17.05.2005, 11:36
Es war m.W. schon immer so, ausgenommen in der Zeit da Rundfunkgeräte noch vom Klempnerhandwerk gefertigt wurden - daß es Unternehmen gab welche spezielle Bauteile wie Röhren, Kondensatoren, Drehkos, Widerstände, Schalter, Spulenaggregate, Trafos, Lautsprecher etc. herstellten und damit die eigentlichen Produzenten der Geräte belieferten. Auch solche einstigen Giganten wie AEG/TFK, SIEMENS oder PHILIPS, um nur einige wenige zu benennen stellten beileibe nicht "jeden Skalenlampe" selbst her! Das hätte auch keinen Sinn gemacht - wenigstens nicht zu Zeiten der industriellen Produktion.
Daß SABA oder GRUNDIG nichts entwickelt, sondern nur "Anderes" nachgebaut hätten ist Unfug und ich glaube auch nicht, daß Herr Knoll dies so gemeint hat.
Jeder Gerätehersteller hatte seine Entwicklungsabteilung und dort waren ganz sicher nicht die letzten Luschen beschäftigt. Es ist aber wohl normal, daß gewisse Schaltungsdetails - wie z.B. die Katoden-Basis-Schaltung oder die Ultralinearschaltung oder die Meissner-Oszillatorschaltung - nicht 25-mal erfunden wurden sondern eben nur einmal! Da das optimale Anwendungen sind ist es logisch, daß solche Dinge sofort von anderen Unternehmen übernommen werden und in ihre eigenen Entwicklungen einfließen. Die EL34 ist eben auch darum so berühmt geworden, weil sie in der Gesamtheit ihrer Eigenschaften nicht durch ein anderes Endrohr überboten werden kann. Es gibt tausende Typen Empfängerröhren - aber nur eine relativ kleine Anzahl Typen hat sich letztlich durchgesetzt und den Markt dominiert.
Betreffs der uns vordergründig interessierenden Magnetbandgeräte ist elektrische Signalverarbeitung kein Thema bahnbrechender Erfindungen der Gerätehersteller.
Da gab es allenfalls kleinere Verbesserungen oder implantierte Zusatzfunktionen.
Die eigentliche Entwicklungsarbeit betraf die Laufwerke und ihre Steuerung sowie, und das ist nicht zu unterschätzen, das Design.
So gesehen kann ich, bis auf sehr wenige Ausnahmen (z.B.UNITRA,) keine "nur Zusammenschrauber" von zugekauften oder nachgebauten Teilen ausmachen.
Das ab und an was "geklaut" wurde ist normal, stellte aber doch nicht das Fundament der Firmen dar.
Daß SABA oder GRUNDIG nichts entwickelt, sondern nur "Anderes" nachgebaut hätten ist Unfug und ich glaube auch nicht, daß Herr Knoll dies so gemeint hat.
Jeder Gerätehersteller hatte seine Entwicklungsabteilung und dort waren ganz sicher nicht die letzten Luschen beschäftigt. Es ist aber wohl normal, daß gewisse Schaltungsdetails - wie z.B. die Katoden-Basis-Schaltung oder die Ultralinearschaltung oder die Meissner-Oszillatorschaltung - nicht 25-mal erfunden wurden sondern eben nur einmal! Da das optimale Anwendungen sind ist es logisch, daß solche Dinge sofort von anderen Unternehmen übernommen werden und in ihre eigenen Entwicklungen einfließen. Die EL34 ist eben auch darum so berühmt geworden, weil sie in der Gesamtheit ihrer Eigenschaften nicht durch ein anderes Endrohr überboten werden kann. Es gibt tausende Typen Empfängerröhren - aber nur eine relativ kleine Anzahl Typen hat sich letztlich durchgesetzt und den Markt dominiert.
Betreffs der uns vordergründig interessierenden Magnetbandgeräte ist elektrische Signalverarbeitung kein Thema bahnbrechender Erfindungen der Gerätehersteller.
Da gab es allenfalls kleinere Verbesserungen oder implantierte Zusatzfunktionen.
Die eigentliche Entwicklungsarbeit betraf die Laufwerke und ihre Steuerung sowie, und das ist nicht zu unterschätzen, das Design.
So gesehen kann ich, bis auf sehr wenige Ausnahmen (z.B.UNITRA,) keine "nur Zusammenschrauber" von zugekauften oder nachgebauten Teilen ausmachen.
Das ab und an was "geklaut" wurde ist normal, stellte aber doch nicht das Fundament der Firmen dar.
