25.03.2005, 13:44
Lieber Nikola,
Senf komt schon, obgleich wohl als süßer aus M, gemeinsam mit der Weißwurscht, auch wenn's dem Fastengebot widerspricht und nach dem Mittagläuten käme, würde denn heute geläutet.
Bei diesem Band, dessen Werte ich aber nicht kenne, halte ich es für nicht eben wahrscheinlich, dass bei 250 pWb/mm -10 dB (entspr. knapp 80 pWb/mm) bei 19 cm/s schon bei 10 kHz ausgeprägte Sättigungserscheinungen zu beobachten sein sollten. Ich nehme dazu an, dass dies Band nicht gerade aus den frühen 70ern stammt. Die Ursache jener Pseudosättigung aber lässt sich ja sehr leicht verifizieren, indem man mit der Aussteuerung auf -20 dB bezgl. 250 pWb/mm (entspr. 25 pWb/mm) hinunter geht. Dann ist man allemal auf der sicheren Seite; sollten sich dann dennoch Unerfreulichkeiten zeigen, sind weitere Nachforschungen nötig.
Hinsichtlich der 810, deren Verstärker definitiv das können, was geht, muss man sich natürlich immer anschauen, was Onkel Willis Mannen bei der jeweiligen Bandgeschwindigkeit spezifiziert haben, denn das überschreitet man dann auch nicht 'bis in die Puppen'. Man fragte dort (und bei Rundfunks) ja nicht nur, "was nützt mir das?", sondern auch, "was macht mir das für Ärger?" Und da wägt man dann natürlich mit Professorenmiene ab.
Wann immer "steile" Abfälle (12 dB/Oktave oder mehr) im hohen Frequenzbereich zu konstatieren sind, riecht das nach Absicht, da man derartige Abfälle ja 'machen' muss, da wenigstens zwei Phänomene kaskadiert auftreten müssen.
Ich habe Amateurgeräte immer mit -20 dB VU gemessen und bin dabei nie klassisch aufgelaufen. Die obigen Dinger müssen das also ordentlich können, wozu mir 18 kHz bei 19 cm/s absolut reichen, Erfahrungen mit einer BR20 aber völlig fehlen. Nachdem dein Problem aber nur einen Kanal betrifft, wäre wohl ein Vergleich des Verhaltens beider Verstärkerzüge Aufnahme/Wiedergabe links vs. rechts mehr als sinnvoll. Dies kann ggflls. auch durch ein rückwärts betriebenes, also um 180° gedrehtes, nicht aber von der Rückseite her eigen aufgenommenes Band erfolgen. Dann wird ja der linke Kanal vom rechten Spulenpaket und der rechte Kanal vom Linken Spulenpaket in umgekehrter Laufrichtung wiedergegeben, was Aussagen zur Herkunft des Problemes erleichtern kann.
Das wäre gewesen, was mir so durch den Kopf geht.
Hans-Joachim
Senf komt schon, obgleich wohl als süßer aus M, gemeinsam mit der Weißwurscht, auch wenn's dem Fastengebot widerspricht und nach dem Mittagläuten käme, würde denn heute geläutet.
Bei diesem Band, dessen Werte ich aber nicht kenne, halte ich es für nicht eben wahrscheinlich, dass bei 250 pWb/mm -10 dB (entspr. knapp 80 pWb/mm) bei 19 cm/s schon bei 10 kHz ausgeprägte Sättigungserscheinungen zu beobachten sein sollten. Ich nehme dazu an, dass dies Band nicht gerade aus den frühen 70ern stammt. Die Ursache jener Pseudosättigung aber lässt sich ja sehr leicht verifizieren, indem man mit der Aussteuerung auf -20 dB bezgl. 250 pWb/mm (entspr. 25 pWb/mm) hinunter geht. Dann ist man allemal auf der sicheren Seite; sollten sich dann dennoch Unerfreulichkeiten zeigen, sind weitere Nachforschungen nötig.
Hinsichtlich der 810, deren Verstärker definitiv das können, was geht, muss man sich natürlich immer anschauen, was Onkel Willis Mannen bei der jeweiligen Bandgeschwindigkeit spezifiziert haben, denn das überschreitet man dann auch nicht 'bis in die Puppen'. Man fragte dort (und bei Rundfunks) ja nicht nur, "was nützt mir das?", sondern auch, "was macht mir das für Ärger?" Und da wägt man dann natürlich mit Professorenmiene ab.
Wann immer "steile" Abfälle (12 dB/Oktave oder mehr) im hohen Frequenzbereich zu konstatieren sind, riecht das nach Absicht, da man derartige Abfälle ja 'machen' muss, da wenigstens zwei Phänomene kaskadiert auftreten müssen.
Ich habe Amateurgeräte immer mit -20 dB VU gemessen und bin dabei nie klassisch aufgelaufen. Die obigen Dinger müssen das also ordentlich können, wozu mir 18 kHz bei 19 cm/s absolut reichen, Erfahrungen mit einer BR20 aber völlig fehlen. Nachdem dein Problem aber nur einen Kanal betrifft, wäre wohl ein Vergleich des Verhaltens beider Verstärkerzüge Aufnahme/Wiedergabe links vs. rechts mehr als sinnvoll. Dies kann ggflls. auch durch ein rückwärts betriebenes, also um 180° gedrehtes, nicht aber von der Rückseite her eigen aufgenommenes Band erfolgen. Dann wird ja der linke Kanal vom rechten Spulenpaket und der rechte Kanal vom Linken Spulenpaket in umgekehrter Laufrichtung wiedergegeben, was Aussagen zur Herkunft des Problemes erleichtern kann.
Das wäre gewesen, was mir so durch den Kopf geht.
Hans-Joachim
