Revox A77, noch die Mühe wert??
#1
Tag Allerseits,

Habe mir inzwischen wieder eine A77 angelacht, hatte ich als Ersatzteillager vorgesehen...
Sie ist aber im Allgemeinen noch in akzeptablen Zustand, nur...

[Bild: image.jpg]


Schätze, die Köpfe sind Hin?

Neue Köpfe sind mir zu Teuer, also weiter zum ausschlachten?

Schon einmal Dankeschön für Eure Meinungen und Ratschläge... ^^

LG, Ernst
LG, Ernst  Wink
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#2
Nachdem, was ich von Berlin aus sehen kann, werden die Köpfe kein langes Leben mehr haben.
Aber Du weißt das ja selber.
Aber das muß ja kein Todesurteil für die Maschine sein.
Kommt Zeit, kommt Gelegenheit....
Vielleicht mußt Du Dich ja erstmal von der letzten Aktion wieder runterfahren, bis das Kribbeln wieder in die Patschhände kommt... Rolleyes
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#3
Viertelspurköpfe habe ich leider nicht mehr Sad , halbspurige könntest du von mir haben. In diesem Fall müsstest du dir aber auch eine Oszillatorplatine für Halbspur besorgen, was kein großes Problem ist.

LG Holgi
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#4
Ralf B,'index.php?page=Thread&postID=236407#post236407 schrieb:Nachdem, was ich von Berlin aus sehen kann, werden die Köpfe kein langes Leben mehr haben.
Aber Du weißt das ja selber.
Aber das muß ja kein Todesurteil für die Maschine sein.
Kommt Zeit, kommt Gelegenheit....
Vielleicht mußt Du Dich ja erstmal von der letzten Aktion wieder runterfahren, bis das Kribbeln wieder in die Patschhände kommt...
Ist ja gerade mein Problem...das Kribbeln ist ja IMMER da! ;(

Im moment ergere ich mich an einen B790 Dreher, der ging hoch wie eine Turbine. Ist von mir nun repariert worden, aber nun schaltet die blöde elektronische Stummschaltung immer dazwischen. Also beim spielen immer aussetzer.

[Bild: image.jpg]


Habe die Platine rausmontiert, und sie da, hat schon jemand dran rumgemurkst. Und diese Platinen liebe ich: die sind "doppel gelötet, wie die bei der B77, oh Greuel.

[Bild: image.jpg]


Also alles nach gesehen und leztendlich ein neues Relais bestellt. Lass mich mal überraschen... Hoffe ich bekomme den wieder Fit!
Ach ja, wie üblich ist hier auch das Nextel hops!

Und dann geht es wieder an die A77... Big Grin

hannoholgi,'index.php?page=Thread&postID=236409#post236409 schrieb:Viertelspurköpfe habe ich leider nicht mehr , halbspurige könntest du von mir haben. In diesem Fall müsstest du dir aber auch eine Oszillatorplatine für Halbspur besorgen, was kein großes Problem ist.

LG Holgi
Komme ich gerne auf Zurück Holgi, Halb-Spur ist Gut, und ne Oszi-Platine für Halb-Spur hab ich auch noch warscheinlich. Schon mal Danke im Vorraus... Wink

LG, Ernst ^^
LG, Ernst  Wink
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#5
ernst56,'index.php?page=Thread&postID=236424#post236424 schrieb:Und diese Platinen liebe ich: die sind "doppel gelötet, wie die bei der B77, oh Greuel.
Die B77 hat doch keine doppelseitigen Platinen! Also meine jedenfalls nicht:

   
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#6
Ich meine nicht Doppelseitig, sondern doppelseitig gelötet...Kondi's, Transistoren usw auf einer Seite, auf der Platine stecken die in eine art Metallrörchen, das auf der andere seite auch rauskommt, also Verzinnt auf beide seiten. Warscheinlich für bessere kontakte aber ne sche*ssarbeit um die raus zu löten...

Und da hat mein Vorgänger gezeigt, das er "richtig" löten kann! X(


^^
LG, Ernst  Wink
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#7
ernst56,'index.php?page=Thread&postID=236426#post236426 schrieb:Warscheinlich für bessere kontakte aber ne sche*ssarbeit um die raus zu löten...
Mit einer elektrischen Entlötpumpe sollte es eigentlich problemlos gehen.
Falls Du noch keine hast - der Kauf lohnt sich immer.
Die Handpumpe oder die Rolle mit dem "Entlötband" sind nix dagegen.

Meine Freude an der Tonbandtechnik verdanke ich Hermann Hoffmann, dem Erfinder der Radio-Comedy.

http://www.sender-zitrone.de/
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#8
"Mit einer elektrischen Entlötpumpe sollte es eigentlich problemlos gehen.
Falls Du noch keine hast - der Kauf lohnt sich immer.
Die Handpumpe oder die Rolle mit dem "Entlötband" sind nix dagegen."



Werde mich dann mal umsehn. Gebrauch im moment eine Ersa Handentlötpumpe, eigentlich bin ich da ganz zufrieden mit.
Die hat schon bei viele Marantz und Luxmänner das Zinn abgesaugt...Und Entlötband gebrauche ich nur um Lötpunkte sauber zu machen.


LG, Ernst ^^
LG, Ernst  Wink
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#9
Bei mir läuft diese hier zur vollen Zufriedenheit.

https://www.amazon.de/gp/product/B005CHA...UTF8&psc=1

Es gibt sicher viele vergleichbare Modelle.
Ist nur ein Beispiel.

Viel Erfolg

Gruß

Alfred

Meine Freude an der Tonbandtechnik verdanke ich Hermann Hoffmann, dem Erfinder der Radio-Comedy.

http://www.sender-zitrone.de/
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#10
Ich könnte einen Satz Viertelspurköpfe abgeben, habe ich gerade neu geläppt und haben noch viel Material für viele Spielstunden drauf. Ich selbst mache mit Viertelspur nichts. Bei Interesse bitte PN.
Gruß André
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#11
Die genannte Amazon Entlötstation wird immer wieder genannt und auch ich bin zufrieden. Was hat man sich über Jahrzehnte mit dem mechanischen Klump gequält. Ohne die Station hätte ich die doppelten Lötstellen am Ernemann Sidewinder (den ich immer noch nicht hinbekommen habe) nicht auslöten können
Leute, bleibt schön glatt gewickelt!
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#12
Alfred F,'index.php?page=Thread&postID=236432#post236432 schrieb:Bei mir läuft diese hier zur vollen Zufriedenheit.

https://www.amazon.de/gp/product/B005CHA...UTF8&psc=1

Es gibt sicher viele vergleichbare Modelle.
Ist nur ein Beispiel.

Viel Erfolg

Gruß

Alfred
Danke für den Tip, Alfred und Zelluloid... thumbup


Das wird also meinen nächsten Ankauf!

Übrigens:

[Bild: image.jpg]

Hiermit ist es sehr angenehm Löten, speziell bei den alten Lötstellen, sehr gut für meine Lungen.
Kann ich nur empfehlen... thumbsup


^^
LG, Ernst  Wink
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#13
Der Lötdampfabsauger kommt auf meinen Wunschzettel.......

thumbsup

Meine Freude an der Tonbandtechnik verdanke ich Hermann Hoffmann, dem Erfinder der Radio-Comedy.

http://www.sender-zitrone.de/
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#14
ernst56,'index.php?page=Thread&postID=236426#post236426 schrieb:Ich meine nicht Doppelseitig, sondern doppelseitig gelötet...Kondi's, Transistoren usw auf einer Seite, auf der Platine stecken die in eine art Metallrörchen, das auf der andere seite auch rauskommt, also Verzinnt auf beide seiten. Warscheinlich für bessere kontakte aber ne sche*ssarbeit um die raus zu löten...
Diese Durchkontaktierungen (so heißt das Gelumpe korrekt) gibt es doch nur bei doppelseitig kaschierten Platinen! Bei der B77 sind die nicht vorhanden. Wie kommst du darauf?

Und die verlinkte Entlötstation habe ich auch. Funktioniert super. Man muss sich nur die Mühe machen, relativ häufig das durchsichtige Sammelrohr und die Filterscheibchen zu reinigen und ab und zu zu erneuern, sonst zieht die Pumpe nicht gescheit. Mit ein bisschen Wartung läuft das Ding aber sehr gut (wenn auch laut wegen der Membranpumpe!).

LG Holgi
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#15
Alfred F,'index.php?page=Thread&postID=236535#post236535 schrieb:Der Lötdampfabsauger kommt auf meinen Wunschzettel.......

thumbsup
Bitte sehr!

https://www.reichelt.com/be/de/loetrauch...stct=pol_2



Big Grin
LG, Ernst  Wink
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#16
hannoholgi,'index.php?page=Thread&postID=236536#post236536 schrieb:
ernst56,'index.php?page=Thread&postID=236426#post236426 schrieb:Ich meine nicht Doppelseitig, sondern doppelseitig gelötet...Kondi's, Transistoren usw auf einer Seite, auf der Platine stecken die in eine art Metallrörchen, das auf der andere seite auch rauskommt, also Verzinnt auf beide seiten. Warscheinlich für bessere kontakte aber ne sche*ssarbeit um die raus zu löten...
Diese Durchkontaktierungen (so heißt das Gelumpe korrekt) gibt es doch nur bei doppelseitig kaschierten Platinen! Bei der B77 sind die nicht vorhanden. Wie kommst du darauf?

Und die verlinkte Entlötstation habe ich auch. Funktioniert super. Man muss sich nur die Mühe machen, relativ häufig das durchsichtige Sammelrohr und die Filterscheibchen zu reinigen und ab und zu zu erneuern, sonst zieht die Pumpe nicht gescheit. Mit ein bisschen Wartung läuft das Ding aber sehr gut (wenn auch laut wegen der Membranpumpe!).

LG Holgi
Hab mal kurz eine B77 Platine genommen und stimmt, dort sind keine "Durchkontaktierungen" anwesend. Habe mich täuschen lassen, da die Löcher auf der Platine ja ziemlich gross sind, und warscheinlich vorbereitet sind.
Komisch, denn die Platine vom B790 ist auch nur Einseitig.

Was die Lötpumpe angeht: darf ruhig ein bisschen Unterhalt bei sein, so Schlimm wie bei ner Handpumpe wirds ja nicht sein.
Die elektrische Lötpumpe steht bei mir schon auf dem Zettel!

LG, Ernst ^^
LG, Ernst  Wink
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#17
ernst56,'index.php?page=Thread&postID=236550#post236550 schrieb:Komisch, denn die Platine vom B790 ist auch nur Einseitig.
Ich sehe auf deinem zweiten Foto in #4 aber eindeutig eine grüne, doppelseitige Platine und eine zweite mit ganz vielen IC's auf dem oberen Bild.
Oder halluziniere ich? 8|
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#18
hannoholgi,'index.php?page=Thread&postID=236575#post236575 schrieb:
ernst56,'index.php?page=Thread&postID=236550#post236550 schrieb:Komisch, denn die Platine vom B790 ist auch nur Einseitig.
Ich sehe auf deinem zweiten Foto in #4 aber eindeutig eine grüne, doppelseitige Platine und eine zweite mit ganz vielen IC's auf dem oberen Bild.
Oder halluziniere ich? 8|
Nee, tuste nicht. Die zwei Platinen sind jedoch nicht zweiseitig bestückt, sondern nur auf eine Seite...

Warscheinlich haben die bei Studer die Dinger nur mit reingelötet für sicheren kontakt. Das Lötzinn ist nämlich auch an der Oberseite.

Doppelgenäht hält besser? Warscheinlich, nun warten bis ich meine Elektrische Lötpumpe habe, dann gehts Einfacher!

Und bis ich das neue Relais hierhabe.

^^
LG, Ernst  Wink
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#19
ernst56,'index.php?page=Thread&postID=236577#post236577 schrieb:Die zwei Platinen sind jedoch nicht zweiseitig bestückt, sondern nur auf eine Seite...
Das wird ja ein richtiger Marathonthread hier wegen der Platinengeschichte... Big Grin

Also: doppelseitig kaschierte Platinen sind nicht auch gleichzeitig doppelseitig bestückt, sondern nur doppelseitig mit Leiterbahnen versehen. Dadurch vereinfacht sich das Layout, besonders, wenn sich sonst Brücken durch Leiterbahnkreuzungen nicht vermeiden ließen oder eine sehr komplexe Baugruppe auf der Platine sitzt, die sich mit einer einseitigen Druckschaltung gar nicht realisieren ließe.

Durch die Durchkontaktierungen wird eine leitende Verbindung zwischen den beiden Layern der Platte hergestellt und man hat damit viel komplexere Möglichkeiten der Leiterbahnführung. Bei modernen, mit SMD-Bauteilen bestückten Platinen gibt es natürlich auch eine doppelseitige Bestückung. Bei denen sind die Durchkontaktierungen mit wesentlich dünneren Hohlnieten (<1 mm) ausgeführt.

In der Computertechnologie gibt es schon länger Platinen, die nicht nur zwei, sondern bis zu 24 Layer beinhalten, diese Platinen werden in Sandwichtechnik hergestellt, wobei vier oder sechs Layer heute fast Standard sind. Die Anzahl der Schichten ist immer geradzahlig.
Die einzelnen Kupferschichten sind dann oft aufgeteilt in z.B. Versorgungsspannung, Masse, Signale und so weiter.

So, nun aber genug zu diesem Thema. Ich mach mir jetzt erst mal 'n Kaffee!

LG Holgi
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#20
hannoholgi,'index.php?page=Thread&postID=236583#post236583 schrieb:
ernst56,'index.php?page=Thread&postID=236577#post236577 schrieb:Die zwei Platinen sind jedoch nicht zweiseitig bestückt, sondern nur auf eine Seite...
Das wird ja ein richtiger Marathonthread hier wegen der Platinengeschichte... Big Grin

Also: doppelseitig kaschierte Platinen sind nicht auch gleichzeitig doppelseitig bestückt, sondern nur doppelseitig mit Leiterbahnen versehen. Dadurch vereinfacht sich das Layout, besonders, wenn sich sonst Brücken durch Leiterbahnkreuzungen nicht vermeiden ließen oder eine sehr komplexe Baugruppe auf der Platine sitzt, die sich mit einer einseitigen Druckschaltung gar nicht realisieren ließe.

Durch die Durchkontaktierungen wird eine leitende Verbindung zwischen den beiden Layern der Platte hergestellt und man hat damit viel komplexere Möglichkeiten der Leiterbahnführung. Bei modernen, mit SMD-Bauteilen bestückten Platinen gibt es natürlich auch eine doppelseitige Bestückung. Bei denen sind die Durchkontaktierungen mit wesentlich dünneren Hohlnieten (<1 mm) ausgeführt.

In der Computertechnologie gibt es schon länger Platinen, die nicht nur zwei, sondern bis zu 24 Layer beinhalten, diese Platinen werden in Sandwichtechnik hergestellt, wobei vier oder sechs Layer heute fast Standard sind. Die Anzahl der Schichten ist immer geradzahlig.
Die einzelnen Kupferschichten sind dann oft aufgeteilt in z.B. Versorgungsspannung, Masse, Signale und so weiter.

So, nun aber genug zu diesem Thema. Ich mach mir jetzt erst mal 'n Kaffee!

LG Holgi
Dan ist die Lernstunde nun vorbei... Big Grin

Und ein selbstgemachter herrlicher Cappucino hab ich auch nun runter!

Danke Holgi thumbup


^^
LG, Ernst  Wink
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#21
hannoholgi,'index.php?page=Thread&postID=236583#post236583 schrieb:Bei denen sind die Durchkontaktierungen mit wesentlich dünneren Hohlnieten (<1 mm) ausgeführt.
LG Holgi

Jetzt muss ich auch noch mal meinen Senf dazu geben Big Grin

Das sind keine "Hohlnieten" sondern per Galvanik erzeugte Kupferröhrchen. Dazu werden die laminierten Lagen (Kupferfolien mit den Leiterbahnen und Zwischenlagen aus Isoliermaterial sog. Prepreg) gebohrt und dann wird in der Galvanik Kupfer aufgebaut. In den Bohrlöchern wächst sozusagen Kupfer von der einen Seite auf die andere und verbindet dabei alle Lagen die an der Stelle Kupfer im Leiterbild haben. Bei reinen Durchkontaktierungen, also Löchern in die keine Bauteile gelötet werden sondern nur zur Verbindung der Lagen dienen, wird üblicherweise zwischen 0,5mm bis runter auf 0,1mm gebohrt. Selbst die 0,1mm Bohrungen werden oft mechanisch gebohrt (!), teilweise aber auch per Laser.

Viele Grüße
Volker
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#22
Man kann so alt sein wie 'ne Kuh und man lernt immer noch dazu! thumbsup
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#23
Ich hab' auch noch ein bisschen Senf. :whistling:
Im Amateurbereich werden dünne Hohlnieten zur Durchkontaktierung immer noch verwendet.
Hohlnieten werden auch zur Stabilisierung verbaut, so im Netzteil der A77, damit man mit den rückseitig angelöteten Drähten des Trafos nicht die Leiterbahnen herunter reisst.
Viele Grüße
Eckhard

M15A; Revox A700, B77, A77; Uher Report Monitor; www.engelstrasse.de
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#24
egon,'index.php?page=Thread&postID=236654#post236654 schrieb:Hohlnieten werden auch zur Stabilisierung verbaut, so im Netzteil der A77
Das stimmt auffallend. Wink
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#25
hannoholgi,'index.php?page=Thread&postID=236646#post236646 schrieb:Man kann so alt sein wie 'ne Kuh und man lernt immer noch dazu! thumbsup
Wie alt werden denn die Kühe bei Euch, Holgi? (Bin nämlich erst 62 Jahre Jung)

Big Grin
LG, Ernst  Wink
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#26
Hohlnieten gab es auch in der Frühzeit der doppelseitigen Beschichtung. Nur in der Massenproduktion war das zu teuer, daher die moderneren Verfahren.
Ich bin noch unter 60, aber lerne immer noch, denn nur wenn ich noch lernen kann, macht es auch Spaß. Wink
Gruß André
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#27
Captn Difool,'index.php?page=Thread&postID=236661#post236661 schrieb:Hohlnieten gab es auch in der Frühzeit der doppelseitigen Beschichtung. Nur in der Massenproduktion war das zu teuer, daher die moderneren Verfahren.
Ich bin noch unter 60, aber lerne immer noch, denn nur wenn ich noch lernen kann, macht es auch Spaß. Wink
thumbsup
LG, Ernst  Wink
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#28
Es gibt heute noch "Durchkontaktierungsnieten" ganz normal zu kaufen, siehe hier.

MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
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#29
ernst56,'index.php?page=Thread&postID=236658#post236658 schrieb:Wie alt werden denn die Kühe bei Euch, Holgi?
Ich vermute, dass wird so ähnlich sein, wie in Belgien. Wenn man eine Kuh ordentlich hält, könnte sie 30 werden. Aber mit 2-5 Jahren geht es normalerweise zum Schlachthof, weil die Milchleistung nicht mehr ausreicht. ;(

Von daher bin ich schon mehr als doppelt so alt wie eine nicht geschlachtete Kuh und lerne immer noch dazu! Big Grin

LG Holgi
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#30
Nah, dann bin ich froh das ich keine Kuh bin. esse sowieso (fast) kein Fleisch, ich ergere mich immer an die schlechte Kwalität wenn ich mir ein Steak
backen möchtte...


Und wieder was dazu gelernt!

Big Grin
LG, Ernst  Wink
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#31
Ob ich Elektrisch jemals noch was dazu lerne bezweifle ich. Aber ich bin auch noch nich so alt wie zwei ungeschlachtete Kühe.... Smile
VG Martin
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#32
So, kleines Update:

[Bild: image.jpg]

Funktioniert wieder Bestens.

War also das Relais auf der Platine. Obwohl es schaltete gab es kein Signal mehr durch...

Case Closed! thumbup

Demnächst hier wieder Bilder die hier gehören, also von einer A77...

Big Grin
LG, Ernst  Wink
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#33
ernst56,'index.php?page=Thread&postID=236695#post236695 schrieb:War also das Relais auf der Platine. Obwohl es schaltete gab es kein Signal mehr durch...
Also die Arbeitskontakte durch vermutlich. Oder mechanisch blockiert, so dass es nicht mehr 100% anziehen konnte.
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#34
thumbup
LG, Ernst  Wink
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#35
Die Relais machen mehr und mehr Probleme stelle ich fest.
Ich hatte schon bei drei B77 die Relais auf den Oszi Platinen wechseln müssen und kürzlich gab es bei einer C270 ein defektes Relais am Output Amp.
Viele Grüße
Jörg
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#36
Baruse,'index.php?page=Thread&postID=236818#post236818 schrieb:Die Relais machen mehr und mehr Probleme stelle ich fest.
Ich hatte schon bei drei B77 die Relais auf den Oszi Platinen wechseln müssen und kürzlich gab es bei einer C270 ein defektes Relais am Output Amp.
Das Relais hat erst angefangen zu klappern nach meiner "Turbinen" Reparatur. Die B 790 ist im moment die einzige "B" in meinem Besitz.
Eine bezahlbare B 77 zum aufarbeiten suche ich noch. Dann werde ich wohl damit rehnung halten müssen...

^^
LG, Ernst  Wink
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#37
So, die Oster-Feier ist nun endlich vorbei. Familië hat Sich gut volgestopft! Nun ist wieder ein halbes Jahr Ruhe angesagt...

Also geht es weiter mit der A 77 mit den "abgeschliffenen" Köpfe.

Steht ja auch im Heading: "Noch die Mühe wert"?

Freue mich auf Eure Kommentare über die Bilder...

[Bild: image.jpg]

So habe ich Sie gefunden, den Holzkasten und die Bekleidung waren natürlich auch dabei...

[Bild: image.jpg]

Tja, wieder das Übliche...

[Bild: image.jpg]

Was Manche mit Ihren Geräte anfangen...

[Bild: image.jpg]

Wohl das Übliche...

[Bild: image.jpg]

Ist also garantiert eine "Keller-Leiche"...

[Bild: image.jpg]

Und Die sind auch "Reif"...

[Bild: image.jpg]

Kommt mir irgendwie bekannt vor...

[Bild: image.jpg]

Soweit möglich "entbeint"...

[Bild: image.jpg]

Ob ich die jemals wieder am laufen bekomme?

[Bild: image.jpg]

Motorstempel ist vom juli 1974...

[Bild: image.jpg]

Trafoplatine ist etwas anders als bei der Mk IV...

Befor ich nun weiter "Operiere", soll ich hiermit weiter machen oder die Teile für mein Ersatzteillager behalten? Habe auch festgestellt, das manche Anschlussfarben abweichen...(oder Die sind verfärbt" durch den Zahn der Zeit)

Würde mich Freuen auf Eure Anregungen!

LG, Ernst ^^
LG, Ernst  Wink
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#38
Hallo Ernst,
ich gehe einmal von Deinen Bildern aus.
Mache gar nicht mit der A77 weiter, behalte diese als Ersatzteillager.
Habe hier auch eine A77 stehen, optischer Zustand eigentlich gut, aber man muss zu viel machen.
Vielleicht teste ich diese noch einmal.
Gruß
Peter
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#39
Ach, das ist ja 'ne Dolby! Na, da kann ich dir nur von abraten. Den Prozessor bekommt man nicht korrekt eingestellt. Zumindest habe ich das nicht geschafft. Aber du bist ja geduldiger als ich....
Die Kabelfarben, besonders die der Motoranschlüsse, haben sich ab und zu mal geändert. Bei der Dolby-Version sind wohl auch einige Drähte anders gefärbt. Ich hoffe, du hast vor der Demontage viele viele Fotos gemacht!

LG Holgi
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#40
Alfred F,'index.php?page=Thread&postID=236428#post236428 schrieb:
ernst56,'index.php?page=Thread&postID=236426#post236426 schrieb:Warscheinlich für bessere kontakte aber ne sche*ssarbeit um die raus zu löten...
Mit einer elektrischen Entlötpumpe sollte es eigentlich problemlos gehen.
Falls Du noch keine hast - der Kauf lohnt sich immer.
Die Handpumpe oder die Rolle mit dem "Entlötband" sind nix dagegen.
[Bild: t_Requ6VRxhm49cpMXyABTa0MtG6m1KRm5Ll0Uj7...46-h759-no]

So, und endlich angekommen, und was für ein Unterschied!
Hat sich Gelohnt.

Danke für den Tip!

Wink
LG, Ernst  Wink
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#41
hannoholgi,'index.php?page=Thread&postID=236536#post236536 schrieb:
ernst56,'index.php?page=Thread&postID=236426#post236426 schrieb:Ich meine nicht Doppelseitig, sondern doppelseitig gelötet...Kondi's, Transistoren usw auf einer Seite, auf der Platine stecken die in eine art Metallrörchen, das auf der andere seite auch rauskommt, also Verzinnt auf beide seiten. Warscheinlich für bessere kontakte aber ne sche*ssarbeit um die raus zu löten...
Diese Durchkontaktierungen (so heißt das Gelumpe korrekt) gibt es doch nur bei doppelseitig kaschierten Platinen! Bei der B77 sind die nicht vorhanden. Wie kommst du darauf?

Und die verlinkte Entlötstation habe ich auch. Funktioniert super. Man muss sich nur die Mühe machen, relativ häufig das durchsichtige Sammelrohr und die Filterscheibchen zu reinigen und ab und zu zu erneuern, sonst zieht die Pumpe nicht gescheit. Mit ein bisschen Wartung läuft das Ding aber sehr gut (wenn auch laut wegen der Membranpumpe!).

LG Holgi
[Bild: UsybupZ9CDrLoXnliksXwBIRMCZhByJ4DcgyNwWH...46-h759-no]
Na, Entlöten ist nun ja wirklich ein klacks geworden. Und erlich, Lärm macht die nicht. Muss nur mal kurz "knipsen" und wech ist das alte Lötzinn...


^^
LG, Ernst  Wink
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#42
hannoholgi,'index.php?page=Thread&postID=236918#post236918 schrieb:Ach, das ist ja 'ne Dolby! Na, da kann ich dir nur von abraten. Den Prozessor bekommt man nicht korrekt eingestellt. Zumindest habe ich das nicht geschafft. Aber du bist ja geduldiger als ich....
Die Kabelfarben, besonders die der Motoranschlüsse, haben sich ab und zu mal geändert. Bei der Dolby-Version sind wohl auch einige Drähte anders gefärbt. Ich hoffe, du hast vor der Demontage viele viele Fotos gemacht!

LG Holgi
Moin,

Hat einige Zeit gedauert, habe Sie trotzdem fast fertig bekommen... Big Grin
Nur noch den Capstan korrekt anschliessen und der erste Probelauf kann los gehen.

Und da liegt mein Problem. Beim originalen Capstan war der Tacho zerbröselt. Habe also einen kompletten Capstan mit schwarzem Tacho eingebaut.
Musste natürlich feststellen, das die Motoranschlüsse eine andere Farbe haben. Auch möglich, das die Farben Sich mit der Zeit geändert haben.
Alle Service-Anleitungen abgeklappert, auch die für Dolby, jedoch nicht fundig geworden...

Möchtte jedoch hier lieber nachfragen, ob die Anschlüsse die ich hier auf der Platine gemacht habe korrekt sind.
Ich schalte Sie noch nicht ein für einen Probelauf, befor ich die Sicherheit habe, das ich hier nix in die Luft jage...

Also, wenn Jemand hier einen Vorschlag oder Idee hätte? 8o

Anbei ein paar Bilder:


[Bild: image.jpg]

[Bild: image.jpg]

[Bild: image.jpg]

[Bild: image.jpg]

^^
LG, Ernst  Wink
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#43
Hallo Ernst,

der Capstanmotor ist ein Motor mit 3 Wicklungen die in Dreieck geschaltet sind. Die Wicklungen sind alle gleich, das schlimmste was Dir passieren kann ist, dass der Motor rückwärts läuft. Dann reicht es zwei beliebige Anschlüsse zu tauschen.

Viele Grüße,
Volker
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#44
Danke Volker, und wieder was dazu gelernt... thumbup

Habe mich jedoch zu früh gefreut, eingeschaltet und "Pitch"! Hauptsicherung von 0,5 hops...
Auch mal probiert ein zu schalten OHNE Capstanmotor angeschlossen, leider das selbe Resultat.

Wäre Dankbar für brauchbare Tips...

:|
LG, Ernst  Wink
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#45
Hallo Ernst,

hattest Du die Netzteilplatine komplett abgelötet?

Mir ist dabei mal passiert, dass ich zwei Kabel, die vom Trafo kommen, mit einem zu großen Lötpunkt versehentlich verbunden habe.

Dabei gab es dann das selbe Ergebnis wie bei Dir.

Weiter viel Erfolg

Gruß

Alfred

Meine Freude an der Tonbandtechnik verdanke ich Hermann Hoffmann, dem Erfinder der Radio-Comedy.

http://www.sender-zitrone.de/
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#46
Alfred F,'index.php?page=Thread&postID=241913#post241913 schrieb:Hallo Ernst,

hattest Du die Netzteilplatine komplett abgelötet?

Mir ist dabei mal passiert, dass ich zwei Kabel, die vom Trafo kommen, mit einem zu großen Lötpunkt versehentlich verbunden habe.

Dabei gab es dann das selbe Ergebnis wie bei Dir.

Weiter viel Erfolg

Gruß

Alfred
Hallo Alfred,

Nein, das war nicht nötig, da ich die Maschine komplett gestript hatte. Also nichts abgelötet...
Alle neue Teile nochmals penibel nachgesehen, ob ich da nicht ein oder anderes Teil umgekehrt reingesetzt habe.
Alle Steckverbindungen gecheckt, alles korrekt.
Sogar mal kurz einen anderen Netzschalter rein gesetzt.

Leider noch immer nix...

Ich hatte die A77 allerdings noch nie an der Steckdose, ist also möglich das der Wurm schon anfangs drin war...

Wink
LG, Ernst  Wink
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#47
Moin
alle Steckverbindungen von der Netzteilplatine lösen, dann an der Sicherung messen ob da ein Kurzschluß ist. Oder mit neuer Sicherung einschalten.
Wollen wir mal nicht hoffen, das der Trafo hin ist :whistling:

Gruß
siggi
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#48
siggi.k,'index.php?page=Thread&postID=241922#post241922 schrieb:Moin
alle Steckverbindungen von der Netzteilplatine lösen, dann an der Sicherung messen ob da ein Kurzschluß ist. Oder mit neuer Sicherung einschalten.
Wollen wir mal nicht hoffen, das der Trafo hin ist :whistling:

Gruß
siggi
Also wirklich ALLE Steckverbindungen lösen??

[Bild: image.jpg]

Wie Du sehen kannst, ist diese Platine ein Ticken anders als die herkömmlichen...

;(
LG, Ernst  Wink
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#49
Bei der Dolby-Version fehlen auf der NT-Platine die Buchsen und Anschlüsse für die Endverstärker, da diese nicht mehr hinein passen würden. Der Bereich, der nur die NT-Komponenten enthält dürfte gleich sein.
Viele Grüße
Eckhard

M15A; Revox A700, B77, A77; Uher Report Monitor; www.engelstrasse.de
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#50
ernst56,'index.php?page=Thread&postID=241923#post241923 schrieb:
siggi.k,'index.php?page=Thread&postID=241922#post241922 schrieb:Moin
alle Steckverbindungen von der Netzteilplatine lösen, dann an der Sicherung messen ob da ein Kurzschluß ist. Oder mit neuer Sicherung einschalten.
Wollen wir mal nicht hoffen, das der Trafo hin ist :whistling:

Gruß
siggi
Also wirklich ALLE Steckverbindungen lösen??

[Bild: image.jpg]

Wie Du sehen kannst, ist diese Platine ein Ticken anders als die herkömmlichen...

;(
Ja klar, du mußt den Fehler einkreisen. Du kannst natürlich erstmal den Trafo prüfen, also einen Anschluß des Trafo's von der NT-Platine ablöten dann prüfen ob der einen Kurzschluß
hat. Oder neue Sicherung rein einschalten......
Gruß
siggi
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