21.08.2018, 20:38
Peter Ruhrberg,'index.php?page=Thread&postID=223997#post223997 schrieb:Da das kopierte Signal nicht sehr stabil ist, weil es nicht unter der idealisierenden HF-Einwirkung aufgezeichnet wurde, schwächt es sich mit der Zeit ab, wenn es von der kopierenden Windung räumlich getrennt wird.Da scheint es mir angebracht zu unterscheiden zwischen der Kopierwirkung über einen langen Zeitraum (Tage,Wochen, Monate...) bei Normaltemperatur und der Kopierwirkung bei 65°C über zB 6 Stunden. In letzterem Fall habe ich ja kaum eine Möglichkeit, während des Trocknungszeitraumes auch noch den Längsabstand zu variieren. Ich nehme hier an, daß es auf die Variation des Abstandes ankommt, nicht dessen Größe. Eine Korrelation der Signale ist doch bei Minutenabstand schon völlig vernachlässigbar. Oder verstehe ich das immer noch falsch ?
Peter Ruhrberg,'index.php?page=Thread&postID=223997#post223997 schrieb:Interessant finde ich auch den frühen Vorschlag der BBC, ein Löschband (oder Löschfeld) von der Rückseite des Originalbandes her zu applizieren, um den entstehenden Höhenverlust möglichst gering zu halten.Das hab ich auch erst positiv vermerkt. Das kann sich aber eigentlich nicht auf die zuvor angesprochene "Standardmethode" per Löschkopf beziehen, denn der durchdringt aufgrund seiner hohen Spaltbreite doch sicher das Band von beiden Seiten. Der Verweis bezieht sich auch auf 1953 , eine "Epoche" über die das erste Zitat nur von HF-Bias per Aufnahmekopf berichtet. Deshalb habe ich damit eine Crossfield-verwandte Methode assoziert. Schließlich fragte ich mich aber: Wenn das Schwergewicht des Kopiereffektes eher bei mittleren Frequenzen liegt (falls ich frühere Frequenzgänge richtig interpretiert habe), wäre das zwar besser als Löschen von der Magnetschichtseite, nähme aber vielleicht unnötig viel Signal bei tieferen Frequenzen weg ?
MfG Kai
