21.08.2018, 12:23
kaimex,'index.php?page=Thread&postID=223986#post223986 schrieb:wo ist die Theorie zur Berechnung beschrieben ?Otto Schmidbauer, "Vorgang der Magnetton-Aufzeichnung und -Wiedergabe, in Winckel 1960 S. 97 ff.
Übrigens wird im gleichen Beitrag auf S. 96 gezeigt, dass die Löschwirkung eines magnetischen Längswechselfeldes und eines Aufnahmekopfspalts tatsächlich geringfügig wellenlängenabhängig ist, und zwar in jeweils gegenteiliger Richtung. Durch ein Längswechselfeld wird die Löschwirkung zu kurzen Wellenlängen hin kleiner, bei einem AK-Spalt größer (Größenordnung 3 dB bei 10 kHz, v nicht angegeben, vermutlich 38 cm/s). Das kannte ich auch noch nicht, doch immerhin leuchtet mir die Erklärung dazu ein.
kaimex,'index.php?page=Thread&postID=223986#post223986 schrieb:Basiert das erste Doppelbild in deinem Beitrag #6 auf solchen Rechnungen ?Nein, das wurde experimentell ermittelt, nach 6 Stunden Lagerung bei 23°C, Aufzeichnungsgeschwindigkeit 38,1 cm/s.
Diese Messungen von 1966 stimmen mit den berechneten Kurven in Winckel S. 98 recht gut überein. (Das "d" in der dort angegebenen Berechnungsformel steht für die Schichtdicke.)
kaimex,'index.php?page=Thread&postID=223986#post223986 schrieb:Mir ist auch noch nicht klar geworden, was die von dir mal genannte "Wechselfeldmethode" zum Echolöschen/dämpfen ist, wenn es weder Echolöschband basierter Speziallöschkopf noch 500 Hz aus AK oder LK noch Low-Level HF-Anlöschung ist.Das muss ein Missverständnis sein. Echolöschband und HF-Anlöschung sind zwei bewährte Ausführungsformen, die magnetisch weitgehend gleichwertig sind, wobei ich aus anwendungspraktischen Gründen das Löschband vorziehe.
Grüße, Peter
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Ich bin, wie ich bin.
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(Konrad Adenauer)
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