12.05.2019, 22:28
So, ic h hab´s - an der Kopfträgerplatte waren sämtliche Potis verstellt, einschliesslich der Schrägstellschraube für den Hörkopf.
Das aufgespielte Signal eines Sinustons wurde zwar von beiden VU Metern als gleichmäßig dargestellt, jedoch waren die Trimmer R118/119 verstellt, so dass auf einem Kanal wesentlich weniger ankam. Getestet habe ich das ganz simpel mit einem (Mono)Frequenzgenerator, der beide Eingänge mit dem gleichen Signal (Y-Kabel) bespielte. Dann R118/119 so abgeglichen, dass beide VU-Meter 0dbA zeigten. Aufnahme gedückt und dann wurde es etwas knifflig, weil die RdL ja kein direktes Hinterbandsignal ausgibt. Lediglich die internen Lautsprecher lassen einen da mithören. Also habe ich verschiedene Reglerstellungen mit R202/203 und dem Aufsprechpegel (alles auf der Kopfträgerplatte) nach Gehör vorgenommen und das Hinterbandsignal dann mit einem relativ gut "geeichten" KX1100 von Kenwood abgegriffen und dessen Display als Anzeige verwendet. Bei dem Gerät habe ich vorher Eingangs- und Ausgangspegel auf dem Display als identisch geprüft gehabt . Dem Ohr nach geht es jetzt zu meiner Zufriedenheit.
Ja, mir ist völlig klar, dass ich hier 8| messtechnischen Frevel 8| betrieben habe... aber es war Sonntag, meine Mittel begrenzt und der Wille groß, das Problem endlich annehmbar zu lösen.
Manche Kisten müssen ja auch endlich mal vom Tisch.
Gedankt hat mir das die schöne RdL dann damit, dass nun der rechte Bandzugkomparator austickt und manchmal aus dem Pause oder Stop Zustand nicht mehr auf Play geschaltet werden kann, ohne den Komparator nach rechts zu drücken, dann auf Stop und dann komplett auszuschalten. Dann - nach erneutem Einschalten - springt der Komparator in Mittelstellung und die Mechanik lässt den Play-Betrieb wieder zu. Uuuuuuaaargh!!!
Fazit: In dem Gerät scheint jemand zu wohnen, der selbsttätig und sehr eigenwillig mal dies, mal jenes ändert, um mich bei Bastellaune zu halten ;(
Ist das jetzt was Schönes, oder ist das gar nichts Schönes... das ist jetzt die Frage.
In diesem Sinne gute Nacht...
Jörg aus D.
Das aufgespielte Signal eines Sinustons wurde zwar von beiden VU Metern als gleichmäßig dargestellt, jedoch waren die Trimmer R118/119 verstellt, so dass auf einem Kanal wesentlich weniger ankam. Getestet habe ich das ganz simpel mit einem (Mono)Frequenzgenerator, der beide Eingänge mit dem gleichen Signal (Y-Kabel) bespielte. Dann R118/119 so abgeglichen, dass beide VU-Meter 0dbA zeigten. Aufnahme gedückt und dann wurde es etwas knifflig, weil die RdL ja kein direktes Hinterbandsignal ausgibt. Lediglich die internen Lautsprecher lassen einen da mithören. Also habe ich verschiedene Reglerstellungen mit R202/203 und dem Aufsprechpegel (alles auf der Kopfträgerplatte) nach Gehör vorgenommen und das Hinterbandsignal dann mit einem relativ gut "geeichten" KX1100 von Kenwood abgegriffen und dessen Display als Anzeige verwendet. Bei dem Gerät habe ich vorher Eingangs- und Ausgangspegel auf dem Display als identisch geprüft gehabt . Dem Ohr nach geht es jetzt zu meiner Zufriedenheit.
Ja, mir ist völlig klar, dass ich hier 8| messtechnischen Frevel 8| betrieben habe... aber es war Sonntag, meine Mittel begrenzt und der Wille groß, das Problem endlich annehmbar zu lösen.
Manche Kisten müssen ja auch endlich mal vom Tisch.
Gedankt hat mir das die schöne RdL dann damit, dass nun der rechte Bandzugkomparator austickt und manchmal aus dem Pause oder Stop Zustand nicht mehr auf Play geschaltet werden kann, ohne den Komparator nach rechts zu drücken, dann auf Stop und dann komplett auszuschalten. Dann - nach erneutem Einschalten - springt der Komparator in Mittelstellung und die Mechanik lässt den Play-Betrieb wieder zu. Uuuuuuaaargh!!!
Fazit: In dem Gerät scheint jemand zu wohnen, der selbsttätig und sehr eigenwillig mal dies, mal jenes ändert, um mich bei Bastellaune zu halten ;(
Ist das jetzt was Schönes, oder ist das gar nichts Schönes... das ist jetzt die Frage.
In diesem Sinne gute Nacht...
Jörg aus D.
