12.05.2019, 01:59
Hallo Nelson,
bitte vergesse diesen Satz:
Du schriebst:
1962 brachte 3m (Scotch) die Bänder 201, 202 und 203 heraus die ein erheblich niedrigeres Grundrauschen hatten, dafür allerdings eine niedrigere Kopierdämpfung. Ein Low Noise (LN) Band.
Die AGFA Typen PE31 und PE41 gehörten im Amateurbereich ebenfalls zu diesen Bändern, wobei die Kopierdämpfung wesentlich besser war als die Bänder aus den USA.
Du musst Dir bei der Magnettontechnik ein immer wiederkehrendes Spiel zwischen den Geräteentwicklern und den Bandmaterialentwicklern vorstellen.
Zu der Zeit. Ende der 50er Anfang der 60er, war das Verstärkerrauschen der Geräte niedriger als das Grundrauschen eines jungfräulichen Magnetbands.
Durch die Einführung des LN Bands wurde die Situation umgekehrt, die Geräteentwickler gerieten in Zugzwang.
1968 wurde eine neue Generation an Magnetbändern eingeführt, die das niedrigere Grundrauschen beibehielten aber zusätzlich eine wesentlich bessere Aussteuerbarkeit der Aufnahme boten.
Das war bei der AGFA der Typ PE36, PE46 und PE66, bei der BASF der Typ PES 35 LH / LP35 LH.
Die Bänder der BASF hatten allerdings erhebliche Mängel, was dazu führte das diese Bänder mit einer neuen Mixtur ab 1969 unter dem Namen LP35LH HiFi, DP26LH HiFi und TP18LH HiFi auf den Markt kamen.
Wer es nicht glaubt sollte in den Zeitschichten von Friedrich Engel nachlesen.
ORWO kannte übrigens auch die Unterscheidung LN / LH.
Viele Grüße
Volkmar
bitte vergesse diesen Satz:
Zitat:@ Nelson: So genau darfst du das mit den Bezeichnungen nicht nehmen. Zumal die Begriffe ja nicht klar defniert sind. Es gibt keine Norm "ab x dB darf sich das Band soundso nennen".Das gehört in die Katogerie "Mal ohne besseres Wissen einfach mal raushauen ohne Recherche" also "Fake News"
Du schriebst:
Zitat:Ich habe immer gedacht, dass es zuerst nur Low Noise und später Low Noise High Output-Bänder gabDa hast Du richtig gedacht.
1962 brachte 3m (Scotch) die Bänder 201, 202 und 203 heraus die ein erheblich niedrigeres Grundrauschen hatten, dafür allerdings eine niedrigere Kopierdämpfung. Ein Low Noise (LN) Band.
Die AGFA Typen PE31 und PE41 gehörten im Amateurbereich ebenfalls zu diesen Bändern, wobei die Kopierdämpfung wesentlich besser war als die Bänder aus den USA.
Du musst Dir bei der Magnettontechnik ein immer wiederkehrendes Spiel zwischen den Geräteentwicklern und den Bandmaterialentwicklern vorstellen.
Zu der Zeit. Ende der 50er Anfang der 60er, war das Verstärkerrauschen der Geräte niedriger als das Grundrauschen eines jungfräulichen Magnetbands.
Durch die Einführung des LN Bands wurde die Situation umgekehrt, die Geräteentwickler gerieten in Zugzwang.
1968 wurde eine neue Generation an Magnetbändern eingeführt, die das niedrigere Grundrauschen beibehielten aber zusätzlich eine wesentlich bessere Aussteuerbarkeit der Aufnahme boten.
Das war bei der AGFA der Typ PE36, PE46 und PE66, bei der BASF der Typ PES 35 LH / LP35 LH.
Die Bänder der BASF hatten allerdings erhebliche Mängel, was dazu führte das diese Bänder mit einer neuen Mixtur ab 1969 unter dem Namen LP35LH HiFi, DP26LH HiFi und TP18LH HiFi auf den Markt kamen.
Wer es nicht glaubt sollte in den Zeitschichten von Friedrich Engel nachlesen.
ORWO kannte übrigens auch die Unterscheidung LN / LH.
Viele Grüße
Volkmar
