Briefbänder
#1
Da es gerade bei den Bandgeräten im Film zur Sprache kam.
Ja, mir ist es noch gut bekannt.
Ein Telefon hatte nicht jeder. Sehende habe Briefe geschrieben. Blinde machte es untereinander auch mit Braille-Punktschrift. CB-Funk gab es nicht, bzw. durfte man bei uns nicht.
Ein Tonbandgerät oder Kassettenrecorder hatte fast jeder.
Also den Text auf Band gesprochen, ein paar interessante Tondukumente dazu. Wer Spass daran hatte, gestaltete seinen Tonbrief wie eine Radiosendung mit Musik von den mühsam erstandenen Lizenzschallplatten.
Das Ganze ging dann als Blindensendung zur Post und man wartete auf die Antwort des Freundes. So wurde unter anderem auch Fernschach gespielt.
So hatte das Tonband auch eine nützliche Anwendung.
Und wer kennt sie nicht, die Hörbücher. Es gab dafür sogar Ausleihbücherein für Blinde.

Gruß Gerald
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#2
Hallo Gerald!

Ich steuere einige Bilder von Briefbändern bei:

   

   

   

   

   

   

   

   

Gruß
Wolfgang
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#3
Hallo Gerald,
ich kenne das zwar nicht mehr als aktiver Benutzer, jedoch besitze ich wie viele andere noch "Briefbänder".
Diese waren mit Dreifachspielband 165m auf kleinster Spule direkt für den Postversand im Bandkarton gedacht.
Einfach Marke aufkleben, war vermutlich sogar Briefporto 0,20 MDN (DDR-Mark) um 1970; Empfänger mit 3 stelliger PLZ damals eintragen und ab in den Briefkasten.
   
Im Beitrag im Film wird natürlich ein größeres Band nach Florida geschickt, das kostete 1961 in der Bundesrepublick sicherlich auch erheblich mehr Porto.

Gruß Jan
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#4
Wäre es nicht mal eine lustige Idee, wenn wir das Thema wieder aufleben lassen und uns als Forenmitglieder unterienander besprochene Briefbänder per Post zusenden?
Revox: Modell 36 (A36), F36, A77, A77 High Speed, B77
Uher: Variocord 263, Report 4200 Stereo IC
Grundig: TK23L, TK145, TS320, TK8
Telefunken: Magnetophon 300
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