-Version ohne eigene, neue Facetten ist langweilg. Im Idealfall schafft der Interpret ein neues Werk auf gleicher Basis.
Ennos Einschätzung bez. Dylan stimme ich zu, sofern es sich um den "early Dylan" handelt. Diese Strenge im folkpuristischem Vortrag - das ist nicht mein Ding. Da kann auch die Mächtigkeit der Songs nichts mehr retten, und ich finde es überhaupt nicht schlimm das weniger begabte (Peter, Paul & Mary), manchmal begabte (Joan Baez) und überwiegend hochbegabte (Byrds) die Songs für mich konsumierbar machten. An mir wäre sonst ein Dylan-Fan verloren gegangen.
Erst nach der Abnabelung von der Folk-Szene fand Dylan zu lockerer Interpretation, und ich begann ihn als Interpreten zu schätzen. Heute ist die Stimme kaputter denn je, der Vortrag schludriger denn je, ganze Verse werden nuschelnderweise zu 2 Silben komprimiert,(DDC - Dylan'sche Datencompression), trotzdem gibt es in seinen Konzerten immer noch diese Magic Moments, die ich dort öfter finde als woanders. Der beste Coverinterpret seiner Songs ist er selber. Ich stimme nicht zu, wenn behauptet wird, er erfinde seine Songs jeden Tag neu - das ist einfach dummes Journalistengeschwätz. Es ist vielmehr ein langsamer, kontinuierlicher Prozess der Veränderung, den seine Songs durchlaufen. Durchaus mit Überraschungen. "Man of constant sorrow" findet sich als Folk-Song auf seinem Debutalbum und erschien nach langer Bühnenabstinenz als Hard-Rock-Kracher auf seiner Europatournee.
Ebenfalls begabter Coverinterpret eigener Songs ist Ryan Adams, wenn er es denn einmal schafft, eine Tournee zu spielen, ohne in einen Haufen Schnee zu fallen oder von der Bühne, was im einen Falle ie schlimme Erkältung zur Folge hatte, im anderen Falle ein gebrochenes Handgelenk. Was als krachender Rocker seiner country-lastigen Rock 'n Punk Band auf den Leib geschrieben wurde, funktioniert bei ihm auch in einer Besetzung aus Cello, Violine und Klavier durchaus überzeugend. Dafür nimmt man 3 Stunden Verspätung bei ansonsten sehr unsicherem Konzertverlauf gerne in Kauf  Bob war zeitenweise auch nicht viel besser, was Disziplin anbelangt. In musikalischer Hinsicht schon.
Michael(F)
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Hallo,
"Drum singe,wem Gesang gegeben..."
Es ist, wie oft im Leben, ungerecht: die Gaben sind ungleich verteilt.
Der eine kann nicht komponieren und nicht singen. Und tut´s trotzdem.
Andere können singen und wiederum andere Lieder schreiben, aber meistens tun alle das, was sie weniger gut können.
Ein guter Liederschreiber ist nicht unbedingt ein guter Sänger.
Und warum soll jemand der gut singen, aber keine Lieder schreiben kann, nicht singen, was das Zeug hält??
Viele gute Sänger haben ihr Leben lang "nur gecovert".
Als Beispiele, bei welchen Liedern ich das Cover für besser halte, als die Version des Komponisten:
"Natural Woman" von Aretha Franklin, Orginal von Carole King
"Respect", ebenfalls von Aretha Franklin, Orginal von Otis Redding( obwohl das auch nicht schecht ist).
Und "All Along The Watchtower" finde ich von Jimi Hendrix auch besser...
(übrigens auch Neil Young, der bei seiner Version einen Button mit einem Jimi Hendrix-Bild auf dem Revers trägt..)
Umgekehrt halte ich die Gebrüder Gibb, die sich mit ihrem Disco-Kastraten-Gesängen etwas in Abseits befördert hatten, zu den unterschätzten Komponisten: ich denke, das, was sie z.B. für Diana Ross komponiert haben, hätten sie selber gar nicht besser machen können.
Und wenn ich ihr "Islands In The Stream"(heißt das so?), vorgetragen von irgenwelchen country-fuzzies, im Autoradio höre, dann drehe ich das Radio lauter.
Und im Jazz hielte ich die Diskussion, ob nur der Komponist der beste Interpret sein kann, für lächerlich.
Ganz abgesehen davon, daß keiner weiß, wie Mozart oder sonst ein "klassischer" Komponist gesungen hätte, wenn er denn hätte. Hat irgendeiner dieser Leute überhaupt eine ausgebildete Stimme gehabt???
Viele Grüße
Frank
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Zitat:firstthird postete
Umgekehrt halte ich die Gebrüder Gibb, die sich mit ihrem Disco-Kastraten-Gesängen etwas in Abseits befördert hatten, zu den unterschätzten Komponisten: ich denke, das, was sie z.B. für Diana Ross komponiert haben, hätten sie selber gar nicht besser machen können.
... oder "Heartbreaker" von Dionne Warwick! Großartiges Lied! Haben die Gibbs das eigentlich irgendwann mal selbst gesungen?
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Zitat:Michael Franz postete
Ennos Einschätzung bez. Dylan stimme ich zu, sofern es sich um den "early Dylan" handelt. Diese Strenge im folkpuristischem Vortrag - das ist nicht mein Ding. Da kann auch die Mächtigkeit der Songs nichts mehr retten.
Wo hört der "early Dylan" denn für Dich auf?
Es gibt diverse Coverversionen von "Don't Think Twice It's Allright", von denen meiner Meinung nach keine an das Original heranreicht.
Ich finde viele seiner Alben aus den 60ern, besonders "Highway 61 Revisited" und "Nashville Skyline" hervorragend.
Es sind halt verschiedene Stilrichtungen die entstehen, wenn man so lange im Business ist.
Bob Dylan gehört zu den wenigen "alten" Künstlern deren aktuellen Werke auch noch Professionalität ausstrahlen.
Das beweist besonders "Time Out Of Mind" aus dem Jahre 1998
Das einzige Dylan Album, mit dem ich Schwierigkeiten habe ist "Selfportrait" aus dem Jahre 1970.
In den 70ern ist mein Favorit "Blood On The Tracks", in den 80ern "Infidels".
Zum Thema "sich selbst covern" muß ich hier das 1999 produzierte Album "Voices Of Other Times" von Brian Auger's Oblivion Express ansprechen.
Es enthält brilliante Neuaufnahmen der Klassiker "Voices Of Other Times" aus dem 1973er Album "Closer To It" sowie "Indian Rope Man" aus dem 1969er Album "Streetnoise" mit Julie Driscoll.
Gruß
Michael K.
Gruß
Michael
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=> donzerge
Den early-Dylan lasse ich unmittelbar nach seinem 3. Album verenden, also ab da, wo er der Folk-Szene den Rücken kehrte. Dabei will ich über diese Zeit kein negatives Pauschalurteil abgeben. Zu unterscheiden ist zwischen den damals recht beliebten Topic-Songs und den intimeren, persönlichen Liedern, zu denen ich "Twice" zähle. Es ist auch zu unterscheiden zwischen Platte und Liveauftritt.
Ein in der damaligen Zeit von Dylan live dargebotener Topic-Song erinnert mich immer ein bisschen an Pete Seeger, den pflichtbewussten Beamten der Protestsongbewegung. Ähnlich wie bei Biermann frage ich mich hier: Zuwas die Gitarre, zuwas der Gesang. Wieso verfassen die nicht einfach Flugblätter
H61 finde ich great. BOTT und TOOF ebenso, wobei ich letzterem den Vorzug gebe. Eines meiner Alben für die Insel. "Oh Mercy" mag ich sehr, "Skyline" ebenso und ich habe auch keine Probleme mehr mit Selfportrait. Hier höre ich den Fan Dylan, der die Lieder singt, die ihm wichtig sind. Ab diesem Album entdeckte ich den Interpreten Dylan.
Auf den letzen Live-Aufnahmen finden sich immer wieder hinreissende Covers, sei es von Folk-Songs aber auch z. B. von Neil Young und Warron Zevon.
"Watchtower" finde ich von Hendrix am besten, aber ich finde es spannend zu beobachten, wie Bob sich live alle Mühe gibt, diese Version wenigstens ansatzweise zu erreichen.
Michael(F)
Zitat:Markus Berzborn postete
Ich finde Cover-Versionen eigentlich nur interessant, wenn sie dem Originalstück neue Aspekte abgewinnen oder es aus einem anderen Blickwinkel beleuchten.
Paint it Black (Rolling Stones) von Diane Izzo ist so ein Beispiel.
Andererseits finde ich es auch wieder intressant wie sich bestimmte Musik-Stücke entwickeln. Insbesondere im Blues oder Jazz, wenn ein Künstler sie nach Jahren neu oder Live einspielt, als Beispiel Eric Clapton, Santana, Fleetwood Mac oder sogar Bruce Springsteen. Auch Axel Manrico Heilheckers Entwicklung sei an dieser Stelle genannt.
Auch wenn High-Ender es angesichts ihres gepflegten Geräteparks nicht unbedingt gerne hören Live finde ich immer wieder gut. Gerade im Bereich Jazz gibt's intressante intensive Erlebnisse, wo eine Konserve nie mithalten kann. Aber diese Meinung behalte ich für mich, damit die Konzerte nicht so überfüllt sind und nicht jeder mir alles nachmacht.
Zitat:Markus Berzborn postete
Meine Favoriten sind da eindeutig die Residents. Was die z.B. aus Songs von Elvis oder Hank Williams machen, ist fast schon metamusikalisch zu nennen.
Intressant finde ich die Residents nur in Kombination mit ihrer Bühnenshow und LIVE, oder auf Video/DVD, erst dann bekommt das eine unwiederbringliche wirkliche Intensität, ähnlich den Konzerten der Einstürzenden Neubauten Mitte und Ende der 80er. Auch Konzerte von "Dr Phibes and the house of wax equations" und Konzerte Anfang der haben den Boden bereitet auf dem das heutige "Pink Floyd Retro Revival" schwimmt.
Pop-Cover von irgendwelchen Teenie-Schnepfen, Frank Farian oder sonstigen Marketing-Blingängern schaffen es meist nicht mein Intresse zu wecken.
Für den Rest gibt eine spezille Suchmaschine. Den Rest erledigt Amazon Preview, die Suche in legalen Live-Bootlegs auf Newsgroups und etwas Filesharing um sich das ganze anzuhören und dann zu entscheiden, ob sich diese Werke lohnen.
Zitat:Lego postete
Intressant finde ich die Residents nur in Kombination mit ihrer Bühnenshow LIVE, oder auf Video/DVD, erst dann hat bekommt das eine wirkliche unwiederbringliche Intensität, ähnlich den Konzerten der Einstürzenden Neubauten Mitte und Ende der 80er.
Klar nutze ich jede Möglichkeit, die Residents live zu sehen, aber auch von Platte höre ich sie mir gerne an.
Die Konzerte der Neubauten sind auch heute noch sehr beeindruckend. Habe ich noch letztes Jahr hautnah mitbekommen, da habe ich bei denen als Vorgruppe gespielt.
Gruß,
Markus
... ich habe übrigens noch vergessen, daß ich auch Punk-Covers großer Hits gut finde. Auch wenn sich nur noch Kinder reicher Eltern ein Leben als Punk leisten können, dank Dosenpfand. In den späten 80er hab ich die Dinger zuhauf auf MC gesammelt, in den späten 90ern dank Filesharing viel gehört was irre viel Spaß gemacht hat.
[Edith]
Weiterhin finde die Serien an Cover-Versionen die in den letzten Jahren von Blue Note auf veröffentlicht werden ziemlich gut, auch Cover Versionen von den Temptations die im typischen Psychodelic Soul daherkommen grandios.
Auch wenn Neueinspielungen von früheren Werken bekannter Künstler als "Selbstzitate" und "Wiederaufgewärmtes" verpönt sind, so finden sich manche Perlen darunter.
Gutes Beispiel: Kraftwerk (2005) Minimum Maximum
Wirklich schlimme Cover-Versionen waren die üblichen Sampler die durch die TV-Werbung vertrieben wurden, meist mit dem London Symphonic Orchestra.
Wirklich nur merkwürdig sind die manche Werke von Klaus Wunderlich oder James Last.
Zitat:Lego postete
Gutes Beispiel: Kraftwerk (2005) Minimum Maximum
Ja, wirklich tolles Album. Aber es handelt sich ja auch um Live-Mitschnitte. Wäre doch uninteressant, wenn die absolut identisch mit den Studio-Versionen wären.
Gruß,
Markus
Eine weitere Entdeckung:
Gepflegtes vom Bear Familiy Records-Label
Various Artists: Pop in Germany, Vol. 6
Zitat:Tracklist:
Pipelines: Cadillac (Renegades: Cadillac)
Jasmin Bonnin: Angie (Rolling Stones: Angie)
Crazy Girls: Lass dir Zeit (Ventures: Walk Don’t Run)
Rainer May: Geh und fang den Wind (Donovan: Catch The Wind)
Tony: Dynamite Woman (Sir Douglas Quintet: Dynamite Woman)
Daliah Lavi: Schön ist der Morgen (Cat Stevens: Morning Has Broken)
Hans Blum: Es begann (Hollies: I'm Alive)
Bernd Spier: Fahr mit mir um die Welt (Creedence Clearwater Revival: Up Around The Bend)
Heidi BrÜhl: Der Schlüssel dafür (Melanie: Brand New Key)
Hans JÖrg Hack: Wenn ich mal alt bin (Beatles: When I'm Sixty-Four)
Hans Hass jr.: American Pie, Part. I & II (Don McLean: American Pie)
Bernd ClÜver: Der Raum des Schweigens (Simon & Garfunkel: The Sounds Of Silence)
Mak Les Soeurs: Wohin die Liebe fällt (David & Jonathan: Lovers Of The World Unite)
Wolfgang Frey: Sha La La (Manfred Mann: Sha La La)
Das Fenster: Der Traum (Bob Dylan: Bob Dylan's Dream)
Gitte: Und der Himmel weint (We Five / Crispian St. Peters: You Were On My Mind)
Andy Cotten: Das Feuer deiner Liebe (Dave Clark Five: Glad All Over)
Uschi Glas: Wenn dein Herz brennt (Edison Lighthouse: Love Grows)
Peter Beil: Weitergehn (Dave Berry: The Cryin' Game)
Barbara Stromberger: Glaubst du (Neil Young: After The Goldrush)
Tonics: Ein Mädchen in der Stadt (Gene Pitney: That Girl Belongs To Yesterday)
Hartmut, Knut & Sigrun Kiesewetter: Roter Mohn, rote Rosen (Trini Lopez: Lemon Trio)
The Bonnies: Ich bin dein Fan (Beatles: I Call Your Name)
Jutta Weinhold: Feuer und Eis (Suzi Quatro: 48 Crash)
Vicky Leandros: Er hat mir geschrieben (Box Tops: The Letter)
Mittlerweile habe ich auch Stones-Cover dort wiederentdeckt.
Karel Gott - Schwarz und Rot (Stones - Paint It Black)
Dorados - Keine Klasse (Stones - Satisfaction)
Frankie Farian & Die Schatten - Ein Herz Aus Stein (Stones - Heart of Stone)
(aus Frankie Farian wurde dann wohl später Frank Farian  )
Kurios:
Lisa Bauer (Lisa Fitz) - Song Vom Hilfsarbeiter (Dusty Springfield - Son of the Preacherman)
Bill Ramsey - Der Wind Ruft Mary (Jimi Hendrix - Wind cries Mary)
Gut gefallen haben mir früher auch Cover-Versionen von CCR und Elvis, besser jedenfalls als die Originale, weil die kommen doch leider recht "Rumpelrock"-mäßig.
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Zitat:Lego postete
Kurios:
Lisa Bauer (Lisa Fitz) - Song Vom Hilfsarbeiter (Dusty Springfield - Son of the Preacherman)
Bill Ramsey - Der Wind Ruft Mary (Jimi Hendrix - Wind cries Mary)
In die Reihe der seltsamen Cover reiht sich nahtlos ein: "Der Hund von Baskerville" von Cindy & Bert, im Original: "Paranoid" von Black Sabbath. :-) (Hiernach könnte sich übrigens die Suche bei einem bekannten Online-Videoportal lohnen.)
Mir sind aber auch noch ein paar sehr gute Coverversionen eingefallen:
- "A New England", Cover von Kirsty MacColl (1984), Original von Billy Bragg (1983).
- "Days", Cover ebenfalls von Kirsty MacColl (1989), Original von den Kinks (1968).
- "Itchycoo Park", Cover von M People (1995), Original von den Small Faces (1967).
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Ein paar meiner Lieblingscovers:
- The Devil Went Down To Georgia, Cover von den Levellers, das Original war ein Country-Song
- Shoreline, Cover von Anna Ternheim, Original von Broder Daniel
- Whole Lotta Love, Cover von CCS, Original von Led Zeppelin
- It's Oh So Quiet, Cover von Björk, kennt jemand das Original?
- Vieles, was Tori Amos bei ihren frühen Auftritten so losgelassen hat
- I'm On Fire, Cover von Heather Nova, Original von Bruce Springsteen
- Das, was Apocalyptica mit Metallica machte, allein schon der Frechheit wegen.
- She's A Mystery To Me, "Cover" von U2, geschrieben von U2, aber eigentlich für Roy Orbison.
Lustig ist auch immer wieder, wieviele Lieder anderer Leute Bono während der Aufführungen des eingenen "Bad" zum Besten gibt.
Viele Grüße,
Martin.
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Patti Smith hat mit "Twelve" eine ganze CD voller guter Cover-Versionen abgeliefert. Erstaunliche Bandbreite im musikalischen Geschmack der Frau!
Michael(F)
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Ich habe auch zwei Damen mit Cover- Versionen anzubieten:
Joan Osborne: How sweet it is
Francoise Hardy: Claire-Obscure
... und zwei Deutschsinger:
Klaus Hoffmann singt Brel
(Wolfgang) Ambros singt Waits.
Gruß
Heinz
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Zitat:Kirunavaara postete
- It's Oh So Quiet, Cover von Björk, kennt jemand das Original?
Kennen nicht, aber es stammt wohl von Betty Hutton und hieß bei ihr "Blow A Fuse".
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Moin, moin,
wer sich für Cover-Versionen interessiert, der sollte einen Blick auf das neue Album der Erdmöbel "No.1 Hits" werfen.
Eine ganze Scheibe mit Cover-Versionen zwischen Genie und Wahnsinn. Soll heißen: Zwischen 'mehr als flüssig' und 'richtig witzig'.
Was zu lesen gibt's hier:
http://www.erdmoebel.de/presse.html
Tschüß, Matthias
Stapelbüttel von einem ganzen Haufen Quatsch
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Heute lief ein Cover von Alphavilles "Forever Young" von einer Band namens Youth Group (nie gehört). Ganz nette Gitarrenpop-Version, nur warum denke ich dabei ständig an With Or Without You?
Reinhören?
http://profile.myspace.com/index.cfm?fus...D=13907193
Viele Grüße,
Martin.
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Zitat:Kirunavaara postete
Heute lief ein Cover von Alphavilles "Forever Young" von einer Band namens Youth Group (nie gehört).
"Forever Young" gab's von Axel Rudi Pell auch mal als Metal-Ballade. Gefällt mir aber persönlich nicht so toll.
Gelungene Alphaville-Coverversionen sind m.E. sowieso Mangelware. Obige gehört zweifelsohne noch zu den besseren.
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