24.12.2020, 15:21
Hallo in die Runde,
wie hieß es so schön im Film "Die Feuerzangenbowle" beim Thema Dampfmaschine: "da stellen wir uns mal janz dumm“:
JA, es hat Geräte gegeben, die bei Aufnahme und Wiedergabe von rechts nach links gewickelt haben.
Damit es nicht gleich heißt, die Deutschen machen immer alles anders:
Ich meine hier Ampex 403.
Ich habe eine Prospekt-Abbildung von 1953. Das Gerät war für Vollspur eingerichtet.
(Alles leicht zu googeln, ich will keinen Schriftwechsel mit Anwälten wg. Urheberrechtsverletzungen).
Es hat aber sehr früh (z,B. von Grundig) Geräte gegeben, die in beiden Richtungen normal spielen konnten. Die kosteten in meiner Jugendzeit fast 1000 DM (3-4 Nettogehälter eines technischen Angestellten bei einem Stromversorger).
Erst mit Halbspur-oder Stereoaufnahmen oder noch mehr Spuren war die Spurlage wichtig geworden, wenn man Bänder international austauschen wollte. Das hatte in erster Näherung nichts mit der Schichtlage der Bänder zu tun.
Die ersten Halbspur-Monogeräte von AEG z.B. KL 25 oder AW 2 (beide Schichtlage innen) waren in ihrer Spurlage leider nicht so, wie es dann kurze Zeit später international anders herum festgelegt wurde. Eigentlich wurde die alte Spurlage erst danach "deutsche Spurlage", davor war es einfach Halbspur. Noch während der Serienfertigung wurde die Spurlage der Geräte sofort geändert. Die Geräte mit dann plötzlich falscher Spurlage konnten beim Hersteller gegen Geld umgerüstet werden.
Zu den unterschiedlichen Spur- und Schichtlagen und den konstruktiven Gründen dafür kann ich gern erschöpfend bis ermüdend Auskunft geben. Das würde aber hier den Rahmen sprengen und war auch nicht die ursprüngliche Frage.
Viele Grüße
Manfred
wie hieß es so schön im Film "Die Feuerzangenbowle" beim Thema Dampfmaschine: "da stellen wir uns mal janz dumm“:
JA, es hat Geräte gegeben, die bei Aufnahme und Wiedergabe von rechts nach links gewickelt haben.
Damit es nicht gleich heißt, die Deutschen machen immer alles anders:
Ich meine hier Ampex 403.
Ich habe eine Prospekt-Abbildung von 1953. Das Gerät war für Vollspur eingerichtet.
(Alles leicht zu googeln, ich will keinen Schriftwechsel mit Anwälten wg. Urheberrechtsverletzungen).
Es hat aber sehr früh (z,B. von Grundig) Geräte gegeben, die in beiden Richtungen normal spielen konnten. Die kosteten in meiner Jugendzeit fast 1000 DM (3-4 Nettogehälter eines technischen Angestellten bei einem Stromversorger).
Erst mit Halbspur-oder Stereoaufnahmen oder noch mehr Spuren war die Spurlage wichtig geworden, wenn man Bänder international austauschen wollte. Das hatte in erster Näherung nichts mit der Schichtlage der Bänder zu tun.
Die ersten Halbspur-Monogeräte von AEG z.B. KL 25 oder AW 2 (beide Schichtlage innen) waren in ihrer Spurlage leider nicht so, wie es dann kurze Zeit später international anders herum festgelegt wurde. Eigentlich wurde die alte Spurlage erst danach "deutsche Spurlage", davor war es einfach Halbspur. Noch während der Serienfertigung wurde die Spurlage der Geräte sofort geändert. Die Geräte mit dann plötzlich falscher Spurlage konnten beim Hersteller gegen Geld umgerüstet werden.
Zu den unterschiedlichen Spur- und Schichtlagen und den konstruktiven Gründen dafür kann ich gern erschöpfend bis ermüdend Auskunft geben. Das würde aber hier den Rahmen sprengen und war auch nicht die ursprüngliche Frage.
Viele Grüße
Manfred
