08.04.2020, 07:31
Hallo Franz,
Die Pins 7 & 16 des Mikrofon-Umschalters sind verbunden mit den Pins 1 & 4 der Radio-Buchse.
Da hat sich jemand demnach einen zweiten "Radio"-Eingang auf die Phono-Buchse gelegt mit geringerer Eingangsempfindlichkeit. Die 39 kOhm Widerstände wären dazu nicht erforderlich. Die könnten allenfalls durch die vom Vorbesitzer/Umbauer verwendete Quelle erklärbar sein.
Meinerseits habe ich nie vom Kurzschließen des Pin 4 der Phono-Buchse geredet (höchstens versehentlich). Gemeint war immer der Eingang des rechten Vorverstärkers, der ja mit Pin 4 der Radio-Buchse verbunden ist, wenn der Mikrophon-Umschalter auf "Radio" geschaltet ist.
Hast du irgendwas an der Phono-Buchse angeschlossen, das dann über diesen bislang undokumentierten Signalweg zur Rückkopplung führen kann ?
Die Basis des T26 darfst du eigentlich nicht an Masse legen, weil dann der Transistor (und der gesamte Vorverstärker) scheintot wird.
Zum Wechselspannungstest bei funktionierendem Verstärker solltest du den im Schaltbild linken Anschluß von C10 mal kurz an Masse legen.
Das Abklemmen von C20 bewirkt eine Verringerung der Verstärkung von T26, so daß die gesamte Verstärkung nicht mehr für die Schwingungen ausreicht.
Die Verstärkungs"regelung" des Vorverstärkers erfolgt mit dem Potentiometer R58 auf zweifache Weise:
Der Abschnitt zwischen dem ge-erdeten Schleifer und dem "oberen" Ende bildet mit R49 bzw R49||R54 eine Spannungsteiler für die Ausgangsspannung, dessen Resultat an den Folge-Verstärker weitergegeben wird.
Der untere Abschnitt des Potis in Serie mit den 33 Ohm von R50 bildet mit R38 einen weiteren Spannungsteiler, dessen Resultat über C20 als Gegenkopplung auf den Emitter des Eingangstransistor T26 geht.
Uher verwandte diese "Regelungs"art in etlichen Geräten, um so einen großen Eingangsspannungsbereich abdecken zu können.
MfG Kai
Die Pins 7 & 16 des Mikrofon-Umschalters sind verbunden mit den Pins 1 & 4 der Radio-Buchse.
Da hat sich jemand demnach einen zweiten "Radio"-Eingang auf die Phono-Buchse gelegt mit geringerer Eingangsempfindlichkeit. Die 39 kOhm Widerstände wären dazu nicht erforderlich. Die könnten allenfalls durch die vom Vorbesitzer/Umbauer verwendete Quelle erklärbar sein.
Meinerseits habe ich nie vom Kurzschließen des Pin 4 der Phono-Buchse geredet (höchstens versehentlich). Gemeint war immer der Eingang des rechten Vorverstärkers, der ja mit Pin 4 der Radio-Buchse verbunden ist, wenn der Mikrophon-Umschalter auf "Radio" geschaltet ist.
Hast du irgendwas an der Phono-Buchse angeschlossen, das dann über diesen bislang undokumentierten Signalweg zur Rückkopplung führen kann ?
Die Basis des T26 darfst du eigentlich nicht an Masse legen, weil dann der Transistor (und der gesamte Vorverstärker) scheintot wird.
Zum Wechselspannungstest bei funktionierendem Verstärker solltest du den im Schaltbild linken Anschluß von C10 mal kurz an Masse legen.
Das Abklemmen von C20 bewirkt eine Verringerung der Verstärkung von T26, so daß die gesamte Verstärkung nicht mehr für die Schwingungen ausreicht.
Die Verstärkungs"regelung" des Vorverstärkers erfolgt mit dem Potentiometer R58 auf zweifache Weise:
Der Abschnitt zwischen dem ge-erdeten Schleifer und dem "oberen" Ende bildet mit R49 bzw R49||R54 eine Spannungsteiler für die Ausgangsspannung, dessen Resultat an den Folge-Verstärker weitergegeben wird.
Der untere Abschnitt des Potis in Serie mit den 33 Ohm von R50 bildet mit R38 einen weiteren Spannungsteiler, dessen Resultat über C20 als Gegenkopplung auf den Emitter des Eingangstransistor T26 geht.
Uher verwandte diese "Regelungs"art in etlichen Geräten, um so einen großen Eingangsspannungsbereich abdecken zu können.
MfG Kai
