Schaltplan zu Pearl (VORG) Orbit-1 Tape Echo gesucht (Modell EO-301)
#6
Hallo,

ein gewisser Höhenanteil ist aber nötig, damit der beliebte Feedback-Effekt, das Aufschaukeln des Echosignals, funktioniert. Ich hatte schon Bandechogeräte auf dem Tisch, bei denen das Feedback wegen verschmutzer Köpfe nicht mehr richtig funktionierte. Die Frequenzgänge der Bandechogeräte sehen ziemlich grauslich aus, oft ist schon bei 6-8kHz Schluss, aber das macht den Klangcharakter dieser Geräte aus. Mit den Ausführungen zur Entzerrung hat Kai vollkommen Recht. Bei den späten "Space Echo" Geräen von Roland gab es eine geschwindigkeitssbhängige Regelung der Wiedergabeentzerrung.

Was mich wirklich mal interessiert ist, warum muss bei den Bandechogeräten jeder an den Taumelschrauben für die Köpfe herumdrehen ? Was ich da schon für einen Murks auf dem Tisch hatte, ich verstehe es nicht. Bei einem schon optisch sichtbar schief stehendem Kopf hatte jemand den Schraubensicherungslack auch noch über die halbe Lauffläche für das Band geschmiert. Das habe ich dann mit einem gelförmigen Abbeizer entfernt. Ohne sichtbare Fehlstellungen der Köpfe oder Spuren an den Taumelschrauben überprüfe ich den Azimuth der Köpfe durch leichten Druck mit dem Finger seitlich rechts und links am Kopf. Das mache ich mit einem 6kHz Sinuston am Eingang und einem Oszillografen am reinen Wiedergabe- (Echo-) Signal. Beim Aufnahmekopf sollte das Signal aller Wiedergabeköpfe kleiner werden, anschliessend werden die Wiedergabeköpfe einzeln überprüft. Dazu muss nicht an allen Taumelschrauben herumgedreht werden, es ist dann nur eine kleine Korrektur an der Azimuthschraube nötig.

MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
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RE: Schaltplan zu Pearl (VORG) Orbit-1 Tape Echo gesucht (Modell EO-301) - von bitbrain2101 - 12.09.2021, 23:14

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