15.04.2005, 15:53
Ich glaube, dazu kann man einen Kompromiss finden. Gemessen an den neuzeitlich geradezu königlichen technischen Möglichkeiten ist die Sendequalität kein Ruhmesblatt. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass in den Chefetagen nicht mehr, zumindest aber deutlich seltener die betriebliche Praxis mit ihrem beruflichen Ehrgefühl (so etwas entwickelt Ästhetiken!) das Sagen hat, sondern eine neue Generation, die von der Seite finanzieller Verwaltung in ihre leitenden Positionen einstieg, demnach weniger als gar kein Verhältnis zu dem hat, was ein alt gedienter Betriebler 'schön', 'richtig', vertret- und mit seinem Berufsethos vereinbar findet/fand.
Ein Betriebswirt sieht nicht Klänge und deren Schönheit, sondern die Zahlen (da klingelts bei ihm...), um deren Änderungen willen er enagagiert wurde. Das Schielen nach 'Quoten' zeigt exemplarisch, wohin der Blickhorizont neuzeitlicher Geschäftsleitungen tendiert. Leider auch bei den 'öffentlich-rechtlichen', deren Aufgabe noch heute recht eng (und noch immer schriftlich!) umrissen ist.
Das Thema müsste man aufgrund seiner Vielschichtigkeit in persönlichen Gesprächen behandeln, weil die Sichten und Erwartungen der einzelnen Hörer bzw. 'Medienteilnehmer' zu unterschiedlich sind. Ich habe mich als leidenschaftlicher Klassikmann seit nun etwa 15 Jahren aus dem Fernsehkonsum verabschiedet, weil 'es' mir schon damals zuviel wurde. Der öffentlich-rechtliche Hörrundfunk ist mich, den bewussten Kämpfer gegen den Spartenrundfunk auch praktisch los ...
Einer der letzten Kicks in dieser Richtung kam mit der von Telekom-Sommer am runden Tisch (natürlich ohne den Kunden, klar!) angeschobenen entschuldigungslosen Abschaltung des DSR-Hörfunks, bei dem der eigentliche Abnehmer und Bezahler der Leistung als Dispostionsmasse behandelt wurde, mit der man nach Gutdünken verfährt.
Hans-Joachim
Ein Betriebswirt sieht nicht Klänge und deren Schönheit, sondern die Zahlen (da klingelts bei ihm...), um deren Änderungen willen er enagagiert wurde. Das Schielen nach 'Quoten' zeigt exemplarisch, wohin der Blickhorizont neuzeitlicher Geschäftsleitungen tendiert. Leider auch bei den 'öffentlich-rechtlichen', deren Aufgabe noch heute recht eng (und noch immer schriftlich!) umrissen ist.
Das Thema müsste man aufgrund seiner Vielschichtigkeit in persönlichen Gesprächen behandeln, weil die Sichten und Erwartungen der einzelnen Hörer bzw. 'Medienteilnehmer' zu unterschiedlich sind. Ich habe mich als leidenschaftlicher Klassikmann seit nun etwa 15 Jahren aus dem Fernsehkonsum verabschiedet, weil 'es' mir schon damals zuviel wurde. Der öffentlich-rechtliche Hörrundfunk ist mich, den bewussten Kämpfer gegen den Spartenrundfunk auch praktisch los ...
Einer der letzten Kicks in dieser Richtung kam mit der von Telekom-Sommer am runden Tisch (natürlich ohne den Kunden, klar!) angeschobenen entschuldigungslosen Abschaltung des DSR-Hörfunks, bei dem der eigentliche Abnehmer und Bezahler der Leistung als Dispostionsmasse behandelt wurde, mit der man nach Gutdünken verfährt.
Hans-Joachim
