04.02.2020, 09:34
Hallo zusammen,
vielleicht könnt Ihr mir Tipps geben, was das Bild auf dem Oszilloskop betrifft.
Ich habe eine GX266D nach Jahren aus dem Keller geholt und mich ans Einmessen/Kontrollieren gemacht.
Zuerst Reinigung, etc. durchgeführt, entmagnetisiert: Alles funktioniert wie es soll.
Dann alle Trimmer fotografiert zur Sicherheit.
Bezugspegelband (257nW/m) eingelegt und Wiedergabeverstärker (Ausgangsbuchsen) nach SM auf 0,775V eingestellt (2,2Vss am Oszi), VU=0
(Ich musste die Trimmer des Wiedergabeverstärkers nur minimal verstellen, gehe also davon aus, dass der Pegel einigermaßen stimmt vom Bezugsband aus. Akai gibt ja leider keinen Bezugspegel des Bandes an.)
Danach die Aufnahmeverstärker angeglichen (0 VU), Monitor-Trimmer eingestellt, dass kein Pegelsprung zwischen Vor- und Hinterband zu sehen ist. Kontrollaufnahme von Platte klingt einwandfrei.
Eine leichte Phasenverschiebung war zu sehen im Vorwärts-Aufnahmebetrieb, das habe ich mit einer ganz leichten, minimalsten (!) Verstellung der Wiedergabe-Azimutschraube behoben. Klanglich kein Unterschied.
Nun zu meinem "Problem": Der Sinus des linken Kanals wird während der Aufnahme (Hinterbandkontrolle) überlagert von einer hochfrequenten Schwingung. Bei Wiedergabe des aufgenommenen Signals sieht der Sinus wieder sauber aus. Der rechte Kanal hingegen ändert sich nicht beim Umschalten Vor-/Hinterband und sieht sauber aus. Habe ich hier ein BIAS-Leck? An den BIAS-Stellern habe ich nicht gedreht. Der linke Kanal zeigt ab 10kHz auch eine Höhenanhebung (VU schlägt weiter aus bei Hinterband). Vermute ich richtig, dass der BIAS noch nicht stimmt? Bzw. die Filterdrosseln (Bias-Sperre) nicht richtig justiert sind auf einem Kanal?
Über Eure Erfahrungen würde ich mich sehr freuen, will doch die Maschine "sauber" eingestellt haben.
Vielen Dank und Grüße
Arno
vielleicht könnt Ihr mir Tipps geben, was das Bild auf dem Oszilloskop betrifft.
Ich habe eine GX266D nach Jahren aus dem Keller geholt und mich ans Einmessen/Kontrollieren gemacht.
Zuerst Reinigung, etc. durchgeführt, entmagnetisiert: Alles funktioniert wie es soll.
Dann alle Trimmer fotografiert zur Sicherheit.
Bezugspegelband (257nW/m) eingelegt und Wiedergabeverstärker (Ausgangsbuchsen) nach SM auf 0,775V eingestellt (2,2Vss am Oszi), VU=0
(Ich musste die Trimmer des Wiedergabeverstärkers nur minimal verstellen, gehe also davon aus, dass der Pegel einigermaßen stimmt vom Bezugsband aus. Akai gibt ja leider keinen Bezugspegel des Bandes an.)
Danach die Aufnahmeverstärker angeglichen (0 VU), Monitor-Trimmer eingestellt, dass kein Pegelsprung zwischen Vor- und Hinterband zu sehen ist. Kontrollaufnahme von Platte klingt einwandfrei.
Eine leichte Phasenverschiebung war zu sehen im Vorwärts-Aufnahmebetrieb, das habe ich mit einer ganz leichten, minimalsten (!) Verstellung der Wiedergabe-Azimutschraube behoben. Klanglich kein Unterschied.
Nun zu meinem "Problem": Der Sinus des linken Kanals wird während der Aufnahme (Hinterbandkontrolle) überlagert von einer hochfrequenten Schwingung. Bei Wiedergabe des aufgenommenen Signals sieht der Sinus wieder sauber aus. Der rechte Kanal hingegen ändert sich nicht beim Umschalten Vor-/Hinterband und sieht sauber aus. Habe ich hier ein BIAS-Leck? An den BIAS-Stellern habe ich nicht gedreht. Der linke Kanal zeigt ab 10kHz auch eine Höhenanhebung (VU schlägt weiter aus bei Hinterband). Vermute ich richtig, dass der BIAS noch nicht stimmt? Bzw. die Filterdrosseln (Bias-Sperre) nicht richtig justiert sind auf einem Kanal?
Über Eure Erfahrungen würde ich mich sehr freuen, will doch die Maschine "sauber" eingestellt haben.
Vielen Dank und Grüße
Arno
Revox A77 MKII 2-Spur - Revox B77 MKI 4-Spur - Akai GX215D - Akai GX260D - Akai GX266D - Telefunken M98 2-Spur (1965) - Braun TG 1000/4
