Senkel & Mini-Disc
#51
Moin

(...DVD Problematik...)

Du hast recht. Durch diese Problematik wird die Anwendung für den Kunden künstlich verkompliziert.

Trotzdem ist es für mich das System weil ich schon immer auf soetwas gewartet habe. Und die CDR ist nunmal von der Kompatibilität her unschlagbar.
Und wenn man sich mit dem Thema befasst kommt auch was anständiges dabei heraus. Zugegeben, das tut man meist erst nach dem bösen Erwachen.

Zitat:highlander postete
Ich vertraue seit jeher Teac-Brennern, da sind wir einer Meinung.
Ich finde alles was nach dem 516 kam war nicht mehr so prall.
Teac hat die Brennerherstellung ja auch weitestgehend aufgegeben.
Deshalb schwöre ich jetzt auf Plextor.

Zitat:Tatsache ist aber auch, dass die Musikindustrie in den 80ern uns die CD angepriesen hat als Medium, das ewig hält, völlig kratzerresistent ist (vor wegens Autokorrektur und so) usw. Und selbst die Gekauften CDs hielten dieses Versprechen nicht. Ein Bayer-Ingenieur hat sich mal in einem Interview
verplappert und deutlich(!) von vielleicht max. 15 Jahren Lebensdauer gesprochen...das wurde sofort und heftig von Bayer dementiert!!!
Soweit ich weis hatte die Zersetzung der ersten CDs mit Fertigungsfehlern zu tun. Auch die Tonbandindustrie hat solche Fehler gemacht.
Natürlich gehen da Kulturschätze verloren, aber andererseits kann man es auch unter Kinderkrankheiten verbuchen.

Mittlerweile wundert mich allerdings warum die CD überhaupt eingeführt wurde.
Die MI will doch ein System bei dem man für jedes Anhören bezahlen muss.
Die Schallplatte geht beim Abspielen kaputt. Das kommt der Vorstellung der MI doch viel näher als die CD. Die Geister die sie riefen werden sie nie wieder los. Und das ist gut so.

Zitat:Ich vermute, dass auch die Lagerung der Rohlinge eine Rolle spielt. Wer wie ich einen Wechsler einsetzt, hat die CDs immer frei im Gerät liegen, statt in einem Juwelcase und das könnte den Verfall beschleunigen.
Soweit ich weis ist es wichtig das die Dinger kühl und dunkel lagern, wobei Licht schädlicher ist als Wärme.
Wechsler beschleunigen den Verfall nicht zwangsläufig.

Zitat:D.h. für mich: wie schon bei den Bändern kann man auch bei den CDs und DVDs nicht vorhersagen, wann diese im Eimer sind. Und natürlich kann auch ein guter Hersteller teurer Rohlinge einen Durchhänger haben, das merken wir dann in 10 Jahren.
Volle Zustimmung.

Zitat:Nur gibt es einen feinen Unterschied: Die CD oder DVD ist dann komplett verloren, ein Band kann ich notfalls noch einmal backen oder ich lebe mit der verminderten Tonqualität!
Das stimmt so nicht.
Eine CD zersetzt sich nicht immer gleichmässig. Wenn du glück hast fängt es am
äusseren Rand an. Wenn die CD also nicht ganz voll ist kannst du sie noch voll auslesen. Ohne Qualitäsverlust. Die ganz Harten machen regelmässig C2 und jetzt auch C1 Scans. Dann kannst du den drohenden Verfall an der Fehlerrate erkennen. Und zwar _bevor_ diese so hoch ist das man nicht mehr auslesen kann. Und da kann mir einer sagen was er will, die Vorwärtsfehlerkorrektur ist mit die grösste Errungenschaft und der Aufnahmetechnik.
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#52
a) bootleggen
==========

Habe da auch keine Erfahrung mit, aber wenn man bei ebay einen portablen MD um 50 Euro kriegt, so ist das Risiko des Verlustes nicht so riesig. Das teure an der ganzen Sachen dürfte weniger der Recorder sein sondern die Mikros.

Ausserdem kann man an unverfänglicheren Plätzen zuerst üben. Bei einem Kirchenkonzert wurde ich noch nie abgetastet, und in meiner Altersklasse gehen die im-Ohr-Mikros glatt als Stereo-Hörgerät durch. Wink

Ich denke auch nicht unbedingt an große Pop-Konzerte sondern an kleinere Veranstaltungen, wo man in einem bootleg nicht unbedingt den finanziellen Ruin sieht.


b) Kompatibiltäten
==============
Beim Senkel gab es am Anfang auch verschiedene Spurlagen und Normen, aber alles hat sich beruhigt und ist über Jahrzehnte verlässlich so geblieben wie es war. Wenn man heute ein Band kriegt, kann man es auch abspielen, ohne eine Geräte-Armada sein eigen zu nennen. Die mangelnde Weiterentwicklung dieses Mediums war, so betrachtet, ein Vorteil.

Bei den Cassetten sieht es schon ganz anders aus: Es entwickelten sich verschiedene Bandsorten und verschiedene Rauschunterdrückungsysteme. Wer sich durch einen Schwung alter Cassetten hören will, ist in der Wahl des Decks nicht mehr so frei wie beim Senkel. Um universell zu sein, braucht man schon ein eher modernes Deck.

CDs: Verschiedene Farben, verschiedene Geschwindigkeiten, passende Geräte für die Anlage haben sich nicht richtig durchgesetzt (in den Studios mag das anders gewesen sein), statt dessen hat man die Weiterentwicklung der CD-R den Murksern von der EDV-Abteilung überlassen - als ob da schon jeweils was vernünftiges dabei rausgekommen wäre. Die CD, auf der man lt. Werbung hätte verspern können sollen, steht der Vinylplatte an Empfindlichkeit in Nichts nach und das Problem mit der mangelnden Langlebigkeit kam erst auf den Tisch, als es für viele schon zu spät war. Was ich hier vermisse: Einen Standard der besagt: Diese und diese Rohlinge, dieses und dieses Gerät, so und so aufbewahren und dann hast Du für ?? Jahre Sicherheit. Die gennannten Komponenten sollten dann gesichert auch über Jahre verfügbar sein. Glaubt da jemand dran?

DVD: Steigerung der CD. Ich habe einfach keine Lust Zeit, Energie und Geld in ein Verfahren / Medium hineinzustecken, daß sich offensichtlich noch mitten in der Entwicklung befindet.

MiniDisc: Von den neuen Medien noch das verlässlichste. Gerade weil es eingentlich schon tot ist, wundert mich das Engagement von Sony. Wenn sie schlau sind, dann ist das neue Format wenigstens in den wichtigsten Teilen kompatibel zum alten, ansonsten wird das ein Flop!

=> tbs-47-audioclub
Ihr seit von der creativ-produzierenden Truppe, die Geräte sind bei euch nicht Selbstzweck wie bei uns sondern als Werkzeug nur Mittel zum Zweck. Und das muß zuverlässig und reproduzierbar zu akzeptierten Preisen konstante Qualität bringen. Der Senkel hat dies nicht immer so bereitwillig getan. Da ihr selber Aufnahmen produziert, habt ihr auch das Recht zu bestimmen, welche Qualität euch genügt.

Viele Analogis verstehen sich aber auch als Bewahrer und Konservierer von Tonaufnzeichnungen. Es ist ihnen ein Greuel, daß ein analoges Signal zwecks besserer Verarbeitung in bits und bytes zerlegt wird, von denen man dann auch noch die wegwirft, auf die man glaubt verzichten zu können. Ich könnte mit dem reduzierten Klang-light durchaus leben, wenn ich das beruhigende Gefühl habe, daß da in meinem Archiv noch die Vollversion verfügbar ist.

So stehe ich der CD/DVD-Geschichte skeptisch gegenüber wegen der Verlässlichkeit auf lange Sicht, und der MD deswegen, weil sie betont datenreduziert ist. Die neue MD könnte mich locken.

- Michael -
Michael(F)
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#53
Hallo... (dieses Mal ohne "MD-Fans")

Frank schrieb: =="Ja, das war voreilig, mit Nicht- Senklern reden wir eigentlich gar nicht...;-)"== ...na, so tolerant seit Ihr alle schon. Zum Glück! Das spricht für Euch!

Und er schrieb weiter: =="Auch wir Analogisten gucken durchaus einmal über den Zaun."== Nun, ich weiß nicht wie alt Du bist, lieber Frank, ich jedenfalls hatte meine erste Bandmaschine schon 1957 (!), die GRUNDIG TK 5. - Es folgten weitere GRUNDIG-Maschinen, UHER-Geräte und zum Schluß hatte ich nur noch 4 REVOX-Tonbandgeräte... also ein bischen weiß ich schon wovon hier (am liebsten) gesprochen wird.

In den ersten gut 20 Jahren des TBS-47-AUDIOCLUBS haben wir ausschließlich nur mit Tonbandmaschinen gearbeitet und unsere Hörmagazine auch per Band in den Umlauf zu den Hörern gegeben.
Doch als ich mein erstes (gebraucht gekauftes) MINI-Disc-Deck hatte, welches heute noch einwandfrei läuft, bin ich sehr schnell - wegen der phantastischen Bearbeitungs-Möglichkeiten der Aufnahmen - zum MINI-Disc-System übergewechselt.

Übrigens: Wer Interesse hat, dem schicke ich gerne kostenlos entsprechende DEMO-Aufnahmen über die Bearbeitungsmöglichkeiten der MD zu. Entweder auf MINI-Disc oder auf Audiocassette.

Es grüßt Euch, Euer Gunther
Hörmagazine? Da gibt es nur eine Wahl: TBS-47-AUDIOCLUB!
...mit: Hörspielen, Sketchen, Reportagen, Interviews, Montagen, Tricks usw.

INFO: http://www.tbs47audioclub.de/
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#54
Wie sieht es eigentlich mit dem DCC-System von Philips aus? Zwar ausgestorben, jedoch lockt die Möglichkeit der berührungsfreien Band'abtastung', rotierende Köpfe, mehr Spuren, voll abwärtskompatibel...

Wer hat damit schonmal Erfahrungen gesammelt???
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#55
Hallo Andreas,

ich hatte damals das DCC 300 von Philips gekauft. Das war allerdings vor allem was die Softwaresteuerung angeht verbesserungsbedürftig. Die Möglichkeit Titelmarken einzugeben ist schon nicht schlecht, jedoch war nicht immer klar was das Teil gerade gemacht hat, und vor allem wie es am Bandende mit den Markierungen umgeht. Meistens ist es ja sinnvoll, wenn nach dem letzten Titel der A Seite zum Bandende gespult wird und dann mit der Aufnahme der B-Seite vorne begonnen wird. Das war auch möglich, jedoch hat es nicht immer sofort so funktioniert wie man es wollte. Das war wie gesagt aber wohl mehr ein Softwareproblem als systembedingt.

Später habe ich alle DCC´s auf CD kopiert. Das ging dann digital mit Titelübernahme, also prima. Leider gab es bei einer Cassette einige Drop outs.

Vom Klang her kann das System eigentlich besser sein wie die Mini-Disk da die Datenreduktion geringer ist, jedoch ist das DCC 300 ein zu einfaches Modell um da wirkliche Ansprüche zu stellen. Die Datenreduktion ist sicher noch verbesserungswürdig, denn die MD hat in der Zeit ja noch einige Verbesserungen durchgemacht. Ich müßte mir nochmal die Mühe machen, den DCC an meinen A 9009 Verstärker mit integriertem DA Wandler anzuschließen.

Ich denke, den meisten hat die problematische Bedienung den Spaß daran verleidet. Hinzu kam die Schubladentechnik mit der nicht mehr sichtbaren Casette. Da sind gute Anzeigen über die Funktionsabläufe schon sehr wichtig.

Leider spielt das Deck normale Cassetten nicht besonders gut ab. Mit den Rauschunterdrückungssystemen Dolby B und Dolby C passt es auch nicht so recht, wie bei anderen normalen Tape Decks auch so oft.

Als wirkliches Doppel Funktions-Deck mit der Möglichkeit auch normal analog aufzunehmen wäre es sicherlich noch sinnvoller gewesen und hätte mehr Anhänger gefunden. Die Tonkopftechnik des Dünnfilmkopfes hatte Technics dann ja auch für normale Tapes verwendet. Es hätte somit eigentlich möglich sein müssen.

Es gibt sogar einen Trick, den ich leider nicht kenne, mit dem man auf normale CompactCassetten digital mit dem DCC aufnehmen kann. Da konnte man ganz schön Kosten sparen. Ich schäte man muß nur den Schalter für die Erkennung des Cassettentyps finden und manipulieren. Andere haben in die normalen Cassetten eine Öffnung an entsprechender Stelle gebohrt.

Ich habe dieses nie versucht, denn meine Aufnahmen sollten nicht nur kurzzeitig sein und der Unterschied eines DCC Bandes ist eine Rückseitenbeschichtung.

Mein DCC fristet sein Dasein zur Zeit in der Originalverpackung, neue DCC Cassetten habe ich auch noch einige liegen.

Band ab - Band läuft,

Rainer
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#56
Zitat:highlander postete
Wie sieht es eigentlich mit dem DCC-System von Philips aus? Zwar ausgestorben, jedoch lockt die Möglichkeit der berührungsfreien Band'abtastung', rotierende Köpfe, mehr Spuren, voll abwärtskompatibel...

Wer hat damit schonmal Erfahrungen gesammelt???
Hier schmeist du aber DAT und Festplatte durcheinander.

DCC hatte weder rotierende Köpfe noch berührungslose Abtastung.
Es verwendete 9 Spuren pro Seite bei Digitalbetrieb. Aber auch nur, weil man die unzähligen Daten sonst garnicht unterbringen konnte. Für den Endanwender war es ein Stereo Format.

Die Einstellung die du zur CD hast habe ich zu DCC. Smile
DCC ist die Zukunft und löst die Cassette ab und ist toll digital und Bla bla...
Und ein B215 bringt immernoch das X Fache einer DCC Gurke.
Und das ist gut so. Smile
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#57
Wenn es HEUTE um NEUE Aufzeichnungsverfahren als Ersatz zum
Spulen-Tapedeck geht, so kann das vernünftigerweise nur in einer
bestimmten Art und Weise implementiert werden, damit es mit alten
Problemen aufräumt und langfristige Akzeptanz findet.

Es muß digital sein.
Aber bitte nicht mit lächerlichen 16 Bit y-Auflösung und noch viel
schlimmerer x-Auflösung von 44.1 kHz.
Musiksignale sind keine reinen Sinustöne, sondern superkomplex.
y=20..24 Bit und x=192 kHz sind da angemessen.

Es gibt Mikrokontroller mit 24bit-AD-Wandler und 1 us Wandlungszeit,
für ~$15 bei 1000 Stk.
Man sieht: Es werden eh die meisten verarscht...

Es sollte berührungslos sei.
Daß da ein Medium über einen Aufnehmer schleift, ist einfach nicht zeitgemäß.

Band als Medium kann interessant sein, weil ein 1000 Meter langes Band
immerhin eine Fläche von 6 qm hat.
Das kann digital recht preiswert sein.

Aufwendige Mechanik wie rotierende Kopftrommel halte ich für das Allerletzte.

Verlustbehaftete Kompression ist ebenfalls das Allerletzte und vollkommen
indiskutabel.
Es gibt doch haufenweise verlustfreie Kompressionsverfahren.
Beispw. bei GIF-Grafiken (LZW).
(Und ZIP, GZIP, BZIP2, ...)

Ideal als Medium ist wohl eine Art CompactFlashCard in Pokerkartengröße.
Aber, derzeit : 150 ... 350 EUR! bei 1 GB.

Wenn man heute 6 CF-Karten aneinander legt und noch eine Lage
mit 6 darauf, hat man 12 Karten.
4 GB gibt es inzwischen in 1 CF.
Dann hätte man 48 GigaByte in Musikcassetten-Größe.
Rein elektronisch, mit bis zu 10 MB pro Sekunde R/W-Speed.
Muß lediglich billiger werden.
Das ist garantiert die Zukunft!
(Festplatten halte ich für einen Übergang, weil zur Zeit billig genug.)

Bei 192000 Abtastungen pro s mit 24 Bit hat man 600000 Byte pro s.
In 1000 Sekunden 0.6 GByte.
In 10000 Sekunden (~3 h) 6 GByte.
Unkomprimiert.
Na also!
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#58
Zitat:Michael Franz postete
a) bootleggen
==========

Habe da auch keine Erfahrung mit, aber wenn man bei ebay einen portablen MD um 50 Euro kriegt, so ist das Risiko des Verlustes nicht so riesig. Das teure an der ganzen Sachen dürfte weniger der Recorder sein sondern die Mikros.
Du musst ja nicht OKM II Studio oder sowas nehmen.
Mein Tip: Conrad hat so ganz kleine Electret Kapseln.
(...Wühl.... Bestellnummer such...)
BN: 30.21.47-33. Kosten 3.45 EUR.
Die haben nur 6.5 mm Durchmesser.
Dazu kaufst du noch so einen billigen Ohrstöpsel Kopfhörer.
Jetzt gehst du bei, schmeist die billig Hörkapsel aus dem billig Ohrstöpsel weg, bohrst ein zu der Mikrofonkapsel passendes Loch in die ,beim tragen des Ohrstöpsels, nach aussen zeigende Seite und klebst da die Mikrofonkapsel ein.
(Natürlcih erst das Kabel anlöten. Smile )
Mein Ohrstöpsel war schwarz und die Mikrofonkapsel hat ja oben so einen schwarzen "Bespannstoff". Wenn du das Loch so bohrst das der Bespannstoff der Mikrofonkapsel mit dem Ohrstöpselgehäuse bündig ist sieht man dan Umbau von weitem nicht. Viele der billig Ohrstöpsel haben allerdings kein Abgeschirmtes Kabel. Hier muss dann ein Abgeschirmtes verwendet werden.
Kein High End, aber unschlagbar günstig.

Zitat:b) Kompatibiltäten
==============
Beim Senkel gab es am Anfang auch verschiedene Spurlagen und Normen, aber alles hat sich beruhigt und ist über Jahrzehnte verlässlich so geblieben wie es war. Wenn man heute ein Band kriegt, kann man es auch abspielen, ohne eine Geräte-Armada sein eigen zu nennen. Die mangelnde Weiterentwicklung dieses Mediums war, so betrachtet, ein Vorteil.
Hm...
Also für Vierspur Bänder brauchst du eine Vierspur Maschine mit 4.75 , 9,5 und 19.
Da Zweispur aber weniger rauscht und auch Cultiger ist braucht man auch noch eine Zweispurmaschine mit 9.5 , 19 und 38. Diese Maschinen sollten 26er Spulen fassen.
Um aber auch Bänder aus Rundfunkbeständen Stilvoll wiedergeben zu können braucht man noch eine "richtige" Rundfunkmaschine mit 19, 38 und 76.
Diese muss AEG Wickel fassen können und natürlich in der Wiedergabeentzerrung zwischen CCIR und NAB umschaltbar sein und selbstverständlich Schmetterlingsköpfe haben, denn sonst is das nix.

Und andere Leute brauchen nur einen etwas neueren CDRW fähigen CD Player... Smile

Zitat:Bei den Cassetten sieht es schon ganz anders aus: Es entwickelten sich verschiedene Bandsorten und verschiedene Rauschunterdrückungsysteme. Wer sich durch einen Schwung alter Cassetten hören will, ist in der Wahl des Decks nicht mehr so frei wie beim Senkel. Um universell zu sein, braucht man schon ein eher modernes Deck.
DBX und Highcom haben sich nicht durchgesetzt. Wenn man natürlich unwiederholbare Aufnahmen mit so einem System hat ist man angeschmiert.
Aber ich glaube nicht dasz das viele waren.

Die Bandsorten sind auch nicht problematisch für Wiedergabe reichen 2 Positionen 120us für Normal und 70us für alles andere.

Durchgesetzt hat sich Dolby B und C und ein "modernes Deck" was diese beiden Entzerrungen und Rauschunterdrückungssysteme kann gab es schon vor über 15 Jahren. Damit kann ich gut leben.

Zitat:CDs: Verschiedene Farben, verschiedene Geschwindigkeiten, passende Geräte für die Anlage haben sich nicht richtig durchgesetzt (in den Studios mag das anders gewesen sein), statt dessen hat man die Weiterentwicklung der CD-R den Murksern von der EDV-Abteilung überlassen - als ob da schon jeweils was vernünftiges dabei rausgekommen wäre.
GRÖÖHL... PRUST... Besser hätte ich es auch nicht sagen können.

Zitat:Was ich hier vermisse: Einen Standard der besagt: Diese und diese Rohlinge, dieses und dieses Gerät, so und so aufbewahren und dann hast Du für ?? Jahre Sicherheit. Die gennannten Komponenten sollten dann gesichert auch über Jahre verfügbar sein. Glaubt da jemand dran?
Das Problem war hier von Anfang an das die Musikindustrie garkein Interesse daran hat das du selbst irgendetwas aufnimmst. Was meinst du warum die MI jetzt Panik kriegt? Man braucht sie nicht mehr wenn die Herstellung und Verteilung von Musikaufnahmen in guter Qualität so billig ist das man es in Eigenregie stemmen kann. Auf der Tonbandwelt Seite sind ja die Artikel über die Urheberrechts Problematik schon aus den 60er Jahren zu lesen. Ich habe welche aus den 80er gelesen wo sie versuchten den DAT Recorder zu verhindern.

Der CD Brenner ist uns nur deshalb verfügbar weil die CD nie als bespielbar gedacht war und dann plötzlich Tayo Yuden mit seinem CDR System den "Schuss aus der Hüfte" landete.
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#59
Zitat:Matze postete
Hier schmeist du aber DAT und Festplatte durcheinander...
Sorry, war ja nur ne Frage. Habe die Beschreibung von einem eBay-Teil, da hiess es halt: rotierende Köpfe etc. Aber gut, wenn's denn nix taucht... Wink
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#60
Hallo allerseits!

Eines steht doch fest: Nichts hält ewig! Oder besser gesagt: ...hält ewig ohne Verlust an Daten!
Auch eine DVD oder selbstgebrannte Daten-CD wird irgendwann "den Geist" aufgeben"...

Aber der entscheidende Vorteil digitaler Aufzeichnungen ist doch: Ich kann davon 1:1-Kopien anfertigen (u.U. sogar völlig verlustfrei).

Ich sagte es schon einmal an anderer Stelle: wenn man dieses Kopieren rechtzeitig (nach 10-15 Jahren) macht, "rettet" man seine kostbaren Aufnahmen eben auf diese Weise bis in alle Ewigkeit!

Und was sich "gx285" hier für ein supertolles Aufzeichnungs-System wünscht, ist ja wohl eher was für zukünftige Roboter, die die entsprechenden Ohren dafür haben, um das auch noch hören zu können, was das System aufgezeichnet hat.

...na dann weiterhin "Gut Ton!", Euer Gunther
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INFO: http://www.tbs47audioclub.de/
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#61
Was sich gx285 da wünscht ist genau das, was - z.B. über KaZaa - bereits heute teilweise durch die Gegend kursiert. 192 kHz sind dabei zwar noch nicht erreicht worden, aber die 44,1-Marke wurde immer wieder deutlich übertroffen. Eine gute Soundkarte kann ja auch aus dem Stehgreif schon mehr rausholen, nur werden die Dateien dann halt etwas umfangreicher. Ich meine jedenfalls nach wie vor deutliche Unterschiede zu Gunsten der Platte gegenüber einer CD herauszuhören, da muss noch etwas passieren!

Das Problem dürfte dabei nicht der hierbei verbrauchte Speicherplatz sein, sondern die Lese- und Weitergabegeschwindigkeit (inkl. Autokorrektur) sein. Nach wie vor ist Geschwindigkeit teuer und ich könnte mir vorstellen, da die DVD m.W. nur mit Cache im Hintergrund arbeitet, dass eine Aufnahme, wie sie gx285 vorschwebt, wenn sie entsprechend lang gerät, mittendrin Gedenkpausen einlegen könnte...
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#62
Welche stationären MD-Geräte sind zu empfehlen, d.h. besonders wertig?

Welche mobilen MD-Geräte sind besonders üppig ausgestattet?

Bin bei der Vielzahl von Geräten etwas überfordert...
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#63
44.1 kSa/s finde ich indiskutabel.
Da werden ja 20 kHz nur 3 x pro Periode abgetastet.
Alle 3 möglicherweise mit etwa 0 Volt als Ablageergebnis.
Ich kann mir nicht erklären, wie man einen 20 kHz-Abschnitt in einem
Audio-Signal auf diese Weise wieder herstellen kann!
Auch ein Filter kann da den Sinus a la Fourier nicht wieder hellsehen.

Aber 192 kSa/s dürften wirklich reichen.
16 Bit vertikal (65536 Steps) müßten auch reichen.
Gängige 16bit-Wandler haben 200..300 kSa/s überlappend.
Flash-Karten haben bis zu 10 MB/s, das reicht auch.
Sogar 1.5 MB/s würden da reichen.
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#64
Ob die MD nun theoretisch funktionieren kann oder nicht - praktisch tut sie das nicht mal schlecht. Von High-End redet niemand bei dieser Geschichte.

=> Andreas

http://www.minidisc.org/

dort bekommst Du einen ganz guten Überblick über die Geräte. Für Sharp kann ich sagen:
MT180 und MT190 sind ähnlich, aber der 190er hat mehr Zubehör, nämlich:
a) Digitalkabel optisch
b) Drahtfernbedienung, Player in der Tasche, am Stick wird bedient.

Gerade bei einem Porti würde ich darauf achten, daß er neben Standardplay SP auch noch den Longplay-Modus hat, wenn nicht gar den doppelten Longplay. Manche Longplay-Modi gehen nur in Mono.

Viele billige Geräte haben gute Aufnahmequalität auf dem Digi-Weg und versagen bei Analog. Die Sony-Player ab dem 640 aufwärts sind hier lt. Tests ordentlich.

Im Grunde musst Du bei interessanten Geräten nach den Tests in den Fachzeitschriften gucken.


- Michael -
Michael(F)
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#65
Ich antwortete auf Beitrag 060, wo es gar nicht um MD ging.
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#66
Guten Morgen...

„Highlander" schrieb: „Welche stationären MD-Geräte sind zu empfehlen, d.h. besonders wertig? Welche mobilen MD-Geräte sind besonders üppig ausgestattet?"
===Grundsätzlich haben stationäre MD-Geräte eine wesentlich umfangreichere Ausstattung, wie z.B. die viel bessere und fast hundertstelgenaue (Schnitt-)Editiermöglichkeit und auch eine UNDO-Funktion (Rückgängigmachung von Bearbeitungsschritten). - Mobile MD-Player haben nur eine digitale Eingangsbuchse, MD-Decks dagegen digitale Ein-u. Ausgangsbuchsen, meist OPTICAL u. oft auch KOAXIAL. Usw., usw.

„Michael Franz" schrieb: „Im Grunde musst Du bei interessanten Geräten nach den Tests in den Fachzeitschriften gucken."
===Dieser Empfehlung kann ich mich nur voll anschließen, möchte aber noch bemerken, daß der Unterschied zwischen preiswerten und teuren MD-Decks heute nur noch in der Ausstattung zu finden ist, nicht in der Aufnahmequalität. - 10-20 000 Hz bei + 0,5 dB und einem Signalrauschabstand von rund 98 dB bei Wiedergabe und einer Gleichlaufschwankung unterhalb der Meßgrenze schafft jedes Deck.

Gruß, Gunther
Hörmagazine? Da gibt es nur eine Wahl: TBS-47-AUDIOCLUB!
...mit: Hörspielen, Sketchen, Reportagen, Interviews, Montagen, Tricks usw.

INFO: http://www.tbs47audioclub.de/
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#67
Vielleicht könnte ich diesen Beitrag ja auch unter das Thema "Gehör" posten.

Heute hatte ich ein Erlebnis Senkel oder Minidisc. Wir bekamen Besuch und bei mir lief Musik. Dann wurden meine Geräte bewundert. Der Höhepunk war die Telefunken M12, "Das ist ja wie beim Radio, eine richtige Studiomaschine". Der Klang wurde als wunderbar bezeichnet. Als ich dann auf die Stop-Taste drückte, da kam der erste Stutzer, denn die Musik spielte weiter. Dann der Druck auf "Eject" am MDS-JE520, ein MD-Deck von Sony und es war Ruhe mit der Musik. Auf einmal war der Klang nicht mehr so toll. Ob da nur die Einbildung eine Rolle spielt. Ist die Minidisk wirklich so gut oder die M12 so schlecht?
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#68
Hallo "snzgl",

so ist das mit den subjektiv empfundenden Klängen (oder mit unserem Gehör und den Augen).

Deine beiden Geräte - vor allem die M12 - sind bestimmt sehenswert... und dieser Test von Dir hat eigentlich das bewiesen, was ich schon seit Jahren wußte: Das MINI-Disc-System ist Klasse!

Euer Gunther
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INFO: http://www.tbs47audioclub.de/
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#69
Hier eine sehr gute, englischsprachige Seite, voll mit MD-Erfahrungsberichten etc.:

http://www.minidiscussion.com
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#70
Heute hielt ein Audio-CD-Brenner hier Einzug. Mit Problemen, wie sie bereits hier ausführlich diskutiert wurden, jedoch ganz andere Gerätetypen betreffend.

Was macht dieses Gerät z.B. ein Hin und Her, bevor es betriebsbereit ist! Aussteuern der Aufnahme über eine handvoll winziger Segmente, Balance gibt es nur im Extramenü, hopla, das schaltet man mit dem Drehregler für die Aufnahmeaussteuerung ein Big Grin Kurzum ein einziger Krampf. Dabei steht in der Anleitung 'Sie werden gleich bemerken, wie einfach es ist, eine Aufnahme zu machen'. Das liest sich tatsächlich schneller, als man eine Aufnahme machen kann. Das übelste an dem Ding ist jedoch: es benötigt spezielle Audio-CD-Rohlinge, was evtl. ins Geld geht. Und das es nur analoge Kopien von digitalen Medien erlaubt, kann man sich denken. Wer hat denen nur ins Hirn geschissen??? Welcher Markt kann das gebrauchen?

In diesem Zusammenhang gesehen, hat Gunther wahrscheinlich recht, wenn er sagt: die MD ist das derzeit beste Medium. ... Wenn sie denn bloss nicht diese Komprimierung hätte. Vermutlich werde ich es da auch nochmal wagen und mir ein moderneres MD-Gerät zulegen.
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#71
Hallo Andreas,
herzlichen Glückwunsch zu Deiner Neuerwerbung. Ich habe auch so ein Teil,
und obwohl es mich oft recht geärgert hat, so bin ich doch froh, daß ich es habe. Das mit der Kopiersperre (ich unterstelle mal, daß das so Vorschrift ist)ist schon wurmig, aber ich denke, die meisten von uns haben einen PC Brenner. Da macht man es halt dort. Die Rohlinge sind mir zu teuer; daher arbeite ich nur mit CDRW und mache den Rest am PC.
Die Aussteuerung ist mir bei meinem Pioneer auch zu fummelig, also mache ich das an einem vorgeschalteten Vorverstärker. Auf diese Weise habe ich einige meiner Lieblingsplatten auf CD kopiert, und es ist nicht schlecht gelungen. Wirst Dich schon an das Gerät gewöhnen!
Gruß
Heinz
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#72
CD-Brenner: 2 - 22050 Hz hat das Gerät. Häääääää?????????????? Wie kann denn das sein? Braucht es deswegen vielleicht die speziellen Rohlinge?

Zumindest die erste CD ist soweit technisch okay, den Klang muss ich prüfen, wenn die Kinder mal nicht schlafen...was zugegebenermassen recht selten der Fall ist, wenn ich mal Zeit habe Smile


Zum MD-Player: da wäre z.B. dieser hübsche Yamaha. Bj. 1998. Zu alt? Hat er das neueste Atrac??? http://www.minidisc.org/translations/yamaha_mdxm5.htm
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#73
Moin

Welchen Brenner hast du denn gekauft?
Der Tascam kann es ja nicht sein, denn der schluckt alles und hat kein... Äh...
Das darf man jetzt nicht mehr sagen...

Ich empfehle dir hiermit den Tascam CDRW700...
...wegen des Äh... guten Klanges....

mfg Matthias
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#74
Hallo Andreas, von einer echten CD (keine dieser Un CD´s) müsste eigentlich auch eine digitale Kopie möglich sein, mein Philips CD 870 und mein Maranzt DR 700 machen das ohne Probleme. Die kopieren sogar einige dieser Un CD´s digital ohne Probleme, obwohl sie sie selbst nicht lesen können. Was soll also dieser Sch. Da habe ich schon 2 dieser Brenner in der Anlage und kann diese neumodischen CD´s nicht abspielen. Nur was man nicht darf, das kann man dann komischerweise wieder, wenn ein anderer CD Player diese denn abspielt.

Der Unterschied der Audio Rohlinge ist eigentlich nur die Codierung, an der der Recorder die Audio CD-R erkennt. Abgesehen davon ist der Rohling natürlich auf langsame Brenngeschwindigkeit optimiert im Gegensatz zu Computerrohlingen. Ich halte es übrigens auch so mit dem Brenner. Ich brenne damit nur CD-RW, dann wird mit dem Computer weiterverarbeitet.

Der Philips CDR 870 ist etwas dumm und er merkt nicht, wenn man ihm die Schublade nach dem OPC einer Audio CD-R wieder öffnet und ihm dann einen PC Rohling unterjubelt.

Kein Wunder, dass Philips so schnell den CDR 880 hinterherschob, der eigentlich kaum verändert wurde. Nur kann man ihm die Schublade nicht mehr aufziehen.

Dann muß man natürlich in einem Rutsch die CD fertigstellen.

Klanglich meine ich schon, dass eine mit Audio Brenner direkt digital gebrannte CD besser klingt, als die mit dem PC kopierte. Der Unterschied ist jedoch gering.

Viel problematischer sind die Ausfälle bei diesen Recordern beide Recorder waren schon in den ersten 3 Wochen fällig. Der Philips wurde durch einen neuen ersetzt, der Marantz repariert. Beide sind jetzt schon Jahre im Einsatz.

Andere Marken scheinen auch nicht besser zu sein.

Band ab - Band läuft,

Rainer
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#75
Hallo "highlander",

was Deine Frage zum YAMAHA-MD-Player Bj. 1998 angeht: Mit Sicherheit hat er nicht das neueste ATRAC-System.

Mein Vorschlag: Suche Dir einen Händler, der die Möglichkeit bietet, eine digitale MD-Aufnahme von einer CD mit der Original-CD zu vergleichen.
(Ggf. könnte ich Dir eine entsprechende MD schicken)

Gruß, Gunther
Hörmagazine? Da gibt es nur eine Wahl: TBS-47-AUDIOCLUB!
...mit: Hörspielen, Sketchen, Reportagen, Interviews, Montagen, Tricks usw.

INFO: http://www.tbs47audioclub.de/
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#76
@Gunther
Schade, dann muss ich weitersuchen. Händler haben wir hier keine vernünftigen, da müsste ich rund 80 bis 100 km fahren und darauf verzichte ich lieber. Was ist denn die letzte Atrac-Version? 4.5?
Danke für das Angebot, ich habe aber bereits rund 10 MDs hier Wink

@Matthias
Ob er ähm... hat oder nicht ist sicher ein 'Ausstattungskriterium', man möchte schliesslich 'frei' sein: alles digital aufnehmen können, was da kommen könnte. Ansonsten geht es eher um Mitschnitte aus dem Digitalradio, von Platte und Band. Danke für den Tipp, werde mal die Angel auswerfen...

@Rainer
Zitat:ist der Rohling natürlich auf langsame Brenngeschwindigkeit optimiert
bei einer Finalisierungszeit von rundweg 3 bis 4 Minuten kann man durchaus von langsam reden. Was ein Schrott! Warum lassen die das nicht Computerfirmen bauen? Ein Grund mehr, der für Teac-Tascam spricht!
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#77
Den Artikel in Stereo 07/04 wg. HiMD habe ich nochmals gelesen. Meiner Meinung nach ist die Aussage eindeutig: Der Tonträger kann so formatiert werden, daß er auf herkömmlichen Decks läuft. Das wäre dann die gewünschte Abwärtskompabtibilität.

Die Frage ist, ob das nur mit den neuen, teuren HiMDs geht (das wäre sinnlos, wer schmeißt schon gerne Geld zu Fenster raus) oder ob das auch mit den herkömmlichen MDs geht. Da man diese immerhin auf doppelte Kapazität aufblasen kann (dann laufen sie aber nur auf HiMD-Geräten) vermute ich, daß man die normalen MDs auch normal formatiern kann. Alles ander wäre auch ein Loch ins Wasser gegraben - aber den Japanern wäre das zuzutrauen.

Weiß jemand mehr??

Michael
Michael(F)
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#78
Immer wieder ist von den Verschiedenen ATRAC-Versionen die Rede. Die Frage ist: Ist auch die Datenreduktion beim Standard-Play (74 bzw. 80 min Laufzeit pro MD) von den Softwareupdates betroffen oder beziehen sich diese Verbesserungen nur auf die Lang-Versionen LP2 und LP4? Auf diese kann man ja verzichten, sie werden auch nicht bei jedem Player angeboten.

Michael
Michael(F)
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#79
Nochmal: Hallo allerseits!

Lieber "Highlander", soweit mir bekannt ist ATRAC 4.5 die neueste Version, zumindest bei den "alten" MD-Playern. - Aber wenn Du MDs hast, wirst Du ja auch einen Recorder dafür haben... u. dann kannst Du ja den Test selbst mal machen.

Die Frage von Michael brachte mich auch ins Grübeln... fest steht aber, in der Standard-Geschwindigkeit kann man zwischen den letzten ATRAC-Versionen keinen Unterschied hören.

Longplay-Recorder haben wir nicht... (brauchen wir nicht)... auch wegen der schlechter werdenden Tonqualität kam soetwas für uns nicht in Frage.

Gruß, Euer Gunther
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#80
Mein Sony MDS-JE-640 hat Atrac 3. Den Klang kann ich als "gut" bezeichnen. Als der Technics mit Atrac 4 noch lief, war der Klang nicht signifikant besser, wenn überhaupt.

Der Longplay-Betrieb ist durchaus interessant: Bei einer Radiosendung kommt es oft auf den Info-Gehalt des gesprochenen Worts an, nicht so sehr auf die Klangqualität der Musikbeispiele. Da liegt das Augenmerk auf der möglichst langen unterbrechungsfreien Aufnahmezeit.

Michael
Michael(F)
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#81
Moin

Zitat:rolie384 postete

Der Philips CDR 870 ist etwas dumm und er merkt nicht, wenn man ihm die Schublade nach dem OPC einer Audio CD-R wieder öffnet und ihm dann einen PC Rohling unterjubelt.

Rainer
Also, wenn du NACH der OPC einen anderen Rohling einlegst ist es kein Wunder wenn die Aufnahme bald nicht mehr lesbar ist.
Die OPC ist der automatische Einmessvorgang des Brenners, der für jeden Rohling neu durchgeführt werden muss. Moderne Brenner haben eine "running OPC". Das ist soeine Art Hinterbandkontrolle. Wenn du den Rohling praktisch ohne OPC brennst kann nix vernünftiges dabei herauskommen. Für manche Philipse und auch den baugleichen Marantz gab es einen Umbausatz von Hucht. Dann schluckten die Dinger auch 12cm Datenrohlinge.

mfg Matthias
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#82
Moin

Zitat:Michael Franz postete
Mein Sony MDS-JE-640 hat Atrac 3. Den Klang kann ich als "gut" bezeichnen. Als der Technics mit Atrac 4 noch lief, war der Klang nicht signifikant besser, wenn überhaupt.
Michael
Meinst du ATRAC Version 3 oder ATRAC3? Das eine ist was anderes als das andere.
ATRAC3 kam erst spät, als mp3 modern wurde. Daher der Name. ATRAC3 bezeichnet die Stereo Longplay Modes und nicht zwangsläufig die ATRAC Version.
Wenn ein Recorder ATRAC3 kann, kann man aber davon ausgehen das er für das normale ATRAC bei Standard Play mindestens Version 4.5 Verwendet. Danach kommt von Sony dann nicht Version 5 sondern "Type R".
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#83
=> Matze

Gelesen habe ich ATRAC3 (auf dem Gerät)

bei

http://www.minidisc.org/part_Sony_MDS-JE640.html

finde ich die Angabe: ATRAC Ver. 1.0 Type R

das ist dann wohl das Neueste, oder?

- Michael -
Michael(F)
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#84
Hallo Matze, das mit dem Philips CDR 870 Brenner mit PC Rohlingen betrügen habe ich nur zu Anfang gemacht. Da waren die Audio Rohlinge auch noch unverschämt teuer.

Interessant ist jedoch, das alle dieser billigen so gebrannten Porst Rohlinge heute noch laufen.

Probleme habe ich mit echten Audio Rohlingen von RED ZAC und Intenso. Zum Glück habe ich die nicht so häufig eingesetzt, aber man bekam manchmal nichts anderes.

ausnahmsweise mal

Platte, ab - Platte läuft,

Rainer
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#85
Zitat:Michael Franz postete
bei

http://www.minidisc.org/part_Sony_MDS-JE640.html

finde ich die Angabe: ATRAC Ver. 1.0 Type R

das ist dann wohl das Neueste, oder?

- Michael -
Es ist das neuste was ich kenne. Es kann sein das es noch was neueres gibt.
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#86
Es gibt offenbar noch ein Format mehr, wer weiß mehr darüber? Gestern fragte ich meinen 4jährigen Sohn, woher er das Lied kenne, das er da so fröhlich vor sich hin trällert. Meine Tochter mischte sich ein und meinte "Auf CD!", worauf mein Sohn erwiederte: "Das habe ich auf C-Dette!" Big Grin
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#87
Zitat:highlander postete
Es gibt offenbar noch ein Format mehr, wer weiß mehr darüber? Gestern fragte ich meinen 4jährigen Sohn, woher er das Lied kenne, [...] worauf mein Sohn erwiederte: "Das habe ich auf C-Dette!" Big Grin
Ja, ich kann mich dunkel daran erinnern... da war was, als ich vier war... Muss meinen Bruder mal fragen, der hatte wohl damals "Cedette". (Ich vermute dahinter einen sehr, sehr frühen Vorläufer der Minidisc.)

Gruss,

Hendrik
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#88
.
Richtig, C- Detten, das waren doch Magnetscheiben, die von einer Art Propeller, an dem die Köpfe befestigt waren, abgetastet wurden. Gab´s auch in Stereo, dann war auf jeder Seite ein "Tonopeller".



Frank ( darklab )
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.
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#89
Die hießen doch Stereopeller, im Gegensatz zu den einseitig arbeitenden Monopellern. Das Doppelscheibenprinzip mit Quadropellern konnte sich aber nicht durchsetzen.

Gruß, Wolfgang
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#90
.
Kam dann nicht "Rubik´s Cube" für Quadro? War aber auch nach kurzer Zeit aus der Mode. Eigentlich schade, denn die beiden frei bleibenden Flächen hätte man für Surround nutzen können.

Frank ( darklab )
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.
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#91
Das stimmt schon, aber für so unsinnigen Schnickschnack wie die Surropeller war die Zeit noch nicht reif, ebensowenig konnte das von einem namhaften japanischen Hersteller propagierte Minipeller-System sich durchsetzen.

Den test of time bestanden hat lediglich die professionelle Variante, der PRO-Peller.

Die C-Detten waren also nur eines der vielen chancenlosen Systeme, und die, die damals darauf gesetzt hatten, sind heute die C-Deppen...Big Grin

Gruß, Wolfgang
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#92
Sony hatte es ja nochmal mit einer Hightech-Variante probiert, der C++Dette, war aber auch ein Flop... Big Grin
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#93
Vielleicht braucht unsere Haltung eine kopernikanische Wende, um die MD zu akzeptieren...

Übrigens: wer beim ersten Treffen dabei war: die Ems-Vechte-Welle setzt auch auf MD-Recorder! Im Studio, daß wir besichtigt haben, erklärte uns dann die Dame am Pult, sie hätte noch auf einer Revox gelernt Wink
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#94
... ich meine, nach dem Kopieren einer CD auf minidisc eine schlechtere Räumlichkeit zu vernehmen. Kann aber auch Spinnerei sein...
Der Freak in mir liebt große schöne Spulen, zuckende VU's und rote Peak LED's.
So isses halt...
Bahnfahren ist auch toll. Man kommt an. Aber man fährt so passiv...
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#95
Das ist hier doch ein Tonbandforum! Mann kann sich ja über digitale Medien unterhalten aber das hier klinkt so,als ob wir unsere Tonbandgeräte verschrotten sollen.Ich benutze CD und PC aber meine Tonbandgeräte bleiben und die mD Kann meinetwegen zum Mond fliegen. Der MD fehlt es an Rock`n`Roll!!
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#96
Wenngleich etwas drastisch, aber du sprichst mir aus der Seele! Nichts gegen die MD-Technik, aber die drehenden Spulen kann sie nicht ersetzen.
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#97
Jetzt würde mich nur noch interessieren, auf welchen Post sich Tiger bezieht. Der von kreiserdiver kann es eigentlich nicht sein.... ??
Michael(F)
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#98
Offenbar spulte er zur ursprünglichen Diskussion zurück, was ich zuvor ja auch schon tat, nachdem die C-Detten Einzug gehalten haben Wink
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#99
002
@Raimund

Zitat:Ich verwende MD seit ca. 1998 und habe mir damals den Denon DMD 1000 gekauft. Allerdings gab es für mich ein klares Einsatzgebiet: ADR-Empfang mit einem Hifi-Gerät zwischenspeichern, um es anschließend weiterzuverarbeiten. Da hat die MD (Datenreduktion ist bei ADR kein wirkliches Thema) einfach ein paar Vorteile als Zwischenspeicher bzw. BearbeitungsmediumSad...)
Das stimmt so nicht ganz. ADR verwendet MPEG1 Layer II mit 192 kbps. Dieses Format ist der ältere Bruder von MP3. Die Qualität bei 192 kbps erreicht etwa das was MP3 mit 128 oder 160 kbps erreicht. Die Qualität die als "CD-Qualität" beworben wurde, dies aber nur in den seltensten Fällen bietet.

ATRAC(1) verwendet eine konstante Bitrate von 292 kbps, als ein gutes Stück mehr als ADR.


005
@highlander

Zitat:1. ist die Datenreduktion eher unterhalb oder gleich oder oberhalb vom MP3-Verfahren?
Bei ATRAC(1) sind 292 kbps standard. Bei MP3 gehts von 64 bis 320. Gebräuchlich sind Grössen wie 128, 192 und 256. 1:1 vergleichen kann man die Standards aber nicht, da die Systeme unterschiedlich sind. MP3 ist vom Format her eher besser.


014
@highlander

Zitat:1) Datenreduktion...kicher...digital allein ist doch schon Datenreduktion
Nein, das stimmt nicht. Das ist keine Datenreduktion im eigentlichen Sinne. So gesehen wäre auch Band eine Datenreduktion, denn das Band hat auch nur einen begrenzten Frequenzgang.


023
@TBS-47-Audioclub

Zitat:was passiert beim editieren? Werden die Daten aufgeräumt? Damit meine ich: Wenn Track 2 fehlt weil gelöscht, rutscht dann Track 2 nach unten, oder werden die entstehenden Lücken chaotich beschrieben und der Speicherort in einem Inhaltsverzeichnis festgeschrieben, wie bei Datespeichern üblich??"==
Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Wenn man Track 2 löscht, ist dieser Abschnitt nicht mehr vorhanden, daß heißt Track 2 gibt es nicht mehr u. die Gesamtzahl der Tracks auf der MD wird dadurch um 1 reduziert. Also der vorherige 3. Track ist nun der Track 2! Dadurch ist nun die Laufzeit der MD um genau die Zeit des vorherigen Track 2 länger."
Die MD speichert wie ein Computer-Datenträger: Ist ein Bereich frei, so z.B. wenn Track1 gelöscht wird, wird er wieder gefüllt, z.B. mit dem Track 12. Hat der Track 12 keinen Platz darin weil Track 1 kürzer war, so wird Track 12 nur teilweise dort gespeichert und der Rest an einem anderen Ort. Da die MD-Geräte einen Zwischenspeicher besitzen, ähnlich dem Caching bei Festplatten, werden die Daten immer gepuffert und der Schreib- resp. Lesekopf kann in dieser Zeit die Daten "zusammensammeln". Auf Grund dieser Speicherung fragmentieren die Medien mit der Zeit. Durch den grossen Cache ist dies aber kein Problem:
http://www.minidisc.org/minidisc_faq.html#_q15


025
@Michael Franz

Zitat:Lösche ich nun einen Titel, so wird die entstehende Lücke gefüllt, indem die danach folgenden Daten bewegt und in die Lücke geschoben werden. Es kann also nicht passieren - wie das bei Festplatten im PC üblich ist - daß einzelne Dateien auseinandergerissen und in die verschiedenen Lücken gestopft werden, so daß nur das Inhaltsverzeichnis alleine noch weiß, wo was steht."
Doch, genau so passiert das.


054
@rolie384

Zitat:Vom Klang her kann das System eigentlich besser sein wie die Mini-Disk da die Datenreduktion geringer ist, jedoch ist das DCC 300 ein zu einfaches Modell um da wirkliche Ansprüche zu stellen. Die Datenreduktion ist sicher noch verbesserungswürdig, denn die MD hat in der Zeit ja noch einige Verbesserungen durchgemacht. Ich müßte mir nochmal die Mühe machen, den DCC an meinen A 9009 Verstärker mit integriertem DA Wandler anzuschließen.
Die DCC verwendet - wie ADR, DAB, DVB etc. - ebenfalls MPEG1 Layer II, den älteren Bruder von MP3. Soweit ich weiss - und Infos sind ja leider sehr dürftig - wurden bei der DCC 384 kbps verwendet. Der Vorteil der DCC war, dass ATRAC in den Anfängen noch kein gutes Programm war, resp. der Codec noch nicht weit entwickelt war. MPEG 1 Layer II hingegen war damals schon ausgereift. Bereits 1985 wurde es bei der Entwicklung von DAB als Codec ausgewählt. 1992 war das also schon eine Weile auf dem Markt.

UPDATE: Meine Recherche hat gerade ergeben, dass bei DCC 384 kbps verwendet wurden und nicht nur 256.


056
@gx285

Zitat:Aber bitte nicht mit lächerlichen 16 Bit y-Auflösung und noch viel
schlimmerer x-Auflösung von 44.1 kHz.
Musiksignale sind keine reinen Sinustöne, sondern superkomplex.
y=20..24 Bit und x=192 kHz sind da angemessen.
Naja, da gehen die Meinungen auseinander. Das Problem sind wohl eher die 16 Bit als die 44.1 KHz.


056
@TBS-47-Audioclub
Zitat:Aber der entscheidende Vorteil digitaler Aufzeichnungen ist doch: Ich kann davon 1:1-Kopien anfertigen (u.U. sogar völlig verlustfrei).
Nein, nicht verlustlos. Siehe dazu Posting 20 in diesem Beitrag:
http://forum2.magnetofon.de/f2/showtopic...m=lastpage
Siehe ebenfalls:
http://www.minidisc.org/minidisc_faq.html#_q23
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Zu MP2 (Mpeg1 Layer II):
Damals wurde auch festgelegt, dass 192kbps (für DAB) die niedriegste Bitrate des Codecs ist, bei dem "high quality audio" übertragen werden kann. Trotzdem senden in England die meisten Stationen mit 128kbps, was dem Codec nicht entspricht. Wie's in Deutschland ist, weiss ich mangels digitalem Empfang nicht.
Ob MP3 MP2 überlegen ist, mag ich auch nicht sagen. MP3 ist komplexer und bei niedriegen Bitraten besser. Niedrigere Bitraten waren bei MP2 aber eigentlich ja auch nicht vorgesehen. MP2 spielt seine Stärken erst bei wirklich hohen Bitraten aus.

Was den verwendeten CODEC bei DCC angeht, muss ich Dich korrigieren Wink PASC ist kompatibel zu MPEG1 Layer I (also MP1) und nicht MPEG1 Layer II (MP2). 384kbps ist korrekt.
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