30.08.2018, 10:44
Baruse,'index.php?page=Thread&postID=224422#post224422 schrieb:D.h. er kann die Maschine trotz des - für mein Empfinden - zu warmen Trafos bedenkenlos nutzen?Wenn du es lieber genau wissen möchtest, kannst du die Ströme sämtlicher Wicklungszweige messen. Falls sich dabei ergibt, dass der Primärstrom merklich höher liegt als das 1,25fache der Summe der Sekundärströme (bei angenommenem Wirkungsgrad 80%), ist mit dem Trafo etwas faul.
Eine andere Prüfmöglichkeit ist das Unterbrechen aller Sekundärstromkreise: Die beiden Sicherungen der Niedervoltzweige entfernen und die drei Anschlüsse des Capstan (E3-E4-E5) trennen. Für den verbleibenden Leerlauf-Primärstrom sind allein die Transformatorverluste verantwortlich, er wird hauptsächlich in Wärme umgesetzt. Der Leerlaufstrom ist bei einem intakten Transformator sehr gering, weswegen sich dieser auch kaum erwärmt.
Ist dies der Fall, kann eine erhöhte Erwärmung unter Last nur noch von zu hohem Stromverbrauch in einem der Sekundärzweige stammen. Dies lässt sich durch Vergleich mit einer einwandfreien A77 ermitteln.
Lesestoff zu durchschnittlichen Trafo-Verlusten und zu erwartendem Wirkungsgrad:
https://de.wikipedia.org/wiki/Transforma...rkungsgrad
http://www.asa-trafo-bau.de/contdeu/phys...rluste.htm
http://www.reimerhass.pmbrandt.de/wirkungsgrad.html
Grüße, Peter
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Peter
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Ich bin, wie ich bin.
Die einen kennen mich, die anderen können mich.
(Konrad Adenauer)
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