Zeitumstellung
#1
Es ist ja mal wieder so weit... heute Nacht wurden die Uhren wieder eine Stunde vorgesstellt...

Ich finds gut und hoffe das bleibt noch möglichst lange so. Wenn man die "große" Umfrage, Diskussionen im Netz und auch die mediale Berichterstattung verfolgt hat, ist ja wohl (zumindest in Deutschland) die große Mehrheit für die Abschaffung.
Jedem seine Meinung... dass aber die Zeitumstellung fast ausnahmslos mit unsinnigen Argumenten sehr einseitig als unnartürlich oder gar gesundheitsschädlich dargestellt wird finde ich schon ziemlich abenteuerlich.

Wie siehts bei euch aus... Zeitumstellung ja/nein und wenn nein ganzjährig Sommer oder Winterzeit (früher Normalzeit)?
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#2
Also ich finds soweit gut mit der Umstellung. Im dunkeln auf Arbeit ist kacke und im Sommer ne Stunde eher finster auch. Für mein Befinden könnte man, sofern es früh hell genug wäre die Zeitumstellung auch auf 90 Minuten oder gar 2 Stunden ausdehnen.
Gruß
Lorenz
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#3
(28.03.2021, 20:50)2245 schrieb: Wie siehts bei euch aus... Zeitumstellung ja/nein und wenn nein ganzjährig Sommer oder Winterzeit (früher Normalzeit)?

Auch wenn ich eigentlich 80er-Jahre-Nostalgiker bin, bin ich ganz definitiv für die Abschaffung der Zeitumstellung. Die Umstellungstage im Frühjahr wie den heutigen finde ich durch die fehlende Stunde immer ziemlich unangenehm. Zudem sehe ich auch keine nachvollziehbaren Gründe für die Beibehaltung. Das ehemalige Argument des Energiesparens hat, wie ja oft belegt wurde, heute kein Gewicht mehr. Und daß der Mensch durch die Umstellung mehr Zeit bei Tageslicht draußen verbringt, ist ja eh nur für kurze Zeit im Frühjahr relevant. Im Sommer sind die Tage so lang, daß es auf die Stunde nicht ankommt.

Ob permanente Sommer- oder Winterzeit ist mir egal.
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#4
Ich mag die Sommerzeit
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#5
Warum nur im Frühjahr? ... auch im August, September, Oktober würde ich ungern auf die extra Stunde verzichten.
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#6
abschaffen, ich laufe danach immer 2 - 3 wochen rum wie falschgeld
Das wahre Verbrechen verübt die volkstümliche Musik am Gehörgang der Menschheit.
( Benno Berghammer )
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#7
An der Uhr herumzudrehen ist überflüssig.
Wenn jemand eine Stunde früher aufstehen möchte, kann er das auch ohne Zeitumstellung tun.
Daher: Abschaffen und zur ganzjährigen Normalzeit zurückkehren.
Viele Grüße
Jörg
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#8
(28.03.2021, 21:35)Baruse schrieb: Wenn jemand eine Stunde früher aufstehen möchte, kann er das auch ohne Zeitumstellung tun.

Tja... stimmt zwar grundsätzlich, aber der ganze Tagesablauf ist ja doch mehr oder weniger stark uhrzeitgebunden, insofern wäre das schon etwas anderes. Vielleicht wird so eine "individuelle Sommerzeit" irgendwann funktionieren, wenn Arbeitszeiten zumindest im gewissen Rahmen flexibilisiert sind und das lineare Fernsehen endgültig abgeschafft ist. Im Moment würde ich das nicht hinbekommen (zumal ich meinen Tag sowieso lieber später anfange, wenn ich kann).
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#9
Ich mag die Sommerzeit. Der "verlängerte" Taglichtmodus gefällt mir. Man kann abends viel mehr machen. Ich würde sie vermissen, wenn sie tatsächlich abgeschafft wird Sad
Olaf, der eher passiv seit Jahren hier mitliest und sich an den fachlichen Beiträgen über Tonbandgeräte erfreut
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#10
ich bin schon immer eine "Eule" gewesen - als ich noch keine Kinder hatte, habe ich immer zwischen zehn und elf Uhr mit der Arbeit angefangen, und konnte dann bis mitten in die Nacht durchhalten.

Seit ich die Kinder jeden Tag morgens um acht Uhr in die Schule bringen muss, bin ich den ganzen Tag bräsig und schaffe nur die Hälfte. Und wenn man dann im Sommer die Zeit noch ne Stunde zurückdreht, wird es nicht besser - abgesehen davon, dass die Umgewöhnung zweimal im Jahr totaler Schwachsinn ist.

Eigentlich ist das Gehampel um die Sommerzeit ein typisches Beispiel für die Politik der EU. Die Umfrage vor ein paar Jahren hat eindeutig ergeben, dass die Mehrheit der EU-Bürger gegen eine Umstellung ist. Und seitdem wird an dem Thema rumgehampelt. Wenn eine so banale Sache wie die Zeitumstellung schon so ein Problem für die EU ist, dann braucht man sich über die Corona Politik nicht mehr zu wundern.

Gruß Frank
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#11
Zitat:An der Uhr herumzudrehen ist überflüssig.


Warum? Die Menschheit ist wohl eigentlich immer schon im Sommer füher aufgestanden als im Winter nur in den letzten Jahrhunderten hat sich das geändert.
Die Zeitumstellung ist doch eher ein Schritt in Richtung natürlicher Schlaf/Wachrythmus.


Zitat:Wenn jemand eine Stunde früher aufstehen möchte, kann er das auch ohne Zeitumstellung tun.


Wie Timo schon angemerkt hat bringt das nicht viel , da die "Startzeiten" für die alltägliche Pflichten in der Regel fremdbestimmt sind.
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#12
ich brauch diese sinnlose umstellerei auch nicht.
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#13
Wenn ich mir die Antworten hier so durchlese , habe ich den Eindruck das Kinder bei der Zeitumstellung ganz vergessen werden. Ich finde es für kleine Kinder , die morgends zur Kita gebracht werden eine Zumutung eine Stunde früher aufzustehen.
Aber Hauptsache unsere Spaßgesellschafft hat es abends länger hell.?
Für mich wäre es der absolute Irrsinn nach der Abschaffung ständig die Sommerzeit zu behalten. Dann würde es Anfang Januar um 9.30Uhr hell.
Ich hoffe das wir bald ständig unsere Normalzeit haben die unserem Bioryhtmus entspricht.
Eulen und Lerchen hat es immer gegeben.
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#14
Zitat:...dass die Umgewöhnung zweimal im Jahr totaler Schwachsinn ist.

Ich denke mal für viele Leute ist das ja gar keine Umgewöhnung, ganz im Gegenteil.  Dass man im Sommer eher aufsteht als im Winter ist doch ganz natürlich.


Zitat:Die Umfrage vor ein paar Jahren hat eindeutig ergeben, dass die Mehrheit der EU-Bürger gegen eine Umstellung ist.
Erstens kam die Umfrage klar im Fahrwasser der Sommerzeitgegner, die sich in folge dessen überproportional beteiligt haben. Zweitens kann von einer Mehrheit der EU Bürger ja überhaupt nicht die Rede sein. Ja die Mehrheit der 4.6 Millionen die mitgemacht haben, war gegen die Umstellung... Aber wir haben in der EU 450 Milliionen Einwohner, nur 1% der EU Bürger hat seine Meinung kundgetan. Und von den 4.6 Millionen waren knapp 3,5 Millionen aus Deutschland.


Ich bin selbst Eule...

Zitat:Seit ich die Kinder jeden Tag morgens um acht Uhr in die Schule bringen muss, bin ich den ganzen Tag bräsig und schaffe nur die Hälfte.
Dann würde ich nicht auf Abschaffung gemäß Umfrage hoffen,  sonst stehts du ja das ganze Jahr ne Stunde früher auf.  Die große Mehrheit der paar Leute, die sich an der Umfrage beteiligt haben, hat sich ja für ganzjährige Sommerzeit ausgesprochen
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#15
(28.03.2021, 22:53)Werner 55 schrieb: Wenn ich mir die Antworten hier so durchlese , habe ich den Eindruck das Kinder bei der Zeitumstellung ganz vergessen werden.

Mir war die Zeitumstellung als Kind egal. Wenn sie damals abgeschafft worden wäre, hätte ich wahrscheinlich sogar das Ritual vermisst, zwei mal im Jahr durch's Haus zu laufen und alle Uhren umzustellen (heute geht das ja in den meisten Fällen automatisch). Wink

Inzwischen kann ich das bestätigen, was Mario (Reginald Bull) oben schreibt: Ich empfinde vor allem die fehlende Stunde im Frühjahr zunehmend als Belastung. Und ich gehöre mit Ende 40 noch zu den Jungspunden hier im Forum, das wird sicher noch zunehmen.
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#16
(28.03.2021, 22:53)Werner 55 schrieb: Wenn ich mir die Antworten hier so durchlese , habe ich den Eindruck das Kinder bei der Zeitumstellung ganz vergessen werden. Ich finde es für kleine Kinder , die morgends zur Kita gebracht werden eine Zumutung eine Stunde früher aufzustehen.
Aber Hauptsache unsere Spaßgesellschafft hat es abends länger hell.?
Für mich wäre es der absolute Irrsinn nach der Abschaffung ständig die Sommerzeit zu behalten. Dann würde es Anfang Januar um 9.30Uhr hell.
Ich hoffe das wir bald ständig unsere Normalzeit haben die unserem Bioryhtmus entspricht.
Eulen und Lerchen hat es immer gegeben.

Genau so ist es - da wird nur noch von "abends eine Stunde länger hell" palavert.
Schwachsinn hoch 3
Ich kenne kein Kind, bzw. Teenager, welcher frühmorgens freiwillig eine Stunde früher aufsteht.
Weiterhin gibt es genug Studien, daß der Schulbeginn um 8 Uhr (Normalzeit) für die Kids schon purer Stress ist und den Leistungen nicht gerade förderlich.
In der schwachsinnigen Sommerzeit ist es dann schon 7 Uhr, d.h. für nicht wenige Kids, daß sie bereits um 5:30 austehen müssen.
Dann gibt's tatsächlich noch solche Hampel, die die falsche Zeit das ganze Jahr über fordern.
Nein da fällt mir wirklich nix mehr dazu ein...
Viele Grüße
Jörg
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#17
Aber ob es im Januar erst 8:30 Uhr oder 9:30 Uhr hell wird ist quasi egal, da der entscheidende Teil (im dunkeln aufstehen müssen und Arbeitsweg im dunkeln) da schon passiert ist. Aber Prinzipiell bin ich auch für die Beibehaltung der Zeitumstellung.
Gruß
Lorenz
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#18
(28.03.2021, 21:35)Baruse schrieb: An der Uhr herumzudrehen ist überflüssig.
Wenn jemand eine Stunde früher aufstehen möchte, kann er das auch ohne Zeitumstellung tun.
Daher: Abschaffen und zur ganzjährigen Normalzeit zurückkehren.

So isses!!!

Grüße
Erhard
Hinfallen ist kein Fehler - wohl aber das Liegenbleiben (Th. Heuss)
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#19
Zitat:Ich empfinde vor allem die fehlende Stunde im Frühjahr zunehmend als Belastung.

Wenn man mit Leuten explizit im Kontext mit der Zeitumstellung spricht, wird das tatsächlich in der Mehrheit so geäußert.
Spricht ohne dass die Zeitumstellung ein Thema ist, mit Arbeitskollegen oder Bekannten übers Aufstehen, berichten meiner Erfahrung nach nach 9 von 10 Leute, dass das Aufstehen im Sommer viel leichter fällt und auch, dass wenn man frei hat viel früher aufsteht als im Winter....
Zitat:Und ich gehöre mit Ende 40 noch zu den Jungspunden hier im Forum, das wird sicher noch zunehmen.
Das wäre aber absolut untypisch, der nächtliche Schlafbedarf lässt ja mit dem Alter nach und man wird unfreiwillig immer früher wach. (Stichwort senile Bettflucht)
Ich bin im gleichen Alter wie du und bin mittlerweile mit 7 Stunden völlig ausgeschlafen, im Alter von etwa 16-25 war das Aufstehen mit weniger als 9-10 Stunden Schlaf der reinste Horror.
Ich bin auch ne Eule, wenn ich mal 1-2 Wochen frei habe, bin ich schnell bei 2-3 Uhr fürs Schlafengehen. Im Winter kann ich dann entsprechend auch bis 11-12 Uhr schlafen.
Im Sommer bin ich auch wenn ich um 3 Uhr nachts schlafen gehe, um 9 Uhr wach.
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#20
(28.03.2021, 22:53)Werner 55 schrieb: Wenn ich mir die Antworten hier so durchlese , habe ich den Eindruck das Kinder bei der Zeitumstellung ganz vergessen werden.

Warum? Es gibt auch unbestreibar positive Effekte der Zeitumstellung für Kinder.

Zitat:Aber Hauptsache unsere Spaßgesellschafft hat es abends länger hell.?
Zitat:Genau so ist es - da wird nur noch von "abends eine Stunde länger hell" palavert. Schwachsinn hoch 3
Zitat:in der schwachsinnigen Sommerzeit ist es dann schon 7 Uhr
Zitat:Dann gibt's tatsächlich noch solche Hampel, die die falsche Zeit das ganze Jahr über fordern.


Alter Schwede... ich kann ja nachvollziehen wenn man es einfach so haben will wie man's haben will...oder für richtig hält, aber muss man direkt alle die anderer Meinung sind als egoistische Idioten bezeichnen?
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#21
Bin gegen die Zeitumstellung, von Anfang an.
Das ist ein unnötiger Aufwand.

Gruß Dietmar
Fostex R8; REVOX B77; Uher 4200 Report IC, Uher 4000 L, Tesla B115; Tesla B90; Tesla B56; Tesla Start; Technics RS AZ7;
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#22
(28.03.2021, 23:14)Baruse schrieb: Weiterhin gibt es genug Studien, daß der Schulbeginn um 8 Uhr (Normalzeit) für die Kids schon purer Stress ist und den Leistungen nicht gerade förderlich.
In der schwachsinnigen Sommerzeit ist es dann schon 7 Uhr, d.h. für nicht wenige Kids, daß sie bereits um 5:30 austehen müssen.

Das liegt wohl zu einem guten Teil daran, daß manche Eltern es heute nicht mehr fertig bringen, Kinder bei Zeiten ins Bett zu stecken :-) Mir hat es als Kind überhaupt nichts ausgemacht, so früh in die Schule zu gehen. Ok, in der Jugend und im Studium war mir Schul-/Vorlesungsbeginn zu einstelligen Uhrzeiten ein Graus, unabhängig von Sommer- oder Winterzeit. Auch jetzt nutze ich eher das hintere Ende der Gleitzeit, war halt schon immer Eule.

Bei der Abstimmung vor ein paar Jahren habe ich auch für ganzjährig Sommerzeit gestimmt. Nicht, weil ich es für die allein seligmachende Variante halte, alle anderen haben auch ihre Berechtigung. Daß ich damit einer Mehrheit angehöre, damit hätte ich nie gerechnet. Haben die Lerchen und alle anderen, die ganzjährig Normalzeit oder Beibehaltung der Umstellung wünschen, den Weg zur Stimmagbabe nicht gefunden?

Arrangieren könnte ich mich mit allen Regelungen. Mein Beweggrund für ganzjährig Sommerzeit war tatsächlich, daß man gerade hier im hohen Norden wesentlich mehr davon hat, wenn es noch nicht stockdunkel ist, wenn man mit der Arbeit aufhört. Morgens zwischen Aufstehen und Arbeitsbeginn ist es hier ein paar Monate lang ohnehin dunkel, da macht es keinen großen Unterschied, ob die Sonne draußen eine Stunde früher oder später aufgeht, wenn man sowieso schon wieder drinnen sitzt. Auch hier wieder: Das mögen Menschen, die draußen arbeiten oder mit völlig freier Zeiteinteilung, natürlich anders sehen. Nur sollten sie dann halt auch abstimmen.

Viele Grüße,
Martin
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#23
(29.03.2021, 12:07)Kirunavaara schrieb:
(28.03.2021, 23:14)Baruse schrieb: Weiterhin gibt es genug Studien, daß der Schulbeginn um 8 Uhr (Normalzeit) für die Kids schon purer Stress ist und den Leistungen nicht gerade förderlich.
In der schwachsinnigen Sommerzeit ist es dann schon 7 Uhr, d.h. für nicht wenige Kids, daß sie bereits um 5:30 austehen müssen.

Das liegt wohl zu einem guten Teil daran, daß manche Eltern es heute nicht mehr fertig bringen, Kinder bei Zeiten ins Bett zu stecken :-) Mir hat es als Kind überhaupt nichts ausgemacht, so früh in die Schule zu gehen. 

Da wäre erstmal zu definieren, was "bei Zeiten" denn genau bedeuten soll  Wink
Mit der unleidigen Sommerzeit wird es mit "bei Zeiten" ja eh schwierig wenn man seinen Kids beibringen muß, daß sie ins Bett zu gehen haben,
obwohl es draußen noch hell ist.
Bei diesem Thema gibt's vermutlich nur schwarz oder weiß - die eine Partei kann die andere nicht verstehen, daher ist die Frage eigentlich auch nicht wirklich zielführend.
Viele Grüße
Jörg
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#24
Abschaffen, Normalzeit ("Winterzeit") ganzjährig. Zum Glück habe ich gerade frei und kann ausschlafen, ich habe immer wochenlang damit zu tun, noch eine Stunde früher aufstehen zu müssen. Und wer schon einmal im Sommer versucht hat, Kinder ins Bett zu bringen, weiß, daß abends länger hell nicht nur Vorteile hat.

Viele Grüße
Nils
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#25
Ach, "bei Zeiten" ist zum einen höchst individuell, zum anderen auch abhängig von der Tagesform. Und wie oben schon richtig angemerkt wurde, brauchen viele Menschen, große und kleine, im Sommer etwas weniger Schlaf. Da ist es halb so wild, wenn es an den langen Tagen für Kinder öfter mal später wird. Das Aufstehen und um 8 Uhr in der Schule anfangen klappt in den meisten Fällen trotzdem.

Ich kann Euch nur mal empfehlen, sowohl ein paar Wochen Sommer als auch Winter in der Polarregion zu erleben. Das Schlafbedürfnis paßt sich stark der Menge des Tageslichts an. Das wird einem in mitteleuropäischen Breitengraden nur nicht so bewußt, weil die Unterschiede wesentlich geringer sind und sich im durchgetakteten Tagesablauf noch gerade so kompensieren lassen.

Viele Grüße,
Martin
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#26
Dafür habt ihr ja euren Winterschlaf... ;-))

Grüße
Erhard
Hinfallen ist kein Fehler - wohl aber das Liegenbleiben (Th. Heuss)
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#27
(29.03.2021, 14:03)Baruse schrieb: Bei diesem Thema gibt's vermutlich nur schwarz oder weiß - die eine Partei kann die andere nicht verstehen, daher ist die Frage eigentlich auch nicht wirklich zielführend.

Das sehe ich genauso. 
Als "Eule" ist es mir natürlich völlig wumpe ob durch die von mir persönlich favorisierte Zeitumstellung sich die "Lerchen" in ihrem Lebensrhythmus beeinträchtigt sehen.
Umgekehrt würde eine permanente "Normalzeit" meinem Rhythmus entgegenwirken.

Ich habe die Zeitumstellung am Wochende nicht mal bemerkt. Und generell käme ich mit jeder Zeitregelung zurecht aber.....lange helle Sommerabende sind einfach zu geil. Daher PRO Sommer/Winter Zeitumstellung.

Gruß

Tommy
Zur Zeit spielen und spulen bei mir :

Tandberg TD20A SE
Tandberg TD20A Viertelspur
Teac 80-8 mit DX 8
Teac 3440 
Neu dabei : Teac A-6300 ( läuft zur Zeit noch nicht )
Pioneer RT 909 ( z.Zt. in Rep. )
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#28
Ich bin für die ganzjährige Normalzeit. Es steht jedem Arbeitgeber, Schulleiter, Kneiper, Gleitzeitnutzer usw. frei, seine Betriebszeiten an die Lebensbedürfnisse der Menschen anzupassen - da ist auch noch viel Luft nach oben. Und ob genau eine Stude Verschiebung optimal für alle Lebensbedürfnisse ist, ist auch fraglich.
Dafür aber den (eigentlich allgemeingültigen) Zeitmaßstab zu verschieben, widerstrebt mir sehr.

Gruß Ingo.
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#29
Danke, Ingo, das mit dem widerstreben geht mir genau so.
Es war mMn überflüssig, teuer und unwirksam.

Ich bin überrascht, daß es hier viele Befürworter gibt. In meinem Verwandten-Freundes-Kolleg*innenkreis stöhnen alle, wenn im März umgestellt wird.
Mal sehen,  wie lange das EU Bürokratiemonster braucht, um s abzuschaffen.

Permanent Sommerzeit? Da freue ich mich schon, wenn s im Winter zur Mittagspause hell wird. Also ehrlich...

LG
Mike
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#30
Zitat:...da ist auch noch viel Luft nach oben.

Das auf jeden Fall, es fängt ja schon mit der Schule an, dass ein Schulbeginn um 10 Uhr sinvoller ist, ist eigentlich unbestritten. Die KITa und Schulzeiten sind aber fest an die Arbeitszeiten der Erwachsenen gekoppelt auch das könnte man durchaus als egoistisch bezeichnen. Ist aber natürlich gerade im Alter bis etwa 8 jahre schwer zu ändern. Aber auch bei der Arbeitszeit wäre viel mehr Flexibilität möglich als angeboten wird, oder Chefs es für möglich halten.
Das gesamte zivilisierte Leben ist auf Lerchen abgestimmt, schön ist das für die Eulen nicht, die gesamte Karriere von Schule bis Rente erfordert viel mehr Anstrengung.
Zudem ist ja immer noch unter den Frühaufstehern weit verbreitet die Eulen als Leute abzutun, die einfach ein bisschen diziplinlos und nicht Leistungswillig/fähig sind.

Zur Normalzeit, die wird ja oft als Hauptargument benutzt... ala nicht an der Zeit rumpfuschen, oder die Normalzeit ist die natürliche Zeit, ein Abweichen davon ist völliger Blödsinn... hätte nur negative Auswirkungen etc..

Wenn man sich aber nur einmal Deutschland anschaut...  Stadt Kleve am Niederrhein und die Stadt Görlitz, Der natürliche Zeitunterschied (Sonnenauf/untergang) ist ja da schon 44 Minuten. Nun bekommt Deutschland ja nicht eine eigene Zeitzone, unsere Zeit gilt ja von Holland bis Polen... Amsterdam und Warschau liegen schon 1 Stunde 15 Minuten auseinanader. Man sieht schnell eine natürliche Normalzeit ist ein Hirngespinst. Und...
Zitat:Dann gibt's tatsächlich noch solche Hampel, die die falsche Zeit das ganze Jahr über fordern.
dass es keine "falsche" Zeit gibt, wenn um eine Stunde verschoben wird. Bei ganzjährig Sommerzeit hat der Einwohner von Kleve etwa den Sonnenverlauf den der Görlitzer als Normalzeit gewohnt ist. Von Warschau und Amsterdam gar nicht zu reden...

Zitat:Dafür aber den (eigentlich allgemeingültigen) Zeitmaßstab zu verschieben, widerstrebt mir sehr.

Eigentlich ist doch unbestritten, dass der Schlafwachrythmus sich zwischen Sommer und Winter verschiebt, bis auf die paar hundert Jahre jüngster Vergangeheit hat die Menscheit sich Zeit ihres Daseins an der Sonne orientiert und ist im Sommer füher aufgestanden als im Winter. Und sehr viele Menschen tun das ja auch heute noch, im Urlaub, Rente, selbsbestimmte Arbeitszeit etc. keine Die Zeitverschiebung durch die Sommerzeit kommt daher unbestreitbar dem natürlichen Verhalten des Menschen entgegen.  (Für Äquatornahe gilt das natürlich nicht)

https://en.wikipedia.org/wiki/File:Sprin...llBack.png

[Bild: 750px-SpringFwd-FallBack.png]

Es ist doch viel mehr die unnatürliche Gewohnheit des modernen Menschen sich vom natürlichen Licht abgekoppelt zu haben, die dann bei einer plötzlichen Zeitumstellung zu Problemen führen kann.
Helfen kann jedem der sich nach der März Zeitumstellung tageleng gerädert oder wie im falschen Film fühlt, einfach 14 Tage vorher zu beginnen jeden Tag den Wecker um 4 Minuten vorzustellen...
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#31
Ich freue mich auf die Rente in drei Jahren, dann schlafe ich so lange ich will!
Gerhard
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#32
Wir sind ganz schöne Weicheier geworden. Eine Stunde früher ist eine Diskussion wert. Ja - in den Urlaub fliegen mit Time Leck ist kein Problem.
Ich mag die Sommerzeit. Und wenn ich wirklich so empfindlich wäre - dann stehe ich halt eine Woche lang jeden Tag 10 Min. früher auf. Dann habe ich 70 Min geschafft.
Ich merke die Umstellung überhaupt nicht. Könnten auch 2 Std. sein - kein Thema. Und auch meine Kinder und Haustiere haben damit nie ein Problem gehabt. Wir haben vor allem keins daraus gemacht.
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#33
Na, schaffen wir die Uhrzeit doch ganz ab, verabreden uns zum Sonnenaufgang oder so... (Ironie aus)
"Ebay Auktion läuft ab, wenn die Sonne in Frankfurt hinterm Berg versinkt"

Davon ab muß ich mich schon sehr zurückhalten, das Impfverbot mit Astra Zeneca zu bewerten.
ICH WILL GEIMPFT WERDEN!!!
Mit was, ist mir egal! Ich habe meine infizierte Frau betreut, sowas brauche ich niemals wieder.

Sorry, off Topic.

Mike
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#34
Unterschreibe ich sofort: Zeitumstellung abschaffen! (Nur noch MEZ.) Erst lesen, dann dagegen argumentieren.

Gruß, Anselm
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