30.03.2019, 20:01
Das Phänomen ist natürlich interessant, denn es stellt sich vor allem die Frage: Wie ist eine solch signifikante Selbstlöschung überhaupt physikalisch möglich? Eisenoxid sollte ja, wenn man es einer üblichen Zimmeratmosphäre aussetzt, nicht zerfallen. Denkbar wären folgende Szenarien:
- Das Bindemittel tritt aus und schmiert die Tonköpfe mit einer unsichtbaren Schicht zu. Das tun zum Beispiel einige Typ-IV-Cassetten von TDK.
- Die Magnetpartikel selbst werden beim Bandtransport beschädigt oder brechen. Auch Magnetostriktion genannt. Das war aber eigentlich eher ein Problem von frühen kobaltdotierten Eisenoxidbändern, auch wieder im Cassettenbereich.
- Du bist sicher, daß Du nicht versehentlich aufmagnetisierte Bandführungsteile in Deinem Abspielgerät hattest?
Ist das Polydor-Band auch von Agfa hergestellt? Wenn ja, dann sollten wir weiter forschen und in unseren PE x6-Beständen nach ähnlichen Ausfällen suchen. Falls nein, liegt die Ursache eher nicht im Band begründet.
Viele Grüße,
Martin
- Das Bindemittel tritt aus und schmiert die Tonköpfe mit einer unsichtbaren Schicht zu. Das tun zum Beispiel einige Typ-IV-Cassetten von TDK.
- Die Magnetpartikel selbst werden beim Bandtransport beschädigt oder brechen. Auch Magnetostriktion genannt. Das war aber eigentlich eher ein Problem von frühen kobaltdotierten Eisenoxidbändern, auch wieder im Cassettenbereich.
- Du bist sicher, daß Du nicht versehentlich aufmagnetisierte Bandführungsteile in Deinem Abspielgerät hattest?
Ist das Polydor-Band auch von Agfa hergestellt? Wenn ja, dann sollten wir weiter forschen und in unseren PE x6-Beständen nach ähnlichen Ausfällen suchen. Falls nein, liegt die Ursache eher nicht im Band begründet.
Viele Grüße,
Martin
