30.10.2019, 17:27
Hallo Kai,
wollte gegenüber keineswegs arrogant wirken, tut mir leid für meine Ausdrucksweise!Wenn man einen AD-Wandler bis an seine Leistungsgrenze mit dem Pegel hochfährt, steigt ab 87% des maximal möglichen Pegels der Jitter, also die Verzerrungen innerhalb dieser Schaltung.
Bevor die hörbar zerren, geht das zu Lasten der Tieftöne, bzw. diese beginnen zuerst zu zerren.
Ein Ton.-Ing. aus dem Vinylplatten-Mastering erklärte mir, dass man daher vom max. möglichen Pegel weg bleibt, um dem Programmmaterial die Möglichkeit zu lassen, "atmen" zu können.
Daher nimmt man beim Mastering aus 2 Gründen die Tiefen etwas weg:
1. bei Vinyl schaffen nicht alle handelsüblichen TA-Systeme die möglichen Auslenkungen der Rille zu folgen und springen über und
2. sind AD-Wandler einfach damit überfordert, satte Bässe bei kristallklaren Höhen und Vollaussteuerung sauber zu übertragen.
Wurde die Datei bereits irgendwann einmal kompremiert, ist nachträglich eh nichts mehr zu verbessern da, der Klang bleibt verdichtet.
Dummerweise werden in allen Digitalstudios aufgrund tauber Mikrofoneingänge grundsätzlich kompremiert, die CD / Plattenfirma schaltet standartmäßig ihren Kompressor nochmal dazu und private Rundfunkanstalten lassen es kräftig über den Sender pumpen.
Ferner wurde mir gesagt, dass man für 95% der Endkunden produziere und nicht für die 5% mit höherem Qualitätsverständnis und wieder 95% aller Produzenten (ist der, welcher ein Studio beauftragt + bezahlt) antworten auf die Frage des Ton-Ing. ob das Master gut oder laut klingen soll so, dass sie es möglichst laut haben möchten!(Also weniger Tieftonanteil, dafür lauter, damit alle billigen Joghurtbecher aus dem Blödmarkt brauchbar plärren)
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. ;(
R.
wollte gegenüber keineswegs arrogant wirken, tut mir leid für meine Ausdrucksweise!Wenn man einen AD-Wandler bis an seine Leistungsgrenze mit dem Pegel hochfährt, steigt ab 87% des maximal möglichen Pegels der Jitter, also die Verzerrungen innerhalb dieser Schaltung.
Bevor die hörbar zerren, geht das zu Lasten der Tieftöne, bzw. diese beginnen zuerst zu zerren.
Ein Ton.-Ing. aus dem Vinylplatten-Mastering erklärte mir, dass man daher vom max. möglichen Pegel weg bleibt, um dem Programmmaterial die Möglichkeit zu lassen, "atmen" zu können.
Daher nimmt man beim Mastering aus 2 Gründen die Tiefen etwas weg:
1. bei Vinyl schaffen nicht alle handelsüblichen TA-Systeme die möglichen Auslenkungen der Rille zu folgen und springen über und
2. sind AD-Wandler einfach damit überfordert, satte Bässe bei kristallklaren Höhen und Vollaussteuerung sauber zu übertragen.
Wurde die Datei bereits irgendwann einmal kompremiert, ist nachträglich eh nichts mehr zu verbessern da, der Klang bleibt verdichtet.
Dummerweise werden in allen Digitalstudios aufgrund tauber Mikrofoneingänge grundsätzlich kompremiert, die CD / Plattenfirma schaltet standartmäßig ihren Kompressor nochmal dazu und private Rundfunkanstalten lassen es kräftig über den Sender pumpen.
Ferner wurde mir gesagt, dass man für 95% der Endkunden produziere und nicht für die 5% mit höherem Qualitätsverständnis und wieder 95% aller Produzenten (ist der, welcher ein Studio beauftragt + bezahlt) antworten auf die Frage des Ton-Ing. ob das Master gut oder laut klingen soll so, dass sie es möglichst laut haben möchten!(Also weniger Tieftonanteil, dafür lauter, damit alle billigen Joghurtbecher aus dem Blödmarkt brauchbar plärren)
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. ;(
R.
