30.12.2018, 09:47
Guten Morgen ihr Bandmaschinisten,
einen klitzekleinen Fortschritt habe ich gemacht.
Das beim Kauf ausschlaggebende Moment war die 2016 durchgeführte Revision. Ich bin nämlich kein Bastler, kann keinen Schaltplan lesen, habe keine Lötstation, schon gar kein Gerät zum Entlöten, keine Messgeräte und kenne auch die Innereien der Geräte nicht. Von daher kann ich z. B. nicht sagen, ob irgendwelche Elkos noch die originalen sind oder schon mal ausgetauscht wurden. Es bringt auch nichts, das Gerät aufzuschrauben und dann laufen zu lassen, um dann, wenn der Fehlerfall eintritt, zu prüfen, was nicht mehr so funktioniert, wie es sollte. Sorry, dass ich das nicht vorher angemerkt habe. Wenn jemand meint, dass man sich unter solchen Voraussetzungen nicht so altes Zeugs kaufen darf, ok.
Also habe ich so ein wenig experimentiert. Zeitgleich zur 6000 habe ich mir ein Kabel, das kompatibel zum K557 ist bzw. sein soll, gekauft. Hat am Anfang auch funktioniert. Was mich sofort irritiert hat, war, dass man ein 5-poliges DIN-Kabel unter drei verschiedenen Winkeln in die Buchse Radio/Phono stecken kann. Kann da was kaputtgehen, wenn man das (angebliche) K557 falsch einsteckt? Auf jeden Fall ist dieses Kabel anscheinend hinüber, ich bekomme damit keine vernünftige Aufnahme mehr hin.
Um die Funktion des Kabels zu prüfen, habe ich einen Vorverstärker mit DIN-Anschluss für das Bandgerät hervorgezerrt und per Standard-DIN-Stereo-Kabel mit der Uher verbunden. Ergebnis: K557 funzt nicht, DIN-Kabel funzt. Bis zu einem gewissen Punkt. Dann wird die Aufnahme verzerrt und der bisher normale Aufnahmepegel fällt auf fast Null. Ein Wärmeproblem kann es nicht sein, denn wenn ich das Band an der Stelle stoppe und am nächsten Tag neu starte, ist der Pegel immer noch nahe bei Null. Wenn ich aber sofort nach Eintritt des Fehlers zurückspule und die Aufnahme neu beginne, ist alles wieder im Lack.
Was mir auch noch aufgefallen ist: wenn ich den Volume-Regler anfasse, knistert es im Lautsprecher.
Sobald das Verzerren bzw. der Pegelabfall auftritt, tritt auch das Problem mit dem Andruckarm auf (fährt nicht mit vernehmbarem "Klack" zurück, sondern muss durch Drücken anderer Tasten dazu "gezwungen" werden).
Hilft das irgendwie weiter?
Herzliche Grüße und, falls wir uns nicht mehr lesen, Guten Rutsch!
Thomas
einen klitzekleinen Fortschritt habe ich gemacht.
Das beim Kauf ausschlaggebende Moment war die 2016 durchgeführte Revision. Ich bin nämlich kein Bastler, kann keinen Schaltplan lesen, habe keine Lötstation, schon gar kein Gerät zum Entlöten, keine Messgeräte und kenne auch die Innereien der Geräte nicht. Von daher kann ich z. B. nicht sagen, ob irgendwelche Elkos noch die originalen sind oder schon mal ausgetauscht wurden. Es bringt auch nichts, das Gerät aufzuschrauben und dann laufen zu lassen, um dann, wenn der Fehlerfall eintritt, zu prüfen, was nicht mehr so funktioniert, wie es sollte. Sorry, dass ich das nicht vorher angemerkt habe. Wenn jemand meint, dass man sich unter solchen Voraussetzungen nicht so altes Zeugs kaufen darf, ok.
Also habe ich so ein wenig experimentiert. Zeitgleich zur 6000 habe ich mir ein Kabel, das kompatibel zum K557 ist bzw. sein soll, gekauft. Hat am Anfang auch funktioniert. Was mich sofort irritiert hat, war, dass man ein 5-poliges DIN-Kabel unter drei verschiedenen Winkeln in die Buchse Radio/Phono stecken kann. Kann da was kaputtgehen, wenn man das (angebliche) K557 falsch einsteckt? Auf jeden Fall ist dieses Kabel anscheinend hinüber, ich bekomme damit keine vernünftige Aufnahme mehr hin.
Um die Funktion des Kabels zu prüfen, habe ich einen Vorverstärker mit DIN-Anschluss für das Bandgerät hervorgezerrt und per Standard-DIN-Stereo-Kabel mit der Uher verbunden. Ergebnis: K557 funzt nicht, DIN-Kabel funzt. Bis zu einem gewissen Punkt. Dann wird die Aufnahme verzerrt und der bisher normale Aufnahmepegel fällt auf fast Null. Ein Wärmeproblem kann es nicht sein, denn wenn ich das Band an der Stelle stoppe und am nächsten Tag neu starte, ist der Pegel immer noch nahe bei Null. Wenn ich aber sofort nach Eintritt des Fehlers zurückspule und die Aufnahme neu beginne, ist alles wieder im Lack.
Was mir auch noch aufgefallen ist: wenn ich den Volume-Regler anfasse, knistert es im Lautsprecher.
Sobald das Verzerren bzw. der Pegelabfall auftritt, tritt auch das Problem mit dem Andruckarm auf (fährt nicht mit vernehmbarem "Klack" zurück, sondern muss durch Drücken anderer Tasten dazu "gezwungen" werden).
Hilft das irgendwie weiter?
Herzliche Grüße und, falls wir uns nicht mehr lesen, Guten Rutsch!
Thomas
Studer A810, Studer B67 MK II, Revox A700, Nagra IV-S, Nagra IV-SJ, Uher Report Monitor 4200, Uher 6000 Report Universal
