27.04.2019, 22:37
Baruse,'index.php?page=Thread&postID=237156#post237156 schrieb:Wenn ein kompletter Hausstand aufzulösen ist,dann hat man meist andere Sorgen als jedes einzelne Gerät zu recherchieren bzw. zu inserieren und sich mit den Interessenten herumzuärgern.
Ganz abgesehen davon, daß es laut meinem Verständnis in dem obigen Fall diesen Zeitdruck nicht gab: Es gibt doch bei Haushaltsauflösungen typischerweise zwei Situationen.
Erstens (vermutlich in 90% aller Fälle): Es gibt nur eine überschaubare Zahl wertvoller Dinge (und normalerweise hat man doch auch ein grobes Gefühl dafür, welche das sind). Im Endeffekt wird also nicht viel bleiben, was recherchiert oder zwischengelagert werden muss. Wenn man auf der einen Seite eine Bandmaschine in (optisch) gutem Zustand hat, von der man weiß, daß sie mal teuer war, und auf der anderen Seite zerfledderte Orgeln...
Zweitens: Der ehemalige Bewohner hat wirklich erkennbar massenhaft wertvolle Dinge gehortet. Dann lohnt es sich m.E., einen Experten hinzuzuziehen oder notfalls eine oder zwei weitee Monatsmieten zu zahlen, um etwas Zeit für die Verwertung zu haben.
Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich behaupte: Wenn ich mal einen Haushalt auflösen müsste, wüsste ich es zu vermeiden, daß irgendwas, was noch dankbar Abnehmer fände, im Müll landet.
