08.01.2019, 15:21
Hallo,
ich möchte das, wie ich die Köpfe justiert habe hier einmal beschreiben, da Jörg dies nachgefragt hat. Aber bitte, ich bin kein Experte:
Meine Vermutung, dass der Vorbesitzer die Einstellungen der Köpfe geändert hat, ist so gut wie sicher. Mir ist aufgefallen dass die Höhe zwischen Aufnahme- und Wiedergabekopf stark unterschiedlich war (>2mm). Der verstellte Azimut des Aufn.-Kopfes war ebenfalls schon mit bloßem Auge sichtbar.
Den Azimut des A-Kopfes habe ich daher zuerst mit Hilfe einer aufgenommenen Rechteck-Spannung phasengleich nach dem unangetasteten W-Kopf mit dem 2-Kanal-Oszi abgeglichen.
Danach habe ich den W-Kopf zuerst mit Hilfe der Schieblehre nach Höhe des A-Kopfes grob ausgerichtet. Dann mit dem Oszi und der Rechteckwelle unter Berücksichtigung der zu hörenden Nachbar-Spuren und der eigenen Amplituden an das Optimum herangetastet. Dann abwechselnd A- und W-Kopf verändert und wieder mit dem Oszi kontrolliert.
Ja, ich habe an den verlackten Schräubchen gedreht :S , bin aber froh, dass ich es gewagt habe. Der Klang auf 19 cm/sek. ist nun wirklich klasse (zumindest für die Ohren, vielleicht nicht für hochmoderne Audio-Messgeräte) und die Nebenspuren sind so gut wie nicht mehr zu hören.
Ich hoffe, dass sich bei den Experten nicht die Haare sträuben.
Gruß ..
Klaus
ich möchte das, wie ich die Köpfe justiert habe hier einmal beschreiben, da Jörg dies nachgefragt hat. Aber bitte, ich bin kein Experte:
Meine Vermutung, dass der Vorbesitzer die Einstellungen der Köpfe geändert hat, ist so gut wie sicher. Mir ist aufgefallen dass die Höhe zwischen Aufnahme- und Wiedergabekopf stark unterschiedlich war (>2mm). Der verstellte Azimut des Aufn.-Kopfes war ebenfalls schon mit bloßem Auge sichtbar.
Den Azimut des A-Kopfes habe ich daher zuerst mit Hilfe einer aufgenommenen Rechteck-Spannung phasengleich nach dem unangetasteten W-Kopf mit dem 2-Kanal-Oszi abgeglichen.
Danach habe ich den W-Kopf zuerst mit Hilfe der Schieblehre nach Höhe des A-Kopfes grob ausgerichtet. Dann mit dem Oszi und der Rechteckwelle unter Berücksichtigung der zu hörenden Nachbar-Spuren und der eigenen Amplituden an das Optimum herangetastet. Dann abwechselnd A- und W-Kopf verändert und wieder mit dem Oszi kontrolliert.
Ja, ich habe an den verlackten Schräubchen gedreht :S , bin aber froh, dass ich es gewagt habe. Der Klang auf 19 cm/sek. ist nun wirklich klasse (zumindest für die Ohren, vielleicht nicht für hochmoderne Audio-Messgeräte) und die Nebenspuren sind so gut wie nicht mehr zu hören.
Ich hoffe, dass sich bei den Experten nicht die Haare sträuben.
Gruß ..
Klaus
