14.09.2018, 17:03
Eigentlich kann es tatsächlich nur an der Kopfhöhe liegen, die wahrscheinlich schon immer falsch war.
Ich habe den Pegel wiedergabeseitig so angehoben, dass die 2 dB Differenz verschwunden waren. Der Azimut war dabei korrekt. Alle fremd bespielten Cassetten liefen einwandfrei. Ich habe es auch geschafft den Aufnahmepegel so anzuheben, dass Vorband gleich Hinterband ist, aber auf anderen Decks sind Aufnahmen des Grundigs auf der rechten Seite etwa 2 dB zu leise.
Wenn ich nun den Aufsprechpegel unabhängig von der Einmessung mittels Sinuston so einstelle, dass er auf anderen Decks auf beiden Seiten den exakt gleichen Pegel anzeigt ist die Aufnahme wiederum auf dem Grundig 2 dB zu laut. Denke ich den Wiedergabepegel des rechten Kanals so, dass das Verhältnis zwischen Aufnahme und Wiedergabe stimmt sind die fremd bespielten Cassetten wieder 2 dB und mehr zu leise. Der rechte Kanal muss auch relativ stark angehoben werden damit das passt - ungleich zum linken.
Und an der Pegelanzeige kann es auch kaum liegen, denn der Output Level ist auf der rechten Seite in „Werkseinstellung“ - also so wie ich das Deck bekommen habe - genau um den oben beschriebenen Wert zu leise. Wenn ich den rechten Kanal wiedergabeseitig um diesen Wert anhebe und vernachlässige, dass er aufnahmeseitig 2 dB zu laut ist, verwirrt das den Einmesscomputer, weil der rechte Kanal ja den Bias abgleicht, der dann wohl hochzieht, weil der Wiedergabepegel verstellt ist.
Dann klingen die Aufnahmen im oberen Hochtonbereich etwas verhangen. Da ich aber nicht vor habe damit aufzunehmen ist das erst mal vernachlässigbar, solche Makel stören mich aber. Vor allem weil es mich wahnsinnig macht, wenn ich weiß, dass der Kopf verkehrt stehen könnte. Der Azimut hat bei allen Bändern exakt gepasst - sowohl Akai im Grundig, als auch umgekehrt...
Macht ja eigentlich wenig Sinn - wenn alles in Ordnung ist - dass eine Eigenaufnahmen im eigenen Deck zu laut ist, aber im Fremddeck zu leise, obwohl das Grundig auf dessen Pegel eingestellt ist... muss ja eigentlich ein mechanisches Problem sein. Wäre der Kopf verschlissen würden die Aufnahmen ja auch im Grundig schlecht klingen oder es wäre nicht mehr kalibrierbar.
LG Tobi
Ich habe den Pegel wiedergabeseitig so angehoben, dass die 2 dB Differenz verschwunden waren. Der Azimut war dabei korrekt. Alle fremd bespielten Cassetten liefen einwandfrei. Ich habe es auch geschafft den Aufnahmepegel so anzuheben, dass Vorband gleich Hinterband ist, aber auf anderen Decks sind Aufnahmen des Grundigs auf der rechten Seite etwa 2 dB zu leise.
Wenn ich nun den Aufsprechpegel unabhängig von der Einmessung mittels Sinuston so einstelle, dass er auf anderen Decks auf beiden Seiten den exakt gleichen Pegel anzeigt ist die Aufnahme wiederum auf dem Grundig 2 dB zu laut. Denke ich den Wiedergabepegel des rechten Kanals so, dass das Verhältnis zwischen Aufnahme und Wiedergabe stimmt sind die fremd bespielten Cassetten wieder 2 dB und mehr zu leise. Der rechte Kanal muss auch relativ stark angehoben werden damit das passt - ungleich zum linken.
Und an der Pegelanzeige kann es auch kaum liegen, denn der Output Level ist auf der rechten Seite in „Werkseinstellung“ - also so wie ich das Deck bekommen habe - genau um den oben beschriebenen Wert zu leise. Wenn ich den rechten Kanal wiedergabeseitig um diesen Wert anhebe und vernachlässige, dass er aufnahmeseitig 2 dB zu laut ist, verwirrt das den Einmesscomputer, weil der rechte Kanal ja den Bias abgleicht, der dann wohl hochzieht, weil der Wiedergabepegel verstellt ist.
Dann klingen die Aufnahmen im oberen Hochtonbereich etwas verhangen. Da ich aber nicht vor habe damit aufzunehmen ist das erst mal vernachlässigbar, solche Makel stören mich aber. Vor allem weil es mich wahnsinnig macht, wenn ich weiß, dass der Kopf verkehrt stehen könnte. Der Azimut hat bei allen Bändern exakt gepasst - sowohl Akai im Grundig, als auch umgekehrt...
Macht ja eigentlich wenig Sinn - wenn alles in Ordnung ist - dass eine Eigenaufnahmen im eigenen Deck zu laut ist, aber im Fremddeck zu leise, obwohl das Grundig auf dessen Pegel eingestellt ist... muss ja eigentlich ein mechanisches Problem sein. Wäre der Kopf verschlissen würden die Aufnahmen ja auch im Grundig schlecht klingen oder es wäre nicht mehr kalibrierbar.
LG Tobi
