03.01.2019, 08:03
kaimex,'index.php?page=Thread&postID=229964#post229964 schrieb:Das kannst du leicht testen, indem du den Schlitten mit dem Reibrad zurückziehst, so daß es nicht mehr zwischen Motorpulley und Schwungrad gedrückt wird.Vielen Dank Kai!
Wenn das Geräusch dann verschwindet...
Dabei kannst du auch einen Eindruck gewinnen, wie lange das Schwungrad ohne Antrieb noch weiterläuft (natürlich ohne Andruckrolle und Band).
MfG Kai
Unten ist eine neue Audiodatei verlinkt. Die ersten paar Sekunden ist das Reibrad noch dran, dann ziehe ich es weg. Der Unterschied in Lautsärke ist gewaltig. Die Nachlaufzeit des Schwungrades beträgt ca. 55 Sek. Meine Frage ist jetzt, kann man nun 100% auf das Reibrad als Übeltäter schliessen, oder kommen noch andere Effekte in Betracht? Wie z.B. dass das Reibrad die Schwingungen des Schwungrades auf das Chassi überträgt, das wiedrum wie ein Resonanzkörper agiert?
Wenn es ‚nur‘ das Reibrad wäre, dann ist die Instandsetzung nicht so kompliziert, wobei wie wir wissen im Fall von Uher gebrauchte Reibräder im guten Zustand schwer aufzutreiben sind.
Audiodatei 2: https://workupload.com/file/8ZtqX5hE
Nachtrag:
Ich habe gerade einen dünnen Pinselstiel sowohl gegen das Schwung- wie das Reibrad gehalten (in dieser Reihenfolge in der Audiodatei). Die Schleiffrequenz des Schwungrades stimmt nicht mit dem Laufgeräusch überein! Die des Reibrades hingegen tut das! Ich habe auch kurz den Stiel direkt an die Motorwelle gehalten (nicht auf der Audiodatei drauf). Hier ist die Schleiffrequenz viel zu hoch, um mit dem Laufgeräusch zu übereinstimmen. Ergo: es muss das Reibrad sein. 8o
Aber hört es euch selbst an: https://workupload.com/file/BKddMtJ3
