21.03.2019, 07:58
Sodele……..wie wir Schwaben sagen……..
Dann möchte ich versuchen einiges zurecht zu rücken.
Beginnen wir mit meinem bzw. meinen Fehlern:
Mein Referenzgerät arbeitet intern mit 675mV@250nWb/m. Das sind dann tatsächlich 864mV bei 320nWb/m. Dieser Wert hat sich bei mir anscheinend so eingebrannt, daß ich diesen vorschnell für das TK 845 übernahm. Das TK 845 arbeitet aber mit 775mV@250nWb/m. Dazu später mehr.
Natürlich hatte Kai Recht, daß ausgehend von 775mV, bei 320nWb/m = 992mV, also 1V heraus kommt. Über den Tag hatte ich dann die dB’s mit der richtigen Grundlage gerechnet, so daß von mir unterschiedliche Pegel kommuniziert wurden, ich aber immer dasselbe meinte.
Sorry for that……..
Was aber im Kern bleibt ist, das TK 845 ließ sich, zumindest bei mir, nicht wirklich auf LPR 35 einmessen. Die Rückseitenbeschichtungsthematik jetzt einmal ausgenommen.
Mit großer Erleichterung habe ich jetzt wahrgenommen, daß es euch beim lesen und interpretieren des SM ähnlich geht wie mir.
Jetzt zum Thema wie es weiter ging:
Ich stellte also 1V am Ausgang bei 320nWb/m ein und die VU Meter auf 0dB. Wahrscheinlich nicht zufällig stellten sich dabei tatsächlich, wie im SM erwähnt, 3V am Ausgang der DIA Buchse ein. Offenbar ist man also so nicht sehr weit von der Grundig Vorgabe weg. Zu meiner zweiten großen Erleichterung ließ sich die TK 845 auch nicht mit 1V = 320nWb oder mit 1,6V = 514nWb am Ausgang einmessen. Es blieb immer der erhöhte Wiedergabepegel.
Dann wurde es ernst und ich ersetzte kurzerhand die Potis 543 und 546 für den Aufsprechpegel von 100K in 500K Typen.
Was soll ich sagen………..das war’s. Jetzt läßt sich der Aufsprechpegel so weit absenken, daß bei Vorband 1kHz/100mV = -20dB@320nWb/m auch bei der Wiedergabe wiederum 100mV anliegen. Das meinte ich mit 1:1, und das tut es jetzt auch. Das gleiche wiederholte ich bei 10kHz mit den Vormagnetisierungsreglern 545 / 548. Auch das ließ sich problemlos einstellen. Zur Erinnerung das TK 845 hat keinen Aufnahme Equalizer, deshalb diese Vorgehensweise. Auch die Forderung von „Vollspurlöschkopf - Stefan“ ist damit erfüllt.
Die Aufnahmen klingen jetzt im Rahmen der Möglichkeiten dieses Gerätes ganz ordentlich. Auch die Wiedergabe auf dem Referenzgerät, hört sich sehr brauchbar an. Andersrum, also Aufnahme auf dem Referenzgerät - Wiedergabe auf der TK845 sowieso. Hier nochmals meinen vollen Respekt an Peter Ruhrberg, mit dessen Bändern man eine solide Grundlage in das Tonbandgerät bekommt. Die leichte Rauigkeit bei der Wiedergabe konnte ich tatsächlich auch feststellen. Bei Verwendung von Maxell UD war das besser. So soll der zukünftige Besitzer selbst entscheiden ob er neue LPR 35 Bänder oder gute gebrauchte Maxell Bänder verwendet. Jetzt noch reinigen und wieder zusammen bauen, dann kann das Teil vom Tisch und dem Report 4200 IC Platz machen.
Gerade weil das im SM sehr unglücklich und nur für Insider geschrieben ist, hatte ich einen plausiblen Weg gesucht das Einmess Prozedere wie gewohnt zu machen. Auf den Pegel von 250nWb/m kam ich durch die Beschreibung des Bezugbandes 468A. Da ist allerdings von 25milli Maxwell pro mm Spurbreite die Rede, was umgerechnet 250pWb/mm oder eben 250nWb/m entspricht. Aus den Formulierungen 775mV, 0dB absolut im SM und dem angegebenen Bandfluss in der Beschreibung des Grundig Bandes 468A, habe ich eben die 775mV bei 250nWb/m abgeleitet.
So, jetzt hoffe ich mit diesem Schrieb nicht wieder für weitere Unruhe zu sorgen.
…und hier noch die Beschreibung des Grundig Justierbandes 468A
Justierband 468 A.pdf (Größe: 2.83 MB / Downloads: 6)
Dann möchte ich versuchen einiges zurecht zu rücken.
Beginnen wir mit meinem bzw. meinen Fehlern:
Mein Referenzgerät arbeitet intern mit 675mV@250nWb/m. Das sind dann tatsächlich 864mV bei 320nWb/m. Dieser Wert hat sich bei mir anscheinend so eingebrannt, daß ich diesen vorschnell für das TK 845 übernahm. Das TK 845 arbeitet aber mit 775mV@250nWb/m. Dazu später mehr.
Natürlich hatte Kai Recht, daß ausgehend von 775mV, bei 320nWb/m = 992mV, also 1V heraus kommt. Über den Tag hatte ich dann die dB’s mit der richtigen Grundlage gerechnet, so daß von mir unterschiedliche Pegel kommuniziert wurden, ich aber immer dasselbe meinte.
Sorry for that……..
Was aber im Kern bleibt ist, das TK 845 ließ sich, zumindest bei mir, nicht wirklich auf LPR 35 einmessen. Die Rückseitenbeschichtungsthematik jetzt einmal ausgenommen.
Mit großer Erleichterung habe ich jetzt wahrgenommen, daß es euch beim lesen und interpretieren des SM ähnlich geht wie mir.
Jetzt zum Thema wie es weiter ging:
Ich stellte also 1V am Ausgang bei 320nWb/m ein und die VU Meter auf 0dB. Wahrscheinlich nicht zufällig stellten sich dabei tatsächlich, wie im SM erwähnt, 3V am Ausgang der DIA Buchse ein. Offenbar ist man also so nicht sehr weit von der Grundig Vorgabe weg. Zu meiner zweiten großen Erleichterung ließ sich die TK 845 auch nicht mit 1V = 320nWb oder mit 1,6V = 514nWb am Ausgang einmessen. Es blieb immer der erhöhte Wiedergabepegel.
Dann wurde es ernst und ich ersetzte kurzerhand die Potis 543 und 546 für den Aufsprechpegel von 100K in 500K Typen.
Was soll ich sagen………..das war’s. Jetzt läßt sich der Aufsprechpegel so weit absenken, daß bei Vorband 1kHz/100mV = -20dB@320nWb/m auch bei der Wiedergabe wiederum 100mV anliegen. Das meinte ich mit 1:1, und das tut es jetzt auch. Das gleiche wiederholte ich bei 10kHz mit den Vormagnetisierungsreglern 545 / 548. Auch das ließ sich problemlos einstellen. Zur Erinnerung das TK 845 hat keinen Aufnahme Equalizer, deshalb diese Vorgehensweise. Auch die Forderung von „Vollspurlöschkopf - Stefan“ ist damit erfüllt.
Die Aufnahmen klingen jetzt im Rahmen der Möglichkeiten dieses Gerätes ganz ordentlich. Auch die Wiedergabe auf dem Referenzgerät, hört sich sehr brauchbar an. Andersrum, also Aufnahme auf dem Referenzgerät - Wiedergabe auf der TK845 sowieso. Hier nochmals meinen vollen Respekt an Peter Ruhrberg, mit dessen Bändern man eine solide Grundlage in das Tonbandgerät bekommt. Die leichte Rauigkeit bei der Wiedergabe konnte ich tatsächlich auch feststellen. Bei Verwendung von Maxell UD war das besser. So soll der zukünftige Besitzer selbst entscheiden ob er neue LPR 35 Bänder oder gute gebrauchte Maxell Bänder verwendet. Jetzt noch reinigen und wieder zusammen bauen, dann kann das Teil vom Tisch und dem Report 4200 IC Platz machen.
Gerade weil das im SM sehr unglücklich und nur für Insider geschrieben ist, hatte ich einen plausiblen Weg gesucht das Einmess Prozedere wie gewohnt zu machen. Auf den Pegel von 250nWb/m kam ich durch die Beschreibung des Bezugbandes 468A. Da ist allerdings von 25milli Maxwell pro mm Spurbreite die Rede, was umgerechnet 250pWb/mm oder eben 250nWb/m entspricht. Aus den Formulierungen 775mV, 0dB absolut im SM und dem angegebenen Bandfluss in der Beschreibung des Grundig Bandes 468A, habe ich eben die 775mV bei 250nWb/m abgeleitet.
So, jetzt hoffe ich mit diesem Schrieb nicht wieder für weitere Unruhe zu sorgen.
…und hier noch die Beschreibung des Grundig Justierbandes 468A
Justierband 468 A.pdf (Größe: 2.83 MB / Downloads: 6)
Gruß
Manfred
Neu........ Uher Royal de Luxe. 2 & 4 Spur; 320nWb@0dB; 1,1V/2,2kOhm@0dB am Ausgang.
Manfred
Neu........ Uher Royal de Luxe. 2 & 4 Spur; 320nWb@0dB; 1,1V/2,2kOhm@0dB am Ausgang.
