21.01.2020, 15:33
Hallo Stefan,
in der Angelegenheit bin ich inzwischen einige Schritte weiter.
Es zeigte sich, daß das Gerät bereits auf maximalen HF-Bias eingestellt war mit den 85 Vrms. Mehr ging zunächst nicht.
Bei einem anderen Gerät mit dem gleichen Kombikopf schreibt Uher, daß 105 Vrms einzustellen seien.
Bei einem dritten Gerät ist gar von 140 V die Rede.
Nach Peter Ruhrbergs Ansicht sollte der Bias nur entsprechend dem Verhältnis der Koerzitiv-Feldstärken der Bänder höher sein. Das wäre allerdings weniger als 1 dB mehr. Die etwa doppelte Remanenz ist dafür nicht maßgebend.
Nach ersten vergeblichen Versuchen (Vergrößern des Bias-Trim-Kondensators) habe ich nun auf anderem Wege dem Oszillator so etwa 105 Vrms am Kombikopf entlocken können.
Das hat auch den Klirrfaktor vermindert und den Höhenbuckel oberhalb 3 kHz bis etwas jenseits 10 kHz deutlich reduziert.
Die Entzerrung habe ich auch modifiziert in Richtung flacheren Frequenzgangs. Ob der Bias aber wirklich schon "bestens" ist kann ich nicht sagen, weil ich wieder am oberen Anschlag bin und für zusätzliche Pegel-Erhöhung den Oszillator weiter ändern müßte. Außerdem rutschte dadurch die Frequenz runter auf ca. 58.5 kHz, was nicht vorteilhaft ist. Allerdings liegt offenbar die Eigenresonanz des Kombikopfes ohne Zuleitungen bereits bei ca. 60 kHz, so daß höhere Frequenzen ohnehin nicht in Frage kommen.
Es geht voran.
Ein 2-Spur "Referenz"-Band mit Norm-nahem Bandfluß-Frequenzgang bei 9.5 cm/s wäre hilfreich, weil ich sonst "völlig losgelöst" den Wiedergabe-Frequenzgang zurechtbiege, bis "Über alles" gefällt.
MfG Kai
in der Angelegenheit bin ich inzwischen einige Schritte weiter.
Es zeigte sich, daß das Gerät bereits auf maximalen HF-Bias eingestellt war mit den 85 Vrms. Mehr ging zunächst nicht.
Bei einem anderen Gerät mit dem gleichen Kombikopf schreibt Uher, daß 105 Vrms einzustellen seien.
Bei einem dritten Gerät ist gar von 140 V die Rede.
Nach Peter Ruhrbergs Ansicht sollte der Bias nur entsprechend dem Verhältnis der Koerzitiv-Feldstärken der Bänder höher sein. Das wäre allerdings weniger als 1 dB mehr. Die etwa doppelte Remanenz ist dafür nicht maßgebend.
Nach ersten vergeblichen Versuchen (Vergrößern des Bias-Trim-Kondensators) habe ich nun auf anderem Wege dem Oszillator so etwa 105 Vrms am Kombikopf entlocken können.
Das hat auch den Klirrfaktor vermindert und den Höhenbuckel oberhalb 3 kHz bis etwas jenseits 10 kHz deutlich reduziert.
Die Entzerrung habe ich auch modifiziert in Richtung flacheren Frequenzgangs. Ob der Bias aber wirklich schon "bestens" ist kann ich nicht sagen, weil ich wieder am oberen Anschlag bin und für zusätzliche Pegel-Erhöhung den Oszillator weiter ändern müßte. Außerdem rutschte dadurch die Frequenz runter auf ca. 58.5 kHz, was nicht vorteilhaft ist. Allerdings liegt offenbar die Eigenresonanz des Kombikopfes ohne Zuleitungen bereits bei ca. 60 kHz, so daß höhere Frequenzen ohnehin nicht in Frage kommen.
Es geht voran.
Ein 2-Spur "Referenz"-Band mit Norm-nahem Bandfluß-Frequenzgang bei 9.5 cm/s wäre hilfreich, weil ich sonst "völlig losgelöst" den Wiedergabe-Frequenzgang zurechtbiege, bis "Über alles" gefällt.
MfG Kai
